Blogevent LXXXV – Aus Sultans Küchen *** Türkische Köfte mit Backofen-Kartoffeln

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Ein Event so ganz nach meinem Geschmack betreut diesmal Ninive von music, dream and more. Alles dreht sich um den Orient, speziell um die Türkei und dieses Thema weckt Erinnerungen an schöne Reisen und köstliche Speisen.

In Usbekistan aßen wir Plow, in Marokko Tajine und in Iran köstlichen Reis mit knuspriger Kruste. Und in der Türkei? Da waren wir noch nicht.

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Woher also das Rezept für dieses Event nehmen? Ein Blick ins Bücherregal half weiter – nehmen wir doch einfach "Orient" von Zabert-Sandmann. Dieses Buch steht seit April 2009 ungelesen im Schrank, was eine absolute Schande ist, denn die Rezepte lesen sich köstlich und das, was ich heute daraus gekocht habe, schmeckte auch so. Wunderbar!

Es gab Köfte, also türkische Frikadellen, mit Backofen-Kartoffeln, Tomaten und einem schönen Quarkdipp. Sehr zu empfehlen.

Tuerkische Koefte mit Backofen-Kartoffeln_bearbeitet-1

Mit einem Stück Fladenbrot und der doppelten Menge Dipp als Begleiter würde ich es auch nicht vom Tisch treten.

Vielen Dank an Ninive und zorra für das Event, das uns neben schönen Erinnerungen auch eine tolle Mahlzeit und die Lust auf Urlaub in der Türkei bescherte.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Türkische Köfte mit Ofenkartoffeln (M)
Kategorien: Türkei, International, Rinderhack, Kartoffeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2     Zwiebeln
2 Essl.   Olivenöl
500 Gramm   Rinderhack
1     Ei
1 Teel.   Salz
1 Teel.   Thymian, getrocknet
1 Teel.   Kreuzkümmel, ganz
1/2 Teel.   Rosenpaprika
2     Knoblauchzehen
2 Essl.   Petersilie
4 Essl.   Paniermehl
150 Gramm   Schafskäse
1 kg   Kartoffeln
4     Tomaten, groß
200 ml   Wasser
2 Teel.   Gek. Brühe
2 Teel.   Tomatenmark
H FÜR DEN DIPP
3 Essl.   Zitronensaft
250 Gramm   Quark, 40%
1 Essl.   Petersilie
1/2 Teel.   Salz

Quelle

  "Orient" – modifiziert
  ISBN 9783898831147
  Erfasst *RK* 11.03.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Zwiebeln fein zerkleinern, in 2 EL Öl glasig dünsten.

Rinderhack mit Ei, Salz, Thymian, Kreuzkümmel, Rosenpaprika, den zerdrückten Knoblauchzehen, Petersilie, dem gewürfelten Schafskäse, Paniermehl vermengen. Aus der Masse 12 Knödel formen und auf ein Blech setzen.

Kartoffeln schälen und klein schneiden. Um die Köfte herum drapieren. Tomaten heiß überbrühen, abziehen und das Innenleben entfernen. Ebenfalls in kleine Stücke schneiden und auf das Blech legen.

Wasser aufkochen, mit der gekörnten Brühe und dem Tomatenmark verrühren. Über die Zutaten auf dem Blech gießen.

Blech in den Ofen schieben und 30 Minuten backen. Ab und an die Tür öffnen, um Schwaden abzulassen.

In der Zwischenzeit für den Dipp alle Zutaten verrühren.

Nach dem Backen Köfte, Kartoffeln und Tomaten mit dem Dipp genießen.

Anmerkungen, Jutta: köstlich! Ein Stück Fladenbrot dazu und die doppelte Menge Dipp schaden nicht.

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Möhren-Kreuzkümmel-Terrine (DGC)

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Puh, das war aber aufregend.

1. Noch nie eine Terrine hergestellt.

2. Noch nie die nagelneue, aber mittlerweile schon ziemlich alte Terrinenform ausprobiert.

3. Noch nichts aus dem unbenutzten, sehr schönen, aber mittlerweile ebenfalls ziemlich angestaubten Buch "Terrinen & Pasteten" des Christian Verlages zubereitet. Gesehen auf der Buchmesse, gekauft im folgenden Dezember…2009.

Was für ein Glück, dass ich mich bereit erklärte, für eine Feier eine Terrine herzustellen.  So konnte ich endlich mal das unbekannte Dreierlei abhaken. Die Testversion wurde heute hergestellt und zunächst sah es gar nicht gut aus – hatte ich schon befürchtet.

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Aber nach dem Abkühlen und Stürzen war die Terrine ganz nett anzusehen,

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mit einem Hauch Deko gefiel sie mir prima.

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Geschmeckt hat sie auch. Im Original habe ich 1 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Kräutersalz verwendet. Da hätte ich noch ein wenig  kräftiger zuschlagen können. Deshalb habe ich die Salzmenge im Rezept angepasst, bin mir aber nicht ganz sicher, ob es vielleicht doch ein wenig zu viel sein könnte. Vorsicht ist angebracht.

Zum Dazuessen wurden zwei Dipps auf Joghurtbasis hergestellt. Einer mit Knoblauch, Salz und Pfeffer, der andern mit Curry, Salz und Pfeffer. Curry hat gewonnen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Kreuzkümmel-Terrine (DGC)
Kategorien: Vorspeise, Sahne, Eier, Möhren, DGC
Menge: 8 bis 12 Portionen

Zutaten

1 kg   Möhren
5     Eier
400 ml   Sahne
5     Fäden Safran
1/2 Teel.   Currypulver
1/2 Teel.   Kreuzkümmelsamen (Cumin)
1 1/2 Teel.   Salz (eventuell etwas weniger)
1 1/2 Teel.   Kräutersalz (eventuell etwas weniger)
      Pfeffer, weiß
      Schnittlauch

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Terrinen und Pasteten", Stéphane Reynaud /
  Charlotte Lascève
  Christian Verlag
  Erfasst *RK* 01.08.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Terrinenform (1 Liter Volumen) fetten und mit einem Stück aufgeschnittenem Bratschlauch auslegen, dabei die Seiten überstehen lassen.

Safranfäden mit einem Schlückchen kochendem Wasser übergießen.

Die Möhren schälen und der Länge nach auf der Brotschneidemaschine in 3 mm dicke Streifen schneiden.

In einen gelochten Dampfgarereinsatz geben, im Automatikprogramm – Dampfgaren – Gemüse – Pariser Karotten – groß – bissfest garen.

Die Eier mit der Sahne, dem abgeseihten Safranwasser und dem Currypulver verquirlen, mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken.

Die Möhrenstreifen gleichmäßig in die Form schichten, dabei lagenweise sporadisch mit Kreuzkümmelsamen bestreuen. Mit der Sahne-Safran-Curry-Mischung übergießen. Mit der überstehenden Bratfolie verschließen, Deckel aufsetzen, dann 30 Minuten bei 180° C / 90% Feuchte und 10 Minuten 100° C / 100° Feuchte garen. Die Terrine abkühlen lassen, dann stürzen und mit sehr fein geschnittenen Schnittlauchröllchen bestreuen.

Dazu passt ein Dipp mit Curry.

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Gelernt habe ich mindestens zwei Dinge:

Erstens: eine Terrine herzustellen ist ganz einfach!

Zweitens: ein Kilo Möhren, zwei Becher Sahne und fünf Eier passen tatsächlich in eine Form mit 1 Liter Inhalt. Kann mir das mal Jemand erklären?

Wenn das kein Fall für DKduW ist, dann weiß ich es auch nicht.


PS: Wer das Rezept mit der Anleitung für konventionelle Herstellung haben möchte, darf sich gerne melden. Das gilt übrigens für alle Rezepte, die ich hier poste.