Landbrot(e) aus dem Holzbackrahmen ohne Holzbackrahmen …

…aber aus Backformen und diese Brote wurden auch super.

Und das kam so:

Facebook, ketex‘ Brotbackforum, Foto von Brot, Klick auf Blog Cookie und Co von Bäckerin Sonja, verlieben, nachbacken. Himmel.

Danke, Sonja! ❤

Na gut, ich schreibe noch ein wenig mehr.

Das erste Brot habe ich zur Probe gebacken, in einer großen Eisenform, weil ich keinen Holzbackrahmen habe.

Im Anschluss, weil uns das Ergebnis so toll geschmeckt hat, dann gleich die doppelte Menge, die ein großes und zwei kleine Brote ergab. Beim zweiten Durchgang habe ich etwas weniger Salz verwendet und nun ist die Anleitung für uns perfekt.

Die Zubereitung dauert, das Landbrot ist nicht mal eben so gemacht, am Abend vor dem Backen sollte man schon anfangen. Auch am Backtag braucht man Zeit, damit der Teig gut aufgehen kann. Die reine Arbeitszeit ist minimal, die Gehzeit ist hier der entscheidende Faktor.

Wir haben uns sofort in das Brot verliebt, Norbert nimmt jeden Tag Brote mit auf die Arbeit und so ein paar saftige Schnitten eines Brotes, das lange frisch bleibt, sind auch nachmittags noch köstlich beim Verzehr.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Landbrot aus dem Holzbackrahmen ohne Holzbackrahmen
Kategorien: Landbrot, Sauerteig, Roggen, Weizen
Menge: 1 Großes und 2 kleine Brote

Zutaten

SAUTERTEIG, STUFE 1
100Gramm Roggenmehl, Type 1150
100Gramm Weizenmehl, Type 1050
200Gramm Wasser, handwarm
20Gramm Anstellgut
SAUERTEIG, STUFE 2
400Gramm Sauerteig (Stufe 1)
400Gramm Wasser, handwarm
200Gramm Roggenmehl, Type 1150
200Gramm Weizenmehl, Type 1050
FERMENTOLYSETEIG
1,2kg Sauerteig (Stufe 2)
420Gramm Weizenmehl, Type 1050
430Gramm Wasser, handwarm
HAUPTTEIG
2,05kg Fermentolyseteig
420Gramm Roggenmehl, Type 1150
40Gramm Zuckerrübensirup (optional)
30Gramm Salz

Quelle

 Rezept modifiziert.
 Original: Blog "Cookie und Co"
 https://cookieundco.de/landbrot-aus-dem-holzbackrahmen/
 Erfasst *RK* 27.02.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Achtung! Das Rezept oben ist die doppelte Menge des Originals = 2,5 Kilo Teig, den die Küchenmaschine verarbeiten muss.

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Am Vorabend – hier 21.00 Uhr – die Zutaten für den Sauerteig Stufe 1 in einer Schüssel vermengen. 8-12 Stunden reifen lassen.

Am Backtag – hier 7.45 Uhr – alle Zutaten für den Sauerteig Stufe 2 vermengen. 2-4 Stunden reifen lassen.

Danach – hier 12.45 Uhr – den Fermentolyseteig zubereiten. Dafür alle Zutaten in die Küchenmaschine geben, flott und gründlich verkneten. 15 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Die restlichen Zutaten für den Hauptteig zufügen und 4-5 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit mischen. 30 Minuten ruhen lassen.

Eine große und zwei kleinere Kastenformen fetten, Teig auf gut bemehlter Arbeitsfläche zu Laiben formen, in die Formen geben und mit Roggenmehl bestäuben. Je nach Zimmertemperatur 2,5 bis 5 Stunden zunächst abgedeckt gehen lassen. Nach ungefähr der Hälfte der Gehzeit die Formen unbedeckt lassen, damit die Oberfläche schön aufreisst.

Manzfred oder Backofen (Heißluft) auf 230° C vorheizen. Wenn die Brote gut aufgegangen sind, die Brote für fünf Minuten bei dieser Temperatur backen. Temperatur auf 190° C reduzieren, Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Nach 30 Minuten Backzeit nochmals kurz Schwaden abziehen lassen. Die kleinen Formen 45 Minuten backen, die große Form 55 Minuten. Wer möchte, kann die Brote im ausgeschalteten Ofen noch eine Weile ohne Form nachbacken.

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Ich freue mich immer, wenn mal wieder so ein Rezept in die Knallerrubrik Einzug hält, von dem man weiß, dass man in Zukunft immer wieder darauf zurück greifen wird. Nebenbei ist das Blog von ‚Cookie und Co‘ ohnehin ein Ort, an dem man auf der Suche nach schönen Rezepten mal stöbern sollte. Tolle Sachen gibt es da zu sehen.

Übrigens sieht so ein Rezept aus, wenn ich mit ihm fertig bin 🙂

Chircorée mit Honig-Senf-Sauce und Käse-Orangen-Kruste

Dieser Beitrag enthält vielleicht Werbung. Ich habe dadurch keinen Vorteil, weder materiell noch immateriell. Außer vielleicht Ruhm und Ehre auf ewig. Aber dafür sind meine Leser zuständig und nicht Hein Mück, der Grottenolm oder was weiß ich wer.

Dieses Rezept stammt aus der Kategorie „kam, sah, siegte“. In der Fuldaer Zeitung gesehen, gleich dafür eingekauft, am nächsten Tag zubereitet und dann wurde geschlemmt, was das Zeug hielt. Diese Bitterkeit des Gemüses, gepaart mit dem fruchtigen Geschmack der Orangen war wirklich fein . Für den nächsten Tag reichte es auch noch, ich habe nur noch einmal Kartoffelstampf zubereitet. Den gab es nämlich dazu. Es war so lecker!

Das Rezept sah vor, den Chicorée anzubraten und im Ganzen fünf Minuten mit den Schalotten in Brühe zu garen, was mir bei den riesigen Brechern, die ich gekauft hatte, nicht sinnvoll erschien. So teilte ich die fetten Feger, garte sie im Dampfgarer vor und briet sie dann mit den Zwiebeln an. Die Brühe nutzte ich, um alles, was sich in der Pfanne an Röststoffen befand, in die Auflaufform zu transportieren.

Ein schönes Gericht, das man gut vorbereiten kann.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chicorée mit Honig-Senf-Sauce und Käse-Orangen-Kruste
Kategorien: Vegetarisches, Knaller, Orange, Chicorée, Käse
Menge: 4 Portionen

Zutaten

4  Chicoréestauden; bis 1/2 mehr
2Essl. Butter
2  Schalotten
2Teel. Agavendicksaft (eher mehr)
150ml Gemüsebrühe (aus Alnatura Brühepulver)
1/2Becher Schlagsahne
3Essl. Orangensaft; bis 1/3 mehr
1/4  Orange, der Abrieb (wer es gerne orangig mag, auch mehr)
1Essl. Honig (Original: 1 TL)
1Essl. Dijon-Senf (Original: 1 TL)
150Gramm Käse, gerieben (hier: Edamer und Parmesan)
   Salz
   Pfeffer
   Muskatnuss

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Fuldaer Zeitung vom 22.03.2019
 Anne Baun, Rubrik: "Natürlich koch‘ ich"
 Erfasst *RK* 25.03.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Den Chicorée waschen, putzen, Strunk keilförmig heraus schneiden und die Stauden längs halbieren. Die Schalotten in Streifen schneiden. Den Orangensaft mit dem Käse vermischen.

Die Butter mit dem Agavendicksaft in der Pfanne schmelzen. Schalotten und Chicorée darin anbraten (Ich habe ihn im Dampfgarer vorgegart. Original: Zwiebeln und Chicorée anbraten, Brühe zufügen, 5 Minuten schmoren. Das Loskochen des Bratensatzes weiter unten entfällt.). In eine Auflaufform legen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Brühe in die Pfanne gießen, eventuell vorhandenen Bratensatz loskochen, zum Chicorée geben.

Mit der Käse-Orangen-Mischung bestreuen. Die Sahne mit Honig, Senf, Orangenabrieb und etwas Gemüsebrühepulver (Alnatura) verrühren. Vorsichtig in die Form gießen, ohne den Käse zu benetzen. Etwa 25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun verlaufen ist. Am Ende der Backzeit Tür des Manzfreds eventuell nur anlehnen, damit etwas Flüssigkeit aus der Auflaufform verdampfen kann.

Dazu Kartoffelstampf mit dem Rest Sahne, Butter, Milch und Muskat. Köstlich!

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