Milchreis und Küchengerätealarm: Kochen mit dem Instant Pot (hier: First Austria Multikocher)

Zunächst mal die gute Nachricht: Schnuppschnüss ist jetzt sicher, hat hoffentlich alle Datenschutzverordnungen, die nötig sind, damit ich nicht im Bloggerknast lande

und ich freue mich wie verrückt, dass doch wieder gebloggt werden kann. Als ich noch bloggen konnte, hatte ich keine Lust und als es nicht mehr ging, wollte ich unbedingt wieder. Wie im Kindergarten, oder? Na ja, so hatte ich wenigstens Zeit, mir ein paar Sachen zu kaufen, zum Beispiel den…

Instant Pot!

 

Instant Pot? Watt is datt dann?

So jedenfalls sah die Sprechblase über meinem Kopf aus, als ich das erste Mal dieses Ding sah. Ich schaute mir die Kochshow „Das große Familienkochen“ auf Netflix an (falls ihr es anschauen wollt, unbedingt im Original – synchronisiert ist es schrecklich!) und dort wurde aus Gründen der Zeitersparnis ein Gerät verwendet, das die Funktion eines Schnellkochtopfes hatte, aber völlig anders aussah. Mit Stecker, komischem Deckel und ohne Zischen. Mein Jagdinstinkt war geweckt und irgendwann fand ich heraus, dass es sich beim  Instant Pot um einen elektrischen Schnellkochtopf handelt. In Großbritannien, den USA und Kanada ist er wohl bestens bekannt und so gesucht, dass man ihn hier gar nicht mehr kaufen kann. Aber es gibt ja Ersatz und mein Zwilling heißt halt „Elektrischer Multikocher“ und wird von der Firma First Austria vertrieben.

Ansonsten kann er viele Dinge auch, die das Original kann. Nur keinen Joghurt machen und Slowcooken, aber das kann ich verschmerzen – Joghurt macht mein Dampfgarer und im Keller stehen drei Slowcooker 😉 .

Eigentlich habe ich lange überlegt, ob ich so ein Ding überhaupt brauche. Aber nachdem ich bei den unermüdlichen Damen Gabi und Susanne von  „Langsam kocht besser“ und „Magentratzerl“ so interessante Abhandlungen über das Pöttchen gelesen hatte, musste ich ihn einfach haben. Am liebsten das Original, aber das ging ja nicht. Deshalb also die Kopie, die mir aber auch schon recht viel Freude gemacht hat.

Die Handhabung erschloss sich mir sofort, ich habe gar nicht groß nachschauen müssen, wie was funktioniert. Gestern habe ich mal nachgeschlagen, wie lange Kartoffeln brauchen, aber wenn man beispielsweise Eintopf kocht, gibt es ein Programm, das stellt man ein und wartet, bis es piepst. Dann dampft man ab (nein – nicht ihr!) oder auch nicht (bei Porridge zum Beispiel oder Milchreis) und dann ist das Essen fertig.

Vier Sachen stören mich:

  • Der Geruch des Topfs. Ich fand den Neugeruch extrem und sehr störend und habe versucht, ihn durch Auskochen mit Essigwasser zu minimieren, später mit Haushaltsnatronlösung, was eine leichte Besserung brachte.
  • Auch der Silikondichtungsring stinkt und nimmt den Geruch des Essens an. Aber die Speisen schmecken nicht danach, sonst hätte ich das Gerät zurück geschickt.
  • Das dritte Manko ist der beschichtete Topf, in dem man die Speisen zubereitet. Da muss man sehr vorsichtig sein, um die Schicht nicht zu zerstören und so eine Beschichtung widerstrebt mir. Ich mag das gar nicht und hatte auch ein anderes Gerät bestellt. Da gab es aber Probleme mit Lieferung und Kundendienst, deshalb musste ich umschwenken. Ich habe deshalb dieses günstige Gerät von Austria gekauft, um ohne großen Verlust zuschlagen zu können, falls der Instant Pot mal wieder in Deutschland auf dem Markt sein sollte.
  • Die Bedienungsanleitung ist ein Witz, alles, was man wissen möchte, sollte man sich im Internet suchen. Da gibt es vor allem auf der Instant Pot Seite, bei YouTube und Pinterest einen unerschöpflichen Fundus an Rezepten, Ideen und Tipps. Auch Unsägliches wie die polnischen Filmchen, ich komme über diese fettigen Fleischberge  immer noch nicht drüber.

Was ich alles gekocht habe, poste ich peu à peu. Heute fangen wir mal ganz klassisch mit Milchreis an, das zweite Gericht, das ich im Pott ausprobiert habe. Und er schmeckte wirklich nicht nach der Suppe, die ich zuvor darin kochte.

Ich liebe Milchreis und der hier war wirklich toll. Genau richtig von der Konsistenz, das war schon mal sehr gelungen.   

Kein Rühren, kein Gucken, kein Probieren. Milch rein, Reis rein, Gewürze rein, Deckel drauf, einstellen, warten, fertig. Gut, es geht jetzt nicht wirklich schneller als im normalen Topf. Bis der Pott aufgeheizt ist und der Reis gar, dauert es schon seine Zeit. Aber man muss sich nicht darum kümmern, das gefällt mir.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Milchreis / Rice Pudding
Kategorien: Instant Pot, Dessert, Reis, Milch
Menge: 6 Portionen


Zutaten

200 Gramm Milchreis
500 Gramm Milch
300 Gramm Wasser
70 Gramm Ahornsirup
1/8 Teel. Salz
120 Gramm Sahne oder Kokosnusscreme (J: Kokosmilch)
1 Vanilleschote, ausgekratzt oder 1 TL
— Vanilleextrakt

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
https://traditionalcookingschool.com/food-preparation/
instant-pot-rice-pudding/
Erfasst *RK* 18.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Reis in ein Sieb geben und gründlich waschen.

In den Instant Pot geben, Wasser, Milch, Ahornsirup und Salz zufügen. Gründlich umrühren und mit Deckel verschließen. Den „Porridge“- Knopf drücken. Die Garzeit beträgt 20 Minuten. Falls man einen herkömmlichen Schnellkochtopf besitzt: die Kochzeit beträgt 20 Minuten mit hohem Druck. Wenn der Timer piept, den Druck 10 Minuten langsam entweichen lassen. Danach komplett Dampf ablassen (ich verwende einen Kochlöffel, um Verbrühungen zu vermeiden) und Topf öffnen.

Kokosmilch oder Sahne und Vanille zufügen, so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Je nach gewünschter Konsistenz noch 10 Minuten im Warmhaltemodus ruhen lassen. Mit Beilagen nach Wunsch servieren.

Anmerkungen, Jutta: das zweite Gericht im Instant Pot – sehr gut geworden. Am Ende noch 10 Minuten auf warm ruhen lassen. Sehr cremig. Kokosmilch von 3/4 Tasse auf 1/2 Tasse reduziert (ist im Rezept schon geändert).

Es geht nicht wirklich schneller als im herkömmlichen Topf, aber man muss sich nicht mehr darum kümmern. Deshalb werde ich Milchreis in Zukunft nur noch so machen.

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Quer durch den Garten

Neeneenee, nicht was ihr denkt, Eintopf gibt es nicht. Heute im Angebot: ein mediterranes Ofengemüse mit allem, was Haus- und Saisongarten zu bieten hatten.

Zucchini, Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Chiliflocken, italienische Kräuter.

Dazu noch zwei gekaufte Paprikaschoten und ein Knoblauch-Gurken-Quark – ach, es hat so gut geschmeckt.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mediterranes Ofengemüse
Kategorien: WW, Gartengemüse, Gemüseschwemme, Ofengericht
Menge: 1 Manzblech – 8 SPs komplett


Zutaten

H MARINADE
15 Gramm Olivenöl
Chiliflocken
1 Knoblauchzehe, gepresst
Kräutersalz, mediterran
Italienische Kräuter
4 Tropfen Worcestersauce
H GEMÜSE
Gemüse aus dem Garten nach Geschmack
= Zucchini (grün und gelb), Karotten, Zwiebeln,
Tomaten, Paprika
Kartoffeln, gekocht (war ein Rest)

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für die Marinade verrühren. Hohes Manzblech mit einer Backfolie bestücken. Tomaten häuten und in Scheiben auf dem Blech auslegen. Gemüse und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Marinade vermengen. Auf den Tomaten verteilen, eine zweite Backfolie auflegen und in den Manzfred schieben.

Ofen auf 180° C einstellen und so lange backen, bis die Temperatur erreicht ist. Dann das Gemüse wenden, ohne Backfolie weiter backen, bis eine schöne Farbe erreicht und fast die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Mit Zaziki servieren.

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Birnen-Kürbis-Streuselkuchen (M-TM)

 

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Immer noch zehren wir von den Früchten des Saisongartens. 1,5 Kürbisse namens Hokkaido sind noch vorhanden und den halben wollte ich am Wochenende gerne verarbeiten. Ich dachte an Suppe, an Stampf und an Deftischkeit, Kuchen hatte ich nicht auf dem Schirm. Bis ich zufällig gestern eine Nachricht von essen & trinken bekam mit dem Neuigkeitenbrief "Backen". Der enthielt ein Rezept über Birnen-Streuselkuchen (Von einem Anklicken rate ich aufgrund der absolut nervtötenden Popups auf der Seite ab – falls ihr doch klickt, ganz schnell die Seite neu laden, dann verschwindet dieser animierte Wahnsinn im unteren Bereich.). Das musste ein Wink des Schicksals sein, denn ich hatte gerade zwei Stunden zuvor drei Kilo Birnen gekauft und mich heimlich gefragt, was ich mit dem ganzen Zeug eigentlich anstellen soll. Tja… Als ich dann auch noch sah, dass Kürbis (???) eine Zutat darstellte, gab es kein Halten mehr, obwohl ich mehr als skeptisch war. Streusel, Birne Kürbis – naja, Versuch macht kluch. 

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Die Herstellung war schnell und einfach vollzogen und nach dem Backen konnten wir den Kuchen sofort anschneiden, um ihn schnellstmöglich zu kosten. Zu dem Zeitpunkt schmeckte man tatsächlich noch den Kürbis heraus, das legte sich aber nach dem Abkühlen, was mir besser zusagte. 

So sieht er aus, der feine saftige Kuchen mit knusprigen Streuseln. Leider hatten wir keine Sahne. Ein Fehler!  

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnen-Kürbis-Streuselkuchen
Kategorien: Blechkuchen, Nüsse, Kürbis, Birnen, Streusel
Menge: 24 Stücke

Zutaten

H STREUSEL
125 Gramm   Haselnüsse
125 Gramm   Butter, weich
125 Gramm   Mehl
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
H TEIG
1,2 kg   Birnen
2 Essl.   Zitronensaft
150 Gramm   Hokkaido, vorbereitet gewogen
250 Gramm   Margarine oder Butter
250 Gramm   Zucker
      Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
4 Essl.   Milch
400 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
1 Essl.   Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: essen & trinken online; "Birnen-Streuselkuchen"
  Erfasst *RK* 17.02.2018 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Streusel im TM Nüsse mahlen und umfüllen. Butter 3 Minuten / 50° C zerlassen, restliche Streuselzutaten zufügen und auf Teigstufe 1 Minute vermengen. Umfüllen und kalt stellen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Birnen schälen, vierteln, entkernen und längs in breite Spalten schneiden, mit Zitronensaft mischen. Kürbis schälen, 10 Sekunden / Stufe 6 zerkleinern. Margarine, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker sehr cremig rühren. Die Eier einzeln jeweils 1/2 Min. gut unterrühren. Milch zufügen, Mehl und Backpulver mit dem Lochlöffel unterziehen. Kürbisraspel untermischen. Teig in eine gefettete Fettpfanne streichen. Mit den Birnenspalten belegen. Streusel darauf verteilen. 40 Min. backen.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: fein! Beim nächsten Mal aber bitte mit Sahne.

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Gemüsebrühe

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Auf das Rezept für Gemüsebrühe einer wohlbekannten Kulinarikexpertin, ihres Zeichens Tochter von Arthur, Paul, also Astrid, wurde ich durch einen Tipp der nicht minder versierten Frau Annette Pagel aufmerksam gemacht. Und ich sage euch, ich habe schon viel ausprobiert. Gemüsebrühe in feucht, flüssig und fest. Als Paste, Granulat und Pulver. Aber das hier ist das Nonplusultra und eine Wunderwaffe gegen Gemüseüberschuss aus dem Garten. 
 

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Das Schisshasen-Pilzproblem (auf der Packung stand, dass man die Pilze unbedingt wässern und kochen sollte vor dem Verzehr) löste ich, indem ich die Pilze wässerte und kochte, um sie dann feucht mit dem restlichen Gemüse zu verarbeiten. Die von mir zunächst favorisierte Version des Trocknens im Dörrautomaten hat mir nicht so gut gefallen, das dauerte unendlich lange. Habe dann Manzfred bemüht, mit überaus gutem Erfolg. Tür angelehnt lassen und dann für ein paar Stunden bei 80° C trocknen – perfekt! 
 
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Wenn ich dieses Zeug verschenke, dann ist es, als würde ich Goldpuder abgeben. Deshalb kommt es so gut wie gar nicht vor. Alles meins!

Astrid und Annette, ich danke euch! Auf ewig.

Gemüsepizza mit Kartoffelboden (M/TM)

Leserin Thea schrieb mit leisem Bedauern, dass bei Schnuppschnüss und ihr Manzfred die Abstände beim Bloggen immer länger werden. Jaaaaaa. Die "alten" Zeiten, diese Aufbruchstimmung und das Interessante, Neue sind verflogen, statt zu kommentieren, hebt man bei Facebook den Daumen und ein Foto vom Essen ist dort schnell gepostet und auch schnell wieder vergessen. Zunächst dachte ich, dass es nur ein Virus ist, mittlerweile ist meine Blogmüdigkeit leider chronisch. Wie viel Zeit ich mit anderen Dingen verplempere, ist unglaublich.  Dabei ist so ein Blog doch eine schönes Instrument, Gutes länger zu bewahren. Ab und an, zum Beispiel, wenn ich Kommentare wie von Thea bekomme, gehe ich in mich und denke, dass es wirklich schade ist. Und dann schreibe ich einfach mal was. Gut, ne? 

Gewichtswächteralarm herrscht hier seit ein paar Wochen und ich koche halt viel aus dem Onlineangebot der WW-Jünger oder, wie diesmal, aus einem der vielen Kochbücher, die ich hier rumstehen habe. Das "Best of Erfolgsrezepte" (wer lässt sich so einen Titel einfallen???) beinhaltet eine Reihe von tollen Rezepten, die ich nach und nach auf den Tisch bringe. Gestern war es die Gemüsepizza mit Kartoffelboden – eine gut vorzubereitende Mahlzeit, wenn der Mann morgens mal wieder sagt: "Ich weiß nicht, wann ich nach Hause komme. Entweder früh oder spät." Aha!  

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüsepizza mit Kartoffelboden (M/TM)
Kategorien: WW, Gemüse, Kartoffeln, TM, Vegetarisch
Menge: 6 Portionen / 42 Punkte insgesamt

Zutaten

100 Gramm   Parmesan
H BODEN
1 kg   Kartoffeln
4     Eier
90 Gramm   Almette Balance natur
2 Essl.   Mehl
1 Essl.   Schnittlauchröllchen getrocknet
1 Essl.   Petersilie, getrocknet
1 Teel.   Thymian, getrocknet
1 Teel.   Majoran, getrocknet
      Salz
      Pfeffer
H BELAG
2     Frühlingszwiebeln; bis 1/2 mehr
1     Paprika, rot
1     Paprika, gelb
1 Dose   Gemüsemais (ich hatte welchen aus dem Garten)
200 Gramm   Champignons (frisch oder aus der Dose)
75 Gramm   Tomatenmark
75 Gramm   Senf
60 Gramm   Almette Balance natur

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original WW-Kochbuch "Best of Erfolgsrezepte".
  Erfasst *RK* 06.02.2018 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Parmesan im Thermomix ungefähr 10 Sek. / Stufe 10 fein zerkleinern. Umfüllen.

Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln, auf Stufe 5 bei Sichtkontakt zerkleinern wie für Kartoffelpuffer. Restliche Zutaten für den Boden zufügen und 30 Sek. auf Teigstufe vermengen. Eine geeignete Backform fetten – ich habe das große runde Alublech verwendet, Masse einfüllen und 25-30 Minuten backen, bis die Masse fest ist.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Paprika in dünne Streifen schneiden, Champignons in Scheiben schneiden, Mais abtropfen lassen. Tomatenmark, Senf und restlichen Frischkäse verrühren. Auf dem vorgebackenen Boden verteilen, mit dem Gemüse belegen und Käse darüber streuen. Nochmals 20-30 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta: man könnte auch 150 g Schinkenwürfel aufstreuen. Schmeckt jedenfalls sehr gut.

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Es wurde gestern übrigens spät, das Essen stand aber innerhalb von 30 Minuten auf dem Tisch. Daumen hoch! 

Dhal und Pfannenbrot (Brata)

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Das wird nicht zur Gewohnheit werden, aber dieses Dhal war mal wieder so klasse, dass erneutes Bloggen innerhalb von weniger als 36 Stunden keinen Aufschub duldet. 

Dhal ist ein Gericht aus Hülsenfrüchten, meist Linsen, das der indischen Küche entstammt. Ich habe es schon bei meinen Freunden aus Pakistan gegessen, in Delhi und heute in Fulda. Köstlich.

Ich fand die Zubereitung etwas aufwändig, auch die Sucherei nach den eher selten benutzten Gewürzen irgendwo in den tiefsten Tiefen der Küchenschränke hielt mich auf Trab, aber das Ergebnis war alle Mühen wert. Als Beilage hatten wir Pfannenbrot, das uns ebenfalls bestens geschmeckt hat.  

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dhal (TM)
Kategorien: Linsen, Eintopf, Mangold, Internationales, Zwiebeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2     Zwiebeln, groß
20 Gramm   Ingwer
2     Knoblauchzehen
4     Pimentos de Padron (TK)
      Ghee
1 Teel.   Curry
1/2     Zimtstange
1 Teel.   Kurkumapulver
4     Kardamomkapseln
1 Teel.   Senfkörner, braun
300 Gramm   Mangold (TK, gegart, aus dem Garten)
50 Gramm   Linsen, gelb
250 Gramm   Linsen, rot
1 Dose   Tomaten, stückig (400 g)
650 Gramm   Gemüsebrühe
1 Teel.   Korianderkörner
1 Teel.   Kreuzkümmelsamen
      Koriander, frisch
1 Teel.   Salz zum Abschmecken

Quelle

 

Rezept modifiziert. Original "essen & trinken für Thermomix, 1/2017"

  Erfasst *RK* 15.04.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

1 Zwiebel halbieren, mit Ingwer, Knoblauch und entkernten Pimentos 5 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern.

2 EL Ghee, Curry, Zimtstange, Kurkuma, Kardamom und Senf zugeben und ohne Messbescher 4 Minuten / Varoma / Stufe 2 garen.

Linsen, Tomaten und Gemüsebrühe zufügen, Messbecher aufsetzen (ich lege noch ein Küchentuch drauf). 25 Minuten / 100° C / Linkslauf / Stufe 1 garen.

Die zweite Zwiebel in Streifen schneiden, Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit Koriander- und Kreuzkümmelsaat goldgelb braten und beiseite stellen. Mangold in der Pfanne erhitzen. Koriandergrün hacken.

Dhal abschmecken. Mangold nach Geschmack in einen Suppenteller geben, Dhal darauf verteilen und mischen. Zwiebelmischung zufügen und mit Koriander bestreuen.

Dazu passt Pfannenbrot.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut!

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfannenbrot (Brata)
Kategorien: Hefe, Mehl, Brot, Beilage, Thermomix
Menge: 6 Fladenbrote, klein

Zutaten

130 Gramm   Wasser
20 Gramm   Hefe
1 Teel.   Zucker
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Salz
      Öl zum Braten

Quelle

  Rezept modifiziert. Original: Thermomix Cookidoo
  Erfasst *RK* 15.04.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf das Öl in der Küchenmaschine 10 Minuten kneten. So lange gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist. Kneten, sechsteln, rund schleifen, in eine Schüssel geben und bis zum Gebrauch abgedeckt im Kühlschrank parken.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Teigkugeln zu etwas mehr als handtellergroßen Fladen platt drücken und bei Mittelhitze goldbraun braten. Warm oder kalt servieren.

Anmerkungen, Jutta: passt hervorragend zu Dhal.

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Currysauce (TM) wie in der Sansibar

Tja, was soll ich sagen. Diese Currysauce schmeckt köstlich und ganz genau so wie in der Sansibar.

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So steht es zumindest im Rezept der Thermomix Rezeptwelt. Ich muss das glauben, denn ich habe diese Sauce dort noch nie gegessen. Was wohl daran liegt, dass ich weder jemals in der Sansibar noch jemals auf Sylt war. Ich möchte aber zu meiner Entschuldigung anführen, dass ich immerhin schon mal an der Nordsee war. Mehrmals sogar. Also, halb so schlimm, oder? 

Macht einfach die Currysauce nach, dann braucht ihr zumindest wegen der Currywurst nicht mehr hin. Die schmeckt, klein geschnitten und mit heißer Sauce, einfach bombastisch gut. Auch mit Pommes und Salat. 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Currysauce Sansibar
Kategorien: Sansibar, Currywurst, Sauce, Knaller
Menge: 6 Weckflaschen à 250 ml

Zutaten

150 Gramm   Gewürzgurken, in Stücken
150 Gramm   Zwiebeln, in Stücken
60 Gramm   Butter
40 Gramm   Zucker
40 Gramm   Currypulver
800 Gramm   Tomaten, stückig
500 Gramm   Tomatenketchup (Hela Curry)
70 Gramm   Tomatenmark
10 Gramm   Salz
10 Gramm   Sambal Oelek
1 Essl.   Gemüsebrühe, gekörnt, selbst gemacht
20 Gramm   Gurkensud

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Thermomix Rezeptwelt / Cookidoo
  https://tinyurl.com/gulm5uj
  Erfasst *RK* 11.03.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gewürzgurken in den Mixtopf geben, 2 Sek./Stufe 5 zerkleinern, nach unten schieben, nochmal 1 Sek. / Stufe 5 zerkleinern und umfüllen.

Zwiebeln in den Mixtopf geben, 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, nach unten schieben.

Butter und Zucker zugeben und 3 Min./Varoma/Stufe 2 dünsten.

Curry zugeben und 2 Min./Varoma/Stufe 2 dünsten.

Die restlichen Zutaten einschließlich der zerkleinerten Gurken zugeben, 15 Min./100°/Stufe 3 ohne Messbecher aufkochen und abschmecken. Vorsicht, kann überkochen und spritzt. Am besten das Gärkörbchen draufsetzen und beobachten.

In Weckflaschen füllen und im Dampfgarer einwecken (Miele DGC – Spezialprogramm "Babyfläschchen desinfizieren").

Diese Currysauce eignet sich auch als Grill- und Fonduesauce und hält im Kühlschrank mehrere Monate.

Anmerkungen, Jutta: geht schnell, man kann gut Reste aufbrauchen und die Sauce hat Suchtpotenzial. Sehr gut!

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Zucchiniflan

Dieses Rezept ist mal wieder ein wunderschöner Beweis, dass man Köstliches mit ein paar Zutaten zaubern kann, die man sowieso im Haus hat.

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Und wenn dann noch die Zucchini kurz davor sind, die Weltherrschaft zu übernehmen, dann bitte, rettet den Globus und esst sie auf. Anders als im Original habe ich die geraspelten Zucchini mit Salz vermischt und sie Flüssigkeit ziehen lassen, die ich dann ausgedrückt habe. 

Das Rezept stammt von der tegut… Saisongartenseite auf Facebook, eben ausprobiert und mein lieber Mann und auch ich fanden, dass wir das morgen nochmals kochen müssen.  Müßig zu erwähnen, dass die Portion für Vier nur für Zwei reichte. Es war einfach zu gut.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zucchiniflan
Kategorien: Zucchini, Saisongarten, Eier, Tomaten, Käse
Menge: 4 Portionen (also eigentlich zwei)

Zutaten

500 Gramm   Zucchini
1 Teel.   Salz
1 Essl.   Olivenöl
25 Gramm   Getrocknete Tomaten
      Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch nach
      — Geschmack
2     Knoblauchzehe
50 Gramm   Italienischen Hartkäse (z.B. Parmesan)
4     Eier
      Chili, Salz & Pfeffer
40 Gramm   Semmelbrösel (evtl. etwas mehr, falls die Masse
      — noch zu flüssig ist)

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Facebookseite "tegut…Saisongarten"
  Erfasst *RK* 19.07.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zucchini waschen, grob raspeln, in einer Schüssel mit einem Teelöffel Salz vermischen und ziehen lassen. Flache Auflaufform mit dem Olivenöl einstreichen. Tomaten kleinschneiden (eventuell mit kochendem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen, dann auf einem Sieb abtropfen lassen), Kräuter hacken (ich hatte Basilikum und Petersilie), Knoblauch pressen, Käse fein reiben. Zucchini ausdrücken, mit verquirlten Eiern und allen anderen Zutaten vermischen. Mit Chili, Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen.

Zucchinimasse in die Auflaufform geben, 25 Minuten im Dampfgarer, 200° C, 90 % Feuchte backen (in den kalten Ofen stellen). Konventionell 30-40 min. bei 200°C im Backofen backen.

Dazu passt ein leckerer Salat und Zaziki ist auch nicht zu verachten. In kleine Vierecke geschnitten auch prima auch als Fingerfood geeignet.

Anmerkungen, Jutta: super! Machen wir morgen gleich nochmal.

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 PS: Unbedingt Salat und Zaziki dazu essen. 

 

Nachtrag, 21.07.2016

Gestern haben wir den Flan kalt gegessen. Mit Salat und Zaziki.

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Bei der Zubereitung habe ich zunächst die getrockneten Tomaten gewürfelt und mit kochendem Wasser übergossen und später auf einem Sieb abtropfen lassen. 25 Minuten Backzeit im Miele DGC reichen. Habe das Rezept geändert. 

 

Erdbeerzeit (2) – Erdbeerketchup

OH! MEIN!! GOOOOOTT!!! 

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Eine meiner Lieblingszeitschriften ist das LandJournal von Weck. Diese Zeitschrift kommt meinem Bestreben entgegen, Vorräte in Eichhörnchenmanier anzuhäufen und sich an deren Anblick und Verzehr zu erfreuen. 

Da ich innerhalb von zwei Tagen zwanzig Pfund Erdbeeren gepflückt hatte und diese Menge sogar für unsere Verhältnisse etwas zu groß war, um nur Konfitüre daraus herzustellen, durchforstete ich die Weck-Zeitschrift und wurde fündig. Mehrfach. Aber dieses Ketchup… ich bin ihm jetzt schon verfallen, köstlich³. Schade, dass ich keine Bratwurst im Haus hatte, ich hätte sofort den Speiseplan umgeworfen. So ein tolles Ergebnis hatte ich nicht erwartet und war dementsprechend überrascht.

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Ich habe die ganze Chose zum größten Teil im Thermomix hergestellt, vor allem das Einkochen um die gewünschte Konsistenz zu erreichen dauert einige Zeit und ist extrem praktisch mit dem Gerät. Es lief auf eine ziemlich dicke Pampe hinaus, die zuletzt eine ordentliche Menge an Salz vertrug. 

Zum Glück habe ich gleich die doppelte Menge hergestellt und dazu rate ich euch auch. Ich muss nächste Woche nochmal los, Erdbeeren pflücken. Das Zeug hat Suchtpotential. 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Erdbeerketchup (TM)
Kategorien: Saisonales, Erdbeeren, Vorräte, Ketchup, Grillen
Menge: 8 Gläschen à 160 ml

Zutaten

1 kg   Erdbeeren
30 Gramm   Ingwerwurzel
2     Chilischoten, mittelscharf
120 Gramm   Zwiebeln
1 Essl.   Sonnenblumenöl
80 Gramm   Tomatenmark
100 ml   Erdbeeressig (J: Balsamico Bianco)
3 Essl.   Currypulver
1 Teel.   Paprikapulver, edelsüß
250 Gramm   Zucker
1 Teel.   Salz
      Salz, Pfeffer zum Abschmecken

Quelle

  Weck Landjournal; Mai/Juni 2016
  Erfasst *RK* 25.06.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Erdbeeren putzen, Ingwer und Zwiebeln schälen. Chilischoten von Kernen und Häuten befreien. Alles in nicht zu kleine Stücke schneiden. Ingwer im TM shreddern, Wände abstreifen, Zwiebeln und Chili zufügen und nochmals zerkleinern.

Öl zufügen und ca. 3 Minuten bei 100° C / Stufe 1 dünsten. Erdbeeren, Tomatenmark, Essig, Salz, Curry, Paprika und Zucker zufügen. Kurz auf Stufe 8 zerkleinern. Zum Kochen bringen und ohne Deckeleinsatz so lange kochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das dauert. Ich habe nach ca. 20 Minuten auf Varoma gestellt und den Gareinsatz als Spritzschutz auf den Deckel gestellt.

Mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken, heiß in Gläschen füllen, mit Ring, Deckel und Klammern verschließen und bei 90° C 30 Minuten einkochen (ich habe das im Dampfgarer gemacht).

Anmerkungen, Jutta: sehr, sehr gut!

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Der nächste Winter kommt bestimmt: Mit Weißkohl gefüllte Paprikaschoten

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Bislang habe ich zwar ausufernd Konfitüre und Marmelade hergestellt, während unserer Zeit in der Wetterau und in der Nähe des Kirschenparadieses Ockstadt wohnend, auch Kirschen eingekocht, Roberts Curry-Zucchetti haben ebenfalls einen festen Platz im Repertoire, einen gelungenen Versuch mit Jalapenos gab es auch, aber sonst.. nö, eher nicht. So richtig eingekocht wurde hier nicht. 

Die vorletzte Ausgabe des Weck LandJournals ließ mein Herz bereits höher schlagen und die Umsetzung dessen, was dort offeriert wurde, hat den freien Platz der Vorratsregale im Keller abnehmen lassen – Gurken ohne Ende. Aber noch ist genug davon da, um weitere Experimente zu wagen. Deshalb kaufte ich umgehend die Nachfolgeausgabe, was dazu führte, dass ich mittlerweile im pathologischen Einkochwahn bin. 

Kreiiiiiisch!!!! Was für tolle Rezepte!!!! Mein Jäger- und Sammlergen feuerte Signale ohne Unterlass, die mich dazu brachten, 10 Kilo Weißkohl und 10 Kilo Rotkohl zu kaufen. Und 5 Kilo Sellerie. Und 5 Kilo Möhren. Und 3 Kilo Porree. 

Beginnen wir also mit dem Weißkohl und gleich mit einer für meinen Geschmack schrägen Komposition. Mit Weißkohl gefüllte Paprika, eingekocht. Na ja, irgendwie komisch, aber Versuch macht kluch, deshalb ging es frisch ans Werk. Ich darf an dieser Stelle schon verlauten lassen, dass das wirklich klasse schmeckt, wir haben das Endergebnis nämlich schon probiert. Mit Bratkartoffeln. Und Spießbraten. Ein Gedicht.

Gef. Paprika, Spießbraten, Bratkartoffeln, Weißkohlsalat

Wenn nur diese Gewürzkörnchen nicht wären. Die Senfsaat ist noch aushaltbar, aber das Beißen auf Korianderkörner ist nicht unser Ding. Beim nächsten Mal wird der Sud am Vortag gekocht, dann dürfen die Gewürze über Nacht darin baden und werden am Zubereitungstag entsorgt. 

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie klasse Dinge schmecken können, die man ohne große Hoffnung auf Gelingen produziert. Diese Paprikaschoten werden hier ab sofort Standard. Und das nächste Rezept steht auch schon in den Startlöchern: Eingekochter Weißkohl. 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mit Weißkohl gefüllte Paprikaschoten
Kategorien: Eichhörnchen, Weißkohl, Weck, Paprika
Menge: 6 Gläser à 580 ml

Zutaten

6     Paprikaschoten, rot
600 Gramm   Weißkohl
800 ml   Wasser
200 ml   Aceto Balsamico, weiß
1 Essl.   Salz
50 Gramm   Zucker
1 Essl.   Senfkörner, gelb
1 Essl.   Korianderkörner
1 Teel.   Pfefferkörner, schwarz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Weck Landjournal, September – Oktober 2015
  Erfasst *RK* 11.10.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Von den Paprikaschoten den Deckel abschneiden, das Innenleben der Schote entfernen. Den Weißkohl im Thermomix in zwei Etappen in 7 Sekunden, Stufe 4 schreddern oder mit einem Messer in feine Streifen schneiden.

Wasser, Essig, Salz, Zucker, Senf-, Koriander- und Pfefferkörner in einen Topf geben und einen Sud kochen. Den Weißkohl hineingeben und darin 2-3 Minuten kochen. Auf ein Sieb geben und gut abtropfen lassen, den Sud auffangen. (Anmerkungen, Jutta: Die Gewürzkörnchen stören uns beim Essen. Ich würde beim nächsten Mal den Sud am Vortag kochen, über Nacht ziehen lassen und dann durch ein Sieb geben, damit die Gewürze nicht im Glas landen.)

Den Weißkohl fest in die Paprikaschoten füllen, Deckel aufsetzen. Sud gleichmäßig auf die Gläser verteilen, Paprikaschote hinein setzen, mit Ring, Deckel und Klammern verschließen.

Einkochen bei 100° C 120 Minuten.

Jutta: Hat uns prima geschmeckt, unbedingt wieder machen.

 

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