Otto hat’s druff: Apfel-Olivenöl-Kuchen mit Ahornsirup-Topping

Zu meinem Geburtstag hat mir meine Familie, da nicht gefeiert werden konnte, ein ganz tolles Paket geschickt, unter anderem mit allen möglichen Gutscheinen. Einer davon war von den goldischsten Buchhändlern des Universums und ihrer hähnelschen buchhandlung in Hachenburg, wo diese Woche die Bücher geordert wurden und pfeilschnell den Weg nach Fulda fanden. Eines davon ist das „Sweet“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh.

Ein erster Blick ließ mich erzittern vor Entzücken. Eigentlich wollte ich kleine Zettelchen an die Stellen mit den favorisierten Rezepten legen. Ich habe mich dann umentschieden und Zettelchen an die Stellen gesteckt, wo mich die Rezepte nicht so ganz vom Hocker schmetterten. Deren Anzahl war extrem überschaubar und die Entscheidung für die erste Backaktion fiel nicht leicht. Schräg genug für mutiges Ausprobieren war der Apfelkuchen mit Olivenöl. Unvorstellbar für mich und deshalb bestens geeignet für ein erstes Experiment. Interessant, dass die Sultaninen in Wasser gekocht werden, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen ist. Das ist mir auch noch nicht untergekommen, führte aber dazu, dass der Kuchen sehr saftig ist und wohl auch bleibt und richtig fette Früchtchen den Teig bevölkern.

Ich mache es kurz: Das Teil ist der Hammer! Es ist süß, es ist fettig, es ist mächtig und es ist guuuut! Und ich bin sicher, morgen schmeckt es noch besser.

Das Krokant habe ich aufgestreut, obwohl es nicht im Rezept stand. Erstens habe ich ein gestörtes Verhältnis zu diesen unordentlichen Kuchen, die nicht komplett mit Creme eingestrichen sind – naked cakes … pfff… und zweitens habe ich auch nicht so gern, wenn die Oberfläche jungfräulich, nur von Streichmasse berührt, rumdümpelt. Also Krokant drauf und schon ging es mir besser.

Nussallergiker aufgepasst – der Kuchen schmeckt überhaupt nicht nach Olivenöl, sondern so, als wären Nüsse drin. Sind aber keine – wenn man das Krokant auf dem Topping weg lässt.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Olivenöl-Kuchen mit Ahornsirup-Topping
Kategorien: Ottolenghi/Goh, Sweet, Rührkuchen, Knaller
Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser

Zutaten

H KUCHEN
100Gramm Sultaninen
200Gramm Wasser
200Gramm Zucker
150ml Natives Olivenöl extra
2  Eier, Größe M
1Teel. Vanilleextrakt, flüssig (oder Mark 1/2
   — Vanilleschote)
1Teel. Zitronenschale, gerieben
800Gramm Äpfel (ca. 5 Stück)
350Gramm Mehl
1/2Teel. Zimt, gemahlen
1 1/2Teel. Baking Soda (Speisenatron)
1 1/2Teel. Backpulver
1/2Teel. Salz
2  Eiweiß, Größe M
75Gramm Wasser
H TOPPING
100Gramm Butter, weich
100Gramm Rohrzucker
85Gramm Ahornsirup
200Gramm Frischkäse, Sahne (30 Minuten vor der
   — Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen)
   (Krokantstreusel)

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Yotam Ottolenghi, Helen Goh "Sweet"
 Erfasst *RK* 07.06.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Sultaninen mit 200 g Wasser aufkochen und leicht köcheln lassen, bis das ganze Wasser aufgenommen wurde.

Zucker, Olivenöl, Eier, Vanille und Zitronenschale in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer auf mittlerer Stufe schlagen, bis die Mischung hell und dickflüssig ist und sich das Volumen verdoppelt hat. Luftbläschen in der Masse sind nicht erwünscht, also nicht zu flott aufschlagen.

Während die Masse Gestalt annimmt, Manzfred auf 160° C vorheizen, Formboden mit Backpapier auskleiden, Ring nicht fetten. Äpfel schälen, vierteln und in Stifte schneiden. Ich habe dafür das feine Gitter des Nicer Dicers benutzt. Mehl, Baking Soda, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben. Eiweiß zu Schnee schlagen.

Die fertige Eiermasse mit Äpfeln, Sultaninen und 75 ml Wasser vermengen. Die trockenen Zutaten unterziehen. Eischnee vorsichtig unter die Kuchenmasse heben. In die Form füllen und 60 Minuten backen. Je nach Ofen schauen, dass die Oberseite nicht zu dunkel wird. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen, Ring entfernen und komplett auskühlen lassen. Eventuell einen Tag zuvor schon zubereiten. Ich habe nach einer Weile das Backpapier entfernt, war mir zu feucht am Boden.

Für das Topping Butter, Zucker und Ahornsirup mit dem Flachrührer in der Küchenmaschine hell und schaumig aufschlagen, dann den Frischkäse portionsweise unterziehen. Weiterschlagen, bis der Guss glatt und dickflüssig ist. Das dauert ca. 2 Minuten.

Wenn der Kuchen komplett kalt ist, einmal durchschneiden und mit der Hälfte des Toppings füllen. Mit der anderen Hälfte die Oberfläche des Kuchens überziehen. Hierbei einen Löffel benutzen und Wellen formen. Ich habe noch Krokant aufgestreut.

Anmerkungen, Jutta: toller Kuchen, sehr saftig, sehr locker, aber auch sehr süß und mächtig. Trotzdem ein Knaller.

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Quarkgugelhupf

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame namens Helga habe ich mich ins Zeug gelegt und blogge diesen Gugelhupf, der erst um 15.30 Uhr am heutigen Tage den Backofen verließ.

Beim Krosen fiel mir die Tage „Backen ganz einfach“ von Hedwig Maria Stuber in die Hände. Genau gesagt war es nachts gegen 2 Uhr, als ich noch eine kleine Bettlektüre genoss und währeddessen am liebsten wieder aufgesprungen wäre, um den ein oder anderen Kuchen aus diesem Buch zu backen. Schöne, bodenständige Kuchen, feine Torten und auch herzhaftes Gebäck findet man hier und der Nusskuchen, den ich buk, war ebenfalls ein Genuss. Rezept kommt bald.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkgugelhupf
Kategorien: Rodon, Gugel, Flott, Rosinen
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

150Gramm Butter, weich (hier Margarine)
200Gramm Zucker
1Prise Salz
2Pack. Vanillezucker
2  Eier
   Zitronenabrieb (oder Orange)
250Gramm Magerquark (hier 20%)
40Gramm Haselnüsse, gemahlen
40Gramm Mandeln, gehackt
70Gramm Sultaninen
1-2Essl. Rum
300Gramm Mehl
1Pack. Backpulver

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Hedwig Maria Stuber, "Backen ganz einfach"
 ISBN978-3-8354-1245-3
 Erfasst *RK* 25.05.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Vorbereitungen:

Sultaninen in Rum einlegen. Ich habe immer ein Glas Rumrosinen im Vorrat, fiel also bei mir flach. Rodonform fetten. Manzfred auf 170° C vorheizen. O- und U-Hitze 190° C. Geröstete, gehackte Haselnüsse kaufe ich fertig und zerkleinere sie im Thermomix. Eier in heißes Wasser aus dem Hahn legen. Zitronenschale abreiben. Für Rührteige benutze ich immer Margarine statt Butter. Der Teig wird einfach fluffiger – finde ich. Ansonsten immer Butter. Los geht’s:

Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Eier nach und nach zufügen, sehr ordentlich unterziehen, bevor das zweite Ei zugefügt wird. Zitronenabrieb, Quark, Haselnüsse, Mandeln und Sultaninen unterziehen. Mehl mit Backpulver mischen, über die Masse sieben und mit einem Kochlöffel unterziehen. Ich habe dann noch zwei Esslöffel von dem Rum aus meinem Rumrosinenglas zugefügt.

In die Rodonform geben, 45 Minuten backen. Stäbchenprobe.

Kuchen schmeckt am nächsten Tag bestimmt noch besser, wenn er so richtig schön durchgezogen ist. Ruhig ordentlich Zitronenabrieb verwenden, sonst schmeckt der Kuchen zu flach.

Bissi Puderzucker als Topping schadet nicht.

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Pandemiekuchen: Saftiger Schneckenkuchen

Eine Freundin fragte, ob ich der Pandemie durch das Backen von Kuchen die Stirn biete und gleichzeitig die geneigte Leserschaft mit Süßem verführe und vom Gedanken an Viren und Krankheit ablenke. Joh, also, warum eigentlich nicht? Wenn man Limonade aus Zitronen macht, die einem das Leben schenkt, dann könnte ich doch auch Backwerk herstellen, wenn die Zeiten düster werden.

Trost bietet so ein Stück Kohlenhydratmingmang in Form saftiger Hefeteigkringel auf jeden Fall und die Zutaten könnte man sogar hamstern, um wochenlang Schnecke um Schnecke zu sich nehmen zu können. Allerdings werde ich schon morgen alles daran setzen, für Abwechslung zu sorgen. Da backe ich was mit Walnüssen.

Heute also dieser wirklich saftige Blechkuchen, den wir tagelang gegessen haben und der auch nach dem Backtag sehr gut schmeckt, wenn man ihn mal kurz in die Mikrowelle steckt. Ein paar Sekunden, dann ist er wie frisch.

Der Hefeteig wird ausgerollt, mit einer Puddingmasse bestrichen, in Scheiben geschnitten und dann flott gebacken.

Uns hat der Blechkuchen auch ohne Guss bestens gemundet, auf die Aprikosenkonfitüre noch Zuckerguss zu träufeln, wäre mir zu viel des Süßen gewesen.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Saftiger Schneckenkuchen
Kategorien: Blechkuchen, Pudding, Hefeteig
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

TEIG
500Gramm Weizenmehl
20Gramm Hefe, frisch
50Gramm Zucker
1Pack. Vanillinzucker
1Prise Salz
2  Eier
125ml Milch
100Gramm Butter
FÜLLUNG
2Pack. Puddingpulver, Vanille (zum Kochen)
750ml Milch
80Gramm Zucker
1Prise Salz
150Gramm Sultaninen
APRIKOTIEREN
2Essl. Aprikosenkonfitüre
GUSS
100Gramm Puderzucker
1-2Essl. Wasser

Quelle

 Rezept modifiziert.
 Original: „Allerbeste Blechkuchen“ ISBN 978-3-7843-5587-0
 Erfasst *RK* 12.03.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Fettpfanne fetten.

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig bereiten. Gut aufgehen lassen.

Derweil die Füllung zubereiten. Aus den Zutaten bis auf die Sultaninen einen dicken Pudding kochen, Sultaninen unterziehen, abkühlen lassen. Immer mal wieder umrühren.

Teig durchkneten, auf 40×60 cm ausrollen. Mit Pudding bestreichen, von der Längsseite her aufrollen. In ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittseite nach oben in der Fettpfanne verteilen. So lange gehen lassen, bis sich die Teigstücke sichtlich vergrößert haben.

Rechtzeitig Manzfred auf 180° C vorheizen. Die Schnecken ca. 20 Minuten backen, bis sie appetitlich gefärbt sind.

Aprikosenkonfitüre im heißen Backofen flüssig werden lassen, Schnecken noch heiß damit einpinseln und abkühlen lassen. Wer mag, kann noch Zuckerguss aufsprenkeln, darauf habe ich verzichtet.

Anmerkungen, Jutta: Die Schnecken schmecken frisch am besten, aber auch später kann man sie kurz in der Mikrowelle erhitzen (5-10 Sekunden reichen völlig) und dann schmecken sie immer noch prima. Vielleicht kann man noch Marzipan in den Pudding rühren, schmeckt bestimmt auch nicht schlecht.

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Die schnelle Nummer: Rührkuchen mit Kirschen und Streuseln

Während im Instantpot der Linseneintopf garte, ließ ich meiner Phantasie freien Lauf und vor meinem inneren Auge materialisierte sich das Bild eines Streuselkuchens mit Obst, aber ohne Hefeteigboden, damit er schön lange frisch schmeckt.

Chefkochkochbuch aufgeklappt, „Rührkuchen Streusel“ eingetippt und schwupps, hatte ich den ersten Happen quasi schon auf der Gabel, denn die Herstellung ging wirklich schnell. Während Manzfred auf Backtemperatur hochheizte, wurden die Zutaten zu Teig und Streuseln verarbeitet und die Form war schneller voll als der Ofen heiß.

Der Kuchen schmeckt prima, wir mussten beide, obwohl nach der Hauptmahlzeit schon gut gesättigt, doch noch zwei Stücke vom Kuchen absäbeln.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rührkuchen mit Streuseln und Kirschen
Kategorien: Chefkoch, Rührteig, Kirschen, Streusel, Schnell
Menge: 30 Cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
120Gramm Butter
120Gramm Zucker
1Prise Salz
2  Eier
1Spritzer Bittermandelaroma
1 1/2Teel. Backpulver
200Gramm Mehl
25Gramm Speisestärke
H BELAG
1Glas Sauerkirschen
H STREUSEL
75Gramm Butter
75Gramm Zucker
1  Vanillezucker
 Etwas Zimt
2Essl. Mandeln, gehackt
150Gramm Mehl
1Prise Salz

Quelle

 Rezept modifiziert.
 Original gefunden bei Chefkoch von senficonny
 https://www.chefkoch.de/rezepte/1285821233934887/
 Apfelkuchen-mit-Ruehrteig-und-Streuseln.html
 Erfasst *RK* 03.03.2020 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Eier in heißes Wasser legen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen. Backform fetten.

Butter, Zucker und Salz in der Küchenmaschine hellschaumig aufschlagen. Währenddessen die Zutaten für die Streusel flott mit den Händen verkneten und Streusel herstellen. Eier und Aroma einzeln sehr sorgfältig unter die Masse für den Teig ziehen. Mehlmischung zufügen und mit dem Kochlöffel schnell unterziehen.

Teig in die Backform füllen, glatt streichen. Kirschen aufbringen, etwas in den Teig drücken. Streusel aufstreuen.

45-60 Minuten backen. Wer möchte,kann nach dem Abkühlen noch Puderzucker aufstreuen.

Anmerkungen, Jutta: locker, saftig, lecker. Gerne wieder 🙂

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Danke an senficonny für das Rezept.

DSGVO-Gedöns: Auch mit diesem Blogeintrag wird vielleicht Werbung betrieben, aber ich bekomme nix dafür. Nett, gell?

Jutta ohne Butta oder Not macht erfinderisch und führt zum Backen einer wunderbaren Apfeltorte namens Scharlotka

Manchmal ist es ja komisch. Da nimmt man sich etwas vor und wenn dann der große Tag da ist, stellt man mit Schrecken fest, dass es mit der Umsetzung nicht so einfach ist. Zum Beispiel heute.

Mein goldischer Mann war drei Tage auf großer Fahrt und ich stellte mir schon die leuchtenden Äugelchen vor, wenn er nach Hause kommt und als erstes einen herrlichen Körper Kuchen sieht.

Grumpy Cake – aber lecker

Ich ging also frisch ans Werk, stellte die Zutaten für einen Rührkuchen bereit um dann feststellen zu müssen, dass meine Buttervorräte gegen Null gingen. Also genau Null. Nix. Nada. Alles fott. Und nun?

Nach Heulen und Zähneklappern wurde das weltweite Netz durchsucht und beim Thermomixrezeptportal gab es die Lösung. „Scharlotka“! Dieser Name klang wie Musik in meinen Ohren. Russische Musik, Balalaikas und Lederstiefel, die den Kasatschok tanzen.

Nicht wirklich wie Musik säuselte die Spülmaschine, in der sich das Thermomixequipment befand. Also, russischen Kuchen backen ohne Butter und ohne Thermomix. Pff, kein Problem, wozu habe ich denn eine Rührmaschine!?!

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach, die Zutatenliste extrem überschaubar und das Ergebnis, ja, wie soll ich sagen… sensationell trifft es ganz gut. Biskuit mit gaaaanz viel Obst, also wirklich nicht übel, auch wenn das Aussehen des fertigen Objekts je nach Beleuchtung weniger Gutes erahnen lässt (hihi). Nein, es ist kein McFlurry.

Eine wirkliche Überraschung ist das Teil und ganz ohne Fett und bestimmt auch nicht schlecht als Dessert mit einem Bällchen Eis. Oder Eierlikör. Oder so.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Scharlotka (Russischer Apfelkuchen)
Kategorien: Biskuit, Torte, Äpfel
     Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser

                   Butter zum Einfetten
    700     Gramm  Äpfel
     30     Gramm  Zitronensaft
      3            Eier
    150     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      1     Prise  Salz
    150     Gramm  Mehl
    1/2      Pack. Backpulver
                   Puderzucker zum Bestäuben

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert. Original:
            Thermomix Rezeptwelt cookidoo
            -- Erfasst *RK* 11.10.2019 von
            -- Jutta Hanke

Eier so rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, dass sie
Zimmertemperatur haben bei Backbeginn.

Boden der Form mit Backpapier belegen, Rand fetten. Manzfred auf
180° C vorheizen.

Eier, Salz, Vanillezucker und Zucker in der Küchenmaschine
dickschaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit Äpfel schälen,
vierteln, entkernen und in hauchdünne Spalten schneiden. Mit dem
Zitronensaft vermengen. Mehl mit Backpulver mischen, unter die
Eimasse ziehen.

Die Hälfte des Teigs in die Springform geben, Äpfel aufbringen (ich
habe auch noch Sultaninen und Mandelstifte zugefügt), mit dem Rest
des Teigs bedecken.

15 Minuten backen, dann Temperatur auf 160° C reduzieren und weitere
35 Minuten backen. Gesamtbackzeit 50 Minuten.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Falls noch Zitronensaft
übrig ist, kann man auch Zuckerguss verwenden.

Anmerkungen, Jutta: erstaunlich tolles Rezept

Mit dem Thermomix geht das so:

Rühraufsatz einsetzen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in den
Mixtopf geben und 4 Min./37°C/Stufe 3 aufschlagen. Rühraufsatz
entfernen. Mehl und Backpulver zugeben, 10 Sek./Stufe 4 vermischen.

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Napfkuchen mit Quark

Dieser Beitrag könnte Werbung sein, obwohl ich das Buch mit meinem eigenen Geld gezahlt habe. Und auch sonst verdiene ich nichts mit meinen Zeilen. Oh schnöder Mammon, tapfer werde ich heute und für alle Zeiten deinen Versuchungen widerstehen!  Und nun, folgt meinen Worten, ihr treuen Gesellen…

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Marie Kondo tummelt sich auf Netflix, ich guck da so rein, ohne zu wissen was mich erwartet – irgendwas mit Aufräumen – und zack! hat das Weib mich verhext. Aufräumen ist jetzt mein Lebenselixier, ich räume und rolle und ordne und wische und rolle und räume und falte und räume…

Dabei finde ich auch schon mal Dinge, von denen ich nicht wusste, dass sie in großen Mengen in meinem Haushalt vorhanden sind. Zum Beispiel Orangeat und Zitronat. Oder Kuvertüre. Aber die kriejen wer später. Jetzt wird erst mal der Zitrusschale der Garaus gemacht.

Vor Urzeiten hatte ich mal einen Rodonkuchen mit Sultaninen gebacken und hatte jetzt die Idee, einfach noch Orangeat und Zitronat zuzufügen. Ein Rezept war auch schnell gefunden – im guten alten Dr. Oetker Backbuch findet man halt so Schätzchen, die vor Urzeiten gebacken wurden. Oldies but Goldies.

Prima war, dass nicht nur Sultaninen in den Teig sollten, sondern auch 150 g getrocknete Aprikosen. Jippy! Da bot sich doch an, von OZA je 50 g zu verwenden und genau das habe ich auch getan.

Der fertige Kuchen war locker, saftig und schmeckte nach einer Nacht Ruhe noch besser als am Backtag. Mir hat die Kombination bestens geschmeckt. Norbert mag eigentlich kein Orangeat oder Zitronat, weil er das Kauen auf den schwammigen Würfelchen unangenehm findet. Deshalb habe ich den Thermomix bemüht und alles ganz klein geschreddert. Trotzdem war der gute Mann nicht soooo überwältigt. Beim nächsten Mal backe ich dann nur mit Aprikosen und Sultaninen.

Der Kuchen hat mich wirklich überrascht, den backe ich sehr bald mal wieder.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Napfkuchen mit Quark
Kategorien: Rührkuchen, Quark, Trockenfrüchte, Sultaninen
Menge: 1 Gugelhupf

Zutaten

50Gramm Aprikosen, getrocknet (Original: 150 g)
50Gramm Orangeat (J: musste weg)
50Gramm Zitronat (J: s.o.)
125Gramm Margarine oder Butter
40Gramm Speiseöl
150Gramm Zucker
1Pack. Vanillezucker
5Tropfen Butter-Vanille-Aroma (Röhrchen)
   Salz
2  Eier
250Gramm Magerquark
375Gramm Weizenmehl
1Pack. Weinstein-Backpulver
5Essl. Milch
100Gramm Sultaninen
   Fett für die Form

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Dr Oetker, "Backen macht Freude"
 ISBN 978-3-7670-0664-5
 Erfasst *RK* 21.01.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Eier in heißes Wasser aus dem Wasserhahn legen. Manzfred auf 160° C vorheizen. Gugelhupfform fetten. Von der Mehlmenge 1 TL abnehmen. Aprikosen grob zerkleinern, mit Zitronat, Orangeat und Mehl in den Thermomix geben und 15 Sekunden, Stufe 10, sehr klein schreddern. Sultaninen mit einem weiteren TL Mehl von der Mehlmenge bestäuben.

Margarine / Butter in der Küchenmaschine geschmeidig rühren. Öl, Zucker, Salz, Vanillezucker und Aroma nach und nach unter Rühren zufügen. Jedes Ei so lange unterziehen, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Quark kurz unterziehen.

Mehl mit Backpulver mischen, abwechselnd mit der Milch zügig einarbeiten. Am besten mit einem Schneebesen oder Kochlöffel mit eine Loch, so bleibt der Kuchen schön locker. Die geschredderten Zitrusschalen und Aprikosen unterziehen, dann die Sultaninen vorsichtig unterheben. In die Form füllen und mit einem nassen Löffel glattstreichen.

Eine Stunde backen, 10 Minuten in der Form belassen, stürzen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta: locker, saftig, fruchtig – ich bin begeistert. Norbert möchte lieber nur Sultaninen und Aprikosen, die Zitrusschalen schmecken ihm nicht so gut.

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Gelleroumkoung

Ja, das verstehen nur die Eingeweihten, die aus Nünnberch und drumherum, Frrrrrangen halt. Ich finde diesen Dialekt so putzig und stelle mir immer Herrn Marquard vor, wie er so vor sich hin schwadroniert. Oder den Alexander  Herrmann  oder Karin (huhu Karrrrrin!).

Deshalb musste ich auch beim Lesen des Kochbuches sooo lachen, es war unwahrscheinlich. Ausdrücke wie „Budderzeich“, „Budding“, „Zibberlassooß“ oder „Schellee“ riefen bei mir Lachsalven hervor, vielleicht hat es deshalb so lange gedauert, bis ich endlich mal was ausprobiert habe aus dem Buch.

Das bekam ich von meinem Mann Anno Domini 2007 als Mitbringsel von einem Aufenthalt in Nürnberg überreicht und es trägt den Titel

Sadd & Dsufriedn – Das Neue Nürnberger Backbuch

Als Autoren werden M. Allmächd & A. Brenzlich angeführt. Spätestens nach dem Lesen dieser Namen kann man erahnen, was einen auf den nächsten 171 Seiten erwartet.

Es wird nicht nur gebacken, auch süße Speisen wie „Budding“ sind im Angebot. Insgesamt sind 160 Rezepte enthalten, von Aufläufen über Marmeladen, Breien, Gebackenem und Trinkbarem. Wie ich finde, eine gelungene Mischung.

Auch die Geschichte der Nürnberger Zuckerbäckerzunft wird zum besten gegeben, das Buch enthält neben den Rezepten viele Fotos und ist gespickt mit Anekdoten voller Lokalkolorit. Ein liebevoll gemachtes Buch, das mir erst beim neuerlichen Lesen so richtig ans Herz gewachsen ist.

Ich musste dann auch gleich mal ein Rezept ausprobieren, was mit Gelleroum – die habe ich derzeit im Überfluss zur Verfügung. Bei diesem mysteriösen Zeug handelt es sich um Möhren – Gelbe Rüben, die mit Nüssen und Ei zu einem wunderbar flaumigen, saftigen Kuchen vermählt werden. Der ist bei mir allerdings sehr stark in der Mitte eingesunken.

Tat dem Geschmack aber keinen Abbruch, sah nur doof aus. Beim nächsten Mal werde ich den Kuchenteig zu einer Kuppel formen und hoffen, dass er nicht so absinkt. Kann auch daran liegen, dass ich sieben statt fünf Eiweiß verwendet habe. Bei sieben Eiern erschien mir das irgendwie vernünftig.

Das Schlimmste, ja, die reinste Tortur, ist… Man muss den Kuchen zwei bis drei Tage undekoriert durchziehen lassen. Das ist toll, wenn man wenig Zeit hat und ein Fest ansteht. Mittwochs backen, samstags essen. Spitze!

Und blöd, wenn man Lust auf Kuchen hat, die Eigelbe schon in der Rührschüssel tanzen und man dann das Rezept bis zum Ende liest. Ok, wir waren mutig und haben den Kuchen einfach schon mal angeschnitten, überlebten diesen Frevel und fanden das Gebäck gut.

Eben, nach zwei Tagen, habe ich neuerlich ein wönzigös Stückchen probiert und ich sage euch – kein Vergleich. Der Koung hat wirklich durch das Ruhen sehr gewonnen, das sollte man also unbedingt einkalkulieren beim Planen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gelleroumkoung (Gelberübenkuchen)
Kategorien: Möhren, Kuchen, Backen, Nüsse
Menge: 1 Springform mit 26cm Durchmesser


Zutaten

200 Gramm Möhren
7 Eier
200 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1/2 Teel. Zimt
1 Messersp. Nelken, gemahlen
2 Essl. Kirschwasser
100 Gramm Walnüsse (Mandeln waren aus)
200 Gramm Haselnüsse
50 Gramm Semmelbrösel
50 Gramm Mehl
5 Gramm Backpulver
100 Gramm Zucker
H DEKO
200 Gramm Puderzucker
4 Essl. Zitronensaft

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
„Sadd & Dsufriedn – Das Neue Nürnberger Backbuch“ von M.
Allmächd & A. Brenzlich 🙂
Erfasst *RK* 18.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

ACHTUNG! Kuchen muss 2-3 Tage durchziehen!

Nüsse in der Jupiter-Küchenmaschine „mahlen“, feine Trommelreibe. Möhren putzen und ebenfalls mit der feinen Trommelreibe zerkleinern.

Manzfred auf 170° C vorheizen. Backform fetten. Eier trennen.

Eigelb mit 200 g Zucker, Salz, Gewürzen und Kirschwasser ordentlich in der Küchenmaschine aufschlagen.

Möhren mit Semmelbröseln, den geriebenen Nüssen, Mehl und Backpulver mischen und unter die Eigelbmasse ziehen.

Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen, vorsichtig unter den Teig heben.

In die Springform füllen, in der Mitte eine Kuppel formen und 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und gut verpackt 2-3 Tage ruhen lassen (das ist der schwerste Teil der Übung!). Mit Glasur überziehen und dann einen herrlich saftigen Kuchen genießen.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut! Kuchen ist stark in der Mitte eingesunken, deshalb habe ich im Rezept vorgeschlagen, eine Kuppel zu bilden. Vielleicht wird es dann nicht so schlimm. Kann auch daran liegen, dass ich das komplette Eiweiß zu Schnee geschlagen habe. Im Rezept werden nur 5 Eiweiß verwendet. Mache ich aber weiterhin so, das nicht optimale Aussehen des Kuchens tut dem Geschmack keinen Abbruch. Wunderbar saftig.

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Mein lieber Mann hat mir übrigens auch das Kochbuch gekauft. Werde ich demnächst mal aus der Versenkung holen und vielleicht sogar etwas daraus zubereiten. Das lasse ich euch dann wissen.

Vielleicht weiß ich bis dahin auch, wie man „Moongdredzerler“ ausspricht. Was ein „Magentratzerl“ ist, weiß ich ja 😉

 

 

Nachgemacht: Eva und die Äpfel – Bienenstich-Apfelkuchen

Eva verführte Adam mit einem Apfel und was folgte, war die Vertreibung der Sünder aus dem Paradies. Das ist schon etwas länger her und Schnee von gestern.

Wenn Eva heute mit Äpfeln verführt, dann sieht man bei Deichrunners Küche einen Kuchen und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Umgehend bewegt sich der Gläubige in die Küche, backt den Bienenstich-Apfelkuchen, probiert und wähnt sich gleich im Paradies auf Erden, ach was sage ich, im Himmelreich. Von Sünde keine Spur.

Backt diesen Kuchen! Er ist so gut! Hallelujah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bienenstich-Apfelkuchen
Kategorien: Mürbeteig, Äpfel, Bienenstich, Backen, Knaller
Menge: 26 Cm Durchmesser


Zutaten

H MÜRBETEIG
250 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Essl. Wasser, kalt
125 Gramm Butter
H BIENENSTICHBELAG
75 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
30 Gramm Honig
150 Gramm Mandelblättchen
25 Gramm Milch
H FÜLLUNG
1 kg Äpfel (Rubinette, klein)
300 ml Apfelsaft
1 Pack. Puddingpulver ‚Vanille-Geschmack‘ (zum Kochen)
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Zimt, gemahlen, nach Geschmack

Quelle

Rezept modifiziert. Original aus der Zeitschrift
‚Rezepte pur‘:
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-
apfelkuchen.html
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig aus den Zutaten im Thermomix, Teigstufe, eine dickkrümelige Masse herstellen. Auf das ungefettete Alublech schütten und mit den Händen festdrücken. Dabei einen Rand hochziehen. Teig 20 Minuten blind vorbacken.

Manzfred auf 150° C regulieren.

Für den Bienenstichbelag Zutaten außer Milch aufkochen und leicht bräunen. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (die Äpfel waren klein, da ging das sehr gut, wenn die Äpfel größer sind, Scheibchen herstellen). Aus den restlichen Zutaten einen Pudding kochen. Äpfel unterheben.

Masse in die Form füllen, 30 Minuten backen. Bienenstichmasse aufbringen (ich habe das mit den Händen gemacht, mit einem Löffel war mir das zu filigran) und weitere 30 Minuten backen. Je nachdem, wie saftig die Äpfel sind, Backofentür angelehnt lassen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.

Anmerkung, Jutta: göttlich!

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Als Schmankerl noch ein paar Fotos vom „making of…“

Boden, blind vorgebacken

Apfelfüllung vorher

Mandelmasse

Apfelfüllung nachher

Mandeldecke vor dem Backen

Mandeldecke nach dem Backen

Wir haben heute, am Sonntag, das letzte Stück des Kuchens verzehrt, der am Donnerstag gebacken wurde. Er schmeckte immer noch hervorragend. Schön fett Sahne drauf muss aber sein. Auch schon donnerstags.

Lachsrolle und Zitronencake

Ihr goldischen Menschen, ich bin ja ganz gerührt ob der Rückmeldungen zu meinem letzten Eintrag. Also, ich verspreche nichts, versuche aber, euch nicht mehr so lange leiden zu lassen. Meinen guten Willen zeige ich mit einem kleinen Gericht aus der flotten Küche und einem Zitronenkuchen, der immer wieder schöne Erinnerungen weckt. 

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Gestern gab es Lachs mit Kartoffeln und Salat. Der Lachs wurde schön langsam in Butter gebraten und das Fett war mir zu schade, um es zu entsorgen. Also wurden heute Pfannkuchen in der Fischpfanne gebacken, mit Meerrettichfrischkäse und Lachs gefüllt und aufgerollt. Ein schnelles, feines Abendessen. 

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Zum Nachtisch hatte ich einen Kuchen gebacken, den wir einmal gegessen haben, als wir in der Schweiz bei lieben Bekannten eingeladen waren. Dort gab es einen sehr saftigen, schön sauren Zitronenkuchen, den ich nach der Rückkehr sofort und danach sehr oft gebacken habe.

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Die in der Schweiz berühmte, fiktive Rezepttante Betty Bossi hat diesen Kuchen unters Volk gebracht und wir mögen ihn sehr gerne, weil er schnell herzustellen ist und durch das Tränken mit gezuckertem Zitronensaft schön saftig bleibt. Ich hätte schwören können, dass ich ihn schon gebloggt habe, habe ich aber nicht. Dann also jetzt und hier. Bis bald :-) 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Zitronencake, getränkt
Kategorien: Schnell, Gut, Rührkuchen
Menge: 1 Gugelhupf oder Kastenform

Zutaten

250 Gramm   Butter, weich
250 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
4     Eier
2     Bio-Zitronen, nur abgeriebene Schale
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
3     Zitronen, nur Saft (ergibt ca. 1 dl = 100 ml)
100 Gramm   Puderzucker

Quelle

  https://www.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/
  BB_KUCA130802_0184A-160-de?title=Getraenkter-Zitronencake
  Erfasst *RK* 06.05.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Butter mit Zucker, Zitronenschale und Salz sahnig rühren. Eier nach und nach unterziehen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mehl und Backpulver mischen, mit einem Kochlöffel unter die Masse ziehen. Teig in die vorbereitete Form füllen.

Ungefähr 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Cake herausnehmen, etwas abkühlen, mit einem Holzspiesschen dicht einstechen.

Zitronensaft und Puderzucker verrühren, über den Cake giessen. Eine Weile ziehen lassen, dann aus der Form nehmen. Nach Lust und Laune dekorieren.

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Nutella-Eierlikör-Marmorkuchen

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Bevor wir uns auf einen kleinen Ausflug nach Schwäbisch Hall machen, müssen wir uns erst einmal kräftig stärken. Zunächst die Nerven. Denn ich habe es schon wieder getan und einen Kuchen in der Nordic Ware Backform gebacken, aus der niemals nie nicht der Kuchen klebungslos heraus flutscht. Ich weiß es immer schon vorher und trotzdem gebe ich nicht auf. Wie blöd muss man eigentlich sein? Aber Ich bin ja vollkommen ruhig. Ausgeglichen. Schicksalsergeben. Könnt ihr meinen Mann fragen. Oder besser nicht. 

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Egal, was diese Form mir auch immer angetan haben mag, es war nichts, was man nicht durch eine ordentliche Portion Puderzucker aus der Welt hätte schaffen können und das Darunter war einfach schlicht und ergreifend köstlich. Sehr locker und geschmacklich eine Wucht.

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Gefunden habe ich das Rezept über Pinterest bei springlane, es geistern aber sehr viele Varianten durchs Netz. Ein paar Anpassungen habe ich vorgenommen, weil ich nicht genug Eierlikör hatte, bei Rührkuchen gerne Margarine statt Butter verwende (der Kuchen ist aber so locker, dass ich beim nächsten Mal den Versuch nur mit Butter starte) und Mehl am liebsten nicht mit der Küchenmaschine sondern per Kochlöffel unterziehe.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorkuchen mit Nutella und Eierlikör
Kategorien: Knaller, Rührkuchen, Gugelhupf
Menge: 1 Gugelhupfform, groß

Zutaten

125 Gramm   Butter
125 Gramm   Margarine
240 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
250 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
175 ml   Eierlikör
75 ml   Likör 43
100 Gramm   Nutella
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/
  marmorkuchen-eierlikoer-nutella/
  Erfasst *RK* 21.09.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eier frühzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur haben oder eine Weile in warmes Wasser legen.

Manzfred auf 170° C vorheizen. Gugelhupfform gründlich!! einfetten.

Butter und Margarine mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren. Eier einzeln unterrühren, bis eine schöne, gebundene Masse entstanden ist. Unter stetigem Rühren Eierlikör und Likör 43 dazugeben. Mehl mit Backpulver mischen, in zwei Portionen über die Masse sieben und mit einem Kochlöffel (mit Loch) zügig unterziehen.

Teig halbieren. Eine Hälfte des Teiges mit Nutella verrühren (ich rühre in einem separaten Gefäß den Teig ins Nutella).

Hellen Teig in die Form geben, dunklen Teig darauf verstreichen. Mit einer Gabel ein Marmormuster herstellen.

60 Minuten backen, unbedingt Stäbchenprobe machen. Kuchen 15 Minuten in der Form belassen, dann vorsichtig stürzen. Mit Puderzucker besieben, wenn er völlig abgekühlt ist.

Anmerkungen, Jutta: der Kuchen ist so locker, dass ich ihn beim nächsten Mal komplett mit Butter backen werde.

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Ach so, Schwäbisch Hall. Da waren mein lieber Mann und ich gestern und heute.

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Warum, das erfahrt ihr bald, denn ich werde hier im Blog andere Seiten aufziehen. Das Hauptaugenmerk liegt dann nicht mehr auf Rezepten, sondern auf allem. Ich koche und backe zu wenig Interessantes und erlebe zu viel, hier ist zu wenig los seit zu langer Zeit. Bleibt mir trotzdem gewogen, ich freue mich sehr, wenn ihr mich weiter begleitet und Schnuppschnüss besucht. Auch wenn Reisen, Garten, das Handarbeiten und anderer Kram vermehrt Einzug halten, geschmaust wird natürlich weiterhin. Entweder unterwegs oder am heimischen Herd. Vielen Dank, dass ihr nach 10 Jahren immer noch zu Besuch herein schaut, ihr treuen Gesellen! 

Eure Schnuppschnüss mit Manzfred