Nachgemacht: Eva und die Äpfel – Bienenstich-Apfelkuchen

Eva verführte Adam mit einem Apfel und was folgte, war die Vertreibung der Sünder aus dem Paradies. Das ist schon etwas länger her und Schnee von gestern.

Wenn Eva heute mit Äpfeln verführt, dann sieht man bei Deichrunners Küche einen Kuchen und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Umgehend bewegt sich der Gläubige in die Küche, backt den Bienenstich-Apfelkuchen, probiert und wähnt sich gleich im Paradies auf Erden, ach was sage ich, im Himmelreich. Von Sünde keine Spur.

Backt diesen Kuchen! Er ist so gut! Hallelujah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bienenstich-Apfelkuchen
Kategorien: Mürbeteig, Äpfel, Bienenstich, Backen, Knaller
Menge: 26 Cm Durchmesser


Zutaten

H MÜRBETEIG
250 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Essl. Wasser, kalt
125 Gramm Butter
H BIENENSTICHBELAG
75 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
30 Gramm Honig
150 Gramm Mandelblättchen
25 Gramm Milch
H FÜLLUNG
1 kg Äpfel (Rubinette, klein)
300 ml Apfelsaft
1 Pack. Puddingpulver ‚Vanille-Geschmack‘ (zum Kochen)
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Zimt, gemahlen, nach Geschmack

Quelle

Rezept modifiziert. Original aus der Zeitschrift
‚Rezepte pur‘:
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-
apfelkuchen.html
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig aus den Zutaten im Thermomix, Teigstufe, eine dickkrümelige Masse herstellen. Auf das ungefettete Alublech schütten und mit den Händen festdrücken. Dabei einen Rand hochziehen. Teig 20 Minuten blind vorbacken.

Manzfred auf 150° C regulieren.

Für den Bienenstichbelag Zutaten außer Milch aufkochen und leicht bräunen. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (die Äpfel waren klein, da ging das sehr gut, wenn die Äpfel größer sind, Scheibchen herstellen). Aus den restlichen Zutaten einen Pudding kochen. Äpfel unterheben.

Masse in die Form füllen, 30 Minuten backen. Bienenstichmasse aufbringen (ich habe das mit den Händen gemacht, mit einem Löffel war mir das zu filigran) und weitere 30 Minuten backen. Je nachdem, wie saftig die Äpfel sind, Backofentür angelehnt lassen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.

Anmerkung, Jutta: göttlich!

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Als Schmankerl noch ein paar Fotos vom „making of…“

Boden, blind vorgebacken

Apfelfüllung vorher

Mandelmasse

Apfelfüllung nachher

Mandeldecke vor dem Backen

Mandeldecke nach dem Backen

Wir haben heute, am Sonntag, das letzte Stück des Kuchens verzehrt, der am Donnerstag gebacken wurde. Er schmeckte immer noch hervorragend. Schön fett Sahne drauf muss aber sein. Auch schon donnerstags.

Sieben auf einen Streich – Das tapfere Nobbilein und die unverschämt köstlichen Quarkpuffer (WW)

Ach, was würden wir nur ohne unsere tapferen Männer machen,  die uns immer und immer wieder vor den Gefahren des Alltags beschützen? Meiner einer zum Beispiel nahm todesmutig den Kampf gegen 16 Quarkpuffer auf, damit ich nicht alle im Fressrausch verputze.

Sieben auf einen Streich

hat er mit Bravour geschafft und weitere drei noch gleich hinterher. Garniert mit Puderzucker und Apfelspalten – ein Hochgenuss.

Ich kann da mitreden, denn sechs von diesen Leckerchen habe ich mir ebenfalls einverleibt. Gottohgott, die waren wirklich gut, die Biester. Und Genuss ohne Reue war auch angesagt, schließlich ließ ich mich mal wieder von meinem Abnehmverein inspirieren.

Beim Nachmachen der Puffer habe ich zuerst versucht, auf Backpapier und mit Hilfe von Crumpetringen zu backen.

Das war aber nicht so toll. Mit etwas Öl zum Backen ging es dann viel besser.

Bitte nachmachen – hier ist das Rezept:

Ach ja – natürlich auch noch: „Danke, mein Held!“

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkpuffer mit Apfelspalten
Kategorien: Quark, Eier, WW, Äpfel, Dessert
Menge: 16 Stück – 24 SPs komplett


Zutaten

4 Äpfel; bis 1/2 mehr
Apfelsaft
500 Gramm Magerquark
4 Eier
2 Prisen Salz
4 Teel. Vanillezucker
2 Pack. Puddingpulver, Vanille
2 Teel. Sonnenblumenöl

Quelle

Rezept modifiziert. Original: WW-Online
„Quarkpuffer mit Quittenkompott“
Erfasst *RK* 01.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Äpfel geschält in Spalten schneiden und in wenig Apfelsaft langsam garen. Eventuell süßen und Punkte berechnen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Eigelb, Quark, Puddingpulver und Zucker glattrühren, Eischnee unterziehen.

Eine beschichtete Pfanne mit 1/2 TL Öl einpinseln und auf Stufe 4 erhitzen. Mit einem mittelgroßen Eisportionierer 4 Häufchen in die Pfanne setzen und schön langsam backen. Wenn die Unterseite appetitlich gebräunt ist, die Puffer drehen und fertig backen.

Mit Apfelspalten und vielleicht einem Hauch Puderzucker servieren. Möglichst sofort essen, dann entzücken sie in ihrer gesamten Fluffigkeit.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut! Muss ich unbedingt öfter machen. Norbert hat 10 Stück gegessen 😀

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Apfel-Sandkuchen mit Mandeln (M-TM)

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Es ist in letzter Zeit sehr selten vorgekommen, dass ich ein Rezept blogge, bevor ich es auf Facebook rühme. Aber dieser Kuchen bedarf einer Sonderbehandlung. Manchmal kommt etwas ganz einfach daher und man erwartet keine Überraschung, nach dem Kosten jedoch ist man baff und völlig von den Socken. 

Dieser Apfel-Sandkuchen von der cookidoo-Thermomix-Seite ist so ein Kandidat – wir waren eben hin und weg beim Schmausen. Toller Boden, herrlicher Sandkuchen, die Äpfel (Rubinette) genau richtig von der Konsistenz und dann der Belag aus Zimtzucker und Mandeln, wobei die Zuckerkruste beim Reinbeißen krachte… oh, ein Traum! 

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Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass mich ein Apfelkuchen zu solchen Ergüssen hinreißt, aber der hier, den müsst ihr probieren. 

Ich habe das Rezept auf eine 26er Form umgerechnet, was eine Fügung des Schicksals sein musste. Im Original wird eine 20er Form verwendet, viel zu klein! Viel zu wenig! Viel zu viel Arbeit! Zudem habe ich für die Herstellung der Sandmasse die gute alte KitchenAid verwendet. Bei aller Liebe zum TM, dass er mir den Teig so rührt, wie ich das haben wollte, konnte ich mir nicht vorstellen. Zumal sich die Menge durch die Umrechnerei vergrößert hatte. Das war's, ich schweige nun, backt diesen Kuchen. 

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Euch allen ein frohes Osterfest, bis demnächst mal wieder, ihr goldischen Menschen da draußen.  

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Sandkuchen mit Mandeln
Kategorien: Rührkuchen, Mürbeteig, Äpfel, Knaller
Menge: 1 Form von 26cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
250 Gramm   Mehl
125 Gramm   Butter
50 Gramm   Zucker
1 Teel.   Zimt
1 Prise   Salz
H TEIG
250 Gramm   Zucker
4     Eier, getrennt
      Salz
250 Gramm   Margarine
250 Gramm   Mehl
H BELAG
6     Äpfel; bis 1/3 mehr
  Etwas   Butter, geschmolzen
      Zimtzucker (aus ca. 30 g Zucker und 1 TL Zimt)
      Mandelstifte

Quelle

  Rezept modifiziert. Original: Cookidoo
  Erfasst *RK* 14.04.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen. Formboden mit Backpapier belegen.

Zutaten für den Teig im Thermomix 10 Sekunden, Stufe 5. In die Form schütten und festdrücken.

Zucker und Eigelb in der "normalen" Küchenmaschine ein paar Minuten rühren. Salz und Margarine zufügen, zu einer glatten Masse rühren. Währenddessen Äpfel schälen, halbieren oder vierteln, fächerförmig einschneiden. Mehl flott unter die Ei-Zucker-Fett-Masse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben.

Teig auf den Mürbeboden streichen. Äpfel dicht auflegen, mit Butter bestreichen, großzügig mit Zimtzucker und Mandelstiften bestreuen.

Ungefähr 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen. Backvorgang beobachten, falls der Kuchen zu dunkel wird, Temperatur reduzieren und mit Alufolie abdecken.

Anmerkungen, Jutta: oh mein Gott – diese knusprige Zuckerkruste! Ein wunderbarer Kuchen, zu dem unbedingt ein Klecks Sahne gehört.

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Sweet Memories: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech (M-TM)

Kann es denn wirklich sein, dass ich Schwiegermutter Gillas Paradekuchen, was Äpfel angeht, noch nicht gebloggt habe? Anscheinend, denn nirgends habe ich im wähwähwäh einen noch so winzigen Hinweis gefunden. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, wie konnte ich euch dieses Schmuckstück bloß so lange vorenthalten? 

  Apfelkuchen, Detail

Vorgestern stand wieder einmal eine Tüte mit Äpfeln vor der Haustür. Die Nachbarin hatte uns diese liebe Überraschung bereitet und ich meinerseits bereitete aus der Überraschung Kompott. 

Norbert wurde interviewt, wofür ich das Kompott verwenden soll und er wünschte sich den gedeckten Apfelkuchen, den seine Mutter so oft gebacken hat. Aber gerne doch, nur, wo ist das Rezept? Weder im Blog noch im virtuellen Kochbuch war es zu finden. Im Karteikartenkasten mit den handgeschriebenen Rezepten wurde ich dann fündig. Ein Griff und schon war das Kärtchen mein. 

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Der Rest war schneller erledigt, als ich es in Erinnerung hatte. Mir ist der Kuchen immer recht aufwändig in der Herstellung erschienen, aber wenn man das Kompott schon am Vortag herstellt, ist das Backen kein Hexenwerk mehr.

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Meine Schwiegermutter raspelte übrigens die Äpfel und buk sie roh. 

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Ach, das war ein Schmausen, als der Kuchen endlich abgekühlt war. Und Gilla saß mit uns am Tisch – sweet memories. 

 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech
Kategorien: Sweet Memories, Äpfel, Blechkuchen
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H HEFETEIG
400 Gramm   Mehl
225 Gramm   Milch
1/2 Teel.   Salz
40 Gramm   Öl (J: Butter)
40 Gramm   Zucker
1 Pack.   Trockenbackhefe
H MÜRBETEIG
250 Gramm   Mehl
1 Messersp.   Backpulver
125 Gramm   Zucker
125 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
1     Ei
H FÜLLUNG
1     Zitrone; den Saft
1,1 kg   Äpfel, vorbereitet gewogen
80 Gramm   Vanillezucker (J: Zucker und Vanilleschoten im
      — Glas gemeinsam aufbewahrt)
1 Prise   Salz
      Paniermehl (Semmelbrösel)
      Zimt
      Rosinen/Korinthen/Sultaninen nach Belieben
H GUSS
250 Gramm   Puderzucker
      Wasser oder ein Gemisch aus Rum und Wasser

Quelle

  Modifiziertes Rezept von Gillas Apfelkuchen
  Erfasst *RK* 20.09.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Früh genug am Backtag Äpfel schälen, vierteln und nochmals quer durchschneiden. In Zitronenwasser parken. In zwei Durchgängen aus jeweils 550 g Äpfeln und 40 g Zucker im Thermomix (TM) ein Apfelkompott kochen: 100° C / 10 Minuten / Stufe 1. Abkühlen lassen (ich habe das Kompott schon am Vortag gekocht).

Hefeteig zubereiten und so lange gehen lassen, bis er gut sichtbar aufgegangen ist. Durchkneten und auf einer gefetteten Fettpfanne ausrollen. Paniermehl aufstreuen, Kompott gleichmäßig darauf verteilen. Zimt nach belieben darüber stäuben, Rosinen aufstreuen und in das Kompott drücken.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Im TM Mürbeteig zubereiten. Alle Zutaten in den Mixtopf geben, 2 Minuten Teigstufe. Nochmal mit den Händen kneten, bis ein homogener Teigklumpen entstanden ist. Auf Mehl in Blechgröße ausrollen und mit einem Stoßgebet zum Himmel für gutes Gelingen die Platte auf das Kompott transferieren. Teig mehrfach einstechen und an den Rändern, falls nötig, etwas festdrücken.

Im Manzfred 45 Minuten backen. Zwischendurch mehrfach Tür öffnen, um Schwaden abzulassen. Sollte die Oberfläche des Kuchens noch nicht genug gebräunt sein, die Temperatur etwas erhöhen und noch ein wenig backen.

Kuchen noch heiß mit Puderzuckerguss bestreichen.

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Tomaten-Chutney

 

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Ich weiß, ihr kommt vor lauter Grillen gar nicht mehr nach mit dem Zubereiten von Köstlichkeiten. Bei dieser Hitze derzeit ist es aber auch wirklich schwer, die müden Knochen aus dem Liegestuhl zu hieven, die durch die sengende Sonne beinahe zerflossene Statur auf Vordermann zu bringen und ins schöne Allgäu zu fahren.

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Dort soll derzeit Waldbrandgefahr herrschen und in Altusried denkt man über den Bau eines zweiten Freibades nach. Melanie Pimpimella hat sich schon über die Menschenmassen beschwert, die sich dort derzeit bereits am frühen Morgen tummeln, um eine Ahnung davon zu bekommen, was Abkühlung bedeutet. Wem die Klamotten stinken, kann sie gleich hier beim Manuel abliefern. Der macht das schon, und zwar tip-top. Und kochen und backen kann er auch, vielleicht gibt es ja noch ein Rezept für einen kühlen Drink oder ein Eisdessert dazu?

Warum ihr ins Allgäu fahren sollt? Na, wegen des Rezepts.


Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Also, ihr macht das so:

Zuerst bucht ihr eine Ferienwohnung. Dann – ich weiß, die Hitze – packt ihr euren Rucksack, besser: ihr packt euch ins klimatisierte Auto – und fahrt in die pulsierende Innenstadt Altusrieds. Dort ist es so heiß, dass der Asphalt kocht und auch mein lieber Mann zwischendurch mal eine Etage höher klettern musste, um sich abzukühlen.

Der Cache ruft - Bergung unter Einsatz des Lebens
In der City schiebt ihr euch durch die schwitzenden Menschenmassen in den kleinen Lebensmittel-Eckladen irgendwo da, wo es die Straße runter geht zur Freilichtbühne – oder doch nach Kempten? – oder war es Feneberg?  – ich weiß nicht mehr genau, wo. Auf jeden Fall gibt es dort Landfrauenkochbücher. Die mit der Spiralheftung (ich hasse Spiralheftung). Ihr kauft euch das Buch "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit", haut 12,50 Ocken auf die Theke und werft den Ofen an. Jaaaa, es tut mir sehr leid, ich weiß, aber es geht nicht anders.

Vorher holt ihr den NicerDicer (gell, Melanie, unser Liebling!!!) aus dem Schrank, haut Zwiebeln, Äpfel und Tomaten durch die Messer, werft Gewürze dazu

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

und lasst alles einkochen.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Das dauert. Lange. Aber es lohnt sich.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Womit wir wieder beim Grillen wären. Lammbratwurst und Tomatenbulgur als Begleiter sind nicht die schlechtesten Kumpanen.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Und Bier. Eiskalt. Das ist Sommer.

Ach so… ja…. ok…. ihr wollt nicht aus dem Liegestuhl raus… dann bin ich mal nicht so, hier das Rezept im Original und in der bearbeiteten Fassung: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Chutney (O)
Kategorien: Eichhörnchen, Tomaten, Äpfel, Zwiebeln
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1 1/2 kg   Tomaten, reif
500 Gramm   Äpfel
500 Gramm   Zwiebeln
250 Gramm   Rosinen
350 Gramm   Zucker
3/8 Ltr.   Essig
1 Teel.   Zimtpulver
1 Teel.   Nelkenpulver
1 1/2 Essl.   Salz
1 Essl.   Senfpulver

Quelle

  "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit"
  ISBN 9783938992920
  Erfasst *RK* 23.05.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Tomaten überbrühen, häuten und Stängelansätze entfernen. Klein schneiden.

Äpfel waschen, schälen, halbieren, entkernen, in Scheiben schneiden.

Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser waschen und abtropfen lassen. Zwiebeln schälen, halbieren und auch in Scheiben schneiden.

Tomaten, Äpfel, Zwiebeln und Rosinen mit Zucker, Essig, Zimt, Nelkenpulver, Salz und Senfpulver mischen. Unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze 60 Minuten köcheln, ab und zu umrühren.

Chutney in gespülte, getrocknete Gläser bis zum Rand füllen. Sofort mit dem Deckel zuschrauben und erkalten lassen. Kühl aufbewahren.

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Meine Version:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Chutney
Kategorien: Eichhörnchen, Tomaten, Äpfel, Zwiebeln, Chutney
Menge: 9 Gläser à 230 ml

Zutaten

1 1/2 kg   Tomaten, reif
500 Gramm   Äpfel
500 Gramm   Zwiebeln, rot
250 Gramm   Rosinen
350 Gramm   Zucker
3/8 Ltr.   Apfelessig
2 Gramm   Zimtpulver
1 Gramm   Nelkenpulver
25 Gramm   Salz
4 Gramm   Senfpulver
1 Teel.   Stärke (optional)

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit"
  ISBN 9783938992920
  Erfasst *RK* 23.05.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Tomaten überbrühen, häuten und Stängelansätze entfernen. Vierteln und durch den Nicer Dicer (ND) jagen, großes, quadratisches Raster.

Äpfel schälen, entkernen, achteln und mit dem ND in Scheibchen schneiden.

Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser waschen und abtropfen lassen.

Zwiebeln schälen, halbieren, mit dem ND in Streifen schneiden.

Tomaten, Äpfel, Zwiebeln und Rosinen mit den restlichen Zutaten mischen. Unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze 90 Minuten ohne Deckel köcheln (Stufe 5), bis eine kompakte Konsistenz erreicht ist; ab und zu umrühren. Gegen Ende der Kochzeit häufiger bzw. permanent rühren (Jutta: Vielleicht die sehr saftigen Tomaten in den ersten 30 Minuten allein reduzieren? Das Einkochen der Flüssigkeit hat sehr lange gedauert, ich hätte die Äpfel und Zwiebeln lieber ein wenig stückiger gehabt. Da mir die Masse nach 90 Minuten immer noch zu flüssig war, habe ich sie mit einem Teelöffel Speisestärke gebunden.)

Gläser und Deckel im Dampfgarer desinfizieren. Chutney in die Gläser füllen, Deckel aufschrauben und sofort im Dampfgarer bei 90°C 10 Minuten erhitzen.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt hervorragend. Mit Tomatenbulgur und Lammbratwurst ein Gedicht.

Etwas Ingwer kann bestimmt auch nicht schaden.

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PS: Morgen soll es noch ein Grad heißer werden, zum Glück aber mit Regen. Der Wetterbericht sprach von 12°C  – boah, wie halte ich das bloß aus?

Rote-Bete-Tarte (M-TM-DGC)

Nicht nur die e&t von November, auch die von Dezember gefällt mir. Samstag auf dem Markt wurden die überschaubaren Zutaten erstanden, um eine Rote-Bete-Tarte zu backen.

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Die wollte ich unbedingt machen, weil sich das Rezept für mich so seltsam las. Derart seltsam, dass ich es so nicht machen konnte. Ich mag auch keinen Käsekuchen ohne Boden. Und diese Tarte sollte im Original keinen haben. Keinen Boden! Tarte ohne Boden!?! Ohne mich!

Ich habe also eine Form mit Mürbeteig gefüttert, die Füllung darauf geworfen und wie im Rezept angegeben gebacken. Herrlich! Köstlich! Und dieser Salat dazu, der perfekte Begleiter mit den rohen, dünnen Apfelscheibchen und den gerösteten Haselnüssen (die gab es übrigens in anderer Form auch HIER), klasse.

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Das zweite Stück vom Glück bekam einen Klecks saure Sahne als Häubchen, das war fast noch besser.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote-Bete-Tarte (M-TM-DGC)
Kategorien: Vegetarisch, Schafskäse, Rote Bete, Tarte
Menge: 1 Alublech mit 26 cm Ø

Zutaten

H FÜR DEN BODEN
250 Gramm   Mehl
125 Gramm   Butter
1     Ei
1 Prise   Salz
H FÜR DIE FÜLLUNG
1 kg   Rote Bete
200 Gramm   Feta
1 Bund   Frühlingszwiebeln
3 Stiele   Minze (J: Orangenminze)
2     Eier (M)
      Pfeffer
      Salz
H FÜR DEN SALAT
150 Gramm   Feldsalat
50 Gramm   Haselnüsse
4 Essl.   Balsamico Bianco
2 Essl.   Nussöl
4 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
1     Apfel

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: e&t, Dezember 2012
  Erfasst *RK* 26.11.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Rote Bete im Dampfgarer, Einstellung Automatik, Rote Bete, weich garen. Etwas abkühlen lassen und die Schale abziehen. In Stifte schneiden, mit dem zerkrümelten Feta mischen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden, dabei die dunkelgrünen Teile nicht verwenden. Minzeblättchen hacken. Beide Zutaten mit den Eiern zur Roten Bete geben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Aus den Teigzutaten im Thermomix eine krümelige Masse herstellen. In die Form kippen und festdrücken. Die Rote-Bete-Masse aufbringen, glatt streichen und 25-30 Minuten backen. Dabei die Ofentür angelehnt lassen.

In der Zwischenzeit die Haselnusskerne grob hacken und ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten. Mit dem Essig in eine Salatschüssel geben. Die Öle zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Tarte fertig gebacken ist, Apfel ungeschält vierteln, entkernen und quer in dünne Scheiben hobeln. Sofort mit der Vinaigrette und dem Feldsalat mischen.

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Im Nachhinein bin ich soger geneigt, der Redaktion zu folgen, wenn ich die Tarte als Vorspeise serviere. Da braucht es tatsächlich keinen Boden und der Belag ist sogar schnittfest. Hätte ich auch nicht vermutet, dass er die Form hält.

Tja, ein Abend voller Überraschungen. Köstlicher Überraschungen. Machen wir wieder.

Bratapfelkuchen (M-TM)

 

  Bratapfelkuchenstilleben

Zunächst mal die Kritik:

Ich dachte, ich hätte mich verlesen, als ich im Rezept der Novemberausgabe der essen & trinken sah, was als Backform für den sehr nett anzusehenden Bratapfelkuchen benötigt wurde. Hatte ich nicht. Eine Tarteform mit 38 cm Durchmesser – hallo??? Ich bin ja gut ausgestattet, was Backformen angeht (ansonsten natürlich auch), aber bei 36 cm Durchmesser war Schicht. Alleine durch den Blick auf das Tortenfoto konnte man nicht erahnen, was für ein Oschi da gebacken werden sollte. Ich frage mich, wie viele Menschen, die keine Bäckerei betreiben, so eine riesige Tarteform besitzen. Im Anleitungstext empfahl man als Alternative ein tiefes Blech mit 30×40 cm Kantenlänge. Ich schließe mich dieser Empfehlung an. Hätte man ja gleich so machen können. Kapier ich nicht.

Genug gemosert, ich nehme eigentlich schon jetzt wieder alles zurück, weil, ich sage euch, der Kuchen ist der Hit in Tüten. Oder auf Blechen – wunderbar, köstlich, jeder Mühe wert. Der beste Kuchen, den ich in diesem Jahr gebacken habe.

Der Boden knusprig, die Äpfel wunderschön anzusehen, die Füllung köstlich, die Creme schmackhaft. Klasse, wirklich klasse.

Bratapfelkuchenstilleben

Das Originalrezept habe ich stark verändert, weil ich den Thermomix einen Gutteil der Arbeit habe tun lassen.

Bratapfelkuchenstilleben

Zudem hatte ich nicht die im Rezept vermerkten Milchprodukte im Haus, was dazu führte, dass ich alles, was ich an Resten in die Finger bekam, für die Creme verwendet habe. Ich habe sehr kleine Rubinette-Äpfel verarbeitet, die morgens auf dem Fuldaer Markt angepriesen wurden. Sie wogen um die 100 g und waren für den Zweck optimal geeignet.

Bratapfelkuchenstilleben

Die Äpfel sollten so geschält werden, dass die Schale spiralförmig erhalten bleibt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich als Grobmotorikerin das anstellen sollte. Da fiel mir der Zestenreisser ein, ich könnte mir selbst einen Gruß bestellen ob dieser wundervollen Idee, das klappte nämlich hervorragend.

Bratapfelkuchenstilleben

Das Aprikotieren am Ende habe ich mir gespart, ich hatte Angst, dass die heißen, fragilen Äpfel Schaden leiden. Die gehackten Mandeln habe ich nicht angeröstet, der Aufwand war mir zu groß. Ob es was ausgemacht hat? Könnte sein, aber der Kuchen war…. s. o.!

Bratapfelkuchenstilleben

Am besten bereitet man den Kuchen am Vortag zu, er sollte vor dem Anschneiden komplett ausgekühlt sein, damit die Creme schön fest ist. Er macht Arbeit, aber es lohnt sich, versprochen.

Konventionell soll auf 190° C gebacken werden mit Ober- und Unterhitze auf der unteren Schiene. 1 Stunde, nach 40 Minuten abdecken.

Die Stücke sind, wenn man ein runde Form nutzt, recht groß – ich habe nur ein Stück geschafft. Auch in dieser Hinsicht ist die Verwendung eines rechteckigen Bleches angeraten.

Beim nächsten Mal würde ich Backpapierstreifen kreuzweise in die Form legen (falls ich doch eine runde Form nutze), damit man den Kuchen aus der Form heben kann nach dem Backen. 

Oft ist ein Kuchen köstlich, aber nicht so nett anzusehen. Manchmal ist ein Kuchen nett anzusehen, aber nicht so köstlich. Hier stimmt einfach alles. Er ist ein Hingucker, er schmeckt herrlich und die Herstellung ist keine Hexerei, auch wenn er nicht mal eben aus dem Handgelenk geschüttelt wird. Klasse. Highlight. Nachmachen!

Bratapfelkuchenstilleben

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bratapfelkuchen (M-TM)
Kategorien: Äpfel, Mürbeteig, Marzipan
Menge: 1 Alu-Form, Ø 36 cm

Zutaten

H TEIG
175 Gramm   Butter, kalt
140 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
      Salz
3     Eigelb (Gr. M)
375 Gramm   Mehl
3 Gramm   Backpulver
      Mehl zum Bearbeiten
H CREME
500 ml   Milch
1 Pack.   Puddingpulver, Vanille
1 Pack.   Puddingpulver, Mandel
150 Gramm   Zucker
400 Gramm   Magerquark
200 Gramm   Mascarpone
200 Gramm   Sahne
200 Gramm   Saure Sahne
      Salz
1 Teel.   Zitronenschale, abgerieben
3 Essl.   Mandellikör
H ÄPFEL
50 Gramm   Mandeln, gehackt
100 Gramm   Soft-Aprikosen, getrocknet
200 Gramm   Marzipan-Rohmasse
11     Äpfel, klein; hier Rubinette à ca. 100 g
1     Zitrone, der Saft
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original:
  essen & trinken, November 2012
  Erfasst *RK* 17.11.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Anmerkung, Jutta: Im Original werden für die Creme 250 g Magerquark und 750 g Schmand verwendet. Ich habe den Kühlschrank durchforstet und genommen, was zu finden war.

Im Rezept wird tatsächlich eine Tarte-Form mit 38 cm Ø verlangt, als Alternative ein tiefes Blech von 30×40 cm vorgeschlagen. Welcher normal ausgestattete Haushalt besitzt so eine riesige Tarte-Form? Meine größte Alu-Backform (leider ohne abnehmbaren Rand) hat einen Durchmesser von 36 cm, die habe ich auch verwendet. Beim nächsten Mal würde ich aber das Blech bevorzugen, weil der Kuchen dann besser zu portionieren ist.

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Manzfred auf 170° C vorheizen.

Für die Creme 50 g Zucker in einen kleinen Topf geben, 400 ml Milch zufügen und aufkochen. Puddingpulver mit 100 ml Milch glatt rühren und in die kochende Milch rühren. Die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen, bis eine sehr feste Creme entsteht (Jutta: das geht sehr schnell). Die Creme in eine Schüssel füllen, auf der Oberfläche mit Klarsichtfolie abdecken. Bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten in den Thermomix geben und 15 Sekunden, Stufe 5 zu einer sandigen Masse verarbeiten. In die Form schütten, festdrücken. Dabei einen kleinen Rand hochdrücken. Mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten beschweren und 15 Minuten blindbacken. Backpapier entfernen, Boden auskühlen lassen.

Im gespülten Mixtopf Aprikosen 5 Sek. / Stufe 3 hacken. Marzipan und Mandeln zufügen, 1 Minute / Teigstufe verkneten. Umfüllen und Mixtopf ausspülen.

Eine große Schüssel mit soviel Wasser füllen, dass die Äpfel darin schwimmen können. Den Saft einer Zitrone zufügen. Äpfel schälen, einige Streifen Schale stehen lassen (Jutta: ich habe einen Zestenreisser verwendet). Das Kerngehäuse großzügig ausstechen. Äpfel waagerecht halbieren, Marzipanmasse in die Mitte drücken.

Alle Zutaten für die Creme inclusive des lauwarmen Puddings in den Thermomix geben und sich langsam steigernd bis Stufe 6 zu einer homogenen Masse vermengen.

Creme auf den vorgebackenen Boden streichen. Apfelhälften hineinsetzen. 1 Stunde backen, nach 20 Minuten Tür kurz öffnen, um Dampf abzulassen. Nach insgesamt 40 Minuten Tür öffnen und angelehnt lassen. Bräunung kontrollieren, eventuell gegen Ende der Backzeit abdecken (war hier nicht notwenig).

Kuchen auf einem Gitter mindestens 3 Stunden abkühlen lassen.

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Wer Fragen zum Rezept hat, kann mich gerne anmailen.

Nachgemacht: Karamellisiertes Apfelmus aus dem Ofen

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Natürlich fiel mir das Rezept für dieses sensationelle Apfelmus, das ohne jeglichen Zusatz von Zucker hergestellt wird, erst am Silvestertag in Michas Blog "Grain de Sel" auf. Da ich ohnehin Eis herstellen wollte, kam mir das Mus gerade richtig als Beilage, aber wegen der langen Garzeit musste ich Gas geben. Also wurde ein schön gewässerter Römertopf randvoll mit Apfelscheiben gefüllt, die vorher mit Gewürzen gepimpt wurden und dann ab in den Manzfred damit.

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Nun ja. Dachte ich jedenfalls. Allerdings war der Römerpott eine Nummer zu groß für den Manzfred – huch! Dann wurde der Combidampfgarer in die nähere Wahl gezogen. Zu klein. Oh nee…

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Glücklicherweise verfügt unser Haushalt auch noch über einen "normalen" Backofen, der den anderen getunten Dingern mal gezeigt hat, was 'ne Harke ist. Hier war noch viel Luft nach oben und genug Platz unter'm Kiel, um dem riesigen Tontopf für die nächsten sieben Stunden Asyl zu gewähren.

Es duftete so toll während des Garens, dass ich am liebsten in den Ofen gesprungen wäre. Nach fünf Stunden habe ich mal den Deckel gehoben. Da war das Mus noch recht hell und saftig.

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Nach sechs Stunden war es schon dunkler, aber immer noch ziemlich feucht. Den Deckel habe ich dann einfach weggelassen und hatte eine Stunde später ein dunkles, süßes, würziges Kompott, das wunderbar mit dem Eis harmonierte, das wir während des Jahreswechsels verzehrt haben.

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Für das Vorratsregal fielen drei kleine Gläschen ab, die ich sicherheitshalber für 30 Minuten eingekocht habe. Wäre ja schade, wenn das gute Mus umkäme. Außer durch rücksichtslosen Verzehr.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Karamellisietes Apfelmus aus dem Ofen
Kategorien: Eichhörnchen, Äpfel, Ohne Zucker
Menge: 4 Gläser à 160 ml

Zutaten

      Äpfel
1/2     Zimtstange
2     Nelken
1     Sternanis
      Macisblütenpulver
2     Zimtblüten (Cassia)
1 Prise   Salz

Quelle

  Blog "Grain de Sel"
  http://salzkorn.blogspot.com/2011/10/fur-adam-eva-und-
  alle-apfelliebhaber.html
  Erfasst *RK* 02.01.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Einen großen Römertopf wässern und randvoll mit in Spalten geschnittenen Äpfeln füllen. Diese vorher in einer großen Schüssel mit den Gewürzen vermischen.

Den Römertopf in den kalten Backofen stellen und bei 160° C ungefähr 7 Stunden garen. Ich habe in der letzten Stunde den Deckel des Topfes entfernt, weil mir der Inhalt zu flüssig erschien.

Mus für den Sofortverzehr beiseite stellen, den Rest in Weckgläschen mit einem Fassungsvermögen von 160 ml füllen. Mit Gummi, Deckel und Klammern versehen und im Dampfgarer für 30 Minuten, bei 90° C einkochen.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt hervorragend – wir hatten dazu Eis, Sahne und Rumrosinen.

Römertopf passt weder in den Manzfred noch in den Combidampfgarer hab' den normalen Backofen verwendet.

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Gedeckte Apfeltorte (M)

Gedeckte Apfeltorte – wie lange habe ich diesen Kuchen nicht gebacken?

2011 10 08 Gedeckter Apfel - komplett

Früher kam er ganz oft auf den Tisch, damals, als ich nur eine sehr überschaubare Menge an Kochbüchern besaß, der Drucker noch mit Nadeln arbeitete, das bedruckte Papier Löcher an den Seiten hatte und Computer zum Schreiben da waren und sonst nix konnten.

Vor drei Wochen war meine beste Freundin zu Besuch. Ihren sympathischen Lebensgefährten brachte sie mit, sowie neben einer schönen Pflanze auch einen ganzen Korb voller Äpfel. Alle möglichen Sorten, aus dem eigenen Garten und eigenhändig gepflückt. Lageräpfel wie der Boskoop waren dabei, aber auch Äpfel, die den netten Namen "Rheinische Schafsnase" trugen.

Vor unserem Urlaub hatte ich keine Zeit mehr, die Früchte zu verwerten. Aber da meine Freundin R. meinte, dass die Schafsnasen schnell verarbeitet werden müssen, habe ich sie gut gekühl gelagert, um sie nach der Rückkehr gleich zu verbrauchen. Aber was tun mit so einem Schatz? Kompott wollte ich nicht daraus kochen, das war mir zu profan. Irgendwas Ausgefallenes sollte es sein. Da fiel mir der gedeckte Apfelkuchen ein, den ich schon so lange nicht mehr gebacken hatte.

R. und ich waren Kolleginnen im Altenheim, kennen uns seit 30 Jahren und damals haben wir ab und an diesen Kuchen gefuttert. Deshalb – obwohl jetzt nicht wirklich soo ausgefallen und exklusiv – habe ich als schöne Erinnerung an alte Zeiten dieses Rezept gewählt.

2011 10 08 Gedeckter Apfel - komplett

Damals hatte ich noch keinen Dampfgarer und habe die Äpfel in der Mikrowelle kurz angegart. Vor Urzeiten habe ich auch kein Marzipan für die Füllung verwendet und statt dessen die Apfelmasse gezuckert. Aber die weniger süße Füllung schmeckt uns heute besser und ich habe den Eindruck, dass die Fruchtmasse weniger matschig ist, was dem Boden gut tut.

Uns tat der Kuchen jedenfalls sehr gut. Ganz prima hat er uns geschmeckt, wie früher. Aber etwas fehlte doch. R. und ihren Gefährten hätten wir gerne mit am Tisch gehabt. Beim nächsten Mal, gell?

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gedeckte Apfeltorte
Kategorien: Torte, Mürbeteig, Äpfel, Marzipan, Sultaninen
Menge: 1 Torte von 26 cm Durchmesser

Zutaten

H MÜRBETEIG
450 Gramm   Mehl
300 Gramm   Butter
120 Gramm   Zucker
30 Gramm   Vanillezucker
0,5 Teel.   Salz
H FÜLLUNG
2 kg   Äpfel, nicht vorbereitet gewogen
100 Gramm   Marzipanrohmasse
100 Gramm   Sultaninen
100 Gramm   Mandelstifte
1 Prise   Salz
H ZUSÄTZLICH
1 Schuss   Rum
3     Vollkornkekse, zerkrümelt
H GLASUR
      Puderzucker
      Rum oder Wasser
      Mandelblättchen

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 07.10.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 190° C vorheizen.

Aus den Zutaten für den Teig in der Kenwood mit dem K-Haken einen Mürbeteig bereiten. Zunächst Streifen für den Springformrand zuschneiden. Restlichen Teig halbieren.

Einen Springformboden mit einer Hälfte Teigs belegen und 17 Minuten hellbraun backen. Auskühlen lassen. Aus der anderen Hälfte einen Deckel ausrollen und kühlen.

Apfel schälen und in nicht zu große Stücke schneiden. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen ungelochten Behälter geben und offen im Dampfgarer, Universal, 100° C, 4 Minuten garen. 1 Schuss Rum zufügen.

Springformrand um den Boden legen, Teigstreifen anlegen. Boden mit den Keksbröseln bestreuen. Apfelmasse aufbringen, Deckel auflegen und gut festdrücken.

55 Minuten backen. Der Kuchen sollte schön braun sein. Falls nicht, noch ein paar Minuten zugeben. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann den Springformrand lösen.

Mit Rumglasur und Mandelblättchen garnieren.

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