Schöne Rhön: Extratour „Der Hilderser“

In der Vorderrhön beheimatet, nutze ich die Möglichkeiten, die sich hier in nächster Nähe bieten, viel zu selten. So habe ich mich also aufgemacht, das kolossal herrliche Herbstwetter endlich einmal ausgiebig für eine Wanderung zu nutzen.

Bevor der Schnee kommt.

Morgens kurz nach 8 ging es mit dem Bus bis Hilders, einer beschaulichen Gemeinde im Naturpark Hessische Rhön, ungefähr 30 km von Fulda entfernt.

Hier startet ein narrensicher beschilderter Rundwanderweg,

was mich aber nicht davon abhielt, mich trotzdem kurz zu verfransen. War aber egal, ich hatte mein GPS-Gerät dabei.

Der Weg heißt „Der Hilderser“, ist 11,3 km lang und gehört zu den Extratouren, die in der Rhön an ausgesuchten Stellen zu finden sind. Es handelt sich um besonders schöne Premiumwanderwege, die bislang noch nie enttäuscht haben.

Gegen 9.00 Uhr war ich vor Ort, allein, denn Norbert muss die Brötchen verdienen, während die Frau wandern geht und eben solche unterwegs verzehrt . Also, auf ging es zu einem Spaziergang mit nur einer etwas anstrengenderen Passage.

Im mittleren Ulstertal gelegen, verbindet die sehr abwechslungsreiche Tour den Battenstein mit Kreuzweg und Kapelle

 

 

 

 

 

 

 

mit dem  unbewaldeten Gipfel des Buchschirmberges, wo ein sehr schöner Rast- und Aussichtspunkt zum Verweilen einlud 

und ein ordentlicher Wind wehte. Hey, das ist meine Jacke!!!!

Hier wurde Rast gemacht und die Einsamkeit genossen.

Die nächste Pause war in der Ruine Auersburg fällig,

wo man nicht nur nett gegrüßt wird,

sondern auch von einem Aussichtsturm die herrliche Umgebung genießen kann.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie bereichernd diese Stunden waren. Die Sonne schien, naturbelassene Pfade wurden erobert

der Himmel war blau, das Laub zum Teil schon gefärbt und es wehte auch hier ein Wind, der nicht nur als laues Lüftchen durchging.

Ab und an kamen mir mal Wanderer entgegen, aber wenn es hoch kommt, habe ich 10 Menschen gesehen. Die Ziegen und Kühe waren definitiv in der Überzahl.

Mit zwei Pausen, 108 geknipsten Fotos, einem Schwatz mit Wandersleuten, einem gefundenen Geocache sowie der Bearbeitung eines Multis habe ich vier Stunden benötigt, also auch vom Zeitbedarf her handelt es sich um eine Tour, die von vorne bis hinten geschmeidig in die Vorstellung von Ausflügen passt, die mir behagt.

Um 13.30 Uhr war ich schon wieder am Bus und konnte beseelt nach Hause fahren. Die Tour ist mir gar nicht schwer gefallen, ganz im Gegenteil, ich hätte auch noch ein paar Kilometer dranhängen können. Mit Fußweg von daheim zum Busbahnhof und zurück, etwas Sightseeing im Dorf und der Verlauferei waren es am Ende um die 18 km, die ich absolviert habe, das war absolut in Ordnung.

Soll ich euch mal was sagen? Ich könnte schon wieder losdüsen. Aber dann bitte ohne Zecke. Mistviecher.

Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)

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Endlich ist das Wetter wieder so gut, dass wir an den Wochenenden unserem Hobby frönen können. Geocaching ist angesagt, was viel mehr Spaß macht, wenn es nicht klirrend kalt ist, Glatteis herrscht oder man sich durch meterhohe Schneewehen wühlen muss.

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Nicht, dass wir das gemacht hätten. Aber wenn wir unterwegs gewesen wären, ja dann…

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So blieben wir während des Dezembers fast ausschließlich im Häuschen, der Januar sah schon besser aus, den Februar konnte man beinahe mit "business as usual" bezeichnen.

Vor allem die letzten beiden Wochenenden haben uns nicht nur wunderbare Touren durch uns unbekannte Natur in nächster Nähe zum Wohnort beschert und uns bei der Bergung bestimmter "Behälter" zur Anwendung von Tricks und Finten gezwungen,

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nein, wir haben auch alles getan, damit wir während der Anstrengungen (vorgestern 8,5 km – eine Woche zuvor 19,3 km) nicht vom Fleisch fallen. Wobei ich erwähnen muss, dass die mickrigen 8,5 km nur deshalb zustande kamen, weil ich, am Zielort angekommen, feststellen durfte, dass ich das GPS-Gerät Daheim vergessen hatte. Ich Idiot! Also wieder zurück gefahren, das Gerät geholt, Zeit verloren, grrr!

Frisurtechnisch stand mir alles zu Berge, da musste Abhilfe geschaffen werden. Und Alle: "Du hast die Haare schön…"

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Fett! Kohlenhydrate! Eiweiß! Und zwar eine Menge davon, genau das hatten wir im Gepäck, als wir uns auf den Weg machten. Neben Kartoffelsalat und Frikadellchen (Vitamine! = Sprossen)

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auch einen knusprigen, wunderbaren Rührkuchen, der uns zu ungeahnten Höchstleistungen trieb. In einem Stück sind so viele Nährstoffe enthalten, dass nach Verzehr sogar Raver auf Ecstasy ihre Pillen in den Müll schmeissen könnten, ohne auch nur eine Sekunde zu schwächeln, während sie sich durch die Nacht zappeln.

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Wir jedenfalls wären vor gut einer Woche auch noch weiter gelaufen, wenn nicht die Nacht über uns hereingebrochen wäre. Das kann nur am Kuchen gelegen haben. Hier also das Rezept, diesen Energieschub will und kann ich euch nicht vorenthalten:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Butterstreusel (M-TM)
Kategorien: Blechkuchen, Rührteig, Konfitüre, Streusel
Menge: 1 Fettpfanne (32×39 cm) / 24 Stücke

Zutaten

H FÜR DIE STREUSEL
350 Gramm   Butter
500 Gramm   Mehl
250 Gramm   Zucker
20 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
H FÜR DEN TEIG
250 Gramm   Weiche Butter
200 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
1     Bio-Zitrone, die abgeriebene Schale
4     Eier (Gr. M)
75 Gramm   Speisestärke
250 Gramm   Mehl
8 1/2 Gramm   Backpulver
H FÜR DIE FÜLLUNG UND DEKORATION
440 ml   Aprikosen-Amaretto-Konfitüre (eigene Herstellung)
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift "kochen & genießen"
  Ausgabe 3/2011
  Erfasst *RK* 18.02.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Fettpfanne fetten und mit Mehl bestäuben.

Für die Streusel die Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Flüssige Butter zugießen, dabei mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streuseln verkneten. Kalt stellen.

Backofen vorheizen:

Manzfred: 180° C

E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C / Gas: Stufe 3

Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz in der Küchemaschine cremig rühren. Eier nacheinander im Wechsel mit der Stärke unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und sehr zügig unterrühren.

Rührteig auf die Fettpfanne streichen. Konfitüre glatt rühren und auf den Teig streichen. Streusel daraufstreuen. Sollte der weiche Streuselteig zu sehr aneinander kleben, mit den Fingern auseinander zupfen.

Backzeit, Manzfred: 40 Minuten

Backzeit, herkömmlicher Ofen: ca. 30 Minuten

Fertigen Kuchen gut auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

ANMERKUNGEN, JUTTA:

Schmeckt sehr gut. Prima zum Mitnehmen geeignet.

Streusel im Thermomix hergestellt. Butter bei 37° C 10 Minuten geschmolzen, restliche Zutaten zugefügt und bei Sichtkontakt / Stufe 5 / zu Streuseln verarbeitet.

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Kleiner Tipp: Beim Verzehr Zuhause den kühlschrankkalten Kuchen kurz erwärmen. Die Buttermassen sind halt ziemlich hart, wenn der Kuchen aus der Kälte kommt. Nach dem Temperieren sind sie weicher und die Stückchen schmecken nochmal so gut.

PS: Und immer schön auf Muggel achten!

GC Berger-Bischofsheimer Hang_0020 - Schwarzspecht