Nachgemacht: Eva und die Äpfel – Bienenstich-Apfelkuchen

Eva verführte Adam mit einem Apfel und was folgte, war die Vertreibung der Sünder aus dem Paradies. Das ist schon etwas länger her und Schnee von gestern.

Wenn Eva heute mit Äpfeln verführt, dann sieht man bei Deichrunners Küche einen Kuchen und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Umgehend bewegt sich der Gläubige in die Küche, backt den Bienenstich-Apfelkuchen, probiert und wähnt sich gleich im Paradies auf Erden, ach was sage ich, im Himmelreich. Von Sünde keine Spur.

Backt diesen Kuchen! Er ist so gut! Hallelujah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bienenstich-Apfelkuchen
Kategorien: Mürbeteig, Äpfel, Bienenstich, Backen, Knaller
Menge: 26 Cm Durchmesser


Zutaten

H MÜRBETEIG
250 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Essl. Wasser, kalt
125 Gramm Butter
H BIENENSTICHBELAG
75 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
30 Gramm Honig
150 Gramm Mandelblättchen
25 Gramm Milch
H FÜLLUNG
1 kg Äpfel (Rubinette, klein)
300 ml Apfelsaft
1 Pack. Puddingpulver ‚Vanille-Geschmack‘ (zum Kochen)
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Zimt, gemahlen, nach Geschmack

Quelle

Rezept modifiziert. Original aus der Zeitschrift
‚Rezepte pur‘:
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-
apfelkuchen.html
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig aus den Zutaten im Thermomix, Teigstufe, eine dickkrümelige Masse herstellen. Auf das ungefettete Alublech schütten und mit den Händen festdrücken. Dabei einen Rand hochziehen. Teig 20 Minuten blind vorbacken.

Manzfred auf 150° C regulieren.

Für den Bienenstichbelag Zutaten außer Milch aufkochen und leicht bräunen. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (die Äpfel waren klein, da ging das sehr gut, wenn die Äpfel größer sind, Scheibchen herstellen). Aus den restlichen Zutaten einen Pudding kochen. Äpfel unterheben.

Masse in die Form füllen, 30 Minuten backen. Bienenstichmasse aufbringen (ich habe das mit den Händen gemacht, mit einem Löffel war mir das zu filigran) und weitere 30 Minuten backen. Je nachdem, wie saftig die Äpfel sind, Backofentür angelehnt lassen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.

Anmerkung, Jutta: göttlich!

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Als Schmankerl noch ein paar Fotos vom „making of…“

Boden, blind vorgebacken

Apfelfüllung vorher

Mandelmasse

Apfelfüllung nachher

Mandeldecke vor dem Backen

Mandeldecke nach dem Backen

Wir haben heute, am Sonntag, das letzte Stück des Kuchens verzehrt, der am Donnerstag gebacken wurde. Er schmeckte immer noch hervorragend. Schön fett Sahne drauf muss aber sein. Auch schon donnerstags.

Birnen-Kürbis-Streuselkuchen (M-TM)

 

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Immer noch zehren wir von den Früchten des Saisongartens. 1,5 Kürbisse namens Hokkaido sind noch vorhanden und den halben wollte ich am Wochenende gerne verarbeiten. Ich dachte an Suppe, an Stampf und an Deftischkeit, Kuchen hatte ich nicht auf dem Schirm. Bis ich zufällig gestern eine Nachricht von essen & trinken bekam mit dem Neuigkeitenbrief "Backen". Der enthielt ein Rezept über Birnen-Streuselkuchen (Von einem Anklicken rate ich aufgrund der absolut nervtötenden Popups auf der Seite ab – falls ihr doch klickt, ganz schnell die Seite neu laden, dann verschwindet dieser animierte Wahnsinn im unteren Bereich.). Das musste ein Wink des Schicksals sein, denn ich hatte gerade zwei Stunden zuvor drei Kilo Birnen gekauft und mich heimlich gefragt, was ich mit dem ganzen Zeug eigentlich anstellen soll. Tja… Als ich dann auch noch sah, dass Kürbis (???) eine Zutat darstellte, gab es kein Halten mehr, obwohl ich mehr als skeptisch war. Streusel, Birne Kürbis – naja, Versuch macht kluch. 

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Die Herstellung war schnell und einfach vollzogen und nach dem Backen konnten wir den Kuchen sofort anschneiden, um ihn schnellstmöglich zu kosten. Zu dem Zeitpunkt schmeckte man tatsächlich noch den Kürbis heraus, das legte sich aber nach dem Abkühlen, was mir besser zusagte. 

So sieht er aus, der feine saftige Kuchen mit knusprigen Streuseln. Leider hatten wir keine Sahne. Ein Fehler!  

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Birnen-Kürbis-Streuselkuchen
Kategorien: Blechkuchen, Nüsse, Kürbis, Birnen, Streusel
Menge: 24 Stücke

Zutaten

H STREUSEL
125 Gramm   Haselnüsse
125 Gramm   Butter, weich
125 Gramm   Mehl
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
H TEIG
1,2 kg   Birnen
2 Essl.   Zitronensaft
150 Gramm   Hokkaido, vorbereitet gewogen
250 Gramm   Margarine oder Butter
250 Gramm   Zucker
      Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
4 Essl.   Milch
400 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
1 Essl.   Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: essen & trinken online; "Birnen-Streuselkuchen"
  Erfasst *RK* 17.02.2018 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Streusel im TM Nüsse mahlen und umfüllen. Butter 3 Minuten / 50° C zerlassen, restliche Streuselzutaten zufügen und auf Teigstufe 1 Minute vermengen. Umfüllen und kalt stellen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Birnen schälen, vierteln, entkernen und längs in breite Spalten schneiden, mit Zitronensaft mischen. Kürbis schälen, 10 Sekunden / Stufe 6 zerkleinern. Margarine, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker sehr cremig rühren. Die Eier einzeln jeweils 1/2 Min. gut unterrühren. Milch zufügen, Mehl und Backpulver mit dem Lochlöffel unterziehen. Kürbisraspel untermischen. Teig in eine gefettete Fettpfanne streichen. Mit den Birnenspalten belegen. Streusel darauf verteilen. 40 Min. backen.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: fein! Beim nächsten Mal aber bitte mit Sahne.

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Kirsch-Sandkuchen (M)

Heute fiel mir beim Zurückstellen der Bücher mit Weihnachtsbäckerei Christa Schmedes' Buch "Lieblingskuchen – einfach gut" von GU in die Hände. Ich backe immer mal wieder daraus und einige Rezepte dürfen sich mit dem Prädikat "Knaller" schmücken. So gehört der Schichtkuchen, eine unverzichtbare Komponente bei diversen mehrstöckigen Tortenbackaktionen, zu den all time favorites und wenn die Aprikosen reif sind, wird der Aprikosen-Marzipankuchen ständig gebacken. Aber auch andere Kuchen habe ich schon aus diesem Buch gezaubert. Die Liste findet ihr am Ende des Beitrages. Es gibt da aber leider ein klitzekleines Problem: ich habe sie noch nicht gebloggt. Zorri Freunde, aber was nicht ist, kann ja noch werden, gell. 

Kirsch-Sandkuchen

Diesmal blieb mein nach Kuchen schmachtender Blick an einem Kirschkuchen hängen. Da ich derzeit im Strickfieber bin, sollte es möglichst schnell gehen und genau so war das dann auch. Der Teig ist so flott gerührt, dass der Ofen gerade vorgeheizt war, als die Vorbereitungen abgeschlossen waren. 

Nach 30 Minuten kam ein köstlich duftender Blechkuchen zum Vorschein, der mit Zuckerguss (oder Puderzucker) verziert sehr fein schmeckte. Wer sich bei Margarine im Kuchen schüttelt, kann sie durch Butter ersetzen. 200 g werden im Originalrezept verwendet. Ich nehme bei Rührteig immer Margarine, gefällt mir einfach besser, weil der Teig lockerer wird. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kirsch-Sandkuchen (M)
Kategorien: Blechkuchen, Sauerkirschen, Schnell
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H TEIG
250 Gramm   Margarine (Original: 200 g Butter)
250 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
5     Eier
250 Gramm   Mehl
100 Gramm   Speisestärke
1 Teel.   Backpulver, gehäuft
H BELAG
2 Gläser   Sauerkirschen
150 Gramm   Puderzucker
2 Essl.   Zitronensaft (ungefähr)
      Fett fürs Blech
      Alternative: statt Zuckerguss mit Puderzucker
      — bestäuben

Quelle

  "Lieblingskuchen – einfach gut" GU
  ISBN: 3-7742-6073-7
  Erfasst *RK* 28.01.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Kirschen zum Abtropfen auf ein Sieb schütten. Manzfred auf 160° C vorheizen. Fettpfanne fetten.

Margarine, Salz und Zucker geschmeidig rühren. Eier nach und nach unterziehen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, flott unterziehen.

Teig in die Fettpfanne geben und glatt streichen. Kirschen auflegen, leicht andrücken.

30 Minuten backen, abkühlen lassen und entweder mit Zuckerguss verzieren oder mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta: schnell, saftig, gut!

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 Weitere köstliche, leider jedoch unverbloggte Kuchen aus dem Buch: 

  • Versunkener Apfelkuchen (Anmerkung: super!)
  • Blitznusskuchen
  • Apfel-Karamell-Kuchen (Anmerkung: Gut! Sommerkuchen)
  • Hefekuchen mit Apfelrahmguss
  • Trautels Eierschecke
  • Russischer Apfelkuchen (Anmerkung: Sehr gut!)
  • New York Chocolate Cheesecake (Anmerkung: Igitt!)

Vom Peter und seiner Frau: Allerfeinste Nussecken

Ach, es gibt doch immer wieder Überraschungen. Zum Beispiel Peters Nussecken, welche alljährlich von seiner lieben Frau zubereitet werden.

Die besten Nussecken des Universums
Zunächst hatten sie mir ein wenig Angst gemacht, werden sie doch mit Fructose statt mit Zucker hergestellt. Nun hatte ich schon einiges über diesen Ersatzstoff bei Diabetikerprodukten gelesen, was mich nicht amüsierte. Dann rechnete ich aus, wie viel Gramm Fructose in einer Nussecke stecken und als ich dann die Zahl "4kommasowieso" las, war ich beruhigt und machte mich froh und gespannt ans Werk. 

Das Backen ging erstaunlich zügig von der Hand, die Ausbeute des Blechkuchens war mit etwas mehr als 60 Nusseckchen ordentlich und ansonsten möchte ich mich kurz fassen: Diese Nussecken sind wunderbar. Saftig auch noch nach Tagen. Weich. Anders. Besser. Unwiderstehlich. 

 Die besten Nussecken des Universums

Ich habe die Ecken mit dem Thermomix hergestellt und stelle deshalb das Original und die Fälschung zur gefälligen Ansicht ein. Auf die Zutat Alkohol habe ich verzichtet und durch Haselnusssirup ersetzt. Den Mürbeteig habe ich ungekühlt verarbeitet, er wurde auf wenig Mehl ausgerollt und in eine gefettete Fettpfanne bugsiert. 

Original: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Peters Nussecken (O)
Kategorien: Weihnachten, Haselnüsse, Mürbeteig, Kleingebäck
Menge: 1 Blech

Zutaten

H ZUTATEN FÜR DEN MÜRBTEIG
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Zucker
1     Ei
100 Gramm   Butter
H ZUTATEN DER NUSSMASSE
200 Gramm   Marzipanrohmasse
2 Essl.   Weinbrand oder Cognac
2 Tütchen   Vanillezucker
800 Gramm   Haselnüsse, gemahlen
250 Gramm   Diabetiker-Zucker
200 Gramm   Crème fraîche
250 Gramm   Butter
H FÜR DIE GLASUR
1     Kuvertüre

Quelle

  Peter G. Spandels Blog "Aus meinem Kochtopf" http://
  ausmeinemkochtopf.de/koestliches-nussecken-rezept/
  Erfasst *RK* 16.11.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Butter für den Mürbteig sollte weich sein. Alle Zutaten in eine Rühschüssel geben und mit dem Knethaken mehrere Minuten zu einem festen Teig kneten. Eventuell mit den Händen nochmals gut durchkneten. Den Teig danach für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Das Marzipan zerdrücken, mit dem Weinbrand/Cognac mischen, dazu die Haselnüsse geben. Butter, Crème fraîche, Zucker und 2 Tütchen Vanillezucker in einen Topf geben und schmelzen lassen. Alles über die Marzipan-Nußmischung gießen und gut mischen.

Einen Bogen Backpapier in Blechgröße vorbereiten. Den Mürbteig ausrollen und auf das Backpapier ziehen. Die fertige Nussmasse darauf glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen das fertige Gebäck mit einem sehr scharfen Messer zunächst in Quadrate, dann in Dreiecke schneiden. Die Kuvertüre im Wasserbad bei milder Temperatur schmelzen, die Ecken des kleinen Dreiecke eintauchen und auf einem Backofengitter abtropfen lassen. Fertig ist die Leckerei.

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Fälschung: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Peters Nussecken (M-TM)
Kategorien: Weihnachten, Haselnüsse, Mürbeteig, Kleingebäck
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H ZUTATEN FÜR DEN MÜRBTEIG
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Zucker
1     Ei
100 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
H ZUTATEN DER NUSSMASSE
200 Gramm   Marzipanrohmasse
2 Essl.   Weinbrand oder Cognac (J: Haselnuss-Sirup)
2 Tütchen   Vanillezucker
800 Gramm   Haselnüsse, gemahlen
250 Gramm   Fructose
200 Gramm   Crème fraîche
250 Gramm   Butter
1/4 Teel.   Salz
H FÜR DIE GLASUR
1     Kuvertüre

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Peter G. Spandels Blog "Aus meinem Kochtopf" http://
  ausmeinemkochtopf.de/koestliches-nussecken-rezept/
  Erfasst *RK* 16.11.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Fettpfanne fetten.

Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomix geben und ungefähr 10 Minuten, Teigstufe, verarbeiten. Mit den Händen kurz durchkneten.

In der Zwischenzeit Butter, Crème fraîche, Zucker, Salz und 2 Tütchen Vanillezucker in einen Topf geben und schmelzen lassen.

Sobald der Mürbeteig fertig ist, umfüllen, Marzipan in den Mixtopf geben, kurz schreddern, danach auf Teigstufe mit einer Tüte Haselnüsse und dem Sirup vermischen. Mit den restlichen Haselnüssen in einer großen Schüssel vermengen, Flüssigkeit zugießen und zu einer gleichmäßigen Nussmasse verrühren.

Den Mürbteig ausrollen und in die Fettpfanne bugsieren. Mehrfach einstechen, die fertige Nussmasse darauf glatt streichen.

Ungefähr 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen das fertige Gebäck mit einem sehr scharfen Messer zunächst in Quadrate, dann in Dreiecke schneiden. Die Kuvertüre schmelzen, zwei Ecken der kleinen Dreiecke eintauchen und auf einem Backofengitter oder einer Silikonmatte (ich mag Füßchen) abtropfen lassen.

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Sweet Memories: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech (M-TM)

Kann es denn wirklich sein, dass ich Schwiegermutter Gillas Paradekuchen, was Äpfel angeht, noch nicht gebloggt habe? Anscheinend, denn nirgends habe ich im wähwähwäh einen noch so winzigen Hinweis gefunden. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, wie konnte ich euch dieses Schmuckstück bloß so lange vorenthalten? 

  Apfelkuchen, Detail

Vorgestern stand wieder einmal eine Tüte mit Äpfeln vor der Haustür. Die Nachbarin hatte uns diese liebe Überraschung bereitet und ich meinerseits bereitete aus der Überraschung Kompott. 

Norbert wurde interviewt, wofür ich das Kompott verwenden soll und er wünschte sich den gedeckten Apfelkuchen, den seine Mutter so oft gebacken hat. Aber gerne doch, nur, wo ist das Rezept? Weder im Blog noch im virtuellen Kochbuch war es zu finden. Im Karteikartenkasten mit den handgeschriebenen Rezepten wurde ich dann fündig. Ein Griff und schon war das Kärtchen mein. 

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Der Rest war schneller erledigt, als ich es in Erinnerung hatte. Mir ist der Kuchen immer recht aufwändig in der Herstellung erschienen, aber wenn man das Kompott schon am Vortag herstellt, ist das Backen kein Hexenwerk mehr.

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Meine Schwiegermutter raspelte übrigens die Äpfel und buk sie roh. 

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Ach, das war ein Schmausen, als der Kuchen endlich abgekühlt war. Und Gilla saß mit uns am Tisch – sweet memories. 

 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gillas gedeckter Apfelkuchen vom Blech
Kategorien: Sweet Memories, Äpfel, Blechkuchen
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H HEFETEIG
400 Gramm   Mehl
225 Gramm   Milch
1/2 Teel.   Salz
40 Gramm   Öl (J: Butter)
40 Gramm   Zucker
1 Pack.   Trockenbackhefe
H MÜRBETEIG
250 Gramm   Mehl
1 Messersp.   Backpulver
125 Gramm   Zucker
125 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
1     Ei
H FÜLLUNG
1     Zitrone; den Saft
1,1 kg   Äpfel, vorbereitet gewogen
80 Gramm   Vanillezucker (J: Zucker und Vanilleschoten im
      — Glas gemeinsam aufbewahrt)
1 Prise   Salz
      Paniermehl (Semmelbrösel)
      Zimt
      Rosinen/Korinthen/Sultaninen nach Belieben
H GUSS
250 Gramm   Puderzucker
      Wasser oder ein Gemisch aus Rum und Wasser

Quelle

  Modifiziertes Rezept von Gillas Apfelkuchen
  Erfasst *RK* 20.09.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Früh genug am Backtag Äpfel schälen, vierteln und nochmals quer durchschneiden. In Zitronenwasser parken. In zwei Durchgängen aus jeweils 550 g Äpfeln und 40 g Zucker im Thermomix (TM) ein Apfelkompott kochen: 100° C / 10 Minuten / Stufe 1. Abkühlen lassen (ich habe das Kompott schon am Vortag gekocht).

Hefeteig zubereiten und so lange gehen lassen, bis er gut sichtbar aufgegangen ist. Durchkneten und auf einer gefetteten Fettpfanne ausrollen. Paniermehl aufstreuen, Kompott gleichmäßig darauf verteilen. Zimt nach belieben darüber stäuben, Rosinen aufstreuen und in das Kompott drücken.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Im TM Mürbeteig zubereiten. Alle Zutaten in den Mixtopf geben, 2 Minuten Teigstufe. Nochmal mit den Händen kneten, bis ein homogener Teigklumpen entstanden ist. Auf Mehl in Blechgröße ausrollen und mit einem Stoßgebet zum Himmel für gutes Gelingen die Platte auf das Kompott transferieren. Teig mehrfach einstechen und an den Rändern, falls nötig, etwas festdrücken.

Im Manzfred 45 Minuten backen. Zwischendurch mehrfach Tür öffnen, um Schwaden abzulassen. Sollte die Oberfläche des Kuchens noch nicht genug gebräunt sein, die Temperatur etwas erhöhen und noch ein wenig backen.

Kuchen noch heiß mit Puderzuckerguss bestreichen.

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In a hurry: Biskuitrolle (M)

Wenn einem gegen 16.00 Uhr einfällt, dass die süße Kiste leer ist und sich außer 80%iger Schokolade (bäh) nichts zum Schnuppen im Haus befindet, man dringend Nervennahrung benötigt und vor dem inneren Auge ein Szenario entsteht, bei dem eine liebende Gattin mit ihrem Göttergatten an einer wunderbar gedeckten Kaffeetafel Backwerk schmaust und einem dann noch einfällt, dass besagter Tischgenosse in 40 Minuten das Haus betritt, dann ist Holland in Not.

Außer, ihr speichert euch dieses Rezept für eine so schnell gemachte Biskuitrolle, dass ihr nach deren Fertigstellung mit den Fingern auf der Tischplatte trommelt, weil der Mann immer noch nicht erschienen ist.

Biskuitrolle

Schneidet euch ruhig schon mal die Enden der Rolle ab um die elend lange Wartezeit zu verkürzen und esst sie auf die Hand – sieht sowieso schöner aus, wenn die Schnittflächen gerade sind.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Biskuitrolle
Kategorien: Biskuit, Schnell
Menge: 1 Rolle

Zutaten

4     Eier, Größe L
125 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Tütchen   Vanillezucker
125 Gramm   Mehl
      Konfitüre
      Puderzucker

Quelle

  selbst
  Erfasst *RK* 08.05.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eier mit Schale in eine Schüssel geben und mit möglichst heißem Wasser aus dem Wasserhahn bedecken. 10 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit Ofen auf 200° C vorheizen; Backblech mit Backpapier belegen; Zucker und Mehl abwiegen.

Das Wasser aus der Schüssel entfernen, Eier aufschlagen und in der warmen Schüssel schaumig rühren. Nach und nach den Zucker, Vanillezucker und das Salz zufügen und zu einer cremigen Schaummasse aufschlagen. Das dauert eine Weile.

Mehl in zwei Portionen über die Eimasse sieben, vorsichtig mit einem Spatel oder Schneebesen unterziehen. Auf das Backblech geben und 10-15 Minuten backen, bis die Oberfläche appetitlich gebräunt ist.

Gebäckplatte ein Stück Backpapier stürzen. Das Backpapier von der Biskuitplatte entfernen (wenn es zu sehr klebt, Backpapier mit Wasser bepinseln), sofort Konfitüre aufstreichen und den Biskuit von der Längsseite her aufrollen. Auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Wenn wärmeempfindliche Füllungen wie Sahne oder Buttercreme verwendet werden, Biskuitrolle zunächst ohne Füllung aufrollen, nach dem Abkühlen füllen.

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Danke Dampfi! Pudding-Streusel vom Blech

Der Dampfi ist ein Tausendsassa. Der kocht und backt und wäscht, dass es eine helle Freude ist. Oft macht er mich total kirre mit dem, was er so aus seiner Küche raushaut. 

Diesmal auch schon wieder: Hefeblechkuchen mit Pudding und Streuseln. Ein Traum.  

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Den musste ich mir schnellstmöglich erfüllen, weil der Dampfi im schönen Altusried wohnt, wo ich zwar schon war, damals den Guten aber noch nicht kannte. Schade eigentlich, zu weit weg. Aber wenn ich wieder mal dort sein sollte, dann gibt es den Rundumschlag. Schließlich ist ja noch eine tolle Dame dort Zuhause. Pimpimella, die jetzt doch blogt. Und wie. 

Also, der Kuchen – ist eine Wucht. Wenn man den Pudding nicht zu heiß aufträgt, geht der Boden auch bestimmt besser auf als meiner. Aber meine Phantasie reicht nicht, um mir vorzustellen, wie er schmeckt, wenn er noch besser gelingt. Das hier ist schon sehr sehr gut. 

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Wie immer habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt. Und wenn man, wie ich gestern, einen Streuseltag einlegt (man isst nur Streuselkuchen und Obst und trinkt dazu Kaffee und abends alkoholfreies Bier), nimmt man sogar ab. 500 Gramm weniger, ich bleibe dran :-) 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Puddingstreusel (M)
Kategorien: Blechkuchen, Vanillepudding, Streuselkuchen, Hefeteig
Menge: 1 Blech

Zutaten

H TEIG
500 Gramm   Mehl
1 Pack.   Trockenbackhefe
100 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
280 ml   Milch, warm
80 Gramm   Butter
1/2 Teel.   Salz
H FÜLLUNG
2 Pack.   Vanillepudding
750 ml   Milch
50 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
H STREUSEL
300 Gramm   Mehl
130 Gramm   Zucker
2 Pack.   Vanillezucker
  Etwas   Zimt
200 Gramm   Butter

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Manuel Honroth aka Dampfi kocht und backt
  http://dampfikochtundbackt.blogspot.de/2013/07/
  hefekuchen-mit-pudding-und-streusel.html
  Erfasst *RK* 13.03.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Pudding:

Aus den Zutaten einen Pudding kochen und abkühlen lassen. Häufig umrühren.

Hefeteig:

Aus den Zutaten einen Hefeteig bereiten und 10 Minuten kneten. Gehen lassen. Blech fetten, 750 Gramm Teig auf Blechgröße (Fettpfanne) ausrollen, auf das Backblech legen. Mit dem höchstens lauwarmen Pudding bestreichen und ruhen lassen. Aus dem restlichen Teig Brötchen formen und gehen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Streusel:

Aus den Zutaten Streusel herstellen, über dem Pudding verteilen. Sobald der Ofen die Backtemperatur erreicht hat, Kuchen 45 Minuten backen. Nachdem das Blech im Ofen ist, untere Etage des Manzfreds auf 160° vorheizen

Brötchen 20-25 Minuten vor Ende der Backzeit in den Ofen geben und auf der unteren Etage bis zum Ende der Backzeit des Streusel backen.

=====

 

 

Pflaumen-Streusel-Tarte (M)

Jetzt gibt es noch einen Pflaumenkuchen. Diesmal mit
Weizenvollkornmehl, aus dem Streusel und ein Mürbeboden hergestellt werden.
Dazwischen befinden sich eine Quarkmasse und Pflaumen. Oder Zwetschgen. Wie ihr
möchtet.

Streusel-Pflaumen-Tarte (M)

Auch diese Tarte, diesmal aus der Zeitschrift Sweet Dreams,
hat uns vor allem wegen des Vollkornanteils und wegen der zurückhaltenden Süße
sehr gefallen. Er lässt sich gut aufbewahren und auch wenn man zu Anfang meint,
dass wegen der Saftigkeit der Teig matschig werden könnte – keine Bange, das
geschieht nicht. Zumindest hier nicht.

Da ich keine flüssige Sahne hatte, habe ich sie durch Buttermilch
ersetzt, was hervorragend funktionierte. Mit Sahne wird die Füllung vermutlich
cremiger, vermisst haben wir aber nichts. 


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pflaumen-Streusel-Tarte (M)
Kategorien: Obst, Pflaumen, Tarte, Vollkorn
Menge: 1 Tarte mit 26 cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
200 Gramm   Weizen-Vollkornmehl
50 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
100 Gramm   Butter, kalt
1     Ei
2 Essl.   Sahne; bis doppelte Menge
H BELAG
700 Gramm   Pflaumen
2     Eier
60 Gramm   Zucker
1 Essl.   Vanillezucker
100 Gramm   Sahne
300 Gramm   Quark
2 Essl.   Speisestärke
H STREUSEL
100 Gramm   Weizen-Vollkornmehl
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Prise   Zimt
100 Gramm   Butter

Quelle

  Sweet Dreams 3/2013 / Rezept modifiziert
  Erfasst *RK* 26.08.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten für den Boden im TM zu einem glatten Teig verarbeiten. Flach drücken, in Klarsichtfolie einpacken und 30 Minuten kühlen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Teig auf bemehlter Fläche etwas größer als die Form ausrollen, in die Form legen und einen Rand formen. Backpapier auflegen, Hülsenfrüchte einstreuen und 10 Minuten blind backen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen.

Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren. Eier, Zucker und Vannillezucker verrühren. Sahne, Quark und Stärke unterziehen. Masse auf dem Boden verteilen, Pflaumen fächerförmig auflegen und leicht eindrücken.

Butter schmelzen. Mit einer Gabel unter die gemischten restlichen Streusel-Zutaten ziehen und so Streusel herstellen. Auf den Pflaumen verteilen und 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Aprikosen-Streuselkuchen (M)

Der Kaufrausch war schuld – Aprikosen, Pflaumen, Möhren, Kohlrabi, Trauben, Orangen, Äpfel, Gurken, Birnen – alles landete im Körbchen. Wir sind ein Zwei-Personen-Haushalt, also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Ich weiß auch nicht, welcher Teufel mich geritten hat, aber ich hatte plötzlich die verrückte Idee, einfach mal einen Kuchen zu backen. Hab' ich auch gemacht und es war gar nicht schwer.

Ofen vorheizen, Teig machen – geht ganz flott. Rein in die Fettpfanne, schön gleichmäßig die Aprikosen auf den Streuselboden auflegen.

 

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Backen und sich am Ergebnis freuen.

 

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Abkühlen lassen,rauf auf den Teller und rein in den Mund. Vorher ein wenig Puderzucker, ein Tuff Sahne, aber dann…

 

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Und da man den Kuchen nicht nur freitags, samstags, montags, dienstags, mittwochs und donnerstags, sondern auch am Sonntag essen kann, um sich diesen Tag zu versüßen, unterstütze ich mit diesem Beitrag die

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Streuselkuchen (M)
Kategorien: Blechkuchen, Aprikosen, Backen, Streusel
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

600 Gramm   Mehl
100 Gramm   Mandeln, gehackt
275 Gramm   Zucker
15 Gramm   Vanillezucker (eigene Herstellung)
1 Prise   Salz
325 Gramm   Butter, weich
1     Ei
250 Gramm   Aprikosen-Vanille-Konfitüre (eigene Herstellung)
1,5 kg   Aprikosen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: kochen & genießen, 8/2011
  Erfasst *RK* 27.08.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 175° C vorheizen (E-Herd: 200° C/Umluft: 175° C/Gas: Stufe 3).

Mehl, Mandeln, Salz, Vanillezucker, Zucker, Butter in Stückchen und das Ei in der Küchenmaschine zu Streuseln verkneten.

2/3 der Streusel auf eine gefettete Fettpfanne geben und zu einem Boden festdrücken. Am Rand etwas hochziehen. Mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und dicht mit halbierten Aprikosen belegen. Die restlichen Streusel aufstreuen und 50-60 Minuten backen.

15 Minuten vor Ende der Backzeit Tür öffnen und Schwaden abziehen lassen.

Wer mag kann nach dem Abkühlen und vor dem Servieren noch etwas Puderzucker aufstreuen. Sahne dazu schadet nicht.

Anmerkungen, Jutta: Super! Schnell gemacht, knusprig, süß-sauer. Auch am nächsten Tag ist der Boden noch nicht durchgeweicht. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Aprikosen noch recht hart waren.

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Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)

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Endlich ist das Wetter wieder so gut, dass wir an den Wochenenden unserem Hobby frönen können. Geocaching ist angesagt, was viel mehr Spaß macht, wenn es nicht klirrend kalt ist, Glatteis herrscht oder man sich durch meterhohe Schneewehen wühlen muss.

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Nicht, dass wir das gemacht hätten. Aber wenn wir unterwegs gewesen wären, ja dann…

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So blieben wir während des Dezembers fast ausschließlich im Häuschen, der Januar sah schon besser aus, den Februar konnte man beinahe mit "business as usual" bezeichnen.

Vor allem die letzten beiden Wochenenden haben uns nicht nur wunderbare Touren durch uns unbekannte Natur in nächster Nähe zum Wohnort beschert und uns bei der Bergung bestimmter "Behälter" zur Anwendung von Tricks und Finten gezwungen,

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nein, wir haben auch alles getan, damit wir während der Anstrengungen (vorgestern 8,5 km – eine Woche zuvor 19,3 km) nicht vom Fleisch fallen. Wobei ich erwähnen muss, dass die mickrigen 8,5 km nur deshalb zustande kamen, weil ich, am Zielort angekommen, feststellen durfte, dass ich das GPS-Gerät Daheim vergessen hatte. Ich Idiot! Also wieder zurück gefahren, das Gerät geholt, Zeit verloren, grrr!

Frisurtechnisch stand mir alles zu Berge, da musste Abhilfe geschaffen werden. Und Alle: "Du hast die Haare schön…"

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Fett! Kohlenhydrate! Eiweiß! Und zwar eine Menge davon, genau das hatten wir im Gepäck, als wir uns auf den Weg machten. Neben Kartoffelsalat und Frikadellchen (Vitamine! = Sprossen)

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auch einen knusprigen, wunderbaren Rührkuchen, der uns zu ungeahnten Höchstleistungen trieb. In einem Stück sind so viele Nährstoffe enthalten, dass nach Verzehr sogar Raver auf Ecstasy ihre Pillen in den Müll schmeissen könnten, ohne auch nur eine Sekunde zu schwächeln, während sie sich durch die Nacht zappeln.

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Wir jedenfalls wären vor gut einer Woche auch noch weiter gelaufen, wenn nicht die Nacht über uns hereingebrochen wäre. Das kann nur am Kuchen gelegen haben. Hier also das Rezept, diesen Energieschub will und kann ich euch nicht vorenthalten:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)
Kategorien: Blechkuchen, Rührteig, Konfitüre, Streusel
Menge: 1 Fettpfanne (32×39 cm) / 24 Stücke

Zutaten

H FÜR DIE STREUSEL
350 Gramm   Butter
500 Gramm   Mehl
250 Gramm   Zucker
20 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
H FÜR DEN TEIG
250 Gramm   Weiche Butter
200 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
1     Bio-Zitrone, die abgeriebene Schale
4     Eier (Gr. M)
75 Gramm   Speisestärke
250 Gramm   Mehl
8 1/2 Gramm   Backpulver
H FÜR DIE FÜLLUNG UND DEKORATION
440 ml   Aprikosen-Amaretto-Konfitüre (eigene Herstellung)
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift "kochen & genießen"
  Ausgabe 3/2011
  Erfasst *RK* 18.02.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Fettpfanne fetten und mit Mehl bestäuben.

Für die Streusel die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Flüssige Butter zugießen, dabei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verkneten. Kalt stellen.

Backofen vorheizen:

Manzfred: 180° C

E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C / Gas: Stufe 3

Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz in der Küchemaschine cremig rühren. Eier nacheinander im Wechsel mit der Stärke unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und sehr zügig unterrühren.

Rührteig auf die Fettpfanne streichen. Konfitüre glatt rühren und auf den Teig streichen. Streusel daraufstreuen. Sollte der weiche Streuselteig zu sehr aneinander kleben, mit den Fingern auseinander zupfen.

Backzeit, Manzfred: 40 Minuten

Backzeit, herkömmlicher Ofen: ca. 30 Minuten

Fertigen Kuchen gut auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

ANMERKUNGEN, JUTTA:

Schmeckt sehr gut. Prima zum Mitnehmen geeignet.

Streusel im Thermomix hergestellt. Butter bei 37° C 10 Minuten geschmolzen, restliche Zutaten zugefügt und bei Sichtkontakt / Stufe 5 / zu Streuseln verarbeitet.

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Kleiner Tipp: Beim Verzehr Zuhause den kühlschrankkalten Kuchen kurz erwärmen. Die Buttermassen sind halt ziemlich hart, wenn der Kuchen aus der Kälte kommt. Nach dem Temperieren sind sie weicher und die Stückchen schmecken nochmal so gut.

PS: Und immer schön auf Muggel achten!

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