Roggenmischbrot (M) nach ketex

Roggenmischbrot (ketex)

Leudde, isch happ nen Lauf. Im letzten Posting Paderborner, jetzt Roggenmisch und alles Brot von ketex. Der Mann ist ja sowas von berühmt, nicht nur wegen seines Erscheinens im Magazin für Brotkultur (und für Kultur hab ich immer was übrig), sondern auch wegen seiner berühmten Rezepte. Wir lieben sie. Dieses Brot ist mal wieder der Hit, wunderbar ist die Untertreibung des Jahres. 

Roggenmisch, Anschnitt

Wieder ist der Teig recht weich bei der Verarbeitung, wie schon beim Paderborner, aber auch diesmal ist das Ergebnis so, dass man eigentlich immer weichen Teig verarbeiten möchte. Neben der schönen Krume und der knusprigen Kruste hält das Brot auch noch lange frisch. Schlemmerherz, was willst du mehr? Das Rezept vielleicht? Na gut, hier: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Roggenmischbrot (M) nach ketex
Kategorien: Sauerteig, Roggen, Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten

H SAUERTEIG
205 Gramm   Roggenmehl, Type 1150
205 ml   Wasser
20 Gramm   Anstellgut
H VORTEIG
265 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
250 ml   Wasser
1 Gramm   Trockenbackhefe (Original: 3 g Frischhefe)
H HAUPTTEIG
      Sauerteig
      Vorteig
200 Gramm   Roggenmehl, Type 1150
2,3 Gramm   Trockenbackhefe (Original: 7 g Frischhefe)
15 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Gerd Kellner aka ketex "Rustikale Brote aus deutschen
  Landen"
  ISBN 9783809428473
  Erfasst *RK* 09.11.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Am Vortag Zutaten für den Sauerteig verrühren und bei Zimmertemperatur 16 Stunden reifen lassen. Die Zutaten für den Vorteig verrühren und zwei Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen. Dann für 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Hauptteig bereiten. Dafür alle Zutaten 7 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Teig bei Zimmertemperatur 30 Minuten gehen lassen.

Den recht weichen Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund formen und in einen bemehlten Gärkorb legen (ich lege ein gut bemehltes Tuch in den Gärkorb, dessen Ecken beim Gehen auch den Teig abdecken). Ungefähr eine Stunden gehen lassen (im Original bei 30° -32° im Backofen mit eingeschalteter Lampe – hab ich nicht gemacht).

Manzfred rechtzeitig auf 270° C aufheizen.

Nach der Gehzeit Teigling auf Backfolie stürzen, einschneiden, Manzfred auf 180° C runterschalten und das Brot ungefähr 1 Stunde backen. Nach 15 Minuten die Tür öffnen, um Schwaden abzulassen. Danach immer mal wieder öffnen, da viel Dampf entsteht. Das Brot ist fertig gebacken, wenn es hohl klingt beim Klopfen auf die Unterseite oder wenn die Kerntemperatur mindestens 93 ° C beträgt.

Das fertige Brot auf einem Rost auskühlen lassen.

Backen im Haushaltsofen: Backofen auf 250° C vorheizen, 2. Schiene, 15 Minuten bei 250° C mit Schwaden, Tür kurz öffnen, dann bei 180° C weitere 40 Minuten.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut!

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Danke Dampfi! Pudding-Streusel vom Blech

Der Dampfi ist ein Tausendsassa. Der kocht und backt und wäscht, dass es eine helle Freude ist. Oft macht er mich total kirre mit dem, was er so aus seiner Küche raushaut. 

Diesmal auch schon wieder: Hefeblechkuchen mit Pudding und Streuseln. Ein Traum.  

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Den musste ich mir schnellstmöglich erfüllen, weil der Dampfi im schönen Altusried wohnt, wo ich zwar schon war, damals den Guten aber noch nicht kannte. Schade eigentlich, zu weit weg. Aber wenn ich wieder mal dort sein sollte, dann gibt es den Rundumschlag. Schließlich ist ja noch eine tolle Dame dort Zuhause. Pimpimella, die jetzt doch blogt. Und wie. 

Also, der Kuchen – ist eine Wucht. Wenn man den Pudding nicht zu heiß aufträgt, geht der Boden auch bestimmt besser auf als meiner. Aber meine Phantasie reicht nicht, um mir vorzustellen, wie er schmeckt, wenn er noch besser gelingt. Das hier ist schon sehr sehr gut. 

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Wie immer habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt. Und wenn man, wie ich gestern, einen Streuseltag einlegt (man isst nur Streuselkuchen und Obst und trinkt dazu Kaffee und abends alkoholfreies Bier), nimmt man sogar ab. 500 Gramm weniger, ich bleibe dran :-) 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Puddingstreusel (M)
Kategorien: Blechkuchen, Vanillepudding, Streuselkuchen, Hefeteig
Menge: 1 Blech

Zutaten

H TEIG
500 Gramm   Mehl
1 Pack.   Trockenbackhefe
100 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
280 ml   Milch, warm
80 Gramm   Butter
1/2 Teel.   Salz
H FÜLLUNG
2 Pack.   Vanillepudding
750 ml   Milch
50 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
H STREUSEL
300 Gramm   Mehl
130 Gramm   Zucker
2 Pack.   Vanillezucker
  Etwas   Zimt
200 Gramm   Butter

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Manuel Honroth aka Dampfi kocht und backt
  http://dampfikochtundbackt.blogspot.de/2013/07/
  hefekuchen-mit-pudding-und-streusel.html
  Erfasst *RK* 13.03.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Pudding:

Aus den Zutaten einen Pudding kochen und abkühlen lassen. Häufig umrühren.

Hefeteig:

Aus den Zutaten einen Hefeteig bereiten und 10 Minuten kneten. Gehen lassen. Blech fetten, 750 Gramm Teig auf Blechgröße (Fettpfanne) ausrollen, auf das Backblech legen. Mit dem höchstens lauwarmen Pudding bestreichen und ruhen lassen. Aus dem restlichen Teig Brötchen formen und gehen lassen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Streusel:

Aus den Zutaten Streusel herstellen, über dem Pudding verteilen. Sobald der Ofen die Backtemperatur erreicht hat, Kuchen 45 Minuten backen. Nachdem das Blech im Ofen ist, untere Etage des Manzfreds auf 160° vorheizen

Brötchen 20-25 Minuten vor Ende der Backzeit in den Ofen geben und auf der unteren Etage bis zum Ende der Backzeit des Streusel backen.

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World Bread Day 2013 – Landbrot aus dem Topf

 

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Ich habe schon öfter über den Dutch Oven gelesen. Vor allem
in amerikanischen Rezepte kam er immer mal wieder vor. Hat mich aber nie
wirklich interessiert, ich habe ja den Manzfred und einen billigen gusseisernen
Topf habe ich auch (toom, 19,99 Euro oder so). Deshalb sachte sisch die sparsame Rheinländerin:

„Kenne mer
nit, bruche mer nit, fott domet.“ (Rheinisches Grundgesetz, Artikel 6)

Aber irgendwann wurde ich allmählich nervös. Sandra "From-Snuggs-Kitchen" postete
Fotos und Rezept eines gar köstlichen Landbrotes, dazu kamen Appetithäppchen auf facebook, eins netter anzusehen als das andere und
alle einem ominösen DOpf entsprungen, der sich als Dutch Oven entpuppte. Kenne
mer jetzt, bruche mer aber trotzdem nit, der Manzfred kann das doch genau so gut…. jajaja…

Aber die Brote sahen schon toll aus. So toll, wie ich sie
zuvor noch selten gesehen hatte. Und dann kam Manfred. Ohne Zett. Manfred Schelli
Schellin.
Der Mann hat 'nen Manz und machte den ultimativen Brottopftest
zwischen Manz und Pott
und was soll ich sagen? Der Topf gewann. Unglaublich, aber wahr. Oder vielleicht doch nicht? 

Leute, ich war neugierig. Und ich erinnerte mich nach einem
kräftigen Denkanstoß auch wieder an meinen orangefarbenen Gusseisentopf. Und
ich hatte alle Zutaten im Haus. Was soll ich sagen, ein paar Stunden nach dem
Lesen des Tests und nach der Vereinnahmung des Sandra-Landbrot-Rezeptes für meine
Aktion inclusive einiger Ummodelungen hatte ich das Ding auf dem Küchentisch stehen. Ei, was war isch uffgerescht! Und dann habe ich das Riesentrumm aus dem Topf befreit… ohne Worte. 

 

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Ich habe nur noch geschrien vor Glück und dabei stand gar kein Bote
vor der Tür. 

Das Schlimmste neben dem Warten auf das Ende der Backzeit und der Offenbarung des Geheimnisses, das der Pott in sich barg, das Allerallerschlimmste war, darauf zu warten, dass das Brot abkühlt. Nicht nur ich war nahe daran, ins Holz zu beissen.

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Eine Nacht
schlafen, Hölle, Hölle, Hölle. Aber gelohnt hat es sich. Und zwar sowas von.

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Hilfe, jetzt bin ich auch süchtig. Sandra und Manfred, war habt ihr
getan!!!???!!! 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Landbrot aus dem Topf
Kategorien: Roggen, Weizen, Sauerteig, Topf
Menge: 1 Brot, groß

Zutaten

1/2 Teel.   Zucker
21 Gramm   Hefe, frisch
750 Gramm   Weizenmehl, Typ 1050
200 Gramm   Roggenmehl, Typ 1150
530 ml   Wasser
75 Gramm   Sauerteig, flüssig
15 Gramm   Zuckerrübensirup
10 Gramm   Olivenöl
20 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Sandras Blog "From Snugg's Kitchen"
  http://www.from-snuggs-kitchen.com/2013/09/landbrot.html
  Erfasst *RK* 14.10.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

In 30 ml lauwarmem Wasser den Zucker mit Hefe auflösen, abgedeckt stehen lassen. 375 g Weizenmehl und 100 g Roggenmehl mit 470 ml lauwarmem Wasser verrühren, 1 Std. abgedeckt ruhen lassen. Aus 40 g festem Anstellgut und 30 g Wasser einen flüssigen Sauerteig bereiten. Ebenfalls bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Nach einer Stunde restliches Mehl (375 g Weizenmehl und 100 g Roggenmehl) sowie alle anderen Zutaten zur Mehl-Wasser-Mischung geben. Den Teig nun 5 min. auf niedrigster Stufe, dann 10 min. auf der nächsten Stufe kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist, der sich vom Schüsselrand löst (J: Kenwood nehmen, KA ist zu klein für die Teigmenge).

Den Teig 45 min. gehen lassen, nach jeweils 15 Minuten insgesamt 2 x falten. Rund wirken, mit dem Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen und für 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.

In der Zwischenzeit Manzfred auf 230° C vorheizen, Topf mit Deckel in den kalten Ofen stellen und ebenfalls aufheizen.

Wenn das Brot genug gegangen ist, den Deckel vom Topf nehmen, das Brot vorsichtig mit dem Schluss nach oben hinein geben. Mit dem Deckel verschliessen und 55 min. backen. Anschließend den Topf aus dem Ofen holen, das Brot herausnehmen und auf einen Rost geben, abkühlen lassen.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut!

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Dies ist mein Beitrag zum World Bread Day 2013,  der auch in diesem Jahr von der unermüdlichen
zorra gehegt und gepflegt wird.

World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!

Danke schön, liebe zorra. 

 


 

 

Helle Quarkbrötchen (M)

Was für eine gute Entscheidung, dass ich nach den köstlichen Pflaumenschnittchen wieder einmal einem Rezept des Dreamteams Marla21 und Eva Deichrunner (auch nicht viel älter) gefolgt bin. Diese Brötchen sind der Hit.

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Aus dem Ofen kamen sie wie gemalt und obwohl ich normalerweise recht kritisch bei meinen eigenen Backwerken bin, hatte ich diesmal nichts zu meckern. Und auch geschmacklich hielten die schönen Knusperchen, was ihr Anblick versprach. 

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Zum Frühstück habe ich sie auf dem Toaster aufgebacken, was prima klappte. Und morgen wird wieder gebacken, dreifache Menge, für die Tiefkühltruhe. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Helle Quarkbrötchen (M)
Kategorien: Sauerteig, Brötchen, Saaten
Menge: 9 Stck

Zutaten

H VORTEIG
150 Gramm   Weizenmehl, Type 550
5 Gramm   Hefe, frisch
15 Gramm   Weizenanstellgut
130 Gramm   Wasser, lauwarm
H BRÜHSTÜCK
15 Gramm   Leinsaat
15 Gramm   Sonnenblumenkerne
30 Gramm   Roggenschrot (Jupiter Mühle, Stufe 2)
10 Gramm   Salz
80 Gramm   Wasser, heiß, ca. 90° C
H HAUPTTEIG
320 Gramm   Weizenmehl, Type 550
10 Gramm   Hefe, frisch
10 Gramm   Honig
100 Gramm   Quark, 40% Fett i. Tr.
30 Gramm   Wasser

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Vorgestellt von Eva "Deichrunner"
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2013/09/helle-
  quarkbr%C3%B6tchen.html
  Rezept aus dem Sauerteigforum von Marla21
  http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=8048
  Erfasst *RK* 04.10.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Zutaten für den Vorteig vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur drei Stunden stehen lassen. Statt des Weizenanstellguts kann man auch Roggenanstellgut verwenden.

Die Zutaten für das Brühstück mischen und abgedeckt drei Stunden stehen lassen.

Wenn der Vorteig sichtbar Blasen wirft, mit dem Brühstück zu den Zutaten für den Hauptteig geben und alles in der Küchenmaschine 10 Minuten Stufe 1 und zwei Minuten Stufe 2 kneten. Abgedeckt so lange gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.

Nach der Gehzeit durchkneten, in neun Stücke teilen und diese rund schleifen. Abdecken und 10 Minuten entspannen lassen. Dann bemehlen, mit einem Brötchendrücker eindrücken (oder nach Wunsch formen; eventuell mit Wasser abstreichen und in Saaten drücken) und so lange abgedeckt gehen lassen, bis die Brötchen gut aufgegangen sind, aber noch keine Vollgare erreicht haben. Das dauerte ca. eine Stunde. Ich lege die Brötchen zum Gehen gleich auf Backfolie und decke sie auch mit Backfolie ab.

Während des Gehens Manzfred auf 230° C vorheizen. Wenn die Brötchen die richtige Gare haben, obere Backfolie abnehmen, untere Backfolie mit den Brötchen einschießen, Temperatur auf 200° C absenken und ca. 20 Minuten backen. Tür öffnen, um Schwaden abzulassen und weitere fünf Minuten backen, bis die Brötchen eine appetitlich braune Farbe haben.

Anmerkungen, Jutta: ein wunderbares Rezept, die Brötchen waren wie gemalt.

Gebacken: 03.10.2013 Gebloggt: 04.10.2013

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Lutz Geißlers „Brotbackbuch“ – Weißbrot mit Buttermilch (M)


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Endlich ist es da, Lutz Geißlers Lehrbuch des Brotbackens mit dem Titel "Das Brotbackbuch".  

Schon einige Blogger haben das Buch besprochen und ich kann mich nur anschließen und in das selbe Horn tuten: es ist einfach, schlicht und ergreifend wunderbar. 

Ein Buch für Anfänger, ein Buch für Fortgeschrittene, ein Buch mit seltsamen Titeln (die aber junge Leute womöglich gut finden?), ein Buch mit ausführlichsten Anleitungen und ein Buch, mit dem ich mich noch nicht so intensiv beschäftigt habe, als dass ich darüber ordentlich schreiben könnte. 

Wer wissen will, wie es daherkommt, lese bitte (unter anderem) bei Petra, die ein Rundbrot buk, beim Magentratzerl und beim Brotdoc, der eine so ausführliche Rezension schrieb, dass danach sowieso nichts mehr kommen kann. Zumindest nicht von mir. 

Aber Backergebnisse werde ich in nächster Zeit präsentieren und mit dem ersten und sofort gelungenen Versuch möchte ich beginnen. Es handelt sich um ein Weizenbrot mit Buttermilch, das relativ schnell gemacht ist

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und wegen des Weizenschrot- und Flockenanteils kernig-vollmundig schmeckt, trotzdem jedoch den Weißbrot-Touch behält. Es ist ein Allroundbrot, für süßen und herzhaften Belag gleichermaßen geeignet. Freitag gebacken, gleich fast zur Hälfte verputzt und gestern schon wieder gebacken. Was für ein gelungener Einstand! 

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Statt der Haferflocken habe ich Fünfkornflocken verwendet. Ich nehme an, dass ich deshalb die Wassermenge etwas erhöhen musste, die Flocken hatten anscheinend großen Durst. Die Salzmenge habe ich um 2 Gramm erhöht, Manzfred wurde statt auf 250° C auf 270° C vorgeheizt, durfte dann aber auf 190° C abkühlen. 

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Jetzt freue mich mich schon auf die nächsten Exemplare, die ich ausprobieren werde. Als nächstes kommt das Rundbrot an die Reihe. Danke, Lutz, das Buch ist wirklich toll gelungen. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weißbrot mit Buttermilch (M)
Kategorien: Weizen, Flocken, Hefe, Schrot
Menge: 1 Brot

Zutaten

500 Gramm   Weizenmehl, Type 550
50 Gramm   Weizenkörner
50 Gramm   Fünf-Korn-Flocken
80 Gramm   Wasser
325 Gramm   Buttermilch
15 Gramm   Hefe, frisch
12 Gramm   Salz
10 Gramm   Zucker

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Lutz Geißler "Das Brotbackbuch"
  ISBN 978-3-8001-7957-2
  Erfasst *RK* 15.07.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Weizenkörner im Thermomix 30 Sek./St.10 schreddern. Zusammen mit den anderen Zutaten in die Rührschüssel der KitchenAid geben und fünf Minuten bei Stufe 1 kneten. Dann weiter 10 Minuten auf Stufe 2 kneten.

Teig mit Folie abdecken und 2 3/4 Stunden gehen lassen. Nach einer und zwei Stunden je ein Faltvorgang. Nach der Gehzeit aus dem recht festen Teig ein längliches, spitz zulaufendes Brot formen. Mit dem Schluss nach unten auf eine Silpainmatte (oder Backpapier) legen, abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Manzfred auf 270° C vorheizen. Sobald der Ofen heiß ist, Brotoberfläche zweimal mit parallelen Schnitten längs einschneiden, Brot sofort einschießen und Temperatur auf 190° absenken. Nach 10 Minuten Ofentür öffnen, um Schwaden abzulassen. Weitere 35 Minuten backen, dann noch 5-10 Minuten backen, während die Ofentür nur angelehnt bleibt.

Auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkungen, Jutta: ich habe das Brot innerhalb von drei Tagen zweimal gebacken. Das sagt wohl alles. Im Original werden grobe Haferflocken statt Fünf-Korn-Flocken verwendet. Lutz verwendet nur 10 g Salz und 55 g Wasser.

Sehr empfehlenswert, einfach in der Herstellung, wunderbar im Geschmack.

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 Wer gerne wissen möchte, wie das Brot genau eingeschnitten wird

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und wie die Teigkonsistenz aussieht, kann hier im Brotbackbuchblog nachschauen. 

Osthessische Kapriolen: Traumwetter von Geiersthaler Sonne überstrahlt

Endlich ist hier mal tolles Wetter. Sonne, Wärme, Licht, Vögelgezwitscher und was mache ich?

Ich backe Petras Geiersthaler Sonne und alles ist nur noch Schatten. Bis auf das Brot. Denn da geht einfach nix drüber, über diesen Stern aus dem Bayerischen Wald, dessen Strahlen uns heute beglücken. 

Geiersthaler Sonne-1

Wie immer habe ich beim Rezept Änderungen vorgenommen, ein bissi weniger Flüssigkeit verwendet, Trockenbackhefe statt der Frischhefe zugefügt und in Ermangelung des Roggenvollkornmehls die Weizenvollkornmehldosis erhöht. Es hat anscheinend nicht geschadet, denn schon im Ofen machte das Backwerk eine gute Figur. 

Nach dem Backen, als das Brot auf dem Rost auskühlte und die Kruste zu knistern anfing, gab es kein Halten mehr. Ich bin zum Metzger gelaufen, um einen würdigen Belag zu kaufen. Das Abendessen habe ich ausfallen lassen und mir lieber eine schöne Scheibe Lüdertaler Bauernschinken an Geiersthaler Sonne gegönnt. Köstlich! 

Geiersthaler Sonne-1

Knaller! 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geiersthaler Sonne (M)
Kategorien: Brot, Sauerteig, Hefe, Weizen, Roggen
Menge: 1 Brot a 1 kg

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
100 Gramm   Roggenmehl Type 1150
100 Gramm   Wasser
10 Gramm   Anstellgut (Roggensauerteig)
H HAUPTTEIG
      Sauerteig
100 Gramm   Weizenvollkornmehl
325 Gramm   Weizenmehl Type 550
100 Gramm   Roggenmehl Type 1150
450 Gramm   Buttermilch
4 Gramm   Trockenbackhefe
15 Gramm   Schweineschmalz
14 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Petra Holzapfel
  http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2013/03/bbd-
  57-geiersthaler-sonne.html
  Erfasst *RK* 12.03.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Am Vortag die Zutaten für den Sauerteig verrühren und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig alle Zutaten außer Salz und Schmalz 5 Minuten auf Stufe 1 (Kenwood) verkneten. Dann auf Stufe 2-3 schalten, das Schmalz in Flöckchen zugeben und das Salz einrieseln lassen. Weitere 10-12 Minuten kneten. Den weichen, leicht klebrigen Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und 1 Stunde gehen lassen.

Einen ausreichend großen Gärkorb mit einem Tuch auslegen und gut mit Roggenmehl ausstreuen.

Den Teig auf eine mit Roggenmehl bestreute Arbeitsfläche geben und rund wirken. Den Teig mit der Naht nach unten in den Gärkorb legen, nochmal 45 Minuten gehen lassen.

Manzfred auf 240°C vorheizen.

Den Teigling auf einen mit Maisgrieß bestreuten Brotschieber stürzen und einschießen.

Temperatur auf 180° C reduzieren. Nach 30 Minuten Tür kurz öffnen, um Schwade abzulassen. Weitere 20 Minuten backen.

Anmerkung Petra: Schön aufgerissenes, eher flacheres Brot mit nicht zu dicker knuspriger Kruste und mittelporiger, saftiger Krume, leicht säuerlicher Geschmack. Prima!

Anmerkungen, Jutta: tolles Brot – schön knusprig.

50 g Roggenvollkornmehl waren nicht vorhanden, deshalb 100 g Weizenvollkornmehl verwendet. Buttermilchmenge um 50 g auf 450 g reduziert. Trockenbackhefe statt Frischhefe.

Gebacken: 16.04.2013

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Zimt-Zucker-Zopf mit Marzipan (M-TM)

Marzipanzopf, Anschnitt

Ich liebe Zöpfe.

Ich hätte auch gerne welche. So richtig fette Flechten, am besten Affenschaukeln.

Datei:AffenschaukelMonikaSchlecht1944.jpg

Oder um den Kopf gewundene Haarlianen, mehrfach um die Denkmurmel geschlungen,

I dream of jeanne eden hagman

sich auftürmend zu eleganten Kreationen, atemberaubende Effekte heischend.

EmilyFox

Ich habe aber kein Haar für sowas. Rattenschwänze waren das beste, was ich je zustande gebracht habe. Wobei mir gerade einfällt, dass meine Mutter mal in der "Familie & ich" eine Anleitung fand, wie man als sparsame Frau mit vier Töchtern (aber auch mit weniger Kindern) moderne Kinderfrisuren kreiert. Der Trick bestand darin, dass an bestimmten Stellen des Kopfes mittels Haushaltsgummis Pferdeschwänze abgeteilt wurden, um diese dann ein paar Zentimeter über dem Gummi abzuschneiden.

Als meine Mutter mit mir fertig war, sah sie davon ab, ihre Kunst auch an den anderen drei Schwestern auszuüben. Ich heulte tagelang und wünschte mir eine Mütze für die Zeit in der Schule. Leider war Sommer.

Meine Oma machte mir aus den elenden dünnen Strippen, wochenlang auf "Länge" gezüchtet, einen Dutt. Dafür wurde ein "Zopf" auf dem Oberkopf durch einen weichen Ring gezogen, der aussah wie ein Bagel. Die Haare wurden um den Ring nach außen drapiert und dann irgendwie darunter befestigt. Bei mir sah man immer den Bagel rausblitzen, weil meine Haare zu dünn für so eine Aktion waren. Aber ich fühlte mich trotzdem extraordinär – Kohlhiesels Tochter Susi kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Was ich eigentlich sagen will: ich liebe Zöpfe vielleicht aus deshalb, weil ich am Kopp nie welche haben konnte. Also backe ich mir welche. Geflochtene, gerne auch aus mehreren Strängen oder gezwirbelte wie diesen hier

Marzipanzopf, Anschnitt

– den alliterierenden Zimt-Zucker-Zopf mit Marzipan. Im Original sollte er ein Kranz werden, aber wie zuvor ausgeführt, es konnte nur auf einen Zopf hinauslaufen.

Ein köstliches, saftiges und auch nach ein paar Tagen noch gut essbares Exemplar, das vor allem gleich nach dem Backen und Abkühlen besonders gut schmeckt.

Marzipanzopf, Anschnitt

Den Hefeteig hab ich übrigens auch im TM gemacht, ist mir gerade beim Schreiben des Beitrages wieder eingefallen (beim Schreiben des Rezepts waren die kleinen grauen Zellen aber noch nicht aktiv – leider). Hat super geklappt mit der Herstellung im Küchensklaven, obwohl ich eigentlich immer der Meinung war, dass ich das nicht gut finde.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zimt-Zucker-Zopf mit Marzipan (M-TM)
Kategorien: Marzipan, Hefeteig, Zimt, Zopf
Menge: 1 Zopf

Zutaten

H TEIG
200 ml   Milch
2 Pack.   Trockenbackhefe
500 Gramm   Mehl
50 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1     Ei
50 Gramm   Butter
H FÜLLUNG
5 Gramm   Zimt
50 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
300 Gramm   Marzipanrohmasse
1     Ei
1 Prise   Salz
60 Gramm   Butter
H GUSS
      Puderzucker
      Wasser / Rum

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Lecker Spezial 01/13
  Erfasst *RK* 08.02.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Aus den Teigzutaten Hefeteig zubereiten und so lange gehen lassen, bis er gut sichtbar aufgegangen ist.

In der Zwischenzeit Marzipan mit Ei und Salz im Thermomix zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Umfüllen. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Zimt, Zucker und Vanillezucker mischen.

Manzfred auf 170° C vorheizen.

Den Teig durchkneten, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig möglichst dünn ausrollen. Mit 40 g der lauwarmen Butter bestreichen. Butter etwas anziehen lassen, dann die Marzipanmasse auf dem Teig verteilen (eventuell einen nassen Löffel verwenden). Dabei einen unbestrichenen Teigrand von ca. 2 cm stehen lassen. Zuckermischung aufstreuen und von der Längsseite her fest aufrollen.

Teigrolle auf Backpapier legen und der Länge nach bis auf ein kleines Stück am Anfang durchschneiden. Teigstränge fest umeinander wickeln, Enden fest zusammendrücken. Mit den restlichen 20 g Butter bestreichen. Auf ein Backblech ziehen, wieder gehen lassen, bis der Zopf leicht an Umfang gewonnen hat (mindestens 20 Minuten).

Den Zopf 25 – 30 Minuten backen, wenn er zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.

Den Kranz auf ein Rost legen, noch heiß mit dickflüssigem Guss bestreichen und gut auskühlen lassen.

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Reines Roggenbrot (M/TM)

Reines Roggen, Teiglinge

Mein Schwiegertöchterlein und ich wollen ein paar Pfündchen verlieren. Deshalb hat sie mir ein Rezept für ein Roggenbrot geschickt, das ich für uns gebacken habe.Das Brot sättigt schön, ist saftig und schmackhaft.

Nach drei Backaktionen habe ich das Rezept meine Bedürfnissen angepasst. Die Menge wurde verdreifacht, die Flüssigkeitsmenge reduziert und anstatt des Rübenkrauts verwende ich Backmalz.

Reines Roggen, Teiglinge

Wer nicht gerne harte Körner isst (mir tut seit eben ein Backenzahn weh), sollte die Körner ein paar Minuten kochen und dann über Nacht abkühlen und weichen lassen. Ich probiere das beim nächsten Backen aus. Dann werde ich statt der fünf Formen nur vier füllen, damit die Brotscheiben größer werden.

Reines Roggen, Teiglinge

 

Chakkaaaah, Dajana, wir schaffen das!!!!

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Reines Roggenbrot
Kategorien: Vollkornbrot, 100 % Roggen
Menge: 5 Kastenbrote

Zutaten

H QUELLSTÜCK
750 Gramm   Roggenschrot
750 ml   Wasser
H BRÜHSTÜCK
150 Gramm   Roggenkörner
300 ml   Wasser, kochend
H SAUERTEIG
300 Gramm   Roggenmehl ( Type 1150)
150 Gramm   Anstellgut
300 ml   Wasser
H BROTTEIG
45 Gramm   Gerstenmalz
40 Gramm   Salz
3 Pack.   Trockenbackhefe
900 Gramm   Roggenmehl (Type 1150)

Quelle

  Rezept modifiziert. Original vom Schwiegertöchterlein.
  Erfasst *RK* 04.12.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Am Vorabend für das Quellstück 3 x jeweils 250 g Roggenkörner im TM 15 Sek/Stufe 10 zerkleinern. Roggenschrot und Wasser mischen. Roggenkörner mit kochendem Wasser übergießen. Zutaten für den Sauerteig mischen. Alle drei Komponenten mit Folie bedecken und bei Zimmertemperatur mindestens bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

Am nächsten Tag Roggenkörner gut abtropfen lassen.

Alle Zutaten miteinander gut verkneten, gehen lassen, bis der Teig gut sichtbar aufgegangen ist.

Den recht klebrigen Teig teilen, mit Hilfe von Mehl formen, in fünf kleine, gefettete Kastenformen geben, sehr gut aufgehen lassen. Das Brot geht im Ofen kaum weiter auf. Eventuell nur vier Brote aus der Teigmenge backen, denn die Scheiben sind recht klein.

Manzfred auf 250° C vorheizen.

Brote fallend auf 200° C ca. 45 Minuten backen. 15 Minuten vor Ende der Backzeit Tür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Brote aus den Formen nehmen und zu Ende backen.

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Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken (M)


Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken, komplett
Petra buk ein Brot und die Einleitung ihres Blogeintrages vom letzten Freitag kann ich nur unterstreichen. Sie schrieb: "Dieses Brot sehen und nachbacken wollen war eines." Wobei ich nicht Lutzens Brot sah, sondern ihre modifizierte Version, das Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenmalzflocken.

Diese dunkle Kruste, diese schönen knusprigen Spitzen oberhalb des Einschnitts, ach, ich hätte zu gerne eine Scheibe von diesem köstlichen Laib geschnitten, um sie, nur mit Butter bestrichen, zu verspeisen.

Um in den Genuss zu kommen, blieb mir nur das Selberbacken, was nicht wirklich eine Strafe darstellte; sogar die im Plötzblog verwendeten Originalzutaten wie Roggenflocken und Dinkelmehl der Type 1050 waren vorhanden. Ein wenig schreckte mich die lange Gehzeit (mein Sauerteig war auch nicht gefüttert), vor allem, weil der Backtag schon etwas weiter fortgeschritten war und fünf Stunden Teigruhe das Einlegen einer Nachtschicht bedeutet hätte. Also hab ich mir gedacht, doch einfach ein wenig Hefe zuzufügen, schließlich ist ja Weizen und Dinkel im Teig enthalten. So richtig getraut habe ich mich nicht und deshalb nur drei Gramm Trockenbackhefe zum Teig gegeben. Ich glaube, das war nicht die schlechteste Entscheidung, denn das Brot ist einfach wunderbar gelungen.

Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken, komplett

Die Gehzeit blieb unauffällig, der Teig, obwohl recht weich, war unproblematisch zu verarbeiten. Das Endergebnis sah vor dem Anschneiden schon prima aus, aber heute Morgen, beim Anschnitt und dem ersten Kosten hab ich mich gar nicht mehr eingekriegt vor Freude.

Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken, komplett

Ein köstliches, knuspriges, wunderbares Brot ist entstanden, das ich am liebsten sofort nochmals backen würde.

Und dieses Krüstchen, nur mit Butter bestrichen… ihr solltet das unbedingt mal ausprobieren.

Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken, komplett

Nachtrag: Nach mehrfachen, heroischen Selbstversuchen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass 18 g Salz, wie in den ursprünglichen Rezepten angegeben, ausreichend bemessen sind. Wenn man noch eine kräftige Auflage wie Käse oder Wurst zum Brot verzehrt, wird der Geschmack schon recht intensiv, wenn man, so wie ich, die Salzmenge erhöht.

 

Mein Rezept:

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenflocken (M)
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 2 Brote

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
230 Gramm   Roggenmehl Type 1150
190 Gramm   Wasser
24 Gramm   Anstellgut
H BRÜHSTÜCK
130 Gramm   Roggenflocken
260 Gramm   Kochendes Wasser
H HAUPTTEIG
460 Gramm   Weizenmehl Type 1050
340 Gramm   Wasser
230 Gramm   Dinkelmehl Type 1050
      Sauerteig
      Brühstück
20 Gramm   Salz (18 g reichen)
3 Gramm   Trockenbackhefe

Quelle

  Modifikation des von Petra
  modifizierten Rezepts nach
  Plötzblog
  Erfasst *RK* 09.01.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Sauerteigzutaten mischen und 18-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Roggenflocken mit kochendem Wasser übergießen, verrühren, auskühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Weizenmehl und Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine geben, verrühren und 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse). Dinkelmehl, Hefe Sauerteig und Brühstück zugeben und 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten, dann das Salz einrieseln lassen und 3-4 Minuten auf Stufe 2-3 zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten, der sich am Ende des Knetens vom Schüsselrand löst.

Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunden bei 24°C gehen lassen, dabei nach 30 Minuten falten.

Den Teig halbieren, jeweils zu einem Laib wirken. In Gärkörbchen geben (Jutta: ich hab ein Brot mit der Naht nach unten und eins mit der Naht nach oben ins Körbchen gelegt).

Manzfred auf 270°C vorheizen.

Die Teiglinge vorsichtig auf Backfolie stürzen und einschießen. Manzfred auf 220° C herunterschalten, 30 Minuten backen. Backofentür öffnen, um Dampf abzulassen. Dann noch 15-20 Minuten backen.

Original
:http://www.thefreshloaf.com/node/30494/rye-speltsourdoughrye-flakes

Anmerkung Petra: Kernige Brote mit dicker, ausgesprochen knuspriger Kruste und elastischer, grobporiger Krume. Leicht säuerlich, ausgezeichnetes Aroma, Favorit!

Im Plötzblog werden Dinkelmehl Type 1050 und Roggenflocken verwendet, beides hatte ich nicht vorrätig, deshalb die Abänderung.

*Keinen frisch gefütterten Sauerteig verwendet und den fertigen Teig bei Raumtemperatur gehen lassen (war knapp 20°C). Er ging ausgeprochen langsam, letztes Gehen deshalb 5(!) Stunden. Ich habe beide Brote hintereinander gebacken, im Ofen jeweils sehr gutes Aufgehen. Mit wirklich aktivem Sauerteig wiederholen.

Anmerkungen, Jutta:

Roggenflocken und Dinkelmehl Type 1050 waren vorhanden. Da ich das fünfstündige Gehen vermeiden wollte, habe ich dem Teig 3 g Trockenbackhefe zugefügt. Er ging prima auf, absolut unproblematische Herstellung. Der Teig war gut zu händeln, obwohl er recht weich war. Die Salzmenge habe ich um 2 Gramm erhöht. Das Backergebnis ist sehr gut, ein tolles Rezept. Nach dem Anschnitt offenbarte sich eine tolle Krume und ein köstlicher Geschmack. Knaller!

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Petras Rezept:

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Weizenmischbrot mit Dinkel und Roggenmalzflocken (O)
Kategorien: Brot, Sauerteig
Menge: 2 Brote

Zutaten

H ROGGENSAUERTEIG
230 Gramm   Roggenmehl Type 1150
190 Gramm   Wasser
24 Gramm   Anstellgut
H BRÜHSTÜCK
65 Gramm   Roggenmalzflocken
65 Gramm   Haferflocken
260 Gramm   Kochendes Wasser
H HAUPTTEIG
460 Gramm   Weizenmehl Type 1050
340 Gramm   Wasser
230 Gramm   Dinkelmehl Type 630
      Sauerteig
      Brühstück
18 Gramm   Salz

Quelle

  modifiziert nach
  Plötzblog
  Erfasst *RK* 09.01.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Sauerteigzutaten mischen und 18-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Die Roggenmalzflocken und Haferflocken mischen, mit kochendem Wasser übergießen, verrühren, auskühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank lagern.

Weizenmehl und Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine geben, verrühren und 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse). Dinkelmehl, Sauerteig und Brühstück zugeben und 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten, dann das Salz einrieseln lassen und 3-4 Minuten auf Stufe 2-3 zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten, der sich am Ende des Knetens vom Schüsselrand löst.

Den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt 2 Stunden bei 24°C gehen lassen*, dabei nach 30, 60 und 90 Minuten falten.

Den Teig halbieren, jeweils zu einem länglichen Laib wirken und mit der Naht nach oben in einen Gärkorb geben.

Bei 24°C etwa 1 Stunde aufgehen lassen*.

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf mittlerer Schiene auf 250°C vorheizen.

Die Teiglinge mit Schluss nach unten auf Backpapier oder einen Brotschieber stürzen, der Länge nach einschneiden.

Mit Dampf in den Backofen einschießen, dabei nach 5 Minuten die Temperatur auf 240°C reduzieren, 15 Minuten backen, auf 230°C reduzieren, weitere 15 Minuten backen, auf 220°C reduzieren und nochmals 15 Minuten backen, Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Original
:http://www.thefreshloaf.com/node/30494/rye-speltsourdoughrye-flakes

Anmerkung Petra: Kernige Brote mit dicker, ausgesprochen knuspriger Kruste und elastischer, grobporiger Krume. Leicht säuerlich, ausgezeichnetes Aroma, Favorit!

Im Plötzblog werden Dinkelmehl Type 1050 und Roggenflocken verwendet, beides hatte ich nicht vorrätig, deshalb die Abänderung.

*Keinen frisch gefütterten Sauerteig verwendet und den fertigen Teig bei Raumtemperatur gehen lassen (war knapp 20°C). Er ging ausgeprochen langsam, letztes Gehen deshalb 5(!) Stunden. Ich habe beide Brote hintereinander gebacken, im Ofen jeweils sehr gutes Aufgehen. Mit wirklich aktivem Sauerteig wiederholen.

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Pass auf! Spitz!

Ketex hat ihn vorgestellt. Ich weiß aber nicht, ob er tierlieb ist. Backen kann er, das ist Fakt. Spitz mag er auch. Er kann ihn sogar selbst herstellen. 

Ich habe den Spitz bei Micha in Gigors kennen und lieben gelernt. Da war auch ein Hund dabei. Der hieß aber Jockel und war kein Spitz, sondern ein Dackel. 

Irgendwann wollte ich auch einen Spitz. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Im Tierheim war nichts zu holen, also habe ich ihn halt selber gemacht.

Wie ketex und Micha und Petra und noch viele, viele andere Liebhaber des Spitz. Lest einfach bei ketex die Kommentare, dann wisst ihr Bescheid. 

Was soll ich sagen, wenn man dann mal so im Element ist, dann bleibt es nicht bei einem Spitz. Dann müssen es schon zwei, drei oder vier Spitzer sein – oder wie auch immer der Plural von Spitz heißen mag.

Hier sind se also, die spitzen Spitzer, schon mehrfach gebacken und jetzt endlich auch im Blog:

Spitz_bearbeitet-1

Rezept für den Manzfred gibt es auch noch: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitz (M)
Kategorien: Brot, Partybrot, Hefe, Sauerteig, Weizen
Menge: 4 Brote

Zutaten

H POOLISH
150 Gramm   Weizenmehl 550
150 Gramm   Dinkelmehl 630
30 Gramm   Roggenmehl 1150
330 Gramm   Wasser
1,1 Gramm   Trockenbackhefe
H HAUPTTEIG
      Poolish
300 Gramm   Weizenmehl 550
300 Gramm   Dinkelmehl 630
70 Gramm   Roggenmehl 1150
270 Gramm   Wasser
20 Gramm   Salz
1 Essl.   Gerstenmalz, flüssig
2,2 Gramm   Trockenbackhefe
50 Gramm   Weizen-ASG

Quelle

  Modifizierung des von Petra modifizierten Original-
  Rezeptes von ketex
  Erfasst *RK* 28.03.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Poolish:

Alles gut verrühren und 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach für mindestens 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig:

Alle Zutaten mindestens 15 Minuten kneten und anschließend in eine große Schüssel für mindestens 12 Std. in den Kühlschrank geben.

Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 1 Std. akklimatisieren lassen. 4 Teile à ca. 430 g abwiegen und rund wirken. Nach einer kurzen Teigruhe den Teig ähnlich wie Baguette formen, die Enden spitz formen und 90 Minuten in Leinentücher zur Gare stellen. Einmal der Länge nach einschneiden.

Abbacken bei 230° in 25 Minuten. Dampf nach 15 Minuten wieder ablassen.

Anmerkung Petra: ausgezeichnetes Rezept! Dünne knusprige Kruste, weiche, mittelporige Krume.

Anmerkungen, Jutta: schließe mich Petra an.

 

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