Saisonende Hausgarten

Nach einer wunderbaren Wanderwoche auf Mallorca mit nicht minder wunderbaren Temperaturen so um die 23° C, kann ich mich noch nicht so richtig mit Angaben anfreunden wie „7.00 Uhr / 4° C“. Brrr, ist das kalt!

Heute war es also wirklich an der Zeit, die letzten empfindlichen Gewächse ins Haus zu holen, auf der Wasserkuppe hat es gestern schon geschneit. Was für eine Vorstellung!

Zum größten Teil sind die letzten Tomaten noch grün,  ich hoffe, dass diese Fuhre genau so schön nachreift, wie die aus dem Karton vor ein paar Wochen. Da hatte ich Tipps von Gartenfreunden bekommen, die absolut hingehauen haben.

Manche Tomaten, vor allem die namens „Oma Antonia“ rasteten total aus und gaben alles

Im tegut-Saisongarten ist noch ein wenig Zeit, die letzte Ernte einzufahren. Dort ist noch Wurzelgemüse in der Erde, es gibt noch einige Karotten, jede Menge Pastinaken und viel rote Bete, die entweder gleich gegessen, in Sand in Kisten gelagert oder eingekocht werden. Mal sehen, was demnächst ansteht. Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison.

 

Der Keller des Grauens

Das ist mein Vater Hans.

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Das ist der Tiefkühlschrank im Keller meiner Eltern. 

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Mama, muss ich mir Sorgen machen? 

 

Wieder da!

Guddn Taaag! 

Wir sind seit 09.01.2014 aus dem Urlaub zurück, prall gefüllt mit Eindrücken und Erlebnissen. Wäsche ist auch schon gewaschen. 

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Weil derzeit die Reise blogmäßig an anderer Stelle, bei Schnuppschnüss ihre Schatzinsel sozusagen, aufbereitet wird, veröffentliche ich hier die Links, die ich kontinuierlich ergänzen werde. 

Es wird natürlich auch gekocht, aber in Ausprägungen, die ich dem geneigten Leser ersparen möchte. Nur soviel: ich habe Brot gekauft. 

Das wird aber besser werden. Irgendwann, bestimmt, und dann wird der Wok geschwungen, denn das Essen… Leute…. die Asiaten haben es drauf. Ich muss gestehen, dass ich bislang den Hype um authentische Küche in Südostasien nur schwer nachvollziehen konnte. Das ist jetzt anders. Noch nie haben wir durchgehend so gut gegessen wie in den drei Wochen, die wir in Indochina unterwegs waren. Ich bedaure jetzt schon, dass ich nicht noch mehr probiert habe. Gott, war das gut. 

Nun also die Reiseerlebnisse – Tag für Tag im Angebot. Da gibt es übrigens auch immer wieder die köstlichsten Gerichte zu schauen. 

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Drei Wochen Indochina

 

Griechischer Joghurt-Grießkuchen (M)

Für die Pfingstfeiertage hatte ich ziemlich viel Joghurt gekauft und ziemlich wenig Joghurt verbraucht. Der sollte jetzt weg und ich suchte nach einem Rezept. Möglichst was Griechisches, denn der Joghurt hieß Total.

Das, was ich fand, war ein türkischer Grießkuchen, aber im Zuge der Völkerverständigung und aufgrund der Tatsache, dass ich diesen köstlichen griechischen stichfesten fünfprozentigen Joghurt verwenden musste wollte und das türkische Rezept auch irgendwie seltsam aufgebaut war, ich also alles ummodeln musste und ich diesen Kuchen unter anderem auch deshalb gebacken habe, weil Nico Psaltiras auf facebook mit seinen Informationen über den griechischen Sommer in mir permanent die Lust nach der sonnigen Süße Griechenlands weckte

Weinprobe

und weil ich sowieso immer mal diesen schon so oft im Urlaub genossenen Kuchen nachbacken wollte und weil mir jetzt kein Argument mehr einfällt und ich auch irgendwann mal wieder Luft holen muss….pfffffffffhhhh – Schnappatmung…ich brauche jetzt was zum Schnabulieren…

Weinprobe

…wurde aus dem türkischen ein griechischer Kuchen. Ich meine, wenn Ovid aus griechischer Lyrik römische Dichtung herstellt, dann können wir doch auch aus türkischen Grundlagen griechische Kulinarik schaffen, oder? Eben!

Hier ist er also, der köstliche griechische Grießkuchen mit ganz viel Joghurt und mehr als einem Liter Zuckerwassertränke.

 
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Ein Grießkuchen, der wirklich und wahrhaftig die ganze Flüssigkeit aufsaugt, auch wenn ihr es nicht für möglich haltet. Der danach nicht matschig ist, sondern saftig. Der fruchtig schmeckt und gar nicht so süß, wie man vielleicht befürchten könnte. Und der eine sehr wichtige Eigenschaft hat: wenn man ihn gebacken hat, dann geht die Sonne auf. Hier war das so. Gestern gebacken, seitdem regnet es nicht mehr.

Des Himmels Bläue - es gibt noch Hoffnung

Paulus – geboren in der damaligen römischen Provinz Kilikien, der heutigen Südtürkei. Muttersprache und Bildung: Griechisch.
Derzeitiger Aufenthaltsort: Fulda – Paulustor – oben – Mitte.

Wir bedanken uns also bei Nico (und Barbara, der reiselustigen Besitzerin der Spielwiese, die dieses Rezept aufschrieb), der uns – zugegeben, über ein paar Umwege – die Sonne der herrlichen griechischen Inseln und des nicht minder schönen Festlandes sandte, damit auch wir armen, frierenden Kreaturen teilhaben können an der Schönheit der Welt, des Universums und des ganzen Rests. Ich möchte jetzt am liebsten "Amen" sagen. Aber das mache ich natürlich nicht.

Efcharisto!

Wann kommt Schnuppschnuess mit dem Grießkuchen
"Duhu?" "Hm??" "Darf ich dich mal was fragen??" "Hm!!" "Wann kommt Schnuppschnüss endlich mit dem Grießkuchen???" "Keine Ahnung – ich kann sie jedenfalls da vorne nicht entdecken! Aber weiter unten steht doch das Rezept – geh' backen, Mädel!!!"

 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Joghurtkuchen (M)
Kategorien: Backen, Kuchen, Joghurt
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H FÜR DIE TRÄNKE
400 Gramm   Zucker
1/2     Zimtstange
1     Vanilleschote, die ausgekratzte Schote vom Teig
1 Prise   Salz
750 ml   Wasser
1     Zitrone; den Saft
H FÜR DEN TEIG
125 Gramm   Butter
1 Pack.   Backpulver
500 Gramm   Hartweizengrieß
500 Gramm   Joghurt, 5 % Fett
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
4     Eier
1     Vanilleschote; das Mark
1     Orange, die abgeriebene Schale
H FÜR DIE DEKORATION
50 Gramm   Kokosraspeln

Quelle

  Rezept stark modifiziert.
  Original: Erika Casparek-Türkkan
  http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10408
  Erfasst *RK* 30.08.2010 von
  Barbara Furthmüller

Zubereitung

Fettpfanne fetten und mit Grieß ausstreuen.

Manzfred auf 180° C vorheizen. Gleichzeitig ein hitzebeständiges Gefäß mit der Butter hineinsetzen. Diese dürfte nach 5-10 Minuten geschmolzen, aber noch nicht zu heiß sein. Unbedingt beobachten, bei Bedarf die Butter abkühlen lassen.

Grieß mit Backpulver mischen. Alle anderen Teigzutaten in der Küchenmaschine gründlich verrühren. Grießmischung zufügen und schön glatt rühren.

Die Masse auf die Fettpfanne streichen und 20 Minuten bei 180° C backen. Dann den Ofen ausschalten und weitere 10 Minuten backen. Der Kuchen soll eine appetitliche Farbe haben und an den Rändern leicht braun sein.

In der Zwischenzeit für die Zuckerlösung die Zutaten aufkochen und 5 Minuten kräftig kochen lassen. Danach so lange abkühlen lassen, bis der Kuchen fertig gebacken ist. Dann Zimtstange und Vanilleschote entfernen, die Flüssigkeit duch ein feinmaschiges Sieb abschütten und gleichmäßig auf der Kuchenplatte verteilen.

Zunächst erscheint es so, als wäre das sehr viel Flüssigkeit, aber der Boden saugt sehr gut auf und am Ende ist der Grießkuchen saftig, aber nicht zu nass und nicht zu süß.

Zum Servieren in kleine Stücke schneiden und, wer mag, mit gerösteten Kokosraspeln servieren. Auch mit Sahne oder Eis als Dessert eine gute Wahl.

Anmerkungen, Jutta:

Gebacken: 2013 06 01 Gebloggt: 2013 06 02

Prima! Geht schnell, schmeckt gut und erinnert an Urlaube in Griechenland.

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Pass auf! Spitz!

Ketex hat ihn vorgestellt. Ich weiß aber nicht, ob er tierlieb ist. Backen kann er, das ist Fakt. Spitz mag er auch. Er kann ihn sogar selbst herstellen. 

Ich habe den Spitz bei Micha in Gigors kennen und lieben gelernt. Da war auch ein Hund dabei. Der hieß aber Jockel und war kein Spitz, sondern ein Dackel. 

Irgendwann wollte ich auch einen Spitz. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Im Tierheim war nichts zu holen, also habe ich ihn halt selber gemacht.

Wie ketex und Micha und Petra und noch viele, viele andere Liebhaber des Spitz. Lest einfach bei ketex die Kommentare, dann wisst ihr Bescheid. 

Was soll ich sagen, wenn man dann mal so im Element ist, dann bleibt es nicht bei einem Spitz. Dann müssen es schon zwei, drei oder vier Spitzer sein – oder wie auch immer der Plural von Spitz heißen mag.

Hier sind se also, die spitzen Spitzer, schon mehrfach gebacken und jetzt endlich auch im Blog:

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Rezept für den Manzfred gibt es auch noch: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitz (M)
Kategorien: Brot, Partybrot, Hefe, Sauerteig, Weizen
Menge: 4 Brote

Zutaten

H POOLISH
150 Gramm   Weizenmehl 550
150 Gramm   Dinkelmehl 630
30 Gramm   Roggenmehl 1150
330 Gramm   Wasser
1,1 Gramm   Trockenbackhefe
H HAUPTTEIG
      Poolish
300 Gramm   Weizenmehl 550
300 Gramm   Dinkelmehl 630
70 Gramm   Roggenmehl 1150
270 Gramm   Wasser
20 Gramm   Salz
1 Essl.   Gerstenmalz, flüssig
2,2 Gramm   Trockenbackhefe
50 Gramm   Weizen-ASG

Quelle

  Modifizierung des von Petra modifizierten Original-
  Rezeptes von ketex
  Erfasst *RK* 28.03.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Poolish:

Alles gut verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach für mindestens 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig:

Alle Zutaten mindestens 15 Minuten kneten und anschließend in eine große Schüssel für mindestens 12 Std. in den Kühlschrank geben.

Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Std. akklimatisieren lassen. 4 Teile à ca. 430 g abwiegen und rund wirken. Nach einer kurzen Teigruhe den Teig ähnlich wie Baguette formen, die Enden spitz formen und 90 Minuten in Leinentücher zur Gare stellen. Einmal der Länge nach einschneiden.

Abbacken bei 230° in 25 Minuten. Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen.

Anmerkung Petra: ausgezeichnetes Rezept! Dünne knusprige Kruste, weiche, mittelporige Krume.

Anmerkungen, Jutta: schließe mich Petra an.

 

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Weisse Toblerone „Brownies“ (M-TM)

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Mal abgesehen von meinem mir angetrauten, allerliebsten Mann gab es im letzten Jahr noch einen anderen, der mir den Kopf verdrehte. Einen, der mich schier verrückt machte. Einen, an den ich immerzu denken musste. Einen, der mich auf allen meinen Wegen begleitete, die ich bezüglich des Jagens und Sammelns von Nahrung absolvierte. Sobald ich nur einen Supermarkt, ein Kaufhaus, einen Lebensmittelladen betrat, sofort verknoteten sich meine Synapsen und ich konnte nur noch an ihn denken und an eine bestimmte Zutat, die er für ein Backwerk verwendete. Jedesmal, egal wo, hämmerte es in meinem Hirn:

LAMIACUCINA UND DIE WEISSE TOBLERONE

Vor beinahe einem Jahr hat er "Brownies" gebloggt, die mit weisser Toblerone hergestellt wurden. Ziemlich genau so lange habe ich versucht, dieses Zeug irgendwo käuflich zu erwerben. Da es mir nicht gelang, habe ich aus lauter Langeweile schon mal ein paar andere Sachen hergestellt, alle mit Bezug zum Land der weißen Schokoladen-Nougat-Gipfel.

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Nun ist es mir endlich gelungen, eine Quelle aufzutun. Nur fünf Stunden Zugfahrt vom wunderschönen Niederwöllstadt entfernt wird einem die Schokolade quasi nachgeschmissen und einmal in meinen Fängen, wollte ich sie auch gar nicht mehr hergeben.

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Nach unserer Einkaufstour habe ich mich umgehend an die Umsetzung des Rezeptes gemacht. Hier etwas mehr Schokolade, dort viel weniger Zucker, da ein Ei mehr verwendet, wie ich es immer so mache. Im Ergebnis war ich gleich nach dem Backen enttäuscht. So richtig toll schmeckten die Schoko-Nuss-Würfel nicht. Irgendwie unharmonisch und trocken. Deshalb habe ich die Form mit Alufolie bedeckt, die Whities abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank verfrachtet. Am nächsten Tag war ich schon gnädiger mit meinem Urteil. Konnte man essen. Vollends überzeugt haben mich die kleinen Köstlichkeiten aber zimmerwarm temperiert genossen. Ja sooo habe ich mir das vorgestellt. Wunderbar!

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Jetzt sind sie homogen im Geschmack, das feine Aroma der gerösteten Nüsse mit der Süße der Schokolade ergänzt sich bestens. Unsere Mienen beim Verzehr ähnelten wohl dem Herrn weiter unten, allerdings hatten wir die Säbel an der Garderobe abgegeben.

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Seit ein paar Tagen futtern wir uns in homöopathischen Dosen durch den Vorrat und freuen uns, dass wir nur einen 400-Gramm-Riegel erstanden haben. So dürfen wir die schöne Schweiz bald wieder besuchen. Dann aber nicht nur für ein Wochenende.

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Wo das da oben ist, erfahrt ihr in einem der nächsten Postings. Oder ihr schaut schon mal, falls die Neugierde zu groß ist…bei wem wohl?…. genau!….lamiacucina nach. Die Brücke hat er auch schon fotografiert. Von der anderen Seite.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weiße Toblerone Brownies (M-TM)
Kategorien: Schokolade, Kleingebäck, Brownie
Menge: 1 Rechteckige große Form (Jutta: die mit der Bodenrille)

Zutaten

250 Gramm   Butter in Stücken
250 Gramm   Weisse Toblerone
4     Eier, Größe S
1 Prise   Salz
300 Gramm   Zucker
300 Gramm   Haselnüsse, geröstet, grob gehackt
100 Gramm   Couvertüre, dunkel
300 Gramm   Mehl, Type 550

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Roberts Blog "lamiacucina"
  http://lamiacucina.wordpress.com/2010/06/23/weisse-
  toblerone-brownies/
  Erfasst *RK* 24.06.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Schokolade in grobe Stücke brechen, im TM kurz zerkleinern. Butter zufügen und 15 Min/60°C/Stufe 1 schmelzen. Abkühlen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Eier, Salz und Zucker zusammen schaumig schlagen, unter die Tobleronemasse mischen.

Geröstete Haselnüsse, Couverture und Mehl darunter heben, Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech etwa 2 cm hoch verstreichen.

20 Minuten backen.

Backen, konventionell: im vorgeheizten Ofen, (Mitte, U-,O-hitze, 180°C) während ca. 20-30 Minuten ausbacken.

Anmerkungen, Jutta: Sofort mit Alufolie abdecken, abkühlen lassen und eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Gebäck zimmerwarm genießen. Sehr fein!

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Man kann die Toblerone übrigens auch pur essen – ich mag das ja…

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Peggy will`s wissen: Meine Lieblingstasse – frisch aufgebrüht für multikulinarisch.es

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Vor langer, langer Zeit fragte Peggy von multikulinarisch.es nach unserer Lieblingstasse. Viele Blogger und auch Nicht-Blogger sind ihrem Ruf gefolgt und haben ihre Tasse vorgestellt, unter anderem auf einer eigenen Seite bei facebook. Heute  schließe ich mich an. Hier ist sie also, meine Lieblingstasse:

 
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Von dieser Tasse gibt es zwei und ich hüte sie wie meine Augäpfel. Zusammen mit den beiden Hübschen haben wir noch andere Dinge gekauft. Ort des Geschehens war eine Art Werksverkauf von Porzellan, das für den täglichen Gebrauch bestimmt ist.

 

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Die Arbeisbedingungen dort waren alles andere als traumhaft

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Ganz schön viel zu tun…

 
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 Das dort feilgebotene Geschirr

 

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gefiel mir vor allem deshalb so gut, weil es so unordentlich war. Besonders die Betrachtung der Schalen macht mich heute noch glücklich (die der Lieblingstasse natürlich auch).

 

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Froh macht mich auch, dass das ganze Geschirr die Reise und Heimfahrt heil überstanden hat.

 

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Die Fabrik befand sich in der Mitte Irans, am Rande der zentraliranischen Wüste in einer Stadt namens Meybod. 2007 haben wir das Land besucht und waren hellauf begeistert, vor allem von den aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen. Auf unserem Weg von der sehr beeindruckenden Stadt Yazd nach Isfahan, einer nicht minder beeindruckenden Stadt, machten wir hier Station. Die netten Bewohner einer Karavanserei in der Nähe benötigen jedenfalls keine Tasse

 

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Hach ja, schön war's.

Mir ist während der Beschäftigung mit dem Thema aufgefallen, dass ich häufig Tassen oder Porzellan im Urlaub kaufe. Gebrauchsgegenstände sind halt tolle Erinnerungen, weil man sie ständig zur Hand nimmt. Wie die Lieblingstasse eben, aus der ich meist Tee trinke, obwohl ich eher Kaffeetrinkerin bin.

Was es genau mit Peggys Tassenprojekt und der Idee dahinter auf sich hat, konntet ihr ja schon beim Klick auf die Links nachlesen. Was den Schreiber solcher Berichte wie den hier umtreibt, hat Barbara sehr schön auf den Punkt gebracht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Liebe Peggy, du glaubst nicht, wie sehr Norbert und ich dir wünschen, dass dich deine vielfachen Ideen und Projekte glücklich machen und sie dich in die Lage versetzen,  ein sorgenfreies Leben zu genießen. Wir drücken dir die Daumen, du hast es verdient! Ein Blümchen für dich:

 

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Gehirnjogging: Wo waren wir bloß???

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Hier ein kleines Sonntagsrätsel für die liebe Leserschar. Herauszufinden ist, wo wir in den letzten Tag einen Kurzurlaub verbrachten. Ich gebe zu, anhand des gleich folgenden Fotos ist es sehr schwer, das Urlaubsland zu bestimmen, da es kaum brauchbare Anhaltspunkte für eine Lösung bietet.

Ich weiß auch, dass ich Einige sicher überfordere. Dafür entschuldige ich mich jetzt schon, auch im Namen meiner Eltern. Und Großeltern.

Ich werde am Ende dieses Eintrages einen kleinen Hinweis anfügen. Den klickt ihr an, falls ihr nach tagelanger Recherche immer noch zweifelt und seht die Lösung. Aber erst mal schön selber raten, nicht das Publikum befragen, keinen 50:50-Joker wählen und auch Niemanden anrufen.

So, jetzt aber, Herrschaften, aufgepasst: in welchem europäischen (ja, ein kleiner Tipp) Land waren wir in Urlaub?

Schier' - Beifang
Ja, ich weiß, es ist wirklich wahnsinnig schwer. Geradezu unlösbar. Deshalb der versprochene Hinweis und zwar genau HIER.

Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)

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Endlich ist das Wetter wieder so gut, dass wir an den Wochenenden unserem Hobby frönen können. Geocaching ist angesagt, was viel mehr Spaß macht, wenn es nicht klirrend kalt ist, Glatteis herrscht oder man sich durch meterhohe Schneewehen wühlen muss.

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Nicht, dass wir das gemacht hätten. Aber wenn wir unterwegs gewesen wären, ja dann…

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So blieben wir während des Dezembers fast ausschließlich im Häuschen, der Januar sah schon besser aus, den Februar konnte man beinahe mit "business as usual" bezeichnen.

Vor allem die letzten beiden Wochenenden haben uns nicht nur wunderbare Touren durch uns unbekannte Natur in nächster Nähe zum Wohnort beschert und uns bei der Bergung bestimmter "Behälter" zur Anwendung von Tricks und Finten gezwungen,

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nein, wir haben auch alles getan, damit wir während der Anstrengungen (vorgestern 8,5 km – eine Woche zuvor 19,3 km) nicht vom Fleisch fallen. Wobei ich erwähnen muss, dass die mickrigen 8,5 km nur deshalb zustande kamen, weil ich, am Zielort angekommen, feststellen durfte, dass ich das GPS-Gerät Daheim vergessen hatte. Ich Idiot! Also wieder zurück gefahren, das Gerät geholt, Zeit verloren, grrr!

Frisurtechnisch stand mir alles zu Berge, da musste Abhilfe geschaffen werden. Und Alle: "Du hast die Haare schön…"

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Fett! Kohlenhydrate! Eiweiß! Und zwar eine Menge davon, genau das hatten wir im Gepäck, als wir uns auf den Weg machten. Neben Kartoffelsalat und Frikadellchen (Vitamine! = Sprossen)

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auch einen knusprigen, wunderbaren Rührkuchen, der uns zu ungeahnten Höchstleistungen trieb. In einem Stück sind so viele Nährstoffe enthalten, dass nach Verzehr sogar Raver auf Ecstasy ihre Pillen in den Müll schmeissen könnten, ohne auch nur eine Sekunde zu schwächeln, während sie sich durch die Nacht zappeln.

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Wir jedenfalls wären vor gut einer Woche auch noch weiter gelaufen, wenn nicht die Nacht über uns hereingebrochen wäre. Das kann nur am Kuchen gelegen haben. Hier also das Rezept, diesen Energieschub will und kann ich euch nicht vorenthalten:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)
Kategorien: Blechkuchen, Rührteig, Konfitüre, Streusel
Menge: 1 Fettpfanne (32×39 cm) / 24 Stücke

Zutaten

H FÜR DIE STREUSEL
350 Gramm   Butter
500 Gramm   Mehl
250 Gramm   Zucker
20 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
H FÜR DEN TEIG
250 Gramm   Weiche Butter
200 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
1     Bio-Zitrone, die abgeriebene Schale
4     Eier (Gr. M)
75 Gramm   Speisestärke
250 Gramm   Mehl
8 1/2 Gramm   Backpulver
H FÜR DIE FÜLLUNG UND DEKORATION
440 ml   Aprikosen-Amaretto-Konfitüre (eigene Herstellung)
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift "kochen & genießen"
  Ausgabe 3/2011
  Erfasst *RK* 18.02.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Fettpfanne fetten und mit Mehl bestäuben.

Für die Streusel die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Flüssige Butter zugießen, dabei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verkneten. Kalt stellen.

Backofen vorheizen:

Manzfred: 180° C

E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C / Gas: Stufe 3

Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz in der Küchemaschine cremig rühren. Eier nacheinander im Wechsel mit der Stärke unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und sehr zügig unterrühren.

Rührteig auf die Fettpfanne streichen. Konfitüre glatt rühren und auf den Teig streichen. Streusel daraufstreuen. Sollte der weiche Streuselteig zu sehr aneinander kleben, mit den Fingern auseinander zupfen.

Backzeit, Manzfred: 40 Minuten

Backzeit, herkömmlicher Ofen: ca. 30 Minuten

Fertigen Kuchen gut auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

ANMERKUNGEN, JUTTA:

Schmeckt sehr gut. Prima zum Mitnehmen geeignet.

Streusel im Thermomix hergestellt. Butter bei 37° C 10 Minuten geschmolzen, restliche Zutaten zugefügt und bei Sichtkontakt / Stufe 5 / zu Streuseln verarbeitet.

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Kleiner Tipp: Beim Verzehr Zuhause den kühlschrankkalten Kuchen kurz erwärmen. Die Buttermassen sind halt ziemlich hart, wenn der Kuchen aus der Kälte kommt. Nach dem Temperieren sind sie weicher und die Stückchen schmecken nochmal so gut.

PS: Und immer schön auf Muggel achten!

GC Berger-Bischofsheimer Hang_0020 - Schwarzspecht

Bätze Valentine

Ja, ich bin nicht konsequent. Ich kann wirklich Valentinstag nicht ausstehen.

Aber dann waren wir in Berlin und da haben wir das Viech gesehen. Das mit dem Luftballon in der Pfote. Norbert hat es fotografiert. Ich war dafür, es Bär zu taufen. Er war dafür, es Katze zu taufen. Wir haben uns auf Bätze geeinigt.

Und irgendwie muss ich immer an das Lied von Keimzeit denken, das heißt Kling Klang:

"Graffitis machen graue Wände lebendig, ich wünschte ich könnt' das auch…"

Bätze1
Lieb, gell?