Kartoffel-Meerrettich-Stampf mit geräucherter Forelle und marinierten Radieschen

Dieses Rezept aus der neuen e&t musste ich sofort nachmachen. Die süß-sauer marinierten Radieschen weckten meine Neugierde, Meerrettich hatte ich schon lange nicht mehr verwendet und das Label "schnell" reizte mich ebenfalls. So ging es gestern Abend ans Werk, um tatsächlich in Windeseile einen sehr schönen, köstlich-ungewöhnlichen Teller präsentieren zu können.

Kartoffel-Meerrettich-Stampf, Forelle, marinierte Radieschen

Die Radieschen hätten auf dem Teller noch eine Prise Salz vertragen können und die Menge der Zutaten reichte bei uns guten Essern gerade mal für zwei Personen. Ansonsten – wunderbar! Wird es bestimmt bald wieder einmal geben, wenn es scharf und schnell sein soll.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffel-Meerrettich-Stampf mit geräucherter Forelle und marinierten Radieschen
Kategorien: Schnell, Kartoffeln, Meerrettich, Fisch, Radieschen
Menge: 2 Portionen, groß

Zutaten

H RADIESCHEN
1 Bund   Radieschen
4 Essl.   Grenadine
20 Gramm   Zucker
100 ml   Weißweinessig (J: Walnussessig)
H KARTOFFELSTAMPF
1,2 kg   Kartoffeln, festkochend
60 Gramm   Meerrettichwurzel
40 Gramm   Butter
H TOPPING
250 Gramm   Forellenfilets, geräuchert
1 Essl.   Petersilie, glatt

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: e&t, März 2015
  Erfasst *RK* 16.02.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Radieschen fein hobeln. Restliche Zutaten aufkochen, über die Radieschen gießen und marinieren lassen.

Geschälte Kartoffeln in Salzwasser garen. Butter schmelzen. Meerrettich schälen und fein reiben. Forelle grob in Stücke zupfen.

Gegarte Kartoffeln mit Butter und 3/4 des Meerrettichs stampfen.

Auf einem Teller marinierte Radieschen verteilen, Kartoffelstampf darauf anrichten. Mit Forelle belegen und mit etwas Petersilie garnieren. Restlichen Meerrettich aufstreuen.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt wunderbar und geht schnell. Beim nächsten Mal Radieschen nach dem Marinieren auf dem Teller leicht salzen. Rezept ist laut e&t für vier Personen, das haben wir aber problemlos zu zweit geschafft.

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Kleiner Tipp: Übermorgen ist Aschermittwoch. 

Wer Kalorien zählt: 1 Portion (das ist die Portion, die e&t angibt, also 1/4 des Rezepts) hat 382 kcal. 

Kalbshaxe in Gewürz- und Olivenöl (24-Stunden-Haxe)

24-Stunden-Kalbshaxe mit mediterranem Kartoffelstampf und mediterranem Gemüse_bearbeitet-1


Seit Lanz im ZDF kochen lässt, kann ich die Sendung nicht mehr anschauen. Der Vorgänger war ja schon gewöhnungsbedürftig, aber der Neue. Oh nee. Bei Zappen bin ich dann aber doch hängen geblieben und dufte erleben, wie Johann Lafer eine Kalbshaxe präsentierte.


Das ist an sich nicht bemerkenswert. Aber die Tatsache, dass die Haxe 24 Stunden lang in gewürztem Olivenöl bei 65° C gegart wurde, ließ mich aufhorchen. Meist vergesse ich umgehend, was ich in Kochshows gesehen habe. Aber die Haxe, die schwirrte mir doch ab und an durch den Kopf und der dringende Wunsch verfestigte sich, das Rezept einnmal zu probieren.


Kalbshaxe, gegart, badend


Nun trug es sich zu, dass sich lieber Besuch ansagte. Julia Kokke,  Sprachwissenschaftlerin und „Vocal Coach“ – eine facettenreiche Frau, die schon fürs ARD-Buffet gearbeitet hat, wunderbar singen kann und über viele andere Talente verfügt. Diese Julia Kokke also sollte als Versuchskaninchen fungieren, das die Haxe probiert. Soviel vorweg: Sie nahm Nachschlag.  Fleisch und Kartoffelstampf. Gäste, die Nachschlag nehmen, liebe ich!


Wenden wir uns wieder der Zubereitung der Haxe zu:


Kalbshaxe, roh


Der Arbeitsaufwand bei der Herstellung ist gering. Haxe kaufen (eventuell vorbestellen), ein wenig parieren, in das auf 85° erwärmte Öl legen (die richtige Temperatur zu erreichen war das Schwierigste beim ganzen Gericht), 10 Minuten auf 85° C baden und dann 24 Stunden bei 65° C weitergaren. Das war im Manzfred kein Problem, die Ofentemperatur pendelte zwischen 63° C und 68° C  und sooo genau will ich es dann auch nicht nehmen.


Kalbshaxe - Würzöl_bearbeitet-1


Blöd war, dass das Fleisch ungewürzt in das Öl gelegt wird. Ihm fehlte am Ende das Salz und ich fand es schwierig, das richtige Maß zu finden. Zudem hatte ich das fertige Fleisch zur Überbrückung einiger Stunden bis zum Essen in den Kühlschrank gestellt. Das war keine gute Idee. Im Original wird das 65° C warme Fleisch am Ende in der Pfanne angebraten. Das habe ich auch gemacht, aber mit kaltem Fleisch, das dann nicht richtig warm wurde.


Kalbshaxe, bratend, Blog


 Die Teller mit Kartoffelstampf und  Sauce waren schon angerichtet, standen im Ofen, um warm zu bleiben und das Fleisch dauerte und dauerte und dauerte. Ich habe es am Ende aufgeschnitten und musste feststellen, dass es noch so kalt war, dass ich es unmöglich servieren konnte. Also wurden die Fleischscheiben im Dampfgarer erhitzt. Auf die Idee wäre ich besser schon früher gekommen. Trotzdem, das Essen hätte ruhig wärmer sein können. Das sind die Momente, da könnte ich mich ohrfeigen.



















========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kalbshaxe in Gewürz- und Olivenöl
Kategorien: Lafer, NT, 24 Stunden, Fleisch
Menge: 3 bis 4 Portionen

Zutaten


























































2 Ltr.   Olivenöl
3 Zweige   Rosmarin
2 Zweige   Thymian (davon 1 Zitronentyhmian)
5 Zehen   Knoblauch
1     Chilischote, rot
1     Lorbeerblatt
1 Teel.   Pfeffer-Mix, schwarz
1     Kalbshaxe, 1,6 Kilo
      Salz
      Pfeffer

Quelle















  Rezept modifiziert.
  Original: Lanz kocht – Die perfekte Pfingstküche
  Koch: Johann Lafer am 29.05.2009











  Erfasst *RK* 14.07.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung


Olivenöl mit Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Chili, Lorbeerblatt und Pfeffer in einen großen Topf geben (Jutta: Bräter) und auf 85° C erhitzen. Kalbshaxe zugeben und 10 Minuten bei 85° C garen. Hitze des Öls auf 65° C reduzieren und die Haxe 24 Stunden darin garen. Anschließend die Haxe herausheben und in einer Pfanne von allen Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, am Knochen entlang herum schneiden und das Fleisch in Scheiben schneiden.


Johann Lafer servierte dazu „Limonenpolenta“ und eine mediterrane Sauce. Ich habe statt der Polenta mediterranen Kartoffelstampf gereicht.


Anmerkungen, Jutta: Zubereitungsart wird Erstaunen hervorrufen. Ergebnis und Materialeinsatz lohnen den Aufwand nicht. Zartes Fleisch vorhanden, aber das bekommt man auch anders hin.


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Ach ja, ich bin so unschlüssig. Die Haxe war schon gut. Zart und saftig. Aber auch ein wenig fad und nicht heiß genug beim Servieren. Und dann das ganze Öl. Zwei Liter! Und der Stromverbrauch. 24 Stunden Garzeit!


Hach ja, ich bin so unschlüssig, ob sich der Aufwand lohnt. Fleisch wird doch auch zart und gar, ohne dieses lange Ölbad. Interessant ist es ja, das Fleisch bei 65° C zu garen. Und funktionieren tut es auch. Die Struktur der Haxe war wirklich wunderbar.


Och nee, ich habe mich jetzt entschlossen. So würde ich das Fleisch nicht noch einmal zubereiten.


Aber, ich muss es noch einmal erwähnen, die wahre Entdeckung dieses Gerichts war der bei Petra entdeckte Kartoffelstampf.


Mediterraner Kartoffelstampf


 Dessen Reste haben wir gestern gegessen und wenn noch etwas übrig wäre, würde ich ihn heute, zum vierten Mal, freudig wieder essen. Bin ich froh, dass ich auf die „Limonenpolenta“ verzichtet habe. Allerdings hätte sie wahrscheinlich als neutrale Komponente wunderbar mit der mediterranen Sauce harmoniert. Ein Rätsel ist mir, wo die Köche ihre „Limonen“ kaufen. Ich kaufe entweder Zitronen oder Limetten. Das Rezept will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten:



















========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Limonenpolenta
Kategorien: Beilage, Limetten, Polenta, Getreide
Menge: 4 Portionen

Zutaten
















































500 ml   Gemüsefond
50 Gramm   Sahne
30 Gramm   Polenta
2     „Limonen“, unbehandelt
100 Gramm   Butterwürfel, kalt
      Chili, gemahlen
      Salz
      Pfeffer

Quelle















  Rezept modifiziert.
  Original: Lanz kocht – Die perfekte Pfingstküche
  Koch: Johann Lafer am 29.05.2009











  Erfasst *RK* 14.07.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung


Gemüsefond mit der Sahne aufkochen. Polenta unter Rühren hinein geben und einmal aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und die Polenta unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Minuten ausquellen lassen (Jutta: ein Fall für den Dampfgarer). „Limonen“ heiß abspülen, die Schale fein reiben und den Saft auspressen. Die fertige Polenta mit „Limonenschale“ und -saft sowie Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Zuletzt die kalten Butterwürfel unterrühren.


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Mediterraner Kartoffelstampf

Wie der Zufall so spielt. Heute bekommen wir Besuch. Zum Mittagessen und Kaffee. Als Fleischzutat werde ich Johann Lafers 24-Stunden-Kalbshaxe servieren und danach auch bloggen. Als Beilage schlägt Lafer Polenta vor. Aber darauf hatte ich nicht wirklich Lust. Doch wegen Mangels an Ideen fügte ich mich dem Hansi seine Vorschläge 😉

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem schönen Dessert und schaue bei Petra ins Blog und was finde ich? Kartoffelstampf, der hervorragend zur Haxe passen würde. Petra hatte das Rezept bei mipi gefunden, ursprünglich stammt es von Gabi Bauer, die es bei Biolek kochte und Chaosqueen war ihm – dem Stampf, nicht dem Bio – auch schon verfallen. Sogar in doppelter Menge.

Aber bei Lichte betrachtet ist es auch piepegal wer, wann, was, wo und warum gebloggt hat. Ich rate jedoch dringendst dazu, dieses Kartoffelgericht schnellstmöglich nachzukochen. Es schmeckt einfach unbeschreiblich gut.

Das habe ich nämlich sofort ausprobiert, nachdem ich die Vorräte überprüft hatte und feststellte, dass alle Zutaten vorhanden sind. Polenta adé – den Stampf esse ich auch an zwei aufeinander folgenden Tagen. Oder an drei oder vier oder fünf oder sechs oder sieben oder acht oder……. und wenn sie nicht gestorben ist, dann futtert sie den Stampf noch heute! Und morgen und übermorgen und überübermorgen und überüberüberüberüberüberüberüberüberüberüber………..

Ach so. Foto! Biddeschööööön!!!

Mediterraner Kartoffelstampf 

Das gab es dazu: