Jutta ohne Butta oder Not macht erfinderisch und führt zum Backen einer wunderbaren Apfeltorte namens Scharlotka

Manchmal ist es ja komisch. Da nimmt man sich etwas vor und wenn dann der große Tag da ist, stellt man mit Schrecken fest, dass es mit der Umsetzung nicht so einfach ist. Zum Beispiel heute.

Mein goldischer Mann war drei Tage auf großer Fahrt und ich stellte mir schon die leuchtenden Äugelchen vor, wenn er nach Hause kommt und als erstes einen herrlichen Körper Kuchen sieht.

Grumpy Cake – aber lecker

Ich ging also frisch ans Werk, stellte die Zutaten für einen Rührkuchen bereit um dann feststellen zu müssen, dass meine Buttervorräte gegen Null gingen. Also genau Null. Nix. Nada. Alles fott. Und nun?

Nach Heulen und Zähneklappern wurde das weltweite Netz durchsucht und beim Thermomixrezeptportal gab es die Lösung. „Scharlotka“! Dieser Name klang wie Musik in meinen Ohren. Russische Musik, Balalaikas und Lederstiefel, die den Kasatschok tanzen.

Nicht wirklich wie Musik säuselte die Spülmaschine, in der sich das Thermomixequipment befand. Also, russischen Kuchen backen ohne Butter und ohne Thermomix. Pff, kein Problem, wozu habe ich denn eine Rührmaschine!?!

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach, die Zutatenliste extrem überschaubar und das Ergebnis, ja, wie soll ich sagen… sensationell trifft es ganz gut. Biskuit mit gaaaanz viel Obst, also wirklich nicht übel, auch wenn das Aussehen des fertigen Objekts je nach Beleuchtung weniger Gutes erahnen lässt (hihi). Nein, es ist kein McFlurry.

Eine wirkliche Überraschung ist das Teil und ganz ohne Fett und bestimmt auch nicht schlecht als Dessert mit einem Bällchen Eis. Oder Eierlikör. Oder so.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Scharlotka (Russischer Apfelkuchen)
Kategorien: Biskuit, Torte, Äpfel
     Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser

                   Butter zum Einfetten
    700     Gramm  Äpfel
     30     Gramm  Zitronensaft
      3            Eier
    150     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      1     Prise  Salz
    150     Gramm  Mehl
    1/2      Pack. Backpulver
                   Puderzucker zum Bestäuben

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert. Original:
            Thermomix Rezeptwelt cookidoo
            -- Erfasst *RK* 11.10.2019 von
            -- Jutta Hanke

Eier so rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, dass sie
Zimmertemperatur haben bei Backbeginn.

Boden der Form mit Backpapier belegen, Rand fetten. Manzfred auf
180° C vorheizen.

Eier, Salz, Vanillezucker und Zucker in der Küchenmaschine
dickschaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit Äpfel schälen,
vierteln, entkernen und in hauchdünne Spalten schneiden. Mit dem
Zitronensaft vermengen. Mehl mit Backpulver mischen, unter die
Eimasse ziehen.

Die Hälfte des Teigs in die Springform geben, Äpfel aufbringen (ich
habe auch noch Sultaninen und Mandelstifte zugefügt), mit dem Rest
des Teigs bedecken.

15 Minuten backen, dann Temperatur auf 160° C reduzieren und weitere
35 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Falls noch Zitronensaft
übrig ist, kann man auch Zuckerguss verwenden.

Anmerkungen, Jutta: erstaunlich tolles Rezept

Mit dem Thermomix geht das so:

Rühraufsatz einsetzen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in den
Mixtopf geben und 4 Min./37°C/Stufe 3 aufschlagen. Rühraufsatz
entfernen. Mehl und Backpulver zugeben, 10 Sek./Stufe 4 vermischen.

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Bakewell Tarte

Dieser Beitrag enthält vielleicht Werbung. Ich habe dadurch keinen Vorteil, weder materiell noch immateriell. Außer vielleicht Ruhm und Ehre auf ewig. Aber dafür sind meine Leser zuständig und nicht Hein Mück, der Grottenolm oder was weiß ich wer.

Ich bin immer noch im Aufräumwahn, ihr wisst ja, datt Mariechen hat mich verhext.

Diesmal stehe ich also im Vorratskeller und sortiere Marmeladengläser (ja, ich weiß, das heißt Konfitüre, aber nicht! bei! mir!). Nach Jahren. Angefangen bei Apfelgelee 2018 über E 2018 (ErdbeerMARMELADE von 2018) bis Quittengelee 2018 und dann jahresweise chronologisch runter. Klar, dass innerhalb der Jahre auch nach dem Alphabet sortiert wird, aber das habt ihr ja schon geschnallt, gell?

Als ich bei Quitte 2008 ankomme, schwant mir, dass etwas geschehen muss. Auch im Hinblick auf die Tiefkühltruhe. Hier schlummern noch Johannisbeeren, Erdbeeren und Kirschen, die ich im Winter (2018) zu Marmelade und Gelee verarbeiten wollte. Wollte! Sollte! Müsste! Nur… da ist ja noch so viel. Und nu?

Backen wir doch einfach Kuchen mit Marmelade. Super Idee. Gleich fiel mir so eine Torte ein, die ich auf Netflix in der Serie „Das große Familienkochen“ gesehen hatte. Ein Prachtstück namens „Bakewell Tarte“ und die musste es sein.

Ein Rezept fand ich online beim Guardian, mit einer interessanten Abhandlung über die verschiedenen Möglichkeiten, so eine Torte zu backen. Ich nahm natürlich die Marmeladenvariante und auch wenn mir der Teig sehr sehr sehr suspekt war – nur Mehl, Butter, Salz und Wasser (kein Zucker – das ist richtig so), so fabrizierte ich doch einen sehr toll schmeckenden Kuchen mit einem kompletten 220-ml-Glas „Wilde Mirabelle“. Juhuuu!

Das Backen des gefüllten Bodens dauerte aber deutlich länger als im Rezept, ich habe noch 15 Minuten dran gehängt, bis die Füllung nicht mehr wabbelte. Am meisten überrascht hat mich der Boden, der war zwar kompakt, aber sehr knusprig und sogar etwas blättrig. Sehr fein.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bakewell Tarte (1)
Kategorien: Marmeladenkille, Frangipani-Füll, Tarte
Menge: 1 Tarte, Durchmesser 24 cm

Zutaten

H TEIG
140Gramm Weizenmehl
85Gramm Butter, kalt
1Prise Salz
   Wasser, eiskalt
H FRANGIPANE-FÜLLUNG
110Gramm Butter
110Gramm Zucker
2  Eier
110Gramm Mandeln, gemahlen
25Gramm Mehl
1/2Teel. Backpulver
1/2  Zitrone, abgerieben
1Prise Salz
H BELAG BODEN
220ml Marmelade (Wilde Mirabelle oder so)
H DEKO
45Gramm Mandelblättchen (oder Mandelstifte oder was
   — sonst so da ist)

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 https://www.theguardian.com/lifeandstyle/wordofmouth/
 2013/apr/17/how-make-perfect-bakewell-tart
 Erfasst *RK* 08.03.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 170° C vorheizen. Eine Backform mit einem Durchmesser von 23 cm (hier 24 cm) fetten. Wenn der Boden nicht flexibel ist, zwei Backpapierstreifen einlegen, damit man nach dem Backen die Torte unfallfrei herausbugsieren kann.

Butter in Stückchen mit Mehl und Salz im TM schreddern. Dann auf Teigstufe laufen lassen und allmählich eiskaltes Wasser esslöffelweise zufügen. Das waren bei mir ungefähr 5 Esslöffel. Wenn die Masse beginnt, sich zu verbinden, ist der Teig fertig. Er sollte nicht klebrig sein. Teig rund auf wenig Mehl ausrollen und in die Form geben. Es sollte ein Rand von ca. 3 cm vorhanden sein. 15 Minuten blind backen.

In der Zwischenzeit die Frangipane-Füllung zubereiten. Butter und Zucker so lange verrühren, bis ein homogene Masse entstanden ist (TM, ohne Schmetterling), dann die Eier zufügen und rühren, bis alles gut verbunden ist. Die trockenen Zutaten und den Zitronenabrieb zufügen, kurz unterziehen.

Nach dem Vorbacken den leeren Boden nochmals kurz in den Ofen schieben, damit der Teig eine goldene Farbe annimmt. Marmelade auftragen und die Frangipane-Füllung aufbringen. 25 Minuten backen, dann die Deko aufstreuen und nochmals einige Minuten backen. Im Rezept steht 5 Minuten, das reicht aber nicht, weil die Füllung beim Rütteln noch heftig wackelt. Wenn dem nicht mehr so ist, ist der Kuchen fertig.

Anmerkungen, Jutta: Köstlich und erstaunlich knusprig. Sehr schön, um endlich der Marmeladenschwemme Herrin zu werden.

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Übrigens schmeckt diese Frangipane-Füllung so ähnlich wie Marzipan, aber viel milder. Vielleicht eine Alternative für Menschen, die kein Marzipan mögen.

Ottolenghi: Frikadellen aus Räucherfisch und Pastinake


Dieser Beitrag enthält vielleicht Werbung. Ich habe dadurch keinen Vorteil, weder materiell noch immateriell. Außer vielleicht Ruhm und Ehre auf ewig. Aber dafür sind meine Leser zuständig und nicht Otto oder ein Verlag oder was weiß ich wer. 

Wenn ich abends koche, esse und 30 Minuten später am Laptop sitze, um die Welt an meinen Genüssen teilhaben zu lassen, dann muss es extrem köstlich gewesen sein. Und ja, liebe Leser, das war es in der Tat. Ottolenghi mal wieder und wir waren hin und weg. Ebenfalls mal wieder.

Räucherfisch mit Frikadelle las sich sehr fein. Der Händler auf dem Wochenmarkt konnte zwar weder mit geräuchertem Kabeljau noch Schellfisch dienen, meinte aber, dass Heilbutt auch in Ordnung sei. Ich glaubte ihm und offenbar hatte er nicht unrecht.

Während der Zubereitung verflog jedoch meine anfängliche Euphorie. Ich konnte mir immer weniger vorstellen, dass diese Pampe, die ich da zusammenrührte, appetitlich schmecken würde. Trotzdem machte ich weiter, versuchte Frikadellen zu formen, was kaum gelang und nur unter Zuhilfenahme eines Eisportionierers einigermaßen glückte.

Fragile Frikadellen wurden sanft gewendet, schön gebräunt und mit Kartoffelstampf serviert. Dazu Zitronenspalten. Auf keinen Fall die Zitrone verschmähen! Diese Säure, gepaart mit dem Geschmack von Geräuchertem und der Süße der Pastinaken – umwerfend köstlich ist das, ein wahrer Gaumenschmaus.

Wir sind jedenfalls hin und weg. Mal wieder! Dringend nachmachen!

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Frikadellen aus Räucherfisch und Pastinake
Kategorien: Ottolenghi, Heilbutt, Pastinake, Knaller, Zitrone
Menge: 12 Frikadellen

Zutaten

600Gramm Pastinaken
8Essl. Olivenöl
600Gramm Kabeljau- oder Schellfischfilet, geräuchert (J:
   — Heilbutt)
20Gramm Dill
20Gramm Schnittlauch
2  Knoblauchzehen
   Worcestersauce
2  Bio-Zitronen (2 TL Schale abreiben)
2  Eier, Größe L
40Gramm Butter
   Salz
   Pfeffer, schwarz

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Yotam Ottolenghi, "Simple"
 ISBN 978-3-8310-3583-0
 Erfasst *RK* 21.02.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 190° C vorheizen. Halbes Blech mit Backfolie bestücken.

Pastinaken schälen, in 4 cm große Scheiben schneiden. Auf dem Blech mit 3 EL Olivenöl und 1/4 TL Salz vermischen, 30 Minuten rösten, bis sie weich sind.

Währenddessen den Fisch mit der Gabel zerkleinern und alle Gräten entfernen.

Eier, gepressten Knoblauch, in Röllchen geschnittenes Schnittlauch, 1 TL Salz, Pfeffer, ein paar Spritzer Worcester Sauce, Zitronenschale und Pfeffer in eine Schüssel geben und verrühren.

Pastinaken etwas abkühlen lassen, mit Dill im TM zu einer pastösen Masse zerkleinern. Zu der Eiermasse in die Schüssel geben und sehr gut verrühren. Fisch ebenfalls unterziehen.

Aus der Masse 12 Frikadellen formen (J: mittlerer Eisportionierer ergab exakt 12 Frikadellen).

Die Hälfte der Butter und 2,5 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Frikadellen von jeder Seite ungefähr vier Minuten braten, bis sie schön gebräunt sind. Vorsichtig wenden, sonst fallen sie auseinander. Warm stellen, bis alle Frikadellen zubereitet sind.

Zitronen in Spalten schneiden, un-be-dingt zu den Frikadellen servieren. Es schmeckt einfach, schlicht und ergreifend göttlich, wenn sich der Räuchergeschmack, die Süße der Pastinaken und die Säure der Zitrone vereinen. Aber nur, wenn auch noch Kartoffelstampf dazu gereicht wird.

Anmerkungen, Jutta: s. o. – ich muss an dieser Stelle leider "geil" schreiben.

Die Frikadellenmasse ist recht feucht und kaum zu formen. Auch gebraten noch sehr fragil, vorsichtig bearbeiten.

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PS: die Fitzelei mit dem Fisch und das Entgräten ist allerdings eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter getötet hat. Höchststrafe und das dauert ewig!

Napfkuchen mit Quark

Dieser Beitrag könnte Werbung sein, obwohl ich das Buch mit meinem eigenen Geld gezahlt habe. Und auch sonst verdiene ich nichts mit meinen Zeilen. Oh schnöder Mammon, tapfer werde ich heute und für alle Zeiten deinen Versuchungen widerstehen!  Und nun, folgt meinen Worten, ihr treuen Gesellen…

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Marie Kondo tummelt sich auf Netflix, ich guck da so rein, ohne zu wissen was mich erwartet – irgendwas mit Aufräumen – und zack! hat das Weib mich verhext. Aufräumen ist jetzt mein Lebenselixier, ich räume und rolle und ordne und wische und rolle und räume und falte und räume…

Dabei finde ich auch schon mal Dinge, von denen ich nicht wusste, dass sie in großen Mengen in meinem Haushalt vorhanden sind. Zum Beispiel Orangeat und Zitronat. Oder Kuvertüre. Aber die kriejen wer später. Jetzt wird erst mal der Zitrusschale der Garaus gemacht.

Vor Urzeiten hatte ich mal einen Rodonkuchen mit Sultaninen gebacken und hatte jetzt die Idee, einfach noch Orangeat und Zitronat zuzufügen. Ein Rezept war auch schnell gefunden – im guten alten Dr. Oetker Backbuch findet man halt so Schätzchen, die vor Urzeiten gebacken wurden. Oldies but Goldies.

Prima war, dass nicht nur Sultaninen in den Teig sollten, sondern auch 150 g getrocknete Aprikosen. Jippy! Da bot sich doch an, von OZA je 50 g zu verwenden und genau das habe ich auch getan.

Der fertige Kuchen war locker, saftig und schmeckte nach einer Nacht Ruhe noch besser als am Backtag. Mir hat die Kombination bestens geschmeckt. Norbert mag eigentlich kein Orangeat oder Zitronat, weil er das Kauen auf den schwammigen Würfelchen unangenehm findet. Deshalb habe ich den Thermomix bemüht und alles ganz klein geschreddert. Trotzdem war der gute Mann nicht soooo überwältigt. Beim nächsten Mal backe ich dann nur mit Aprikosen und Sultaninen.

Der Kuchen hat mich wirklich überrascht, den backe ich sehr bald mal wieder.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Napfkuchen mit Quark
Kategorien: Rührkuchen, Quark, Trockenfrüchte, Sultaninen
Menge: 1 Gugelhupf

Zutaten

50Gramm Aprikosen, getrocknet (Original: 150 g)
50Gramm Orangeat (J: musste weg)
50Gramm Zitronat (J: s.o.)
125Gramm Margarine oder Butter
40Gramm Speiseöl
150Gramm Zucker
1Pack. Vanillezucker
5Tropfen Butter-Vanille-Aroma (Röhrchen)
   Salz
2  Eier
250Gramm Magerquark
375Gramm Weizenmehl
1Pack. Weinstein-Backpulver
5Essl. Milch
100Gramm Sultaninen
   Fett für die Form

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Dr Oetker, "Backen macht Freude"
 ISBN 978-3-7670-0664-5
 Erfasst *RK* 21.01.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Eier in heißes Wasser aus dem Wasserhahn legen. Manzfred auf 160° C vorheizen. Gugelhupfform fetten. Von der Mehlmenge 1 TL abnehmen. Aprikosen grob zerkleinern, mit Zitronat, Orangeat und Mehl in den Thermomix geben und 15 Sekunden, Stufe 10, sehr klein schreddern. Sultaninen mit einem weiteren TL Mehl von der Mehlmenge bestäuben.

Margarine / Butter in der Küchenmaschine geschmeidig rühren. Öl, Zucker, Salz, Vanillezucker und Aroma nach und nach unter Rühren zufügen. Jedes Ei so lange unterziehen, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Quark kurz unterziehen.

Mehl mit Backpulver mischen, abwechselnd mit der Milch zügig einarbeiten. Am besten mit einem Schneebesen oder Kochlöffel mit eine Loch, so bleibt der Kuchen schön locker. Die geschredderten Zitrusschalen und Aprikosen unterziehen, dann die Sultaninen vorsichtig unterheben. In die Form füllen und mit einem nassen Löffel glattstreichen.

Eine Stunde backen, 10 Minuten in der Form belassen, stürzen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta: locker, saftig, fruchtig – ich bin begeistert. Norbert möchte lieber nur Sultaninen und Aprikosen, die Zitrusschalen schmecken ihm nicht so gut.

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Nachgemacht: Sie kamen, ich sah, sie siegten – Digestive Biscuits

Kennt ihr die McVitie’s Digestive Biscuits? Oder die Hobnots? Vor allem letztere „Verdauungskekse“ liebe ich und der Genuss dieser Dinger erinnert mich jedes Mal an alte Zeiten. Und ich will die immer essen. Deshalb kam ich mir vor wie der Pawlow’sche Hund, als ich die Kekse sah und fing beinahe an zu sabbern.

Auch ich habe mal eine Weile im Vereinigten Königreich, in Schottland, zugebracht und die Haferkekse dort kennen und lieben gelernt. Wie Nata, auf deren Blog „Pastasciutta“ ich diese herrlichen Verführer fand, sofort die Butter rauslegte und die Biester am nächsten Tag buk. Am Butterrauslegetag kamen mir 27 Gläser Quittengelee dazwischen, da musste ich schieben.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und das Warten hat sich aber so was von gelohnt.

Und wenn man es schafft, nach dem Backen und Verzieren noch eine Nacht drüber zu schlafen, dann haben die Kekse ihre Hochform erreicht und sie schmecken wirklich fast genau so wie das Original. Also besser. Versteht sich, gell? 

Wie datt Kölsche Mädschen hatte auch ich das Gefühl, dass die Kekse aus dem Laden nicht mehr so schmecken wie früher. Ich hatte den Eindruck, dass sie  immer süßer wurden, was mir gar nicht gefiel. Deshalb bin ich umso glücklicher,  jetzt dieses Rezept in Händen zu halten.

Wie was wo und warum? Lest alles über die Krümelmonster im Natablog nach, dort steht auch der Link zum Original von Missboulette.

Norbert und ich träumen schon von unseren zukünftigen Wanderungen, mit diesen Plätzchen im Gepäck, dann aber ohne Schokoladenverzierung und voller Hoffnung, dass die Plätzchen nur das Durchhaltevermögen fördern mögen und nicht den ihnen vormals zugeschriebenen Zweck erfüllen. Wär schon blöd, so in der Pampa.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Digestive Biscuits
Kategorien: Knaller, Sünde, Plätzchen
Menge: 45 Stück


Zutaten

200 Gramm Haferflocken, fein
200 Gramm Weizenvollkornmehl
100 Gramm Vollrohrzucker (J: Demerara)
4 Gramm Natron
2 Gramm Salz
200 Gramm Butter, weich, in Stücken
30 Gramm Milch
H DEKO
150 Gramm Vollmilchkuvertüre

Quelle

Rezept modifiziert.
Original:
https://pastasciuttablog.blogspot.com/2018/11/keks-
therapie-zum-nachmittagstee.html
Original des Originals:
https://missboulette.wordpress.
com/2016/09/02/digestive-biscuits-nach-gary-
rhodes/
Erfasst *RK* 09.11.2018 von

Zubereitung

Manzfred auf 170 °C vorheizen.

Die Hälfte der Haferflocken im Thermomix 10 sec/ Stufe 8 zu Mehl verarbeiten. Alle weiteren Teigzutaten zufügen und auf Teigstufe 2 Minuten verkneten.

Zwischen Folie 5 mm dick ausrollen und mit einem Durchmesser von 5,5 cm runde Plätzchen ausstechen. Mit wenig Abstand auf Backfolie platzieren, 15 Minuten backen.

Die Vollmilchkuvertüre bei 35-40° C im Dampfgarer, Heißluft, langsam schmelzen. Auf 26° C abkühlen lassen, dann wieder auf 30° C erhitzen. Die abgekühlten Kekse auf einer Seite per Löffelchen mit der Schokolade bestücken. Sobald die Kuvertüre fest geworden ist, die Digestives in luftdichte Behälter packen.

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Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln (WW)

Die heutige Geschichte ist schnell erzählt.

Ich habe geputzt wie blöde (letzte Woche hatten wir den Maler im Haus, der die Fenster gestrichen hat), ich habe aus nicht mehr wirklich eingefrorenen Kirschen Konfitüre gekocht (TK-Tür war offen),  ich habe mit meiner Mutter telefoniert (über eine Stunde), ich habe Möbel gerückt, ich habe gewaschen, gebügelt, zwei unfassbar große Spinnen erledigt und dann hatte ich keinen Bock mehr. Aber ich hatte Hunger und den herrlichen Möhren-Nuss-Kuchen von gestern (jaaaahahaaa, das Rezept kommt noch) wollte ich nicht essen.

Also schnell im Internet nach einem Rezept beim Abnehmclub gesucht, gefunden und recht kräftig modifiziert nachgemacht.

Das Kochen ging schnell, das nicht mehr wirklich gefrorene Hühnchen konnte weg,  ein paar Zucchini mussten auch wieder dran glauben und das Essen war prima. Aber die Nudelmenge habe ich nach oben angepasst, das war mir zu wenig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln
Kategorien: Geflügel, Gartengemüse, WW
Menge: 2 Portionen


Zutaten

80 Gramm Nudeln
1 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel
280 Gramm Hähnchenbrust, gefroren oder Geflügelhackfleisch
1 Zucchino, grün, mittelgroß
1 Zucchino, gelb, mittelgroß
300 Gramm Champignons, frisch (oder eine kleine Dose)
2 Essl. Tomatenmark
Kräutersalz
Worcestersauce
Chiliflocken
6 Cashewkerne
4 Stiele Basilikum
Frischkäse mit Kräutern, fettreduziert

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
WW-Online, „Hack-Zucchini-Pfanne mit Nudeln“
Erfasst *RK* 17.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser garen.

Geflügel in gefrorenem Zustand würfeln und im Thermomix auf Stufe 10 zu Gehacktem verarbeiten.

Zucchini waschen, halbieren, das wattige Innenleben heraus kratzen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Cashewnüssen rösten und grob hacken. Basilikum waschen, Blättchen von den Stielen zupfen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin langsam schmoren. Wenn sie leichte Bräune haben, Hackfleisch zufügen und ebenfalls anbraten. Mit Kräutersalz, Worcestersauce und Chiliflocken würzen. Tomatenmark zufügen und unter Rühren anschwitzen. Zucchini- und Champignonscheiben hinzugeben, mitbraten. Frischkäse unterrühren, eventuell etwas Nudelwasser zufügen, damit die Masse sämig wird.

Basilikum in Streifen schneiden und mit den Nudeln zur Hack-Gemüse- Masse geben. Nochmals abschmecken. Mit Cashewnüssen bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: Schmeckte sehr gut!

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„Pizza“ Carbonara (WW)

Mayday, Mayday, Suchtgefahr!

Ich hab die Dinger quasi inhaliert und kann seitdem an nichts anderes mehr denken als an diese komischen kleinen Hefefladen mit Ei, Schinkenspeck und Soße.

Das Rezept stammt von der Web-App  von meinem Abnehmclub und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Unter Pizza stelle ich mir zwar was anderes vor, aber als Flammkuchen geht die Pizza schon durch. Am Wochenende mache ich die wieder, freue ich mich schon drauf.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza Carbonara
Kategorien: WW, Manzfred, Ei, Hefe, Thermomix
Menge: 4 Stück / 40 SPs komplett


Zutaten

H TEIG
10 Gramm Hefe
1 Prise Zucker
5 Gramm Salz
5 Gramm Olivenöl
150 Gramm Wasser
250 Gramm Weizenmehl, Type 550
H BELAG
60 Gramm Schmand, fettfreduziert
30 Gramm Parmesan, gerieben
Chiliflocken
1/2 Teel. Salz
100 Gramm Schinken, mager
4 Eier
40 Gramm Käse, gerieben, fettreduziert
Petersilie, gehackt

Quelle

Rezept modifiziert. Orignial:
WW-App und Wochenbroschüre Nr. 33 / August 2018
Erfasst *RK* 16.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für den Teig im Thermomix 4 Minuten Teigstufe. Gehen lassen. Wenn der Teig genug gegangen ist, Manzfred auf 180° C vorheizen. In der Zwischenzeit Teig auf gemehlter Fläche kneten, vierteln und auf Backfolie rund ausziehen. Schmand mit Parmesan, Salz und Chiliflocken verrühren und auf den Fladen verteilen. Mit fein gewürfeltem Schinken bestreuen. In die Mitte eine Mulde auskratzen, ein Ei hineingleiten lassen. Mit geriebenem Käse bestreuen und 20 Minuten backen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt spitze! Salat dazu ist nicht verkehrt.

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Buttermilchbrötchen (M-TM) = Variation von Blödchen ausm Büdchen

Es war mal wieder an der Zeit, den Vorrat aufzustocken. Denn ohne diese Brötchen läuft hier gar nichts. 
 
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Seit Klärchen Petra im Gourmetbüdchen die Blödchen postete, backe ich keine anderen Brötchen mehr. Bei den Zutaten variiere ich, mal nur Wasser (aber so gut wie nie Joghurt), mal Mehl in veränderlichen Mengen und Sorten, mal mit und mal ohne Malz, die Form mal rund, mal länglich, mal geflochten, aber das Grundgerüst steht und ist hier für sehr gut befunden worden:
 
P1090702
 
 
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Brötchen: Buttermilchbrötchen (TM)
Kategorien: Brötchen, Knusprig, Knaller, Weizen, Roggen
Menge: 10 Brötchen

Zutaten

10 Gramm   Hefe, frisch
10 Gramm   Salz
10 Gramm   Butter
150 Gramm   Buttermilch
150 Gramm   Wasser
5 Gramm   Backmalz
300 Gramm   Weizenmehl, Type 550
100 Gramm   Roggenmehl, Type 1150
100 Gramm   Dinkelmehl, Type 630

Quelle

  Eigenes Rezept nach den Joghurtbrötchen von
  Gourmetbüdchen Klärchen Petra
  Erfasst *RK* 14.09.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Hefe, Salz, Butter und Flüssigkeit im TM 3 Min. / 37° C / Stufe 1.

Restliche Zutaten zufügen, 4 Min. / Teigstufe.

So lange gehen lassen, bis sich der Messbecher hebt. Kneten, in 10 Stücke teilen, nach Belieben formen, Oberseite in Mehl tupfen. Gut aufgehen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Brötchen einschießen, Temperatur auf 200° C erhöhen. Ungefähr 25 Minuten backen, bis die Oberflächenfarbe dem eigenen Geschmack entspricht. Nach 15 Minuten Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.

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Birnen-Kürbis-Streuselkuchen (M-TM)

 

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Immer noch zehren wir von den Früchten des Saisongartens. 1,5 Kürbisse namens Hokkaido sind noch vorhanden und den halben wollte ich am Wochenende gerne verarbeiten. Ich dachte an Suppe, an Stampf und an Deftischkeit, Kuchen hatte ich nicht auf dem Schirm. Bis ich zufällig gestern eine Nachricht von essen & trinken bekam mit dem Neuigkeitenbrief "Backen". Der enthielt ein Rezept über Birnen-Streuselkuchen (Von einem Anklicken rate ich aufgrund der absolut nervtötenden Popups auf der Seite ab – falls ihr doch klickt, ganz schnell die Seite neu laden, dann verschwindet dieser animierte Wahnsinn im unteren Bereich.). Das musste ein Wink des Schicksals sein, denn ich hatte gerade zwei Stunden zuvor drei Kilo Birnen gekauft und mich heimlich gefragt, was ich mit dem ganzen Zeug eigentlich anstellen soll. Tja… Als ich dann auch noch sah, dass Kürbis (???) eine Zutat darstellte, gab es kein Halten mehr, obwohl ich mehr als skeptisch war. Streusel, Birne Kürbis – naja, Versuch macht kluch. 

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Die Herstellung war schnell und einfach vollzogen und nach dem Backen konnten wir den Kuchen sofort anschneiden, um ihn schnellstmöglich zu kosten. Zu dem Zeitpunkt schmeckte man tatsächlich noch den Kürbis heraus, das legte sich aber nach dem Abkühlen, was mir besser zusagte. 

So sieht er aus, der feine saftige Kuchen mit knusprigen Streuseln. Leider hatten wir keine Sahne. Ein Fehler!  

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnen-Kürbis-Streuselkuchen
Kategorien: Blechkuchen, Nüsse, Kürbis, Birnen, Streusel
Menge: 24 Stücke

Zutaten

H STREUSEL
125 Gramm   Haselnüsse
125 Gramm   Butter, weich
125 Gramm   Mehl
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
H TEIG
1,2 kg   Birnen
2 Essl.   Zitronensaft
150 Gramm   Hokkaido, vorbereitet gewogen
250 Gramm   Margarine oder Butter
250 Gramm   Zucker
      Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
4 Essl.   Milch
400 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
1 Essl.   Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: essen & trinken online; "Birnen-Streuselkuchen"
  Erfasst *RK* 17.02.2018 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Streusel im TM Nüsse mahlen und umfüllen. Butter 3 Minuten / 50° C zerlassen, restliche Streuselzutaten zufügen und auf Teigstufe 1 Minute vermengen. Umfüllen und kalt stellen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Birnen schälen, vierteln, entkernen und längs in breite Spalten schneiden, mit Zitronensaft mischen. Kürbis schälen, 10 Sekunden / Stufe 6 zerkleinern. Margarine, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker sehr cremig rühren. Die Eier einzeln jeweils 1/2 Min. gut unterrühren. Milch zufügen, Mehl und Backpulver mit dem Lochlöffel unterziehen. Kürbisraspel untermischen. Teig in eine gefettete Fettpfanne streichen. Mit den Birnenspalten belegen. Streusel darauf verteilen. 40 Min. backen.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: fein! Beim nächsten Mal aber bitte mit Sahne.

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Gemüsebrühe

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Auf das Rezept für Gemüsebrühe einer wohlbekannten Kulinarikexpertin, ihres Zeichens Tochter von Arthur, Paul, also Astrid, wurde ich durch einen Tipp der nicht minder versierten Frau Annette Pagel aufmerksam gemacht. Und ich sage euch, ich habe schon viel ausprobiert. Gemüsebrühe in feucht, flüssig und fest. Als Paste, Granulat und Pulver. Aber das hier ist das Nonplusultra und eine Wunderwaffe gegen Gemüseüberschuss aus dem Garten. 
 

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Das Schisshasen-Pilzproblem (auf der Packung stand, dass man die Pilze unbedingt wässern und kochen sollte vor dem Verzehr) löste ich, indem ich die Pilze wässerte und kochte, um sie dann feucht mit dem restlichen Gemüse zu verarbeiten. Die von mir zunächst favorisierte Version des Trocknens im Dörrautomaten hat mir nicht so gut gefallen, das dauerte unendlich lange. Habe dann Manzfred bemüht, mit überaus gutem Erfolg. Tür angelehnt lassen und dann für ein paar Stunden bei 80° C trocknen – perfekt! 
 
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Wenn ich dieses Zeug verschenke, dann ist es, als würde ich Goldpuder abgeben. Deshalb kommt es so gut wie gar nicht vor. Alles meins!

Astrid und Annette, ich danke euch! Auf ewig.