Milchreisauflauf mit Äpfeln und dreierlei Kompott

Wenn ich in der Küche wusele oder langweilige Arbeiten erledige wie Bügeln oder wenn ich stricke, ohne mich auf Muster konzentrieren zu müssen, dann höre ich entweder Hörbücher oder ich werfe mein Tablet beziehungsweise den Fernseher an und schaue Serien. Entweder auf Netflix, Amazon Prime oder aus den Mediatheken der Fernsehsender. Manchmal höre ich auch nur zu und schaue erst hin, wenn es wieder besonders spannend wird.

Vorgestern und gestern war nix mit Zuhören, denn ich war völlig gebannt von „Wer zuletzt kocht…“ auf Netflix. Im Original heißt es „The Final Table“ (Spoileralarm!) und das geht so:

24 tolle Chefs kochen zunächst in Zweierteams 60 Minuten lang ein Gericht aus einem Land und kochen sich so peu à peu um die halbe Welt, nämlich Mexiko, Spanien, Großbritannien, Brasilien, Indien, USA, Italien, Japan, Frankreich. Am Ende fliegt immer ein Team aus dem Wettbewerb, ganz zum Schluss sind noch zwei Teams übrig, die dann als Einzelpersonen im Finale gegeneinander antreten, um den Sieger zu ermitteln. Dieser darf sich als neues Mitglied einer extrem illustren Schar an einen Tisch setzen, an dem die absoluten Spitzenköche dieser Welt vereint sind. Manche haben drei Sterne und die eingespielten Portraits sind zum Teil wie aus einer anderen Welt. Die neun Köche repräsentieren jeweils ein Land und fungieren im Team als Juroren für die Teller, welche die letzten vier Kandidaten präsentieren. Soviel darf ich verraten: mein Favorit hat gewonnen. Verdient, aber doch überraschend.

Was da während der einzelnen Wettbewerbe abgeliefert wird, ist der helle Wahnsinn und die hauen da Kompositionen raus, da überfordert mich schon die Blütendeko. Jedenfalls hat mich das Ganze derart inspiriert, dass ich beschlossen habe, auch mal auf Sterneniveau kochen zu wollen. Genug Kochbücher habe ich ja und spontan wurde mit dem Üben angefangen.

Challenge number one (Trommelwirbel!):

Gebackener Milchreis mit dreierlei und an zweierlei Kompott

Okayyyy, das war jetzt kein Seeigel mit Goldflitter, aber die Richtung stimmt schon mal, schließlich waren die Kompotts Eigenkreationen.

Ja, jetzt guckt ihr, gell? Ach, was bin ich motiviert, ich brenne geradezu, weiter zu machen auf meinem Weg zur Grandmère de Cuisine! Auf zu neuen Ufern – ich werde berichten. Bis dahin könnt ihr schon mal üben:

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Milchreisauflauf mit Äpfeln und dreierlei Kompott (M)
Kategorien: Knaller, Reis, Obst, Ofengericht, TM
Menge: 1 Lila Auflaufform 😉

Zutaten

MANGOKOMPOTT
1  Mango
   Gelierzucker 1:1
1Prise Salz
1/4  Limette, Abrieb
1/2  Limette, Saft
ERDBEERKOMPOTT
500Gramm Erdbeeren (hier TK)
250Gramm Gelierzucker 1:1
1Prise Salz
   Minzestreifchen (vergessen)
MILCHREIS
500Gramm Milch
2Pack. Vanillezucker
15Gramm Butter
1Prise Salz
130Gramm Milchreis
AUFLAUF
4  Eier
1Prise Salz
30Gramm Zucker
150Gramm Quark
50Gramm Joghurt
3  Äpfel
DRUNTER UND DRÜBER
4Essl. Apfelkompott (hier eingeweckt aus Fallobst)
40Gramm Mandelblättchen
3Teel. Zucker
1/2Teel. Zimt

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 MixGenuss, "Ab in den Ofen"
 ISBN 978-3-96181-001-7
 Erfasst *RK* 20.05.2021 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Die Hälfte des Gewichts der Würfel an Gelierzucker zufügen. Hier wog das Fruchtfleisch 250 Gramm, also habe ich 125 g Gelierzucker verwendet. In den Thermomix geben, Salz nicht vergessen, wer mag kann noch den Limettenabrieb und Saft zufügen und per Sanftrührstufe bei 100° C so lange erhitzen, bis die Masse kocht. Dann noch vier Minuten weiter köcheln bei 90° C. Genau so mit den Erdbeeren (siehe Anmerkungen) verfahren. Eigentlich wollte ich in das fertige Erdbeerkompott noch in feine Streifen geschnittene Orangenminze geben. Habe ich vergessen. Umfüllen, beiseite stellen und abkühlen lassen. Mixtopf spülen.

Die Zutaten für den Milchreis der Reihe nach in den Mixtopf geben und 30 Min./90° C/Sanftrührstufe garen. Nach Garzeitende den Milchreis im Mixtopf noch 20 Minuten ziehen lassen. Er ist dann noch etwas körnig, das ändert sich aber nach dem Backen. In eine große Schüssel umfüllen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz per Handrührgerät steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.

Eigelbe, Zucker, Quark und Joghurt 20 Sek./Stufe 4 verrühren. Äpfel schälen, entkernen und in Würfelchen schneiden. Ich habe dafür den Nicer Dicer benutzt und kleine Stifte geschnitten. Quarkmasse und Äpfel unter den Milchreis ziehen. Eischnee unterheben.

Den Rand einer Auflaufform leicht fetten, Apfelmus auf dem Boden verteilen. Milchreismischung einfüllen und mit Mandelblättchen bestreuen. Zucker mit Zimt mischen und über den Auflauf streuen.

Ca. 40 Minuten backen. Gegen Ende unbedingt die Bräunung kontrollieren. Ich habe 15 Minuten vor Schluss Alufolie aufgelegt, weil mir der Auflauf zu dunkel wurde. Manzfred kann man dann ausschalten und ohne Strom zuende backen lassen.

Anmerkungen, Jutta: Sehr gut und der Deckel ist richtig schön knusprig. Wird unbedingt bald wiederholt. Wir haben den Auflauf warm verspeist. Kalt geht bestimmt auch.

Bei der Zubereitung des Erdbeerkompotts ist zu beachten, dass die Erdbeeren saftiger sind als die Mango. Deshalb war das Kompott am Ende flüssiger. Uns hat das gefallen, aber wer es kompottiger möchte, sollte entweder etwas mehr Gelierzucker nehmen oder die Erdbeeren auftauen und abtropfen lassen. Mir wäre das Kompott dann aber vermutlich zu süß. Bei der Auswahl des Obstes für das Kompott sind keine Grenzen gesetzt. Mit Birne, Kirsche, Pflaume, Ananas kann ich mir den Auflauf auch gut vorstellen.

Im Originalrezept packt man vier Äpfel in die Milchreismasse. Das erschien mir zu viel, mit drei Äpfeln fanden wir den Auflauf perfekt. Ein paar Rosinen könnte man auch noch reinschmuggeln.

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Taler, Taler, du musst wandern…

Slavas Apfeltaler

Die liebe Slava ist eine tolle Köchin und Bäckerin, die alltagstaugliche Gerichte herstellt und sie in schöner Regelmäßigkeit auf ihrem Blog oder im Netz bei Facebook & Co. teilt. Diesmal hatten es mir ihre köstlichen Apfeltaler angetan. Als ich sie sah, waren sie im Prinzip schon nachgebacken und das ist kein Witz, denn das Rezept ist in Windeseile umgesetzt. Ich habe noch etwas Salz und Rosinen zugefügt.

Auf Facebook waren die Dinger der Renner, überall frohes Schmausen. Deshalb auch hier jetzt das Rezept – probiert es aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Slavas APFELTALER
Kategorien: Quark-Öl-Teig, Schnell, Knaller
Menge: 10 Stück

Zutaten

2  Äpfel
1Handvoll Sultaninen
200Gramm Quark
100ml Sonnenblumenöl
100Gramm Zucker
1Pack. Vanillezucker
300Gramm Mehl
1Pack. Backpulver
1Prise Salz
   Zucker, fein, zum Stippen

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Slava kocht und backt
 https://slava.com.de/?p=3059&fbclid=IwAR08WxS–
 mRBBmTFU_vaOEdPi_v4TrpeWmOSSqz6pD96Yqmh6PaqB5IdKhw
 Erfasst *RK* 22.02.2021 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen. Äpfel schälen und mit dem Nicer Dicer in kleine Stückchen schneiden. Beiseite stellen.

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts sehr schnell zu einem gerade bindenden Teig verarbeiten. Apfelstückchen zufügen, schnell per Hand unterkneten. 10 Teigkugeln von je ca. 100 g abwiegen, auf Backfolie legen, leicht flach drücken und ca. 20 Minuten schön braun backen.

Danach sofort mit der Oberseite in feinen Zucker stippen und auf einem Rost abkühlen lassen.

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Otto hat’s druff: Apfel-Olivenöl-Kuchen mit Ahornsirup-Topping

Zu meinem Geburtstag hat mir meine Familie, da nicht gefeiert werden konnte, ein ganz tolles Paket geschickt, unter anderem mit allen möglichen Gutscheinen. Einer davon war von den goldischsten Buchhändlern des Universums und ihrer hähnelschen buchhandlung in Hachenburg, wo diese Woche die Bücher geordert wurden und pfeilschnell den Weg nach Fulda fanden. Eines davon ist das „Sweet“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh.

Ein erster Blick ließ mich erzittern vor Entzücken. Eigentlich wollte ich kleine Zettelchen an die Stellen mit den favorisierten Rezepten legen. Ich habe mich dann umentschieden und Zettelchen an die Stellen gesteckt, wo mich die Rezepte nicht so ganz vom Hocker schmetterten. Deren Anzahl war extrem überschaubar und die Entscheidung für die erste Backaktion fiel nicht leicht. Schräg genug für mutiges Ausprobieren war der Apfelkuchen mit Olivenöl. Unvorstellbar für mich und deshalb bestens geeignet für ein erstes Experiment. Interessant, dass die Sultaninen in Wasser gekocht werden, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen ist. Das ist mir auch noch nicht untergekommen, führte aber dazu, dass der Kuchen sehr saftig ist und wohl auch bleibt und richtig fette Früchtchen den Teig bevölkern.

Ich mache es kurz: Das Teil ist der Hammer! Es ist süß, es ist fettig, es ist mächtig und es ist guuuut! Und ich bin sicher, morgen schmeckt es noch besser.

Das Krokant habe ich aufgestreut, obwohl es nicht im Rezept stand. Erstens habe ich ein gestörtes Verhältnis zu diesen unordentlichen Kuchen, die nicht komplett mit Creme eingestrichen sind – naked cakes … pfff… und zweitens habe ich auch nicht so gern, wenn die Oberfläche jungfräulich, nur von Streichmasse berührt, rumdümpelt. Also Krokant drauf und schon ging es mir besser.

Nussallergiker aufgepasst – der Kuchen schmeckt überhaupt nicht nach Olivenöl, sondern so, als wären Nüsse drin. Sind aber keine – wenn man das Krokant auf dem Topping weg lässt.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Olivenöl-Kuchen mit Ahornsirup-Topping
Kategorien: Ottolenghi/Goh, Sweet, Rührkuchen, Knaller
Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser

Zutaten

H KUCHEN
100Gramm Sultaninen
200Gramm Wasser
200Gramm Zucker
150ml Natives Olivenöl extra
2  Eier, Größe M
1Teel. Vanilleextrakt, flüssig (oder Mark 1/2
   — Vanilleschote)
1Teel. Zitronenschale, gerieben
800Gramm Äpfel (ca. 5 Stück)
350Gramm Mehl
1/2Teel. Zimt, gemahlen
1 1/2Teel. Baking Soda (Speisenatron)
1 1/2Teel. Backpulver
1/2Teel. Salz
2  Eiweiß, Größe M
75Gramm Wasser
H TOPPING
100Gramm Butter, weich
100Gramm Rohrzucker
85Gramm Ahornsirup
200Gramm Frischkäse, Sahne (30 Minuten vor der
   — Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen)
   (Krokantstreusel)

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Yotam Ottolenghi, Helen Goh "Sweet"
 Erfasst *RK* 07.06.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Sultaninen mit 200 g Wasser aufkochen und leicht köcheln lassen, bis das ganze Wasser aufgenommen wurde.

Zucker, Olivenöl, Eier, Vanille und Zitronenschale in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer auf mittlerer Stufe schlagen, bis die Mischung hell und dickflüssig ist und sich das Volumen verdoppelt hat. Luftbläschen in der Masse sind nicht erwünscht, also nicht zu flott aufschlagen.

Während die Masse Gestalt annimmt, Manzfred auf 160° C vorheizen, Formboden mit Backpapier auskleiden, Ring nicht fetten. Äpfel schälen, vierteln und in Stifte schneiden. Ich habe dafür das feine Gitter des Nicer Dicers benutzt. Mehl, Baking Soda, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben. Eiweiß zu Schnee schlagen.

Die fertige Eiermasse mit Äpfeln, Sultaninen und 75 ml Wasser vermengen. Die trockenen Zutaten unterziehen. Eischnee vorsichtig unter die Kuchenmasse heben. In die Form füllen und 60 Minuten backen. Je nach Ofen schauen, dass die Oberseite nicht zu dunkel wird. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen, Ring entfernen und komplett auskühlen lassen. Eventuell einen Tag zuvor schon zubereiten. Ich habe nach einer Weile das Backpapier entfernt, war mir zu feucht am Boden.

Für das Topping Butter, Zucker und Ahornsirup mit dem Flachrührer in der Küchenmaschine hell und schaumig aufschlagen, dann den Frischkäse portionsweise unterziehen. Weiterschlagen, bis der Guss glatt und dickflüssig ist. Das dauert ca. 2 Minuten.

Wenn der Kuchen komplett kalt ist, einmal durchschneiden und mit der Hälfte des Toppings füllen. Mit der anderen Hälfte die Oberfläche des Kuchens überziehen. Hierbei einen Löffel benutzen und Wellen formen. Ich habe noch Krokant aufgestreut.

Anmerkungen, Jutta: toller Kuchen, sehr saftig, sehr locker, aber auch sehr süß und mächtig. Trotzdem ein Knaller.

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Jutta ohne Butta oder Not macht erfinderisch und führt zum Backen einer wunderbaren Apfeltorte namens Scharlotka

Manchmal ist es ja komisch. Da nimmt man sich etwas vor und wenn dann der große Tag da ist, stellt man mit Schrecken fest, dass es mit der Umsetzung nicht so einfach ist. Zum Beispiel heute.

Mein goldischer Mann war drei Tage auf großer Fahrt und ich stellte mir schon die leuchtenden Äugelchen vor, wenn er nach Hause kommt und als erstes einen herrlichen Körper Kuchen sieht.

Grumpy Cake – aber lecker

Ich ging also frisch ans Werk, stellte die Zutaten für einen Rührkuchen bereit um dann feststellen zu müssen, dass meine Buttervorräte gegen Null gingen. Also genau Null. Nix. Nada. Alles fott. Und nun?

Nach Heulen und Zähneklappern wurde das weltweite Netz durchsucht und beim Thermomixrezeptportal gab es die Lösung. „Scharlotka“! Dieser Name klang wie Musik in meinen Ohren. Russische Musik, Balalaikas und Lederstiefel, die den Kasatschok tanzen.

Nicht wirklich wie Musik säuselte die Spülmaschine, in der sich das Thermomixequipment befand. Also, russischen Kuchen backen ohne Butter und ohne Thermomix. Pff, kein Problem, wozu habe ich denn eine Rührmaschine!?!

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach, die Zutatenliste extrem überschaubar und das Ergebnis, ja, wie soll ich sagen… sensationell trifft es ganz gut. Biskuit mit gaaaanz viel Obst, also wirklich nicht übel, auch wenn das Aussehen des fertigen Objekts je nach Beleuchtung weniger Gutes erahnen lässt (hihi). Nein, es ist kein McFlurry.

Eine wirkliche Überraschung ist das Teil und ganz ohne Fett und bestimmt auch nicht schlecht als Dessert mit einem Bällchen Eis. Oder Eierlikör. Oder so.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Scharlotka (Russischer Apfelkuchen)
Kategorien: Biskuit, Torte, Äpfel
     Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser

                   Butter zum Einfetten
    700     Gramm  Äpfel
     30     Gramm  Zitronensaft
      3            Eier
    150     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      1     Prise  Salz
    150     Gramm  Mehl
    1/2      Pack. Backpulver
                   Puderzucker zum Bestäuben

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert. Original:
            Thermomix Rezeptwelt cookidoo
            -- Erfasst *RK* 11.10.2019 von
            -- Jutta Hanke

Eier so rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, dass sie
Zimmertemperatur haben bei Backbeginn.

Boden der Form mit Backpapier belegen, Rand fetten. Manzfred auf
180° C vorheizen.

Eier, Salz, Vanillezucker und Zucker in der Küchenmaschine
dickschaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit Äpfel schälen,
vierteln, entkernen und in hauchdünne Spalten schneiden. Mit dem
Zitronensaft vermengen. Mehl mit Backpulver mischen, unter die
Eimasse ziehen.

Die Hälfte des Teigs in die Springform geben, Äpfel aufbringen (ich
habe auch noch Sultaninen und Mandelstifte zugefügt), mit dem Rest
des Teigs bedecken.

15 Minuten backen, dann Temperatur auf 160° C reduzieren und weitere
35 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Falls noch Zitronensaft
übrig ist, kann man auch Zuckerguss verwenden.

Anmerkungen, Jutta: erstaunlich tolles Rezept

Mit dem Thermomix geht das so:

Rühraufsatz einsetzen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in den
Mixtopf geben und 4 Min./37°C/Stufe 3 aufschlagen. Rühraufsatz
entfernen. Mehl und Backpulver zugeben, 10 Sek./Stufe 4 vermischen.

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Nachgemacht: Eva und die Äpfel – Bienenstich-Apfelkuchen

Eva verführte Adam mit einem Apfel und was folgte, war die Vertreibung der Sünder aus dem Paradies. Das ist schon etwas länger her und Schnee von gestern.

Wenn Eva heute mit Äpfeln verführt, dann sieht man bei Deichrunners Küche einen Kuchen und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Umgehend bewegt sich der Gläubige in die Küche, backt den Bienenstich-Apfelkuchen, probiert und wähnt sich gleich im Paradies auf Erden, ach was sage ich, im Himmelreich. Von Sünde keine Spur.

Backt diesen Kuchen! Er ist so gut! Hallelujah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bienenstich-Apfelkuchen
Kategorien: Mürbeteig, Äpfel, Bienenstich, Backen, Knaller
Menge: 26 Cm Durchmesser


Zutaten

H MÜRBETEIG
250 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Essl. Wasser, kalt
125 Gramm Butter
H BIENENSTICHBELAG
75 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
30 Gramm Honig
150 Gramm Mandelblättchen
25 Gramm Milch
H FÜLLUNG
1 kg Äpfel (Rubinette, klein)
300 ml Apfelsaft
1 Pack. Puddingpulver ‚Vanille-Geschmack‘ (zum Kochen)
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Zimt, gemahlen, nach Geschmack

Quelle

Rezept modifiziert. Original aus der Zeitschrift
‚Rezepte pur‘:
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-
apfelkuchen.html
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig aus den Zutaten im Thermomix, Teigstufe, eine dickkrümelige Masse herstellen. Auf das ungefettete Alublech schütten und mit den Händen festdrücken. Dabei einen Rand hochziehen. Teig 20 Minuten blind vorbacken.

Manzfred auf 150° C regulieren.

Für den Bienenstichbelag Zutaten außer Milch aufkochen und leicht bräunen. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (die Äpfel waren klein, da ging das sehr gut, wenn die Äpfel größer sind, Scheibchen herstellen). Aus den restlichen Zutaten einen Pudding kochen. Äpfel unterheben.

Masse in die Form füllen, 30 Minuten backen. Bienenstichmasse aufbringen (ich habe das mit den Händen gemacht, mit einem Löffel war mir das zu filigran) und weitere 30 Minuten backen. Je nachdem, wie saftig die Äpfel sind, Backofentür angelehnt lassen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.

Anmerkung, Jutta: göttlich!

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Als Schmankerl noch ein paar Fotos vom „making of…“

Boden, blind vorgebacken

Apfelfüllung vorher

Mandelmasse

Apfelfüllung nachher

Mandeldecke vor dem Backen

Mandeldecke nach dem Backen

Wir haben heute, am Sonntag, das letzte Stück des Kuchens verzehrt, der am Donnerstag gebacken wurde. Er schmeckte immer noch hervorragend. Schön fett Sahne drauf muss aber sein. Auch schon donnerstags.

Sieben auf einen Streich – Das tapfere Nobbilein und die unverschämt köstlichen Quarkpuffer (WW)

Ach, was würden wir nur ohne unsere tapferen Männer machen,  die uns immer und immer wieder vor den Gefahren des Alltags beschützen? Meiner einer zum Beispiel nahm todesmutig den Kampf gegen 16 Quarkpuffer auf, damit ich nicht alle im Fressrausch verputze.

Sieben auf einen Streich

hat er mit Bravour geschafft und weitere drei noch gleich hinterher. Garniert mit Puderzucker und Apfelspalten – ein Hochgenuss.

Ich kann da mitreden, denn sechs von diesen Leckerchen habe ich mir ebenfalls einverleibt. Gottohgott, die waren wirklich gut, die Biester. Und Genuss ohne Reue war auch angesagt, schließlich ließ ich mich mal wieder von meinem Abnehmverein inspirieren.

Beim Nachmachen der Puffer habe ich zuerst versucht, auf Backpapier und mit Hilfe von Crumpetringen zu backen.

Das war aber nicht so toll. Mit etwas Öl zum Backen ging es dann viel besser.

Bitte nachmachen – hier ist das Rezept:

Ach ja – natürlich auch noch: „Danke, mein Held!“

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkpuffer mit Apfelspalten
Kategorien: Quark, Eier, WW, Äpfel, Dessert
Menge: 16 Stück – 24 SPs komplett


Zutaten

4 Äpfel; bis 1/2 mehr
Apfelsaft
500 Gramm Magerquark
4 Eier
2 Prisen Salz
4 Teel. Vanillezucker
2 Pack. Puddingpulver, Vanille
2 Teel. Sonnenblumenöl

Quelle

Rezept modifiziert. Original: WW-Online
„Quarkpuffer mit Quittenkompott“
Erfasst *RK* 01.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Äpfel geschält in Spalten schneiden und in wenig Apfelsaft langsam garen. Eventuell süßen und Punkte berechnen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Eigelb, Quark, Puddingpulver und Zucker glattrühren, Eischnee unterziehen.

Eine beschichtete Pfanne mit 1/2 TL Öl einpinseln und auf Stufe 4 erhitzen. Mit einem mittelgroßen Eisportionierer 4 Häufchen in die Pfanne setzen und schön langsam backen. Wenn die Unterseite appetitlich gebräunt ist, die Puffer drehen und fertig backen.

Mit Apfelspalten und vielleicht einem Hauch Puderzucker servieren. Möglichst sofort essen, dann entzücken sie in ihrer gesamten Fluffigkeit.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut! Muss ich unbedingt öfter machen. Norbert hat 10 Stück gegessen 😀

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Apfel-Sandkuchen mit Mandeln (M-TM)

P1050574

Es ist in letzter Zeit sehr selten vorgekommen, dass ich ein Rezept blogge, bevor ich es auf Facebook rühme. Aber dieser Kuchen bedarf einer Sonderbehandlung. Manchmal kommt etwas ganz einfach daher und man erwartet keine Überraschung, nach dem Kosten jedoch ist man baff und völlig von den Socken. 

Dieser Apfel-Sandkuchen von der cookidoo-Thermomix-Seite ist so ein Kandidat – wir waren eben hin und weg beim Schmausen. Toller Boden, herrlicher Sandkuchen, die Äpfel (Rubinette) genau richtig von der Konsistenz und dann der Belag aus Zimtzucker und Mandeln, wobei die Zuckerkruste beim Reinbeißen krachte… oh, ein Traum! 

P1050574

Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass mich ein Apfelkuchen zu solchen Ergüssen hinreißt, aber der hier, den müsst ihr probieren. 

Ich habe das Rezept auf eine 26er Form umgerechnet, was eine Fügung des Schicksals sein musste. Im Original wird eine 20er Form verwendet, viel zu klein! Viel zu wenig! Viel zu viel Arbeit! Zudem habe ich für die Herstellung der Sandmasse die gute alte KitchenAid verwendet. Bei aller Liebe zum TM, dass er mir den Teig so rührt, wie ich das haben wollte, konnte ich mir nicht vorstellen. Zumal sich die Menge durch die Umrechnerei vergrößert hatte. Das war's, ich schweige nun, backt diesen Kuchen. 

 P1050574

Euch allen ein frohes Osterfest, bis demnächst mal wieder, ihr goldischen Menschen da draußen.  

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Sandkuchen mit Mandeln
Kategorien: Rührkuchen, Mürbeteig, Äpfel, Knaller
Menge: 1 Form von 26cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
250 Gramm   Mehl
125 Gramm   Butter
50 Gramm   Zucker
1 Teel.   Zimt
1 Prise   Salz
H TEIG
250 Gramm   Zucker
4     Eier, getrennt
      Salz
250 Gramm   Margarine
250 Gramm   Mehl
H BELAG
6     Äpfel; bis 1/3 mehr
  Etwas   Butter, geschmolzen
      Zimtzucker (aus ca. 30 g Zucker und 1 TL Zimt)
      Mandelstifte

Quelle

  Rezept modifiziert. Original: Cookidoo
  Erfasst *RK* 14.04.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen. Formboden mit Backpapier belegen.

Zutaten für den Teig im Thermomix 10 Sekunden, Stufe 5. In die Form schütten und festdrücken.

Zucker und Eigelb in der "normalen" Küchenmaschine ein paar Minuten rühren. Salz und Margarine zufügen, zu einer glatten Masse rühren. Währenddessen Äpfel schälen, halbieren oder vierteln, fächerförmig einschneiden. Mehl flott unter die Ei-Zucker-Fett-Masse rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben.

Teig auf den Mürbeboden streichen. Äpfel dicht auflegen, mit Butter bestreichen, großzügig mit Zimtzucker und Mandelstiften bestreuen.

Ungefähr 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen. Backvorgang beobachten, falls der Kuchen zu dunkel wird, Temperatur reduzieren und mit Alufolie abdecken.

Anmerkungen, Jutta: oh mein Gott – diese knusprige Zuckerkruste! Ein wunderbarer Kuchen, zu dem unbedingt ein Klecks Sahne gehört.

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Sweet Memories: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech (M-TM)

Kann es denn wirklich sein, dass ich Schwiegermutter Gillas Paradekuchen, was Äpfel angeht, noch nicht gebloggt habe? Anscheinend, denn nirgends habe ich im wähwähwäh einen noch so winzigen Hinweis gefunden. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, wie konnte ich euch dieses Schmuckstück bloß so lange vorenthalten? 

  Apfelkuchen, Detail

Vorgestern stand wieder einmal eine Tüte mit Äpfeln vor der Haustür. Die Nachbarin hatte uns diese liebe Überraschung bereitet und ich meinerseits bereitete aus der Überraschung Kompott. 

Norbert wurde interviewt, wofür ich das Kompott verwenden soll und er wünschte sich den gedeckten Apfelkuchen, den seine Mutter so oft gebacken hat. Aber gerne doch, nur, wo ist das Rezept? Weder im Blog noch im virtuellen Kochbuch war es zu finden. Im Karteikartenkasten mit den handgeschriebenen Rezepten wurde ich dann fündig. Ein Griff und schon war das Kärtchen mein. 

P1090829

Der Rest war schneller erledigt, als ich es in Erinnerung hatte. Mir ist der Kuchen immer recht aufwändig in der Herstellung erschienen, aber wenn man das Kompott schon am Vortag herstellt, ist das Backen kein Hexenwerk mehr.

P1090812

 

Meine Schwiegermutter raspelte übrigens die Äpfel und buk sie roh. 

 P1090812

Ach, das war ein Schmausen, als der Kuchen endlich abgekühlt war. Und Gilla saß mit uns am Tisch – sweet memories. 

 

P1090826

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech
Kategorien: Sweet Memories, Äpfel, Blechkuchen
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H HEFETEIG
400 Gramm   Mehl
225 Gramm   Milch
1/2 Teel.   Salz
40 Gramm   Öl (J: Butter)
40 Gramm   Zucker
1 Pack.   Trockenbackhefe
H MÜRBETEIG
250 Gramm   Mehl
1 Messersp.   Backpulver
125 Gramm   Zucker
125 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
1     Ei
H FÜLLUNG
1     Zitrone; den Saft
1,1 kg   Äpfel, vorbereitet gewogen
80 Gramm   Vanillezucker (J: Zucker und Vanilleschoten im
      — Glas gemeinsam aufbewahrt)
1 Prise   Salz
      Paniermehl (Semmelbrösel)
      Zimt
      Rosinen/Korinthen/Sultaninen nach Belieben
H GUSS
250 Gramm   Puderzucker
      Wasser oder ein Gemisch aus Rum und Wasser

Quelle

  Modifiziertes Rezept von Gillas Apfelkuchen
  Erfasst *RK* 20.09.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Früh genug am Backtag Äpfel schälen, vierteln und nochmals quer durchschneiden. In Zitronenwasser parken. In zwei Durchgängen aus jeweils 550 g Äpfeln und 40 g Zucker im Thermomix (TM) ein Apfelkompott kochen: 100° C / 10 Minuten / Stufe 1. Abkühlen lassen (ich habe das Kompott schon am Vortag gekocht).

Hefeteig zubereiten und so lange gehen lassen, bis er gut sichtbar aufgegangen ist. Durchkneten und auf einer gefetteten Fettpfanne ausrollen. Paniermehl aufstreuen, Kompott gleichmäßig darauf verteilen. Zimt nach belieben darüber stäuben, Rosinen aufstreuen und in das Kompott drücken.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Im TM Mürbeteig zubereiten. Alle Zutaten in den Mixtopf geben, 2 Minuten Teigstufe. Nochmal mit den Händen kneten, bis ein homogener Teigklumpen entstanden ist. Auf Mehl in Blechgröße ausrollen und mit einem Stoßgebet zum Himmel für gutes Gelingen die Platte auf das Kompott transferieren. Teig mehrfach einstechen und an den Rändern, falls nötig, etwas festdrücken.

Im Manzfred 45 Minuten backen. Zwischendurch mehrfach Tür öffnen, um Schwaden abzulassen. Sollte die Oberfläche des Kuchens noch nicht genug gebräunt sein, die Temperatur etwas erhöhen und noch ein wenig backen.

Kuchen noch heiß mit Puderzuckerguss bestreichen.

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Tomaten-Chutney

 

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Ich weiß, ihr kommt vor lauter Grillen gar nicht mehr nach mit dem Zubereiten von Köstlichkeiten. Bei dieser Hitze derzeit ist es aber auch wirklich schwer, die müden Knochen aus dem Liegestuhl zu hieven, die durch die sengende Sonne beinahe zerflossene Statur auf Vordermann zu bringen und ins schöne Allgäu zu fahren.

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Dort soll derzeit Waldbrandgefahr herrschen und in Altusried denkt man über den Bau eines zweiten Freibades nach. Melanie Pimpimella hat sich schon über die Menschenmassen beschwert, die sich dort derzeit bereits am frühen Morgen tummeln, um eine Ahnung davon zu bekommen, was Abkühlung bedeutet. Wem die Klamotten stinken, kann sie gleich hier beim Manuel abliefern. Der macht das schon, und zwar tip-top. Und kochen und backen kann er auch, vielleicht gibt es ja noch ein Rezept für einen kühlen Drink oder ein Eisdessert dazu?

Warum ihr ins Allgäu fahren sollt? Na, wegen des Rezepts.


Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Also, ihr macht das so:

Zuerst bucht ihr eine Ferienwohnung. Dann – ich weiß, die Hitze – packt ihr euren Rucksack, besser: ihr packt euch ins klimatisierte Auto – und fahrt in die pulsierende Innenstadt Altusrieds. Dort ist es so heiß, dass der Asphalt kocht und auch mein lieber Mann zwischendurch mal eine Etage höher klettern musste, um sich abzukühlen.

Der Cache ruft - Bergung unter Einsatz des Lebens
In der City schiebt ihr euch durch die schwitzenden Menschenmassen in den kleinen Lebensmittel-Eckladen irgendwo da, wo es die Straße runter geht zur Freilichtbühne – oder doch nach Kempten? – oder war es Feneberg?  – ich weiß nicht mehr genau, wo. Auf jeden Fall gibt es dort Landfrauenkochbücher. Die mit der Spiralheftung (ich hasse Spiralheftung). Ihr kauft euch das Buch "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit", haut 12,50 Ocken auf die Theke und werft den Ofen an. Jaaaa, es tut mir sehr leid, ich weiß, aber es geht nicht anders.

Vorher holt ihr den NicerDicer (gell, Melanie, unser Liebling!!!) aus dem Schrank, haut Zwiebeln, Äpfel und Tomaten durch die Messer, werft Gewürze dazu

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

und lasst alles einkochen.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Das dauert. Lange. Aber es lohnt sich.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Womit wir wieder beim Grillen wären. Lammbratwurst und Tomatenbulgur als Begleiter sind nicht die schlechtesten Kumpanen.

Tomatenchutney und Lammbratwurst-1

Und Bier. Eiskalt. Das ist Sommer.

Ach so… ja…. ok…. ihr wollt nicht aus dem Liegestuhl raus… dann bin ich mal nicht so, hier das Rezept im Original und in der bearbeiteten Fassung: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Chutney (O)
Kategorien: Eichhörnchen, Tomaten, Äpfel, Zwiebeln
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1 1/2 kg   Tomaten, reif
500 Gramm   Äpfel
500 Gramm   Zwiebeln
250 Gramm   Rosinen
350 Gramm   Zucker
3/8 Ltr.   Essig
1 Teel.   Zimtpulver
1 Teel.   Nelkenpulver
1 1/2 Essl.   Salz
1 Essl.   Senfpulver

Quelle

  "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit"
  ISBN 9783938992920
  Erfasst *RK* 23.05.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Tomaten überbrühen, häuten und Stängelansätze entfernen. Klein schneiden.

Äpfel waschen, schälen, halbieren, entkernen, in Scheiben schneiden.

Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser waschen und abtropfen lassen. Zwiebeln schälen, halbieren und auch in Scheiben schneiden.

Tomaten, Äpfel, Zwiebeln und Rosinen mit Zucker, Essig, Zimt, Nelkenpulver, Salz und Senfpulver mischen. Unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze 60 Minuten köcheln, ab und zu umrühren.

Chutney in gespülte, getrocknete Gläser bis zum Rand füllen. Sofort mit dem Deckel zuschrauben und erkalten lassen. Kühl aufbewahren.

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Meine Version:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomaten-Chutney
Kategorien: Eichhörnchen, Tomaten, Äpfel, Zwiebeln, Chutney
Menge: 9 Gläser à 230 ml

Zutaten

1 1/2 kg   Tomaten, reif
500 Gramm   Äpfel
500 Gramm   Zwiebeln, rot
250 Gramm   Rosinen
350 Gramm   Zucker
3/8 Ltr.   Apfelessig
2 Gramm   Zimtpulver
1 Gramm   Nelkenpulver
25 Gramm   Salz
4 Gramm   Senfpulver
1 Teel.   Stärke (optional)

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  "Die Allgäuerin – Erntezeit ist Einmachzeit"
  ISBN 9783938992920
  Erfasst *RK* 23.05.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Tomaten überbrühen, häuten und Stängelansätze entfernen. Vierteln und durch den Nicer Dicer (ND) jagen, großes, quadratisches Raster.

Äpfel schälen, entkernen, achteln und mit dem ND in Scheibchen schneiden.

Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser waschen und abtropfen lassen.

Zwiebeln schälen, halbieren, mit dem ND in Streifen schneiden.

Tomaten, Äpfel, Zwiebeln und Rosinen mit den restlichen Zutaten mischen. Unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze 90 Minuten ohne Deckel köcheln (Stufe 5), bis eine kompakte Konsistenz erreicht ist; ab und zu umrühren. Gegen Ende der Kochzeit häufiger bzw. permanent rühren (Jutta: Vielleicht die sehr saftigen Tomaten in den ersten 30 Minuten allein reduzieren? Das Einkochen der Flüssigkeit hat sehr lange gedauert, ich hätte die Äpfel und Zwiebeln lieber ein wenig stückiger gehabt. Da mir die Masse nach 90 Minuten immer noch zu flüssig war, habe ich sie mit einem Teelöffel Speisestärke gebunden.)

Gläser und Deckel im Dampfgarer desinfizieren. Chutney in die Gläser füllen, Deckel aufschrauben und sofort im Dampfgarer bei 90°C 10 Minuten erhitzen.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt hervorragend. Mit Tomatenbulgur und Lammbratwurst ein Gedicht.

Etwas Ingwer kann bestimmt auch nicht schaden.

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PS: Morgen soll es noch ein Grad heißer werden, zum Glück aber mit Regen. Der Wetterbericht sprach von 12°C  – boah, wie halte ich das bloß aus?