Blogevent XC – Outtakes from my kitchen oder Nur ein Genie beherrscht das Chaos

 

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

 

Melanie will Outtakes aus meiner Küche? Klar. Wollte ich schon längst mal
zeigen. Letzten Karneval. Aber ich habe mich nicht getraut, denn ganz schön peinlich ist das
schon. Nicht, dass es hier um ein Rezept ginge. Da fotografiere ich so viel
Mist, dass ich in drei Monaten noch schreiben würde. Es geht eher um das große
Ganze, die Schöpfung des Chaos. Das herrscht nämlich immer, wenn ich den Kochlöffel schwinge
oder die Backformen malträtiere. Chaos. Absolutes Chaos.

Ich muss voraus schicken, dass ich es eigentlich gerne
ordentlich habe. Ich finde Hausarbeit aber nicht schön. Putzen und Schrubben
gehört nicht wirklich zu den Dingen im Leben, die ich leidenschaftlich
absolviere. Ich sehe die Notwendigkeit ein. Gezwungener Maßen. Ich könnte aber auch dabei zuschauen, wie es für mich gemacht wird. So aus der Ferne, mit einem guten Buch in der Hand. 

Ich habe allerdings ein paar Ordnungsticks:

Ich bügele die Küchenhandtücher und lege sie dann
stapelweise in eine „englische Schublade“. Aber nicht einfach so, wie sie
kommen, sondern geordnet. Die Küchentücher haben verschiedene Karomuster oder
sind einfarbig und jede Sorte muss beieinander liegen. Nicht große blaue Karos
zu kleinen blauen Karos oder – Gott behüte – Karos mit weißen Handtüchern
gemsicht. Das geht gar nicht.

 
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Meine Gewürze sind alle in beschrifteten lock’n’lock-Dosen
beheimatet. Überhaupt habe ich einen Dosenfimmel. Ich packe unheimlich gern
Sachen in gut schließende Dosen.

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Die Plastikschüsseln im Küchenschrank müssen auf eine
bestimmte Art geordnet sein. Auch die Deckel. Schön der Größe nach. Schüsseln werden von
unten weg genommen und nach dem Spülen oben aufgesetzt. So hat man immer einen
kontinuierlichen „Schüsseldurchlauf“ und keine muss sich
vernachlässigt fühlen.

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Die Deckel müssen farblich zur Schüssel passen. Niemals
gibt es einen blauen Deckel auf einer gelben Schüssel.

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Das Besteck liegt immer so in der Schublade

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Beim Aufhängen der Socken werden die Paare immer gemeinsam
aufgehängt. Ich habe Sportsocken, die mit rechts und links gekennzeichnet sind.
Die werden natürlich auch so auf die Leine gehängt. Rechts nach rechts, links
nach links. Und immer verwende ich gleiche Wäscheklammern. Also ein Paar
Strümpfe mit zwei weißen Klammern oder 
zwei roten. Auf keinen Fall eine weiße oder eine blaue – schrecklicher Gedanke.

Diese Liste lässt sich noch ein wenig fortsetzen. Ihr denkt
sicher, dass sich das absolut krankhaft und zwangsgestört liest. Ehrlich
gesagt, ich denke das auch und ich würde mir auch Sorgen machen. Wenn da nicht
eine Kleinigkeit in meinem Leben wäre, die diese ganzen, eben beschriebenen Marotten ad absurdum führen würde.

Wenn ich in der Küche Speisen zubereite, dann sieht es
währenddessen und danach (vorher nicht, da ist immer alles ordentlich, sonst
kann ich nicht anfangen – ich mein, wo sollten auch die Zutaten hin?) so aus:

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Oder so: 

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Detailansicht: 

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Klar, ich habe schon von mise en place gehört. Ich
interpretiere das so: Je mieser der Platz, desto besser das Ergebnis. 

Melanie, das bist du schuld! 

Unternehmen Chefsache = Blogevent „Ran an den Speck“ = Geschmorter Schweinebauch nach Molly Stevens mit glasierten Zucchini und Salbeirisotto = DKduW = Do legst di nieder!

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Gott oh Gott oh Gott (ich höre meinen Mann im Hintergrund schon "Ja? Was möchtest du denn von mir?" rufen) – wo fange ich bloß an? In meiner Kindheit? Später? Noch später? Noch viel später? Isch weiß es nischt.

Ich fang mal von vorne an. Ganz vorne.

Als ich Kind war, hatte ich neben drei entzückenden jüngeren Schwestern (Claudi! Inchen!! Susi!!!) auch Eltern, die uns so gut es ging versorgten. Nicht immer wurden wir von einem Geldregen überschüttet, meine Mutter musste gut haushalten, um uns so über die Runden zu bringen, dass wir nicht das Gefühl hatten, allzu viel zu vermissen. Gegessen wurde täglich, immer mittags warm und abends Schnittchen und Tee, ab und an auch noch einmal mit warmen Beilagen wie Bratkartoffeln oder Reibekuchen, weil mein Vater das so mochte.

Günstige Fleischsorten wurden am Mittagstisch bevorzugt. Freitags gab es Fisch, samstags Eintopf, sonntags Braten. Am Montag wurden meist die Reste von Sonntag gefuttert, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag  kamen Frikadellen, Bratwurst, auch schon mal ein kleines Schnitzel auf den Tisch. In den meisten Fällen war Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln auf dem Teller.

Ab und an wurde Wellfleisch serviert. Dabei handelt es sich um gekochten Schweinebauch, den meine Mutter bereits gegart beim Metzger kaufte. Das Stück Fleisch wurde in Scheiben geschnitten, wie ein Kotelette oder Schnitzel paniert, in Fett gebraten und dann zu Kartoffelpüree und Sauerkraut oder anderen deftigen Beilagen wie gestovtem Wirsing oder gestovte Schnibbelsbonne serviert.

Früher mochte ich das unheimlich gerne. Vor allem das Fett. Ich fand auch bei Eisbein das Fett immer am besten – dicht gefolgt von der knusprigen Haut. Egal wie schwabbelig es auch war, ich war im siebten Wammerl-Himmel, wenn es mal wieder den Schweinebauch gab.

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Irgendwann dämmerte mir, dass so ein "falsches Kotelette" nicht wirklich gesund sein kann und nachdem ich mir klar gemacht hatte, wie wenig so ein Stück Fett mit ein paar Fleischfasern dran zur gesunden Ernährung beiträgt, machte ich einen großen Bogen um diese Art der Beilage. Ich glaube, ich habe seit mindestens 30 Jahren keinen panierten oder wie auch immer gearteten Schweinebauch gegessen. Seit 20 Jahren auf jeden Fall nicht, so lange kenne ich nämlich meinen Mann.

Immer wenn Schweinebauch zum Thema eines Gespräches wurde, verzog er angewidert das Gesicht und obwohl er zu den stilleren Naturen gehört, musste ich mir das ein oder andere Argument gegen dieses Fettgeschwabbels anhören. Er hatte ja auch recht.Ungesundes Zeugs das. 

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Bis neulich. Da kam der Chef ans Ruder. Chef Hansen ganz genau. Der erklärte sich bereit, bei zorra das monatliche Event zu "hosten", also zu initiieren, der machte also den Juli/August. Und was war das Thema? "Ran an den Speck!" Oh nee!

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Dilemma, ick hör dir trapsen. Einerseits fiel mir zu Speck nur "Datteln im Speckmantel", "Rosenkohl mit Speck", "Scholle Finkenwerder Art" und "Ich müsste mal wieder dringend drei bis acht Kilo abnehmen" ein. Andererseits hatte ich den Chef und seine Chefin kürzlich persönlich kennen gelernt und wollte aus Sympathiegründen un-be-dingt mitmachen. Als Wink des Schicksals sah ich auch, dass ins Blog eingeflochtene Banner von zorra plötzlich bei mir funktionierten und mir nicht die Aufteilung zerschossen. Leute, das war ein verdammtes Zeichen, da MUSSTE ich mir was einfallen lassen.

Meine kleinen grauen Zellen wurden auf "reanimieren" geschaltet und nachdem sie sich ein wenig warm gelaufen hatten (Drogenscreening! Peritoneal-Lavage!), fiel mir wie Schuppen von den Haaren, dass ich vor ungefähr zwei Jahren so über den Daumen gepeilt 750 Gramm Schweinebauch eingefroren hatte. Ja, jetzt guckt ihr, gell? Ich kann das erklären.

Damals hatte ich nämlich die Bloggergemeinde ganz lieb nach ihren Lieblingskochbüchern gefragt und ich war reich beschenkt worden mit Anregungen zum Kochbuchkauf. Ein adäquater Blogeintrag steht immer noch aus (das macht mich jetzt betroffen), aber das ein oder andere Kochbuch habe ich mir daraufhin schon gekauft. Unter anderem, und jetzt, meine Lieben, nähern wir uns endlich dem eigentlichen Thema, unter anderem also ein von Petra "Chili und Ciabatta" sowie Petra "foodfreak" empfohlenes Buch von Molly Stevens: "All About Braising". Sofort nach Erwerb habe ich ein Gericht aus dem Buch zubereitet und war schlags begeistert. Allerding habe ich das Bloggen darüber total verpeilt. Damals wollte ich sofort wieder etwas aus dem Buch zubereiten und ich meine, mich erinnern zu können, dass Petra damals Schweinebauch kochte. Deshalb also das so lange verschmähte Teil in meinem Gefrierschrank.

Anscheinend verließ mich dann aber doch wieder der Mut und so dümpelte das gute Stück im Eis vor sich hin. Bis zum Event. Speck? Kochen? Warum eigentlich nicht mal Schweinebauch?

Sardonisch grinsend saß ich vor ein paar Tagen abends am Tisch, zu Abend essend mit dem guten Ehemann. Er hatte nur Blicke für seinen Teller bis ich scheinheilig sagte:

"Ich verrate dir jetz mal, was es übermorgen zu essen gibt – Kunstpause – GESCHMORTEN SCHWEINEBAUCH!"

Das Gesicht, Kinners, es war unbezahlbar. Zuerst schwand die Hoffnung, dass alles vielleicht doch nur ein schlechter Scherz gewesen war, dicht gefolgt von der Erkenntnis, dass in naher Zukunft ein schwabbeliges, fettiges Stück Schwein verzehrt werden musste. Das Grauen nahm seinen Lauf, wunderbar abzulesen in den Zügen meine armen Mannes. Tja, da musste er jetzt durch.Noch 48 Stunden bis zur Ewigkeit.

Am Nachmittag eben dieses denkwürdigen Abends hatte ich bereits mit Vorbereitungen begonnen. Das aufgetautet Stück Bauch wurde  mit einer Gewürz-Salz-Mischung kräfig eingerubbelt – wer, wie ich, aus einem 100 Jahre alten Tütchen Gurken-Einmachgewürz die Dillsamen rausklauben muss, sollte sein Zeitmanagement gründlich überdenken und ein bis zwei Stündchen früher anfangen – und dann gut verpackt im Kühlschrank deponiert.

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Bis zum Nachmittag des übernächsten Tages. Also gestern. Da ging es dann so 4 Stunden vor dem Abendessen los.

Und jetzt mal, statt Epik, der Zeitraffer:

Gemüse schnippeln,

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Schweinebauch anbraten,

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Gemüse anbraten, Pott in den Ofen, zwischendurch Risotto ansetzen, Fleisch kontrollieren, ganz am Schluss noch ungefähr 100 ml Wasser angiessen, Fleisch rausholen, kurz abkühlen lassen,

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in Scheiben schneiden,

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im Backofen braten,

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Zucchini glasieren, Teller dekorieren, Teller drapieren, hinsetzen und….

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… im siebten Schweinbauchhimmel selig schwebend "Knaller!!!" rufen.

Was haben wir gespachtelt! Mein lieber Mann war genau so hin und weg wie ich. Diese unspektakulären Schweinebauchscheiben bekommen durch den zweiten Aufenthalt im Backofen eine leichte, zurückhaltend knuspernde Ummantelung, die uns quasi umgehauen hat. Wir haben die Speckstücke nicht komplett verspeist, aber wir haben uns geschworen, beim nächsten Mal die doppelte Menge Bauch zu brutzeln.

Ein Gedicht! Und nicht nur das. Auch ein Beitrag zum Dauerevent Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen. Ja, das nenne ich optimale Ausbeute.


Übrigens, falls ihr es noch nicht kapiert habt: Unbedingt nachmachen!

Ach so: die Zucchini, im bratfettgesättigten Schmortopf geschmurgelt – ein Traum. Frau Stevens empfahl Navettes, aber ich hatte keine. Ich glaube, das war ganz gut so. Das Risotto, mit ein paar fein geschnittenen Salbeiblättchen gegart, passte prima. Wir waren – hatte ich das schon mitgeteilt? – rundum glücklich.

Danke für das tolle Event, lieber Alex. Ohne deinen Anstoß wäre das in 100 Jahre nix geworden mit dem Schwabbelbauch und uns. Also, dem göttlichen Gatten und mir und dem Bauch.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geschmorter Schweinebauch (Molly Stevens) mit glasierten Zucchini und Salbeirisotto (TM)
Kategorien: Fleisch, Schwein, Schmorgericht
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H GEWÜRZMISCHUNG
1 Teel.   Pfefferkörner, schwarz
1 Teel.   Koriandersamen
0,5 Teel.   Dillsamen
1,5 Teel.   Salz, grob
H FLEISCH
750 Gramm   Schweinebauch, mit Knochen und Schwarte
H SCHMORZUTATEN
1 Essl.   Olivenöl
1     Zwiebel, mittelgroß
40 Gramm   Knollensellerie
4     Knoblauchzehen
1     Lorbeerblatt, frisch
4     Gewürznelken
120 Gramm   Noilly Prat
240 Gramm   Geflügelfond
H GEMÜSEBEILAGE
2     Zucchini, gelb, mittelgroß
3     Zucchini, grün, klein
1 Essl.   Bratfett vom Schweinebauch
60 Gramm   Bratflüssigkeit vom Schweinebauch
1 Teel.   Zucker
      Salz, grob
      Pfeffer, schwarz, gemahlen
H SALBEIRISOTTO
100 Gramm   Parmesan
1     Zwiebel
35 Gramm   Olivenöl
250 Gramm   Risottoreis
5 Blätter   Salbei, frisch
150 Gramm   Weißwein, trocken
700 Gramm   Gemüsebrühe, heiß
20 Gramm   Butter

Quelle

  Rezept modifiziert und ergänzt
  Original: "All about Braising", Molly Stevens
  "Braised Pork Belly with Glazed Turnips"
  Erfasst *RK* 11.08.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

VOR DEM SCHMOREN

24 bis 48 Stunden vor dem Schmoren Pfeffer, Koriander und Dill in einem Mörser zerstoßen, aber nicht pulverisieren. Salz zufügen, gut vermischen und den Schweinbauch kräftig mit der Mischung einreiben. In ein geeignetes Gefäß geben, mit Folie oder einem Deckel verschließen und im Kühlschrank mindestens einen Tag, besser aber 48 Stunden ruhen lassen.

DAS FLEISCH SCHMOREN

Am Schmortag Manzfred auf 160° C vorheizen.

Sellerie und Zwiebeln würfeln. Knoblauch fein würfeln. Lorbeerblatt vom Außenrand in Richtung Blattmitte mehrfach einscheiden.

Für das Zucchinigemüse die Zucchini waschen, längs halbieren, den wattigen Mittelteil mit einem Löffel auskratzen und die Hälften in ca. 2 cm breite Halbmonde schneiden.

Das Olivenöl in einem backofenfesten Schmortopf erhitzen und den mit einem Papiertuch abgetupften Schweinebauch (abfallende Gewürze aufheben) mit der Hautseite nach unten bei Mittelhitze (Stufe 8 von 12) 10 Minuten braten. Die Haut sollte danach schön gebräunt sein. Fleisch aus dem Bratfett nehmen. Nur zwei Esslöffel Fett im Topf belassen (mehr war bei mir sowieso nicht vorhanden), den Rest zur Seite stellen. Sellerie und Zwiebeln bei Mittelhitze (Stufe 6 von 12) in ungefähr 8 Minuten leicht bräunen. Knoblauch, Lorbeerblatt und Nelken zufügen, nochmals ca. 1 Minute mitbraten.

Noilly Prat angießen und bis auf einen kleinen Rest einkochen lassen. Geflügelfond zufügen, aufkochen, Fleisch mit der Hautseite nach oben einlegen, die aufgehobenen Gewürze zufügen. Deckel fest verschließen und 45 Minuten schmoren. Inhalt des Topfes kontrollieren. Die Flüssigkeit sollte nicht zu stark simmern. Eventuell die Temperatur reduzieren. Im Manzfred köchelte die Flüssigkeit bei 160° C zu stark, deshalb wurde die Temperatur auf 140° C reduziert. Nach weiteren 45 Minuten den Inhalt des Topfes kontrollieren. Fehlt Flüssigkeit, dann etwas Wasser zufügen. Köchelt der Inhalt unzureichend, Temperatur erhöhen.

Alle 45 Minuten in den Topf schauen, bis das Fleisch nach 2 1/4 – 3 Stunden weich ist. Nach 2 1/4 Stunden war die Flüssigkeit beinahe komplett verkocht. Etwas Wasser angegossen und weitere 45 Minuten geschmort.

RISOTTO ZUBEREITEN

30 Minuten vor Ende der Schmorzeit mit dem Risotto beginnen. Ich bereite es im Thermomix zu.

Parmesan in den Mixtopf geben, 10 Sek./Stufe 10 zerkleinern. Umfüllen und den Topf kurz mit heißem Wasser ausspülen.

Zwiebel geviertelt in den Mixtopf geben und 3 Sek./Stufe 5 zerkleinern.

Olivenöl dazugeben und 3 Min./100°C/Stufe 1 dünsten.

Den Reis dazugeben und zusammen mit den sehr fein geschnittenen Salbeiblättern 3 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 andünsten.

Den Wein dazugeben und 5 Sek./Linkslauf/Stufe 2 verrühren.

Die heiße Brühe zufügen und 22 Min./100°C/Linkslauf/Sanftrührstufe garen. Dabei den Messbecher entfernen und das Gärkörbchen aufsetzen, um Spritzer zu vermeiden. Sollte der Topfinhalt zu sehr kochen, die Temperatur auf 90° C reduzieren. In der Zwischenzeit kann man sich wieder dem Schweinebauch widmen.

Nach der Garzeit den Reis probieren. Er sollte nicht zu weich sein, aber auch nicht zuviel Biss haben.

Vor dem Servieren die Butter und 40 g Parmesan unterziehen. Den restlichen Parmesan nach Belieben dazu verzehren.

FINISH SCHWEINEBAUCH

Mittlerweile dürfte der Schweinbauch fertig geschmort sein. Den Schmortopf aus dem Ofen nehmen, den Deckel entfernen und das Fleisch etwas abkühlen lassen. Dann auf ein Schneidbrett legen, die Rippenknochen heraus ziehen, die feste Haut (nur die Haut – Speckschicht bleibt am Fleisch) entfernen. Die Speckschicht rautenförmig einschneiden.

Manzfred auf 175° C hochheizen.

Das Fleisch in vier Portionen schneiden und in eine flache Form legen, die gerade groß genug ist, die Fleischscheiben aufzunehmen.

Die Schmorflüssigkeit mit dem Gemüse in ein Sieb geben, dabei die Flüssigkeit auffangen und das Gemüse leicht auspressen. Flüssigkeit in eine Fettscheidekanne füllen. Falls nicht genug Schmorsaft vorhanden ist, mit etwas Fond oder Wasser auffüllen. Man benötigt ungefähr 150 -200 ml Flüssigkeit. 60 Gramm entfetteten Bratensafts und 1 EL Fett für das Gemüse beiseite stellen. Den Rest der entfetteten Schmorflüssigkeit über die Fleischscheiben gießen und das Fleisch für ca. 20 Minuten in den heißen Manzfred schieben. Tür dabei angelehnt lassen. Die Flüssigkeit verkocht in dieser Zeit fast komplett und das Fleisch wird sagenhaft knusprig-braun. Falls das Fleisch noch zu hell ist, einfach noch eine Weile im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit die Zuchini zubereiten.

Ca. 10 Minuten vor dem Ende der Garzeit die in Streifen geschnittene Schwarte ebenfalls in den Ofen stellen und knusprig braten.

GLASIERTE ZUCCHINI

In den ungespülten Schmortopf, in dem der Schweinebauch gegart wurde, gibt man die Zucchini, 1 El des reservierten Schmorfetts, den Zucker und die Schmorflüssigkeit. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles zum Köcheln bringen. Mit aufgelegtem Deckel so lange köcheln, bis die Zucchini knapp gar und bissfest sind. Deckel entfernen und so lange kochen, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist und die Zucchini appetitlich glänzen.

SERVIEREN

Den Risotto mit Butter und Parmesan verfeinern. Zusammen mit dem Zucchinigemüse und dem Schweinebauch auf einem Teller anrichten. Reis mit Parmesan bestreuen, ein Salbeiblättchen als Dekoration auflegen. Eventuell den Teller mit einem blühenden Kräuterstrauß dekorieren. Wer mag, kann noch ein paar Streifen Schwarten dazu legen.

Und dann: genießen. Es hat uns so hervorragend geschmeckt, wir waren hin und weg. Ein absoluter Knaller!

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Und jetzt, Alex, hab' ich mir doch noch ein Piccolöchen verdient, oder?

Blog-Event LXVIII und Buchempfehlung: Geschenke aus der Küche – Müslibrot in der Holzbackform (M)

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 Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen mit dem schönen Titel

"Das Müslibrot als Instrument zwischenmenschlicher Interaktion unter besonderer Berücksichtigung seiner Rolle in der Gesellschaft als Geschenk"

eine kleine Einleitung:

Filigrane Fingerübungen zwecks Einpackens von Geschenken, Bastelfrickeleien und Faltaktionen zur Herstellung aufblasbarer Origami-Frösche sind mir suspekt. Dauert mir alles zu lange, hab ich's nicht mit, da verstauche ich mir die Pfötchen. Aber Anschauen ist in Ordnung. Wenn ich nett Verpacktes sehe, dann denke ich immer: "Könntest du eigentlich auch mal…". Wenn ich nett Verpacktes geschenkt bekomme, freue ich mich und bin baff vor Bewunderung.

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Nicole Stichs und Coco Langs Buch mit den Geschenkideen aus der Küche zu kaufen kam für mich nicht in Frage. Hach, die Rezepte sind ja wahrscheinlich ok, aber das Gedöns drumrum? Hach nee.

Dann waren mein Sherpa Tensing Norbert und ich mal wieder in Köln beim Buchgourmet – oh, ich habe vergessen zu warnen, der Eintrag hier wird etwas länger als normal, also sehr lang – also wir waren beim Buchgourmet und das Gespräch kam auf das Buch und ich greife auch noch das von der Konkurrenz und werde von Frau Wordmountain auf den richtigen Weg gebracht und ich nehme das Buch in die Hand und ich fange an zu blättern und ich schaue die netten Fotos an und sehe die schön verpackten Lebensmittel, die vor der Ummantelung mit besagtem Gedöns mit Liebe hergestellt wurden und ich sehe die Adressen, wo man all die netten kleinen Tütchen und Täschchen und Förmchen und Gedöns kaufen kann und denke mir: "Könntest du eigentlich auch mal…".

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Das Buch stand dann ein paar Stunden später hier im Wohnzimmer im Regal. Ich fand es sehr nett, aber die Basteleien… sahen wirklich gut aus. Schön. Danke Nicky und Coco. Und da stand es dann, das gute Stück. Ich freute mich an ihm und das war's.

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Bis vor ein paar Wochen eine absolut nette und unverhoffte und liebe Einladung ins Haus flatterte. Zu einer "Open-Flat-Party" in der Schweiz, in Bern ganz genau. Ja, da machen wir doch mit, da simmer dabei, datt is doch prihima. Und was nehmen wir mit? Und wie packen wir es ein? Heilige Nixnutzia der Pappkartons, hilf! Ach nee, wir haben doch auch noch Nicole und Coco und das Buch. Hallelujah!

Rausholen, blättern, Zeugs bestellen, anfangen. Nett uffresche, das geht schon. Und wie das ging. Wie geschmiert ging das. Zuerst wurden Chocolate Chip Cookies gebacken.

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Die kennt ihr ja schon. Dann wurden die kleinen putzigen Decadence in Cubes-Dinger gebacken.

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Die kennt ihr ja auch schon ewig. Als letztes wurde das Müslibrot aus Nicoles und Cocos Buch gebacken. Das sah nach getaner Tat dann so aus:

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==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3

     Titel: Müslibrot mit Pistazien und Cranberries (M)
Kategorien: Brot, Müsli, Hefe, Weizen, Holzbackform
     Menge: 1 Brot

============================= TEIG =============================
    180     Gramm  Wasser
    150     Gramm  Milch
    100     Gramm  5-Korn-Flocken
     15     Gramm  Honig
     50     Gramm  Haselnüsse
     75     Gramm  Aprikosen, getrocknet
     30     Gramm  Pistazien, geschält
     45     Gramm  Cranberries, getrocknet
    375     Gramm  Weizenmehl (Type 1050)
      5     Gramm  Trockenbackhefe
     10     Gramm  Salz

============================= SOWIE =============================
                   Eiwasch (Ei mit Milch verrührt)
                   Haferflocken

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert.
            Original: Petra Holzapfels eigenes Rezept –
            Küchengötter-Blog-Beitrag
            — Erfasst *RK* 15.05.2008 von
            — Petra Holzapfel

In der Schüssel der Küchenmaschine die 5-Korn-Flocken mit Milch,
Wasser und Honig verrühren und 30 Minuten quellen lassen.

Aprikosen in Streifen schneiden, Cranberries grob hacken. Mit
Pistazien und Haselnüssen vermischen.

Mehl, Hefe, Salz und die eingeweichten Flocken in der Küchenmaschine
zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Das dauert ca. 8 Minuten.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Silikonmatte geben und rechteckig
ausrollen. Die Nuss-Frucht-Mischung aufstreuen. Die Längsseiten
etwas einschlagen, dann die Teigplatte mithilfe der Matte fest
einrollen. Soviel einschlagen, dann der Teig in eine leicht geölte
Schüssel passt und bei 30° C (im Miele) etwa eine Stunde abgedeckt
gehen lassen.

Den Teig grob rund formen, kurz entspannen lassen und dann zu einem
länglichen Brotlaib formen. Darauf achten, dass möglichst wenig von
der Frucht-Nuss-Mischung an die Oberfläche gelangt. Brot in ein
Holzbackform setzen. Die Oberfläche mit verquirltem Ei bestreichen
und mit Haferflocken bestreuen. Abgedeckt etwa 30 Minuten gehen
lassen.

Manzfred auf 200° C vorheizen.

Nach der Gehzeit das Brot 30 Minuten backen, dann aus der Form holen
und weitere 10 Minuten auf der Edelstahlplatte zu Ende backen.
lassen.

Anmerkungen, Jutta: sehr schmackhaft und sieht toll aus. Wird am
Wochenende als Geschenk mitgenommen.

Gebacken: 17.05.2011

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Das Originalrezept des schönen Brotes stammt von Petra Holzapfel. Nicky hat es leicht abgewandelt übernehmen dürfen und wenn die Beiden von dem Brot überzeugt sind, dann kann es nur geling- und verschenksicher sein.

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Ich hatte bei der Bestellaktion auch Holzbackformen angefordert. Die wurden ausprobiert und als manzfredtauglich eingestuft. Erstaunlich, hätte ich nicht gedacht. Ich befürchtete, dass das Holz beim Kontakt mit den Edelstahl-Backplatten ziemlich dunkel werden würde. Tiefdunkel, dachte ich. Aber nach dem Gebrauch sah die Form fast unverändert aus.

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So, den Inhalt hätten wir also schon mal, jetzt ging's ans Verpacken. Ich hatte Angst.

Die kleinen dekadenten Knusperwürfel wurden in eine Cellophantüte gesteckt, der obere Bereich umgeschlagen und mit echt platinem Faden zugenäht (könnt ihr ruhig glauben). In die Mitte der Naht wurde ein Knopf mit einem echten Diamanten (drei Karat, mindestens) plaziert. Wegen des Trennungsschmerzes vom Edelstein schwammen  meine Augen in Tränen, fotografieren war deshalb nicht möglich. Ich musste das ganze noch in eine fröhliche Papppackung werfen, damit ich das Funkeln und Glitzern des wertvollen Steines nicht mehr sehen musste. Bändchen drum, Siegel aufgeklebt. Danach ging es mir besser.

Die Cookies wurden ebenfalls zunächst in eine Tüte eingepackt, bedruckt mit königlichem Lilienmuster. Ein Locher fraß Aussparungen ins Material, durch die ein Schmuckband gezogen wurde. Schleifchen binden. Fertig.

Zwei Gläser Konfitüre bekamen ein Hütchen aus Papier und einen Kragen aus buntem Maisstroh.

Das Brot, zunächst in Frischhaltefolie und dann in Backpapier eingewickelt, wurde mit einem Anhänger versehen. Dazu habe ich das Rezept gescannt, den mir interessant erscheinenden Teil auf Pappe geklebt und in Schildchenform ausgeschnitten.

Und so sah das dann am Ende aus, als es fertig war. 

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Alle Anregungen habe ich dem Buch von Nicole Stich und Coco Lang "Geschenkideen aus meiner Küche" entnommen. Hier findet man Hinweise auf Bestelladressen, Links im Web, Bastelanleitungen und Etiketten zum Herunterladen, sehr schöne Fotos sowie interessante Rezepte. Ohne das Buch wäre ich mit der gewohnten Nullachtfuffzehnverpackung auf Besuch gefahren. So, die Mitbringsel in einem Körbchen drapiert, gefiel es mir bedeutend besser.

Die Beschenkten haben sich gefreut. Da habe ich mich dann auch noch mal gefreut. Ganz doll. Der Nachmittag und Abend im schönen Bern mit den lieben Freunden und deren Gästen hätte schöner nicht sein können. Auch an dieser Stelle danken wir herzlich für die entspannte Feier mit tollem Essen, guten Gesprächen, betörender Sicht auf Wald und Berge, sowie der Entdeckung eines Rezepts für Zitronenkuchen, das ich schon mehrfach gabacken und weiter gegeben habe. Jaaa, hier gebe ich es auch bald weiter.

Ganz doll gefreut habe ich mich dann nochmal, als ich las, dass Frau Gourmetbüdchen genau zu dieser Aktion passend einen Blog-Event ausrichtet.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

So, Klärchen Kompott aus'm Gourmetbüdchen, das war knapp aber trotzdem noch rechtzeitig. Vielen Dank für die schöne Eventidee und liebe Grüße. Isch abe fertig.

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Peggy will`s wissen: Meine Lieblingstasse – frisch aufgebrüht für multikulinarisch.es

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Vor langer, langer Zeit fragte Peggy von multikulinarisch.es nach unserer Lieblingstasse. Viele Blogger und auch Nicht-Blogger sind ihrem Ruf gefolgt und haben ihre Tasse vorgestellt, unter anderem auf einer eigenen Seite bei facebook. Heute  schließe ich mich an. Hier ist sie also, meine Lieblingstasse:

 
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Von dieser Tasse gibt es zwei und ich hüte sie wie meine Augäpfel. Zusammen mit den beiden Hübschen haben wir noch andere Dinge gekauft. Ort des Geschehens war eine Art Werksverkauf von Porzellan, das für den täglichen Gebrauch bestimmt ist.

 

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Die Arbeisbedingungen dort waren alles andere als traumhaft

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Ganz schön viel zu tun…

 
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 Das dort feilgebotene Geschirr

 

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gefiel mir vor allem deshalb so gut, weil es so unordentlich war. Besonders die Betrachtung der Schalen macht mich heute noch glücklich (die der Lieblingstasse natürlich auch).

 

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Froh macht mich auch, dass das ganze Geschirr die Reise und Heimfahrt heil überstanden hat.

 

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Die Fabrik befand sich in der Mitte Irans, am Rande der zentraliranischen Wüste in einer Stadt namens Meybod. 2007 haben wir das Land besucht und waren hellauf begeistert, vor allem von den aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen. Auf unserem Weg von der sehr beeindruckenden Stadt Yazd nach Isfahan, einer nicht minder beeindruckenden Stadt, machten wir hier Station. Die netten Bewohner einer Karavanserei in der Nähe benötigen jedenfalls keine Tasse

 

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Hach ja, schön war's.

Mir ist während der Beschäftigung mit dem Thema aufgefallen, dass ich häufig Tassen oder Porzellan im Urlaub kaufe. Gebrauchsgegenstände sind halt tolle Erinnerungen, weil man sie ständig zur Hand nimmt. Wie die Lieblingstasse eben, aus der ich meist Tee trinke, obwohl ich eher Kaffeetrinkerin bin.

Was es genau mit Peggys Tassenprojekt und der Idee dahinter auf sich hat, konntet ihr ja schon beim Klick auf die Links nachlesen. Was den Schreiber solcher Berichte wie den hier umtreibt, hat Barbara sehr schön auf den Punkt gebracht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Liebe Peggy, du glaubst nicht, wie sehr Norbert und ich dir wünschen, dass dich deine vielfachen Ideen und Projekte glücklich machen und sie dich in die Lage versetzen,  ein sorgenfreies Leben zu genießen. Wir drücken dir die Daumen, du hast es verdient! Ein Blümchen für dich:

 

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Blog-Event LXVI – Eine kulinarische Reise durch das Rheinland: Rheinischer Speck(p)fannekuchen (TM)

Blog-Event LXVI  - Eine kulinarische Reise durch das Rheinland (Einsendeschluss 15.04.2011)

Datt Rheinland am für sisch und der Rheinländer im Alljemeinen sind bekannt für das Schwelgen in herzhafter Küche. Gerne auch darf sich Herzhaftes mit Süßem paaren. Was also könnte diese wunderbare Symbiose besser verdeutlichen als ein schöner, knuspriger Speck(p)fannekuchen nach rheinischer Art?

Rheinischer Speckpfannkuchen in Pfanne
Bei der Suche nach einem Rezept, obwohl die eschte rheinische Hausfrau datt ja us de Lamäng macht, also bei der Suche nach einem Rezept fand ich sowohl in einem Düsseldorfer als auch in einem Kölner Kochbuch eine Anleitung.

Rheinischer Speckpfannkuchen in Pfanne

Nicht dass jetzt Jemand auf die Idee kommt, mit der Symbiose ginge es weiter. Näää, datt jittet nit. Der Kölsche scheut den Düsseldorfer wie der Teufel das Weihwasser. Und umgekehrt.

Rheinischer Speckpfannkuchen in Pfanne

Als Jlabbacher Mädschen ist mir seltsamerweise Düsseldorf zwar geografisch näher, ävver datt Hätz, datt schläht för Kölle. Deshalb war ich auch ziemlich in der Zwickmühle, als ich entdeckte, dass mir das Düsseldorfer Rezept sympathischer war. Um mich nicht entscheiden zu müssen, habe ich dann watt Herzhaftes selbst jefummelt. Sach ich doch, eschte rheinische Hausfrau eben.

"Und wo ist jetzt das großartig angekündigte Süße?" werdet ihr euch fragen. Datt is doch klar wie Klärchen. Auf den (P)Fannekuchen kommt noch ein schöner Schlag Rübenkraut.

Rheinischer Speckpfannkuchen - Goldsaftstrahl

Grafschafter Rübenkraut, watt anderes kommt nicht ins Haus. Obwohl die "Grafschaft" (da hab ich mal gewohnt) näher an der Ahr als am Rhein liegt, und Meckenheim, wo das Rübenkraut hergestellt wird, gar kein Teil der Grafschaft ist. Abber datt is ejal, mer tun so, als ob. Man beachte die Tomburg im Hintergrund – ist mir heute erst aufgefallen. Wikipedia wußte das schon lange.

Rheinischer Speckpfannkuchen in Pfanne

Dazu noch einen süß-sauren Salat und der rheinische Himmel hängt voller Geigen, auch wenn man am Main lebt. Hardcore-Rheinländer machen datt übrijens so wie ich:

Rheinischer Speckpfannkuchen in Pfanne

Mein armer Mann, der schüttelt sich.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rheinischer Speckpfannkuchen (TM)
Kategorien: Mehlspeise, Eierspeise, Regional, Speck, Herzhaft
Menge: 4 Pfannkuchen

Zutaten

H FÜR DIE PFANNKUCHEN
500 Gramm Milch
4 Eier
1/2 Teel. Salz
250 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
200 Gramm Speck, geräuchert, durchwachsen
Öl zum Ausbacken
H OPTIONALER BELAG
Rübenkraut
Salat mit Dressing

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 03.04.2011 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Milch mit Eiern und Salz im Thermomix 15 Sekunden / Stufe 4 verrühren. Mehl und Backpulver zufügen, nochmals 15 Sekunden / Stufe 4 verrühren. Ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Speck in Streifen schneiden, einen Salat waschen, Salatsauce herstellen.

Eine Pfanne erhitzen (nicht auf volle Pulle – Stufe 9 von 12 ungefähr), wenig Öl zufügen, 1/4 des Specks nach Gusto leicht auslassen, 1/4 des Pfannkuchenteiges vorsichtig hinzufügen und von beiden Seiten schön braun backen.

Mit Rübenkraut und angemachtem Salat als Topping (ja, ich weiß…) servieren. Traut euch!

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Vielen Dank an den Edekaner für die Ausrichtung des herzerfrischenden Events.

Brunch: Jubiläums-Blog-Event LVI – Foccacia mit Jamón Ibérico, Birne und Rosmarin (M)

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Zorra rührt nun schon seit 5 Jahren in ihrem Kochtopf und 55 Events animierten unzählige Blogger, ebenfalls den Löffel zu schwingen.

Focaccia mit Schinken, Birne und Rosmarin, vorher

Diesmal steht ein Brunch an und ich bringe Foccacia mit.  Das Rezept stammt aus der  Zeitschrift "Lust auf Genuss – Rund ums Brot". Als Schinken habe ich den in Ronda

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gekauften Jamón Ibérico vom schwarzfüßigen Schweinchen verwendet. Was für ein Genuss! Dieses Pata Negra wird mit Eicheln gefüttert und das marmorierte Fleisch ist derart köstlich, dass es sich allein schon deshalb lohnt, nach Spanien zu reisen.

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Schön finde ich auch, dass ich etwas mitbringen kann, was nicht nur bestens schmeckt, sondern auch wieder den Bogen nach Andalusien spannt. Spanischer Schinken zum andalusischen Brunch – find' ich gut.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Focaccia mit Birnen, Schinken und Rosmarin
Kategorien: Brot, Hefe, Beilage, Italien
Menge: 4 Stück

Zutaten

H FÜR DEN FOCACCIA-TEIG
7 Gramm   Trockenbackhefe
50 ml   Olivenöl
1 Essl.   Honig, knapp (Original: 1,5 EL Honig)
500 Gramm   Weizenmehl, Type 550, mediterran (Teeträume.de)
300 ml   Wasser, lauwarm
10 Gramm   Salz
      Mehl zum Arbeiten
H FÜR DEN BELAG
2     Reife Birnen
100 Gramm   Schinken (vom iberischen Schwarzfuß)
1 Zweig   Rosmarin
      Olivenöl zum Beträufeln
      Pfeffer
      Grobes Meersalz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lust auf Genuss 4/2010
  Erfasst *RK* 03.04.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für den Teig 10 Minuten in der Küchenmaschine verarbeiten.

Teig in eine mit etwas Olivenöl ausgepinselte Schüssel geben und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Manzfred auf 270° C vorheizen. Konventionellen Herd auf 250° C vorheizen.

Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben, vierteln und mit bemehlten Händen zu flachen Fladen drücken. Diese auf Backfolie legen. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Inzwischen die Birnen schälen und in Stücke schneiden, Schinken in Streifen schneiden, Rosmarinnadeln hacken.

Birnen und Speck auf den Fladen verteilen, hineindrücken. Rosmarin darüber streuen, Öl darüber träufeln, mit Pfeffer und Meersalz bestreuen. Die Focacce im Ofen in 7 Minuten knusprig backen.

Anmerkungen, Jutta: Hammer!

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Komisch fand ich die Zugabe von derart viel Honig im Foccacia-Teig. Zu den Birnen war der Geschmack jedoch in Ordnung, zu herzhafterem Belag würde ich die Honigmenge deutlich reduzieren. Da reicht ein Teelöffel.

Focaccia - nachher

Die fertigen Teigplätzchen sind fein-knusprig und schmecken einfach nur, nun ja – schweinelecker. Deshalb habe ich für das Brunch die doppelte Menge gemacht. Wer weiß, wer alles kommt…. Happy Birthday, liebe zorra!

Cucina rapida: Pasta Carbonara mit ohne viele Kalorien und mit ohne viel Zeit

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Wen einen das fähigkeit Flöten geet, super deutch zu schreipen, weil mann so fiehl hunger hatt, dan mus dagehgen schnell wass gethan werdn:

Pasta Carbonara mit ohne viele Kalorien

Danach klappt es auch wieder mit Orthographie und Grammatik, der vormals leere Bauch freut sich und das wenig strapazierte Zeitkonto lässt Raum für anderen Blödsinn. Zudem ist diese schlanke Variante der Spaghetti Carbonara durchaus essbar, ohne den Kalorienpegel (ja, ich weiß, das sind Kilokalorien) in die Höhe schnellen zu lassen. Low Carb ist das nicht gerade, aber durchaus geeignet für eine Ernährung, die dazu führen soll, das ein oder andere Pfündchen zu verlieren.

Und Salat auf'm Teller mag ich auch ab und an sehr, gell Petra?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta Carbonara
Kategorien: Nudeln, Ei, Käse
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Nudeln, vorzugsweise Spaghetti
2     Schalotten
5 Gramm   Olivenöl
75 Gramm   Schinken, roh, mager
1     Ei
30 Gramm   Kräuterfrischkäse
50 Gramm   Milch, 1,5%
30 Gramm   Pecorino, gerieben
      Salz, Pfeffer, Chili, Muskat

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Idee: Kochbuch der Gewichtswächter
  Erfasst *RK* 26.01.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser kochen.

Zwiebeln fein würfeln, in Öl andünsten, Schinken zufügen und sanft schmurgeln. Ei mit Frischkäse, Milch, und Pecorino vermischen, mit den Gewürzen herzhaft abschmecken.

Nudeln zum Zwiebel-Schinken-Gemisch geben, Eierguss zugießen, alles vermischen und schon fertig!

Dazu einen schönen Salat.

Anmerkungen, Jutta: schmeckte erstaunlich gut. Ich habe die Sahne kaum vermisst.

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Aus dem Crockpot: Saftplätzli mit Hörnli – nachgemacht

Saftplätzli mit Hörnli_bearbeitet-1
 

Robert hat im Rahmen des Hüttenhilfe-Kochevents "Mein liebstes Mamarezept" ein Schmorgericht vorgestellt, das eigentlich aus der Familie seiner Frau L. stammt. Einmal im Monat werden "Saftplätzli mit Hörnli" im Basler Stübli eigenhändig von Frau L. zubereitet und ich weiß auch, wieso: weil es schlicht und ergreifend wunderbar schmeckt.

Während des Lesens von Roberts Beitrag schwirrte mir der Crockpot als alternatives Kochgerät zum gut schließenden Schmortopf durch den Hinterkopf. Da der Garten nach den kalten Nächten der letzten Woche unbedingt winterfest gemacht werden musste und deshalb wenig Zeit zum Kochen blieb, wurde die Idee umgehend in die Tat umgesetzt.

Saftplätzli mit Hörnli, roh

Ein Gang in den nahegelegenen Minisupermarkt konnte mit dem Kauf der benötigten Bratensauce glücklich beendet werden und der Zubereitung, so nahe wie möglich am Original, stand nichts mehr im Wege.

Die Zwiebeln habe ich eine Minute in Dampf vorgegart, damit sie milder werden und im Gericht nicht vorschmecken. Selleriegrün war nicht vorhanden und wurde nicht durch anderes Würzgrün ersetzt. Dafür sorgte die Zitronenschale für einen ungewöhlichen Touch, der uns sehr gut gefallen hat. 

Saftplätzli mit Hörnli1

Kein Salz? war die Frage, die mich die ganze Zeit am meisten beschäftigte. Antwort: Kein Salz! So wie es im Rezept steht, genau so sollte man die Saftplätzli zubereiten. Dann ist am Ende, nach sechs Stunden Garzeit und einer sehr gefräßigen Plätzli-Hörnli-Orgie, abgerundet durch ein Apfelkompott mit Granatapfelkernen, der Crockpot leer, der Magen voll und die Seele beschwingt. 

Schade, dass nichts mehr da ist – aufgewärmt schmeckt das Gericht bestimmt noch besser.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saftplätzli mit Hörnli (CP)
Kategorien: Lamiacucina, Mamarezept, Fleisch, Crockpot
Menge: 2 bis 3 Personen / Crockpot von 3,5 Litern

Zutaten

6     Rinds-Saftplätzli (max. 1 cm dick geschnitten,
      Am besten wirds mit plattierten Rumpsteaks,
      Aber auch Bratenstücke von der runden Nuss
      Oder von der Schulter sind gut)
1 groß.   Zwiebel in dünnen Ringen
1     Knoblauchzehe in Scheiben
6     Tomatenhälften, getrocknet und nochmals halbiert
1/2     Zitronenschale, abgerieben
      Pfeffer, Koriander
H FÜR DIE BRATENSAUCE
2 Teel.   Gebundene Bratensauce Knorr, gelöst in 2 dl
      Heissem Wasser (Tube)
1 Teel.   Tomatenmark
1     Lorbeerblatt
2-3 Messersp.   Gewürznelkenpulver
2-3 Messersp.   Rosmarinpulver
2 Teel.   Worcestershiresauce

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Robert
  http://lamiacucina.wordpress.com/2009/10/15/remake-mein-
  liebstes-mamarezept/
  Erfasst *RK* 16.10.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zwiebeln in Ringe schneiden und im Dampfgarer, Siebeinsatz, 100° C, 1 Minute, Dampfgaren, Universal dünsten.

Crockpot mit einem Fassungsvermögen von 3,5 Litern leicht mit Öl auspinseln. 2 EL Wasser auf den Boden geben. Wenig Zwiebeln auf den Boden streuen.

Rindsplätzli abwechslungsweise mit Zwiebeln samt Tomaten einschichten. Zwischen den Fleischschichten mit geriebener Zitronenschale, frisch gemahlenem Pfeffer und Korianderkörnern (klein, ca. 6-8 Stück pro Lage) sowie dem Knoblauch würzen. Zuoberst Zwiebeln, Tomaten und Würze.

30 Minuten auf LOW garen.

Gelöste Bratensauce mit den Gewürzen zugeben, darauf achten, dass das Fleisch möglichst mit Flüssigkeit bedeckt ist. 6 Stunden auf HIGH garen. Zwischendurch die Fleischbeschaffenheit prüfen. Wenn das Fleisch weich ist und beinahe auseinander fällt, ist der richtige Zeitpunkt, die Hörnli zu kochen.

Anmerkungen, Robert: Servieren zu Teigwaren. Vorzugsweise Butterhörnli, die nehmen die Sauce am besten auf. Lässt sich mit der Sauce zusammen sehr gut einfrieren. Apropos Knorr: siehe Bibelstelle Johannes 8,1-11.

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WBD: Yes we bake – Heiligkreuztaler Klosterbrot (M)

Heiligkreuztaler Klosterbrot, im Körbchen 

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und der World Bread Day darf gefeiert werden.
 

world bread day 2009 - yes we bake.(last day of sumbission october 17)

Die unermüdliche zorra rief zum Event und gerne folge ich der Einladung, ein Brot an diesem Ehrentag vorzustellen.

Ich backe sehr gerne Roggenbrote mit Sauerteig. Aber manchmal vergesse ich, den Vorteig rechtzeitig herzustellen. Da mein Mann jeden Tag Brote schmiert, um sie auf der Arbeit zu essen, sollte allerdings immer ein Vorrat im Haus sein – fünf Schnitten Minimum. Nicht übel, wenn man ein schnelles Brotrezept zu Hand hat, um Engpässe zu umschiffen. Leider ist es oft so, dass die flotten Brote nicht an die Qualität eines langsam hergestellten und schön ausgereiften Backwerkes mit Vorteig heranreichen.

Heiligkreuztaler Klosterbrot, Anschnitt

Diesmal aber war ich angenehm überrascht von der Knusprigkeit und dem vollmundigen Geschmack des Heiligkreuztaler Klosterbrotes. Im Originalrezept, einem Heft mit Backrezepten des schwäbischen Unternehmens Häussler entnommen, wird der Teig in Stränge geteilt, jeweils zwei Stränge wickelt man umeinander und legt sie zu einem Kranz. Das habe ich nicht gemacht, sondern ganz normale Brote gebacken.

Schon bei der Herstellung wusste ich, dass das Brot gelingen würde. Die Konsistenz des Teiges war optimal, es machte Spaß, ihn anzfassen, zu kneten und zu formen. Auch die Beschaffenheit der Krume nach dem Backen war in Ordnung.

Heiligkreuztaler Klosterbrot, Detail

Uns schmeckt das Brot hervorragend und ist eine gute Alternative zum Roggenbrot, wenn der Vorrat schnell aufgestockt werden muss.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heiligkreuztaler Klosterbrot (M)
Kategorien: Mischbrot, Knusprig, Körner, Häussler
Menge: 2 Brote à 750 g

Zutaten

700 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
150 Gramm   Roggenmehl, Type 1150
150 Gramm   Dinkelmehl, Type 630
20 Gramm   Salz
500 Gramm   Wasser
250 Gramm   Buttermilch
20 Gramm   Sonnenblumenöl
20 Gramm   Hefe, frisch
150 Gramm   Saatenmischung

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Häussler "Unser täglich Brot – Band 2"
  Erfasst *RK* 13.10.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten in der Kenwood 10 Minuten kneten. Eine Stunde gehen lassen.

Einmal stretch & fold, nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Manzfred auf 270° C vorheizen. 2 kleine Gärkörbchen gut bemehlen.

Teig teilen, zu 2 Laiben formen und mit dem Schluss nach oben in die Körbchen plazieren. Nicht zu lange gehen lassen, circa 10 Minuten.

Vor dem Einschiessen Teiglinge mehrfach einschneiden. Temperatur auf 190° C reduzieren und Brote ca. 50 Minuten backen. Zwischendurch Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.

Anmerkungen, Jutta: Brot erstaunlich schmackhaft. Kruste knusprig, Krume genau richtig, schönes Brot, das nicht dominant vorschmeckt und zu allem passt. Prima!

Im Original werden pro Brot zwei Brotstränge umeinander gedreht und dann in eine Ringform gelegt zum Gehen.

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Im übrigen verleihe ich hiermit zorra für unermüdlichen Einsatz, nicht nur in Sachen "Blogevents", den alternativen Nobelpreis der Wöllstädter Back- und Kochakademie. Ganz herzlichen Dank für dein Engagement.

******************************************* Ein vielleicht nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag zum Blogevent „food & glas“ ***************************************** Marokkanische Zitronenkartoffeln / Hausbrot mit Buttermilch

Blog-Event XLIII - Food & Glas (Einsendeschluss 15. März)

Chaosqueen betreut das Blogevent, bei dem Essen im Glas serviert werden sollte.

Zunächst hatte ich das Brot gebacken und es natürlich stilecht im Glas drapiert. Dann sah ich mit Schrecken, dass nicht nur kein Dessert und keine Suppe erlaubt sind, sondern die Gläser auch nicht mehr als 250 ml Fassungsvermögen haben dürfen.

Nun gut. In Anbetracht der Tatsache, dass wir vor einem Jahr in Marokko weilten, trat der bis dahin noch nicht vorhandene Plan B in Kraft. Kochen wir also was Marokkanisches und tun es einfach in ein Glas.

Marokkanische Kartoffeln mit Zitrone

Das Rezept hatte ich schon länger im Auge, allerdings weiß ich nicht so wirklich, was daran marokkanisch sein soll. Kartoffeln mit Zwiebeln gebraten und mit Zitronen und Oliven aufgepeppt, das gibt es doch wohl überall. Wenn Salzzitronen verwendet worden wären, ja dann….

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marokkanische Zitronenkartoffeln
Kategorien: Bratkartoffeln, Zitronen, Oliven
Menge: 2 Portionen

Zutaten

8     Kartoffeln
1     Zwiebel, rot
100 Gramm   Oliven mit Jalapeno-Füllung
1 Essl.   Rapsöl
50 ml   Gemüsebrühe
1 Teel.   Honig
      Salz
      Chili
1     Zitrone, unbehandelt

Quelle

  Rezept modifiziert nach den Gewichtswächtern
  Erfasst *RK* 15.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Kartoffeln mit Schale garen, pellen und würfeln. Zwiebeln mit wenig Öl dünsten. Oliven halbieren.

Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und Kartoffelwürfel darin anbraten. Zwiebeln und Oliven zufügen und weiterbraten.

Brühe mit Honig verrühren, mit Salz und Chili würzen. Zitronen achteln, mit Brühe zu den Kartoffeln geben und erhitzen.

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Gut geschmeckt hat das Gericht aber trotzdem. Auch wenn es schon komisch ist, Bratkartoffeln aus dem Glas zu essen. Im Nachhinein fiel mir dann auch auf, dass das Glas schon wieder zu groß war. Tun wir so, als hätten wir es nicht bemerkt.

Als kleine Beigabe haben wir dann noch das Brot im Glas verzehrt. Na ja, sagen wir mal so, wir haben es zumindest versucht…

Cillis Buttermilch-Hausbrot im Glas 

Cilli Reisinger hat hier mal wieder ein wunderbares Rezept zur Herstellung von Buttermilchbrot preisgegeben. Die bereits halbierte Teigmenge ergab zwei Brote von je 800 Gramm (eines davon sieht man oben) und ein Brot von 1600 Gramm. Die Kenwood geriet bei mehr als 3 Kilo Teig an ihre Grenzen und so habe ich mit der Hand geknetet. Hat Spaß gemacht. Ach so, Innenleben gibt es auch noch: 

Cillis Buttermilch-Hausbrot1

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cillis Hausbrot mit Buttermilch
Kategorien: Brot, Hefe, Sauerteig
Menge: 2 Kleine und ein großes Brot

Zutaten

H VORTEIG
250 Gramm   Sauerteig
20 Gramm   Hefe
250 Gramm   Roggenmehl
250 ml   Wasser
H BROTTEIG
750 Gramm   Weizenmehl
875 Gramm   Roggenmehl
40 Gramm   Salz
1 1/2 Essl.   Rapsöl
400 Gramm   Wasser, lauwarm
500 ml   Buttermilch

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Cilli Reisingers Brotbackbuch
  ISBN 978-3-7066-2396-4
  Erfasst *RK* 15.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Zutaten für den Vorteig vermengen und über Nacht an einem warmen Ort stehen lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten zu einem mittelfesten Teig kneten. Zugedeckt gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Dann nochmals durchkneten.

Den Teig zu zwei Laibern à 800 Gramm und einem Laib von 1600 Gramm formen und in Brotkörbchen so lange gehen lassen, bis sich an der Oberfläche Risse bilden. In einem warmen Raum dauert das ca. 1 Stunde.

Manzfred (oder normalen Herd) auf 220 °C vorheizen. Brote einschneiden und in den Ofen einschießen, Temperatur nach 15 Minuten auf 180 °C herunterregeln. Kleine Brote insgesamt 45 Minuten backen, großes Brot 60 Minuten.

Klopfprobe machen und Brote auf einem Rost auskühlen lassen.

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