Kokos-Kirsch-Käsekuchen (TM)

Tut mir echt leid, aber schon wieder ein Thermomix-Rezept und ich fürchte, es ist kein Ende in Sicht. Ich schwimme mit im Mainstream und probiere derzeit viel aus. Einerseits liegt es daran, dass sich eine meiner Schwestern so eine Höllenmaschine angeschafft hat und entsprechend begeistert alles mögliche an Köstlichkeiten produziert, von der Nichte ganz zu schweigen, die fast noch jecker ist als ich. Andererseits habe ich entdeckt, dass man auf das Cookidoo-Portal des TM5 auch als Normalsterbliche mit einem TM31 zugreifen kann und diverse Gruppen bei Facebook (eigentlich ist es aber nur eine Gruppe – die mit Claudia und dem Herz) tun ihr übriges, mich in einer Spirale des Kochens und Backens gefangen zu halten, aus der es kein Entrinnen gibt. Ich wage es kaum zu schreiben, aber ich habe sogar Brotteig in dem Ding geknetet. Aber das will ich nicht vertiefen, obwohl das Brot wirklich gut war. 

Heute also gibt es Kuchen. Mal was ganz Neues, gell ;-) 

 

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Kokoskuchen, der kaum nach Kokos schmeckt, aber ansonsten sehr fein ist. Mit Sauerkirschen und Kokosraspeln und Magerquark und einem Boden, der mir nicht knusprig genug war. Ich habe im Rezept eine Alternative vermerkt, die ich aber noch nicht ausprobiert habe und die deshalb mit entsprechender Vorsicht zu genießen ist. 

Wenn ihr den Kuchen backt, dann bekommt ihr ein cremiges Stückchen köstlicher Torte auf den Teller, das so aussieht: 

 

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Und wie das geht verrate ich nicht nur euch, sondern auch vor allem Frau Klärchen Kompott aus dem Gourmet-Büdchen, die mich zu diesem Posting verleitet hat. Natürlich hatte ich sowieso vor, meine wunderbaren Leser und Leserinnen zu beglücken, ist ja klar *fingerüberkreuz*, aber die nette Bitte von der Frau ausm Pott gab dann doch den Ausschlag. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kokos-Kirsch-Käsekuchen (TM)
Kategorien: Torte, TM, Kokos, Kirschen
Menge: 1 Torte, Durchmesser 26cm

Zutaten

H TEIG (S. ANMERKUNGEN GANZ UNTEN)
70 Gramm   Zucker
140 Gramm   Butter
210 Gramm   Mehl
15 Gramm   Vanillezucker
      Salz
H FÜLLUNG
500 Gramm   Magerquark
80 Gramm   Speisestärke
400 Gramm   Kokosmilch
200 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
3     Eier
1 Glas   Schattenmorellen
      Kokosraspeln

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Finessen 2/2015
  Erfasst *RK* 07.04.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Schattenmorellen abtropfen lassen. Manzfred auf 180° C vorheizen. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.

Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben und 20-30 Sekunden / Stufe 6 zu einer dickkrümeligen Masse verarbeiten. In die Springform schütten, einen Rand von ca. 4 cm formen und restliche Streusel zu einem Boden festdrücken. 10 Minuten blind vorbacken.

Quark, Stärke, Kokosmilch, Zucker, Salz und Eier 15 Sekunden / Stufe 5 verrühren, mit einem Spatel nach unten schieben, nochmals kurz auf Stufe 5 verrühren.

Die Kirschen auf dem Boden verteilen, Quarkmasse aufbringen (die Kirschen schwimmen nach oben), mit Kokosraspeln bestreuen und bei 160° C ca. 50 Minuten backen. Wer den Kuchen dunkler haben möchte, weitere 10 Minuten bei 180° C backen. Im Original ist die Oberfläche weiß, ich wollte sie gerne etwas dunkler haben.

10 Minuten in der unteren Etage des ausgeschalteten Manzfreds bei angelehnter Tür ruhen lassen, dann aus dem Ofen holen. Abkühlen lassen und vor dem Schneiden mindestens sechs Stunden kalt stellen.

Anmerkungen, Jutta:

2017 04 06

Der Boden des Originalrezepts wird aus 70 g Butter, 70 g Zucker, 15 g Vanillezucker, 1 Ei, 220 g Mehl und 1 TL Backpulver hergestellt. Das Blindbacken entfällt hier. Mir war der Boden trotz des Vorbackens zu weich, deshalb ist im Rezept mein Standardrezept für Mürbeböden vermerkt, ich habe es aber noch nicht bei diesem Kuchen ausprobiert.

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Nachgemacht: Kokos Panna Cotta mit Mangosauce, Kokosraspeln und Curry-Bananenchips-Zucker

Oh ja, mich gibt es noch. Und da bereits Fragen nach meinem Befinden aufkamen: Freunde, cool bleiben. Mit geht es gut, ich esse, ich trinke und ich mache tausend Sachen. Außer Bloggen. Aber das kann man ja ändern und das mache ich jetzt. 

Zurückhaltend wie ich bin, fange ich gleich  mit einem Feuerwerk der Dessertkunst an. Lest euch den Titel noch einmal durch und dann fangt an, darüber nachzudenken, wie das schmecken könnte. Und wenn euch dazu nichts mehr einfällt, dann seid ihr weit genug. Kauft die Zutaten und macht das nach. Denn ich garantiere euch, das wird gut. Sehr gut sogar. 

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Irgendwann habe ich bei Facebook von diesem Dessert gelesen. Ich weiß nicht mehr, wer es erwähnte. Vielleicht Chef Hansen? Vielleicht Uwe von highfoodality? Ich kann mich nicht daran erinnern, ich weiß nur, dass das Dessert ursprünglich in Peters Blog "Aus meinem Kochtopf" gefunden wurde. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kokos-Panna Cotta mit Mangopüree
Kategorien: Dessert, Mango, Kokosmilch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H PANNA COTTA
400 ml   Ungesüßte Kokosmilch
50 ml   Batida de Coco (oder etwa 3 EL weißer Bacardi-
      — Rum)
1     Limette (Abrieb und Saft)
3 Blätter   Gelatine
2 Essl.   Zucker
100 ml   Geschlagene Sahne
H CURRY-ZUCKER
30 Gramm   Puderzucker
1/2 Teel.   Curry (nicht von den scharfen Sorten)
40 Gramm   Bananenchips
H MANGO-PÜREE
1     Richtig reife Mango
1     Zitrone (Abrieb + Saft)
1     Vanilleschote
50 Gramm   Kokosflocken (für die Deko)

Quelle

  Peter Spandls Blog "Aus meinem Kochtopf"
  http://aus-meinem-kochtopf.de/kokos-panna-cotta-an-
  mangopueree-mit-curryzucker/
  Erfasst *RK* 17.04.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zunächst die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Kokosmilch und Zucker köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Battida de Coco bzw. den Rum unterrühren. Die Limettenschale abreiben, dann den Saft auspressen und ebenfalls zu der Kokosmilch geben.

Die eingeweichte Gelatine (Packungsanweisung) in die noch warme Masse geben (keinesfalls mehr aufkochen) und Rühren bis sich die Gelatine vollkommen aufgelöst hat.

Die Kokos Panna Cotta in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Wenn die Kokosmilch vollkommen abgekühlt ist und beginnt zu gelieren, die inzwischen steif geschlagene Sahne unterheben und alles in Förmchen verteilen. Etwa 3-4 Stunden kalt stellen.

Für das Püree die Hälfte der Mango schälen, klein schneiden und im Mixer pürieren. Die Vanilleschote einritzen und auskratzen, Zitronensaft und -Abrieb in das Fruchtpüree einarbeiten, erhitzen und mit wenig Zucker etwas köcheln lassen. Um eine sehr feine Konsistenz zu bekommen durch ein feines Sieb streichen. Die andere Hälfte der Mango in Scheiben oder kleine Würfel schneiden und dazu servieren.

Den Puderzucker mit dem Currypulver mischen. Die Bananenchips in einer kleinen Küchenmaschine mahlen und mit dem Curry-Zucker mischen. Ansonsten die Bananenchips extra dazu reichen.

Die Kokos Panna Cotta aus den Förmchen stürzen und vor dem Servieren mit den Kokosflocken bestreuen.

Anmerkungen, Jutta: Mango komplett verwendet. Im Thermomix zubereitet. Sauce in 250 ml Flaschen eingeweckt. Kokosflocken geröstet. Schmeckt sehr gut.

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Und genau da fand ich es auch und habe es ausprobiert, bevor ich es Gästen zum Verzehr anbot. Ach, das war gut. Und dann diese Beilagen, die Toppings. Wirklich interessant im besten Sinne. Das weiche Dessert, die knusprigen Streusel, der Curry und die süß-saure Mangosauce harmonieren so ungewöhnlich. Uns hat es hervorragend geschmeckt. Das wird wiederholt. 

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White Chocolate Chunk Almond Cookies (M-TM)

Maßeinheiten in der Küche

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Ami-Gedöns mit den Tassen hasse? Nein? Ich hasse dieses Ami-Gedöns mit den Tassen.

Natürlich besitze ich diese Tassendingsmetalldinger (und noch viele, viele Maßdinger mehr). 1 cup, 1/2 cup, 1/3 cup, 1/4 cup, teaspoon, tablespoon, smidgen, pinch…. aber dieses Gefummel. Nee. 

Maßeinheiten in der Küche
Ich will genaue Angaben. Ich will grammgenaue Angaben. Ich will hier ordentlich arbeiten können. Und das kann ich zum Beispiel mit dem Buch "great cookies" von Carol Walter nicht. "Lightly packed", "spooned in and leveled", "packed", "firmly packed" – oh nee.

Ich weiß ja, dass ich so ab"wiegen" muss, wenn ich amerikanische Bücher kaufe. Aber ich kann es nicht lassen und dann muss ich leiden. So schwer, so schrecklich leiden.

Und diese Schweinerei mit den Cupmaßen. Dann musste se zwischendurch spülen, dann fällt die Hälfte beim "leveln" daneben, dann ist es zuviel in der cup und irgendwie muss das Zeug dann wieder in die Packung zurück. Hach nee. Wie umständlich.

Haben die keine Waagen da unten in Obama Country? Und wenn doch, wieso benutzen sie die nicht? Die Pilgerväter sind doch längst gestorben, da muss man doch nicht in ewiger Erinnerung deren Methoden über die Jahrhunderte konservieren. Nee, nee, nee. Echt jetzt. Ich werd' noch jeck.

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Einziger Lichtblick: ich mache den Quark für jedes Rezept nur einmal. Dabei wiege ich die Zutaten halt ab, die per cup abgemessen wurden und übertrage die "richtigen" Werte in meine Rezeptverwaltung.

Am Ende kommen dann Cookies raus. Diese hier liefen auf dem Blech so sehr auseinander, dass man da die Zeitung durch lesen konnte. Das lag bestimmt an den cups. Ganz, ganz, ganz bestimmt. Also holte ich meine Silikon-Muffinformen aus dem Keller hoch und buk die Plätzkes einfach darin. Das klappte erstaunlich gut, werde ich jetzt öfter machen. So schön ordentlich! Und immer schön 15 g abwiegen. Exakt 15 g.

Leider habe ich nur ein Foto (das da oben) von den Cookies. Ich habe auch nur eins probiert, gleich nach dem Backen. Da waren sie noch nicht sooo toll.

Am nächsten Tag aber, gestern nämlich, da habe ich die Cookies mit nach Köln genommen und da haben wir, mein Cookiemonster und ich, die Plätzchen an die Familie verteilt (ich sollte öfter Mütze tragen)

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und da waren alle, besonders aber meine liebe Nichte Vanessa (auf dem Foto nicht vorhanden – shoppt gerade in der Innenstadt mit Nichte Nina und Großneffe Julian), so begeistert, dass ich gleich die ganze Kiste in ihre Hände gegeben habe. Und heute folgt das Rezept, damit sie nicht weinen muss, weil die Sucht sie heulen und mit den Zähnen klappern lässt. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: White Chocolate Chunk Almond Cookies
Kategorien: Cookies, Plätzchen, Mandeln, Kokos
Menge: 40 Stück

Zutaten

90 Gramm   Dark brown sugar
25 Gramm   Schmelzflocken
70 Gramm   Rohrzucker
210 Gramm   Mehl
1/2 Teel.   Baking soda
1/2 Teel.   Salz
250 Gramm   Butter
40 Gramm   Light corn syrup
1     Ei
2 Teel.   Vanilleextrakt, flüssig
200 Gramm   Kokosschokolade, Lindt
100 Gramm   Mandeln, gehackt

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  "White Chocolate Chunk Macadamia Cookies" aus dem Buch
  "great cookies", Carol Walter
  ISBN 9780609609696
  Erfasst *RK* 01.02.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Braunen Zucker, Schmelzflocken und Rohrzucker im TM 4 Sek / Stufe 6 schreddern.

Mehl, baking soda und Salz in einer Schüssel mischen.

Butter und corn syrup in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer ca. 1 Minute verrühren, bis die Masse weich und cremig ist. Die Schmelzflocken-Zucker-Mischung zufügen und weitere 2 Minuten vermischen. Ei und Vanille zufügen, nochmals 1 Minute rühren. Die trockenen Zutaten in zwei Portionen zufügen und so kurz wie möglich verkneten.

Die in Stückchen geschnittene Schokolade und die Mandeln zufügen, mit einem Spatel unterziehen.

Jeweils 15 Gramm Teig mit einem Teelöffel abstechen, in Silikon- Muffinformen geben und etwas flach drücken. Im Origina werden die Teighäufchen mit viel Abstand auf ein Backblech gesetzt. Dann zerlaufen die Cookies aber zu sehr dünnen Plätzchen, das hat mir nicht gefallen.

13 Minuten backen, 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann die Cookies entnehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Aufbewahrung: bis zu fünf Tagen in luftdichten Behältern, mit Lagen von Backpapier dazwischen. Die Cookies können auch eingefroren werden.

Anmerkungen, Jutta:

Mitgenommen zur Dombesteigung in Köln am 02.02.2013 mit der Familie.

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Gabi hat auf ihrer Seite Alternativen zu den US-Produkten aufgelistet:

US-Produkte ersetzen

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Und wenn am Ende des Gedönses so ein schöner Erfolg steht, dann nimmt man das doch gerne in Kauf. *fingerüberkreuz*

PS: Ich musste mir heute erst mal einen Marzipanhefekranz backen, damit ich, vor lauter Cupgedöns völlig ausgezehrt, wieder zu Kräften komme. Eine Tüte Mitleid bitte!

Originalrezept gibt es auch:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: White Chocolate Chunk Macadamia Cookies (O)
Kategorien: Cookies, Plätzchen, Macadamia
Menge: 40 Stück

Zutaten

3/4 Tasse   Lightly packed very fresh dark brown sugar
1/2 Tasse   Quick (1 minute) oatmeal
1/3 Tasse   Granulated sugar
1 3/4 Tassen   All-purpose flour, spooned in and leveled
1/2 Teel.   Baking soda
1/2 Teel.   Salt
1 Tasse   (2 sticks) unsalted butter, slightly firm
2 Essl.   Light corn syrup
1     Egg, large
2 Teel.   Pure vanilla extract
8 ounces   Fine-quality white chocolate, cut into 1/4 to
      — 1/2-inch pieces
1 1/2 Tassen   Coarsely chopped macadamia nuts

Quelle

  "great cookies", Carol Walter
  ISBN 9780609609696
  Erfasst *RK* 01.02.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Heat the oven to 375° F (190° C).

Place the brown sugar, oatmeal, and granulated sugar in the work bowl of a food processor fitted with the steel blade and process 2,5
– 3 minutes, stopping occasionally to pulse. The oatmeal must be very finely ground.

In a medium bowl, strain together the flour, baking soda, add salt. Set aside.

In the large bowl of an electric mixer fitted with a paddle attachment, mix the butter and corn syrup together on medium-low speed, mixing until smooth and creamy, about 1 minute. Add the oatmeal-sugar mixture in three additions and beat for 2 minutes. Add the egg and vanilla and beat for 1 minute longer. Scrape down the bowl as needed. Reduce the mixer speed to low, add the dry ingredients one-half at a time, and mix just until blended. Using a large rubber spatula, fold in the cocolate pieces and the macadamia nuts.

Drop 1,5-inch mounds of dough, about the size of a large walnut, from the tip of a tablespoon onto cookie sheets, abour 3 inches apart. Bake the cookies for 10 to 12 minutes, until the edges begin to turn a golden brown. Do not overbake.

Remove the cookies from the oven and let stand for 2 minutes. When firm enough to handle, transfer to a cooling rack.

STORAGE: Store in an airtight container, layered between strips of wax paper, for up to 5 days. These cookies may be frozen.

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Schon wieder lecker – Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)

 

FRAGEN: 

Ich frage mich: "Wieso heißt ein Rodonkuchen "Puffer"?" 

Gabi fragt sich: "Kann ein Dulce de Leche Cheesecake auch Double Toffee Cheesecake heißen?"

Barbara (derzeit im Backwahn) fragt sich: "Um welchen Kokoskuchen handelt es sich eigentlich?"

ANTWORTEN: 

Meine Frage kann ich nicht beantworten.

Gabis Frage kann ich auch nicht beantworten, frage mich aber das gleiche. Falls ein Backwütiger das Heft nur kaufen möchte, weil er unbedingt den Double Toffee Cheesecake backen will, rate ich ihm, bei USA kulinarisch reinzuschauen, weil er sich das Geld für das Heft danach sparen kann.

Barbaras Frage hingegen kann ich beantworten. Frau Kampi kennt die Antwort übrigens auch. 

Büdddeschöööön: 

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Schon wieder ein Lecker-Rezept – ich kann mich nicht dagegen wehren. Diesmal aus der Special-Edition "Bakery", das einige nette Rezepte enthält, von denen mir zumindest eines extrem bekannt vorkommt. 

Den Marmor-Kokoskuchen habe ich bisher zweimal gebacken, in zwei kleinen Formen statt in einer großen. Der erste Versuch wollte so gar nicht nach Kokos schmecken. Beim zweiten Mal habe ich die Kokosraspeln geröstet und Kokossirup zugefügt. Schon besser, für mich könnte es aber ruhig noch ein wenig mehr Coconut-Feeling Tasting sein. 

Die Textur des Kuchens gefällt mir.

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Die Krume ist schon weich und saftig, was bestimmt an der fettigen Kokosmilch liegt. Ich habe schon überlegt, demnächst bei einem stinknormalen Rührkuchen die Milch durch Kokosmilch zu ersetzen und bin gespannt, ob das funktioniert. 

Alles in allem ist dieser "Puffer" ein empfehlenswerter Kuchen, der hübsch aussieht, schön schokoladig ist und sogar einen Versand in das Land der Gardofflbuffr und des Groidr-Gwoargs ohne Unfall übersteht. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)
Kategorien: Rodonkuchen, Marmorkuchen, Kokos, Kokosmilch
Menge: 2 Formen, 18-20 cm Durchmesser oder 1 Form, 26 cm Durchme

Zutaten

300 Gramm   Butter, weich
400 Gramm   Mehl
200 Gramm   Zartbitter-Kuvertüre
300 Gramm   Zucker
1/4 Teel.   Salz
5     Eier, Gr. L
1 Pack.   Weinstein-Backpulver
100 Gramm   Kokosmilch, ungesüßt
25 Gramm   Kokossirup
50 Gramm   Kokosraspeln
15 Gramm   Kakao
25 Gramm   Kokosfett 

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lecker Spezial 01/12
  Erfasst *RK* 20.03.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

2 kleine Springformen mit Rohrbodeneinsatz fetten und mit Mehl ausstäuben.

Kuvertüre hacken. Kokosraspeln in einer trockenen Pfanne anrösten.

Butter schmelzen, mit Zucker, Kokossirup und Salz in der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Kokosmilch unterziehen, Mehl und Backpulver mischen und schnell unterziehen.

Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kokosraspeln, unter die andere Hälfte Kakao und 50 g gehackte Kuvertüre rühren. Erst den hellen, dann den dunklen Teig je zur Hälfte in die Formen füllen. Beide Teige mit einer Gabel sprialförmig durchziehen und glatt streichen.

35-45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur 150 g Kuvertüre und Kokosfett schmelzen, etwas abkühlen lassen. Kuchen mit der Glasur überziehen, mit Kokosraspeln bestreuen und den Guss fest werden lassen.

Anmerkungen, Jutta:

2012 03 06 Nach Originalrezept hergestellt. Hat überhaupt nicht nach Kokos geschmeckt.

2012 03 11 Kokosrapseln geröstet, Kokossirup zugefügt. Jetzt schmeckt man den Kokos etwas, aber nicht sehr intensiv. Kuchen fluffig, schöne Konsistenz, wohl wegen der fettigen Kokosmilch.

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Wunschkonzert: Ananas-Kokos-Konfitüre II (TM)

Gestern gab es ja Brioche. Und Ursula, bei der ich das Rezept gefunden hatte, fragte an, ob ich ihr das Rezept geben könne für die Konfitüre, die auf diesem Stück Himmelreich zu sehen ist:

Ananas-Kokos-Konfitüre II (M) 
 

 Auch wenn es manchmal heißt, dass das Leben kein Wunschkonzert ist, bei uns Bloggers ist das ganz anders. Hier geht so mancher Wunsch oder Traum in Erfüllung.

Bitteschön!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ananas-Kokos-Konfitüre II (TM)
Kategorien: Konfitüre, Südfrüchte, Thermomix
Menge: 4 Große Gläser

Zutaten

800 Gramm   Ananas, vorbereitet gewogen
100 Gramm   Kokosraspeln
70 Gramm   Kokossirup (Monin)
1 kg   Gelierzucker 1:1
1 Prise   Salz

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 29.05.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Hälfte der Frucht in kleine Stücke schneiden. Die andere Hälfte im Thermomix (oder jedem anderen Blender) zu Pampe verarbeiten.

Alle Zutaten in einen großen Topf geben, mischen und ein paar Stunden ziehen lassen.

Aufkochen, ca. drei Minuten bis zur erfolgreichen Gelierprobe kochen, in Gläser füllen.

Anmerkungen, Jutta:

Die Konfitüre wurde im Juni 2007 hergestellt. Jetzt, drei Jahre später, habe ich immer noch welche im Vorrat und sie ist durchaus noch essbar:

http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2010/05/ nachgemachtbrioche-m.html

=====

Übrigens ist das, was im Rezept steht, tatsächlich so. Die Konfitüre ist drei Jahre alt und schmeckt so gut wie am ersten Tag. Farblich ist sie ein wenig nachgedunkelt und am Boden hat sich ein kleiner Satz süßer Saft abgesetzt. Ansonsten prima.

Ach ja, falls ihr euch schon fragt, wieso A-K-Konfitüre II ?? Ananas-Kokos-Konfitüre I gibt es auch. Mit Gelierzucker 2:1 und weniger Kokos - schmeckt nicht.

Vor drei Jahren hatte ich die Idee, mich mit eigenen Konfitüren selbständig zu machen und habe fleißig experimentiert, alles fein säuberlich in ein Buch geschrieben und als ich schon eine Reihe Rezepte zusammen hatte, habe ich Erkundigungen eingezogen, was man so alles beachten muss, wenn man in der heimischen Küche Konfitüre kochen will, um sie zu verkaufen.

Nachdem ich den Telefonhörer aufgelegt hatte (gibt es diesen Ausdruck für das Ding, das man sich ans Ohr hält, eigentlich noch?), war zumindest dieser Traum ausgeträumt.

Und da bei Bloggers Träume in Erfüllung gehen, habe ich mir 'nen Manzfred und ein Blog angeschafft. Is auch schön.

Schön war auch die Führung durch die Kleinmarkthalle, an der wir heute teilgenommen haben. Neugierig? Guuuuut!!!!!

Kleinmarkt - Ananasbanane mit Limettensaft

Apfelkuchen mit Kokosbaiser (M)

Apfelkuchen mit Kokosbaiser, Detail

Die Hefte von kochen & genießen haben es mir sehr angetan und auf das Sonderheft für Torten, das einmal im Jahr erscheint, freue ich mich schon lange vorher. Die Rezepte sind nicht spektakulär, aber die  Ergebnisse schmecken immer und sind keine überkandidelten Kreationen, für die man stundenlang in der Küche stehen muss. Es soll ja Leute geben, die Motivtorten backen…

 Apfelkuchen mit Kokosbaiser, komplett1

Nun ja, der Apfelkuchen mit Kokosbaiser war mal wieder so ein einfacher, aber köstlicher Kuchen, den man gut einen Tag vor dem Servieren zubereiten kann. Manzfred hat ihn perfekt hingekriegt. Und wir haben ihn ziemlich flott verputzt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelkuchen mit Kokosbaiser (M)
Kategorien: Rührteig, Äpfel, Baiser, Kokos
Menge: 1 Kuchen, Durchmesser 26 cm, 8 cm hoch

Zutaten

H FÜR DEN BELAG
800 Gramm   Äpfel
30 Gramm   Zitronensaft
30 Gramm   Zucker
H FÜR DEN TEIG
2     Eier
3     Eigelb
125 Gramm   Margarine
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillinzucker
175 Gramm   Mehl
5 Gramm   Backpulver
30 Gramm   Rum
H FÜR DAS BAISER
3     Eiweiß
1 Prise   Salz
175 Gramm   Zucker
100 Gramm   Kokosraspeln
H FÜR DIE GARNITUR
1 Essl.   Kokosraspeln
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: kochen&genießen Sonderheft
  "Torten-Hits No. 9"
  Erfasst *RK* 18.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Springform fetten und bemehlen.

Äpfel schälen, vierteln, grob würfeln. Mit Zitronensaft und Zucker mischen.

Manzfred auf 160 °C vorheizen.

3 Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Margarine, Zucker, Vanillin- Zucker und Salz cremig rühren. 2 Eier und 3 Eigelb einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit Rum portionsweise kurz unterrühren. In die Form streichen. Äpfel darauf verteilen und dabei etwas in den Teig drücken. 30 Minuten backen.

3 Eiweiß und eine Prise Salz steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis er sich ganz gelöst hat. 100 g Kokosraspeln unterheben, Baisermasse auf den Kuchen streichen und mit 1 Esslöffel Kokosraspeln bestreuen.

Bei gleicher Hitze und angelehnter Tür ca. 20 – 25 Minuten weiterbacken. Das Baiser sollte leicht gebräunt sein.

Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Backen konventionell: E-Herd: 175 °C; Umluft 150 °C; Gas: Stufe 2

Anmerkungen, Jutta: ein sehr schöner Kuchen, den ich bald wieder backen werde. Auch bestimmt gut mit Stachelbeeren. Nach zwei Tagen schmeckte er am besten. Im kalten Keller, aber nicht im Kühlschrank aufbewahrt.

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