30! Jahre Nina Hagen Band – Zum Abkühlen: Milchreis mit Aprikosen-Pfirsich-Kompott und Kokos

"Mir ist heiiiiiiiiiiiiiiiiiiiß – ich bin heiß. Warum sind denn nicht alle so heiß? Ja ist es denn ein Wunder…."

Keine Angst, liebe Leser, ich bin jetzt nicht völlig durchgeknallt. Dafür sind andere zuständig. Immer, wenn es schrecklich warm, schwül und/oder heiß ist, trällere ich Nina Hagens Lied "Heiss" von der Platte "Nina Hagen Band" und alle anderen Lieder auch.

Heute musste es mal wieder sein und ich habe die Scheibe, mittlerweile eine CD, in die Hand genommen, um sie mir volle Pulle in die Gehörgänge zu knallen (nein, nicht die CD… Himmel!). Ein Blick auf die Vorderseite ließ mir den Atem stocken…1978… DREISSIG!!!! Jahre ist diese Platte schon alt. Schon unglaubliche dreißig Jahre singe ich im Sommer, wenn mir heiß ist, dieses Lied –

und koche Kaltes. Na ja, zuerst natürlich Heisses – aber dann…

Milch musste weg, Pfirsiche mussten weg, Aprikosen mussten auch weg (kommt euch das bekannt vor?) – her mit Milchreis und Kompott.

Milchreis_mit_aprikosenpfirsichkoko

Fruchtpampe hatte ich ja noch von gestern, also musste  nur noch der Milchreis zubereitet werden. Und das ging so:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Milchreis (TM)
Kategorien: Dessert, Süßes Hauptgeri, Reis, Milch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

900 Gramm Milch
50 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1/2 Teel. Zimt, gemahlen
175 Gramm Milchreis

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Thermomix-Kochbuch
"Jeden Tag genießen"
Erfasst *RK* 02.06.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Milch, Zucker, Zimt und Salz in den Mixtopf geben und 8 Min./100°/ Stufe 1 aufkochen (das dauert bei mir viel länger!).

Milchreis zugeben und 30 Min./90°/Sanftrührstufe/Stufe 1 ohne Messbecher garen. Eventuell die Masse zwischendurch einmal umrühren, da der Reis gerne am Boden zusammenklumpt. Am Ende des Garvorganges kontrollieren, ob der Reis weich genug ist. Eventuell noch ein bis zwei Minuten weitergaren.

Den Milchreis in eine Schüssel umfüllen und weitere 15 Minuten ausquellen lassen.

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Klar, bei diesem Thema hätte es ruhig ein wenig schriller sein können. Aber Nina ist ja auch nicht mehr die Jüngste. Vielleicht findet sie Milchreis gar nicht mal so schlecht. Hat bestimmt ein gutes Karma.

Spargelsuppe mit Omelette (TM)

Spargel_frisch_vorne

Lange Zeit habe ich die  Zeitschrift "essen & trinken" regelmäßig gekauft. Dann wieder habe ich sie lange Zeit überhaupt nicht gekauft, weil mir die Rezepte einfach zu abgedreht waren für den täglichen Gebrauch. Nun bin ich seit ein paar Monaten wieder regelmäßige Leserin der Zeitschrift und habe sie sogar abonniert. Warum?

Wegen solcher Rezepte:

Spargelcremesuppen_omelette_spargel

Hierbei handelt es sich um eine leicht cremige Spargelsuppe, die lauwarm verzehrt wird, garniert mit Scheiben einer Omeletterolle und einem Salat aus grünem Spargel.

Jedes Gericht für sich hätte sicher den Applaus eines Speisenden hervorgerufen. Die Kombination der drei Komponenten war jedoch eine Offenbarung. Dieses Omelette zu der Suppe… und dann diese Art der Zubereitung… aber der Reihe nach:

Zunächst hatte ich das große Glück, 5 km von meinem Wohnort entfernt einen Spargelbauern aufzutun, der Spargel anbietet, wie er sein soll. Nicht zu teuer, wohlgeraten, quietschvergnügt, wenn sich die Stangen aneinanderreiben und preislich sogar recht günstig (man beachte die saftige, ohne einen Hauch von Trockenheit daherkommende Schnittstelle!).

Spargel_frisch_anschnitt 

Zudem wollte ich unbedingt etwas Regionales kochen, nachdem ich vollkommen von den Socken NACH einem Einkauf entdeckt hatte, woher die Trauben kamen (ich glaube, ich sollte Slowfood beitreten):

Trauben_aus_indien1 

Übrigens haben wir vor 16 Jahren geheiratet, da durfte es auch montags mal ein wenig aufwändiger sein.

Hochzeit_jutta_und_norbert1bearbeit 

Die Zubereitung:

Zunächst wurde der Spargel geschält und aus den nicht vorhandenen Abschnitten und den Schalen ein Fond gekocht. Das geht nicht im Thermomix, denn die Schalen verheddern sich im Messer. Deshalb wurde wie im Rezept angegeben vorgegangen. Danach kam dann der TM zum Einsatz.

"Mirin" als Zutat zu den Omelettes kannte ich nicht. Ich habe herausgefunden, dass es sich um Reiswein handelt. Den hatte ich nicht und musste ihn durch Banyuls ersetzen. Da die Omelettes im Original hell waren, gehe ich mal davon aus, dass helle Sojasauce benutzt wurde. Meine Omelettes sind braun, aber bestimmt nicht weniger lecker (hätten aber besser ausgesehen). Die Zubereitung fand ich lustig.

Erst einen Kuchen backen, aufrollen, am Rand lagern, Teig zufügen, neuen Kuchen backen,

Omelette 

Wieder aufrollen

Omelette1 

Teig dazu, backen, rollen usw., bis die Omeletterolle fertig ist.

Omelette2 

Ich kann nur empfehlen, diese Omelettes unbedingt zu der Suppe zu reichen, es ist einfach köstlich!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargelsuppe mit Omelette (TM)
Kategorien: Spargel, Thermomix, Omelette, Vegetarisch
Menge: 10 bis 12 Portionen

Zutaten

H FÜR DIE SUPPE
500 Gramm Weißer Spargel
Salz
Zucker
150 Gramm Kartoffeln
2 Schalotten
40 Gramm Butter
50 ml Weißwein
200 ml Schlagsahne
Pfeffer
Zitronensaft
H FÜR DEN SPARGELSALAT
400 Gramm Grüner Spargel
Salz
2 Essl. Zitronensaft
Zucker
4 Essl. Olivenöl
100 ml Spargelfond
H FÜR DAS OMELETTE
4 Eier (Kl. M)
2 Essl. Sojasauce
2 Essl. Banyuls
Butterschmalz zum Braten

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: "essen & trinken"
Juni 2008
Erfasst *RK* 27.05.2008 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Suppe den Spargel schälen, Enden abschneiden. Schalen und Abschnitte in 1,2 L Wasser mit Salz und 1 Tl Zucker aufkochen, 20 Minuten ziehen lassen. Dann den Fond passieren (ergibt ca. 1 L Fond).

Spargel klein schneiden. Kartoffeln schälen, grob würfeln. Schalotten vierteln, ins laufende Messer des TM fallen lassen (4 Sekunden, Stufe 5). Butter zufügen und bei 100°, Stufe 2, 2 Minuten anschwitzen. Spargel und Kartoffeln zufügen, 100°, Stufe 2, 2 Minuten weiterschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, mit 800 ml Spargelfond (Rest aufheben) und der Sahne auffüllen. Bei 100°, Linkslauf, Stufe 1, 20 Minuten ohne Messbecher offen leise kochen lassen. Dabei mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.

Die Suppe etwas abkühlen lassen und 15 Sekunden, Stufe 6, fein pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken.

Für den Salat Spargel im unteren Drittel schälen, Enden abschneiden. Spargelstangen dritteln, in kochendem Salzwasser 6 Minuten kochen, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Zitronensaft, 100 ml Spargelfond, Salz und 1 Prise Zucker mit Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren.

Eier mit Sojasauce und Banyuls verquirlen. Eine kleine beschichtete Pfanne (18 cm) dünn einfetten und erhitzen. 1/8 der Eimasse dünn hineingeben, kurz stocken lassen. Eierkuchen in der Pfanne aufrollen und am Pfannenrand liegen lassen. Pfannenboden erneut leicht einfetten. Genauso viel Eimasse dünn in der Pfanne verteilen. Kurz stocken lassen, dann mit der Omeletterolle zusammen aufrollen. Vorgang noch zweimal wiederholen, sodass 4 Schichten entstehen. So zwei Omeletterollen herstellen, diese etwas abkühlen lassen, dann in 1-2 cm dünne Scheiben schneiden.

Grünen Spargel mit der Vinaigrette mischen. Suppe nur leicht erwärmen, in tiefen Tellern verteilen und mit Spargelsalat und Omelettescheiben servieren.

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Bis auf das Kochen des grünen Spargels kann man alles schon einen Tag vor dem Essen zubereiten – praktisch!

Grie Soß

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So was wie mich nennt man in Köln "Imi" – eine imitierte Kölnerin. Wie man mich in Frankfurt nennt, weiß ich nicht, im Zweifel Frau Schnuppschnüss – eine Hessin bin ich jedenfalls nicht. Und so hatte ich auch keine Mutter, die mich in die Geheimnisse der hessischen Kochkunst hätte einweisen können.

In Köln,

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Umgebung, Nordrhein-Westfalen und in vielen anderen Teilen des Universums isst man heute, am Gründonnerstag, Spinat, Kartoffeln und Rührei. Bis gestern hatte ich auch vor, genau das zu kochen. Das kann ich nämlich…

Hier, in Hessen, ticken die Uhren nicht nur anders, auch die Mägen und Zungen wollen es Geheimrat Goethe gleich tun und Grüne Soße essen, oft und vor allem am Gründonnerstag. Echte Frankfurter Grüne Soße und die Zutaten liegen, noch jungfräulich in Papier verpackt, allüberall in den Lebensmittelläden des Landes herum. Sogar die beiden großen Discouter A & L bieten die Kräuter für die Soße an.

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Sieben Kräuter ganz genau. Und hier beginnt es schon, schwierig zu werden. Wie schwierig, kann man auf einer Doppelseite der Frankfurter Rundschau nachlesen. Denn nichts ist schwieriger, als eine so einfache Sache wie die Kräutersoße zuzubereiten. Auch für Hessen, jawoll!

Ob der Übermacht des regionalen Angebotes kaufte ich, sonniges Gemüt, das ich wohl bin, gestern statt des Spinats ein Packerl mit den dubiosen Kräutern in der Annahme, mal schnell eine Sauce zusammenzurühren. Später fiel mir dann die Zeitung in die Hände und bei besagtem Artikel angekommen, erbleichte mein urlaubssonnengebräuntes Antlitz.

"Oh mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" wird zu diesen Zeiten an anderer Stelle gefragt. Ganz so schlimm war es bei mir nicht, aber auch ich befand mich in einem Zustand, der von Ratlosigkeit geprägt war. Pragmatisch habe ich dann aus jedem der Vorschläge, die die verschiedenen Fraktionen auf besagter Doppelseite machen, Dies und Das herausgepickt.

Herausgekommen ist (oh fressack, bitte verzeih mir…) eine sehr flüssige Kräuterpampe, die aber essbar ist. Der Kenwood-Liquidiser, in den ich alle Zutaten geworfen habe, um die Kräuter ein "wenig" zu zerkleinern, hat seinem Namen jedenfalls alle Ehre gemacht. Gut, dass ich die harten Eier nicht auch komplett liquidisiert ("liquidiert" wäre wohl der besser Ausdruck) habe. Die sind später gehackt hinzugefügt worden. 

Ein ordentliches Ei wollten wir aber auch haben. Zur Deko und überhaupt. Das wurde wachsweich gekocht, auf Salzkartoffeln und Sauce drapiert und alles zusammen war einfach hmmm.

Grie_so_fertig 

Ach so, die Sauce (Puristen sollten die Lektüre hier besser beenden):

In den Liquidiser (das ist ein stinknormaler Glasmixaufsatz – hört sich aber nicht so toll an) werfe man: sieben gewaschene Kräuter (Gartenkresse, Borretsch, Kerbel, Sauerampfer, Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie), 500 g Joghurt, 200 g Schmand, Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, 1 TL Dijon-Senf, 1 grob gehackte Gewürzgurke,  1 kleine, fein gewürfelte Zwiebel, ein wenig Gurkenessig, 2 dicke EL Mayonnaise. Diese Zutaten werden püriert – was eine sehr flüssige Masse ergibt. Möglicherweise ist der Gebrauch eines Stabmixers oder Kochmessers vernünftiger….

Drei hartgekochte Eier nach dem Abkühlen grob hacken und unter die Soße mengen.

Dazu Kartoffeln und eventuell noch ein Ei… ist ja bald Ostern, gell?

Wochenschau: Marinierte Rote Bete, Bratkartoffeln

Sonntag: Im Kühlschrank dümpelte noch eine Rote-Bete-Knolle von Weihnachten vor sich hin. Heute sollte sie endlich das Zeitliche segnen. Ein paar kalte Kartoffeln tummelten sich ganz in der Nähe und auch Fisch war noch da, der unbedingt weg musste. Also wurde eine fröhliche Wochenschau veranstaltet, die zudem noch richtig lecker war.

Marinierte_rote_bete 

Nachdem ich mir gestern acht Folgen von Schuhbecks Kochschule reingezogen hatte (danach musste ich erst mal einen Schnaps trinken), konnte ich heute gleich die Bratkartoffeln ausprobieren nach seinen Vorgaben – gar nicht schlecht, muss ich sagen.

Rote_bete_fisch_kartoffeln

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marinierte Rote Bete
Kategorien: Vorspeise, Rote Bete, Salatersatz
Menge: 2 Portionen

Zutaten

1 Rote Bete, mittelgroß, gegart
15 Gramm Balsamico Bianco
10 Gramm Ahornsirup
5 Gramm Salz
Pfeffer
20 Gramm Walnussöl
20 Gramm Bärlauchöl
1/4 Zwiebel, rot
1 Essl. Petersilie
25 Gramm Walnüsse

Quelle

eigene Kreation
Erfasst *RK* 30.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Rote Bete in dünne Scheiben schneiden und dachziegelartig in eine flache Auflaufform schichten.

Essig, Ahornsirup, Salz und Pfeffer vermengen. Walnussöl und Bärlauchöl zufügen und mit dem Schneebesen zu einer homogenen Sauce verschlagen.

Zwiebel in feine halbe Ringe schneiden und zusammen mit der Petersilie zum Dressing geben. Walnüsse grob hacken und ebenfalls zum Dressing geben.

Alles über die Rote Bete träufeln, mit Klarsichtfolie verschließen und einige Stunden marinieren lassen (auch über Nacht möglich).

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bratkartoffeln (Schuhbeck)
Kategorien: Kartoffeln, Beilage
Menge: 2 Portionen

Zutaten

6 Kartoffeln, mittelgroß, gegart
Sonnenblumenöl
Zwiebelringe, halbe
Salz
Pfeffer
1 Stück Butter
Gewürze nach Gusto: Majoran, Thymian, Kümmel
Petersilie

Quelle

DVD
Schuhbecks Kochschule
Erfasst *RK* 30.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Kartoffelscheiben von gekochten Kartoffeln in einer beschichteten Pfanne in wenig Öl anbraten. Darauf achten, dass die Kartoffelscheiben nicht übereinander liegen und bei milder Hitze braten (Einstellung 8 von 12). Wenn die Unterseite der Kartoffeln knusprig ist, die Scheiben wenden und ein paar halbe Zwiebelringe zufügen und mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack Majoran, Thymian, Kümmel usw. würzen. Ein wenig Butter zufügen und mit den Kartoffeln verbinden. Mit Petersilie bestreuen.

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Scharfes Mangopüree

Wenn der Liebste auf Rutsch ist, muss sich Frau Schnuppschnüss trösten – warum nicht mit einem fruchtig-scharfen Dipp und den seit Manzfreds Einzug in unsere Küche immer wieder gerne hergestellten asiatischen Hähnchenschenkeln (diesmal mit Ahornsirup statt Sojasauce und ohne Frühlingszwiebeln)? Dazu gab es selbstgebackenes Toastbrot. Lecker! Und tröstlich ebenso.

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Und hier ist das Rezept:

„Scharfes Mangopüree“ weiterlesen

Rotes Pesto

Ich spreche weder Italienisch noch habe ich lange genug Latein gehabt, um zweifelsfrei sagen zu können, wie der Plural von Pesto lautet. Keine Ahnung, wieso mein Mann und ich dieses lebensnotwendige Thema ausgerechnet beim Frühstück diskutierten. Jedenfalls hatten wir eine lustige Stunde und versuchten, uns mit schrägen Aussprache-Varianten des ein oder anderen nicht-deutschen Lebensmittels zu übertrumpfen.

Neulich bei Aldi habe ich folgenden O-Ton gehört – ungelogen:

Frau zu Mann: "Ach, guck ma, da is ja auch Expresso." Mann zu Frau: "Oh nein. Das hab ich Dir doch schon tausendmal gesagt. Guck mal da, was steht da auf der Packung???" Frau zu Mann:" Expresso… hab ich doch gesagt!!!!!!!"

Das Ende vom Lied war, dass wir einhellig der Meinung waren, egal wie es auch heißen mag, wir essen heute Pesto – rotes Pesto und zwar nicht zu knapp, also quasi im Plural. Dank Herrn Sick wissen wir nun, wie es richtig heißt und dass es eigentlich auch egal ist, ob Pestos oder Pesti – Hauptsache lecker. Und das war es wirklich.

Rotes_pesto

Statt der Brühe habe  ich Tomatenessenz verwertet, die schon länger im TK-Schrank schlummert. Die Pinienkerne habe ich leicht angeröstet . Dazu gab es Spaghettoni No. 7 von Barilla und einen Gurkensalat.

„Rotes Pesto“ weiterlesen

Gefüllte Paprikaschoten mit roten Linsen (M)

Premierenfeeling!

Ich werde mit diesem Rezept an einem Garten-Koch-Event teilnehmen, und zwar an "Bell Peppers – Paprika" aus dem gaertnerblog.de .

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Huch, ist das aufregend. Keine Ahnung von trackbacks, feeds, pings und wie das Zeug alles heißt. Aber ich beiße mich durch, woll’n wir doch mal sehen!

Die Paprika sind wirklich sehr gut – bitte nicht von diesen beiden W’s in der Quellenangabe abschrecken lassen!

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Leider habe ich noch nicht kapiert, wie man RezKonv-Rezepte so schön aufpeppt, dass sie auch ohne das Programm gut aussehen. Aber ich arbeite dran…

So, und nun zum Rezept (die Angaben für Haushaltsöfen finden sich am Ende des Rezepts):

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

     Titel: Gefüllte Paprikaschoten mit roten Linsen (M)
Kategorien: Paprika, Linsen, Frischkäse, Vegetarisch
     Menge: 2-3 Portionen

      5            Paprika, gelb, groß
    125     Gramm  Rote Linsen
    350     Gramm  Gemüsebrühe
    125     Gramm  Basmati-Reis
    300     Gramm  Wasser
      1      Teel. Salz, gestrichen
      4      Teel. Currypulver
    200     Gramm  Frischkäse (Buko Kräuter)
    3-4      Teel. Paprikapulver, edelsüß
      1     Prise  Koriander, gemahlen
      1      Teel. Petersilie, gehackt

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert
            Original: Weight Watchers
            "Der 4 Wochen Power Plan"
            ISBN: 3-7742-6376-0
            — Erfasst *RK* 28.08.2007 von
            — Jutta Hanke

Die Linsen mit der Gemüsebrühe aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln
lassen, bis sie weich sind und beginnen, zu zerfallen. Abgießen und
abtropfen lassen.

Den Reis mit 300 Gramm Wasser, Salz und 3 TL Currypulver aufkochen.
Bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten ausquellen lassen. Abgießen und
abtropfen lassen.

Inzwischen von den Paprika die Deckel abschneiden. Mithilfe eines
Löffels die Paprikaschoten von Samen und Scheidewänden befreien.
Schoten und Deckel waschen und abtropfen lassen.

Manzfred auf 170°C vorheizen (konnte Restwärme vom Kuchen backen nutzen, fallend ab 200°, 30 Minuten).

Linsen mit Reis, Paprikawürfeln und 150 Gramm Frischkäse vermengen
und mit Curry, Koriander und Paprikapulver abschmecken. Die Masse in
die Paprikaschoten füllen und den restlichen Frischkäse darauf
verteilen. Die Schoten in der mit Deckel verschlossenen Jenaer
Glasform im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten garen.

Petersilienblättchen aufstreuen und servieren.

==========Zubereitung für Nicht-Manzianer=========

Linsen und Reis wie oben zubereiten. Paprika wie oben vorbereiten.

Die rohen Paprikaschoten und das gewürfelte Fruchtfleisch des Deckels in wenig kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten dünsten.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Linsen mit Reis, Paprikawürfeln und 150 Gramm Frischkäse vermengen
und mit Curry, Koriander und Paprikapulver abschmecken. Die Masse in
die Paprikaschoten füllen und den restlichen Frischkäse darauf
verteilen.

Die gefüllten Paprikaschoten bei 200°C (Mitte, Umluft 180°C) ca. 20 Minuten überbacken.

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Nudel-Gemüse-Pfanne

Gestern wollte ich mit Tomaten und Zucchini aus dem Garten sowie Restgemüse aus dem Kühlschrank einen Eintopf kochen, der als Grundzutat auch ungekochte Nudeln enthalten sollte.

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Das Ergebnis war wohlschmeckend und nun weiß ich auch, wie man mit rohen Nudeln einen scharfen Eintopf kocht…

Die Menge hat locker für heute noch gereicht.

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Hier geht’s zum Rezept:

„Nudel-Gemüse-Pfanne“ weiterlesen