Nutella-Eierlikör-Marmorkuchen

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Bevor wir uns auf einen kleinen Ausflug nach Schwäbisch Hall machen, müssen wir uns erst einmal kräftig stärken. Zunächst die Nerven. Denn ich habe es schon wieder getan und einen Kuchen in der Nordic Ware Backform gebacken, aus der niemals nie nicht der Kuchen klebungslos heraus flutscht. Ich weiß es immer schon vorher und trotzdem gebe ich nicht auf. Wie blöd muss man eigentlich sein? Aber Ich bin ja vollkommen ruhig. Ausgeglichen. Schicksalsergeben. Könnt ihr meinen Mann fragen. Oder besser nicht. 

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Egal, was diese Form mir auch immer angetan haben mag, es war nichts, was man nicht durch eine ordentliche Portion Puderzucker aus der Welt hätte schaffen können und das Darunter war einfach schlicht und ergreifend köstlich. Sehr locker und geschmacklich eine Wucht.

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Gefunden habe ich das Rezept über Pinterest bei springlane, es geistern aber sehr viele Varianten durchs Netz. Ein paar Anpassungen habe ich vorgenommen, weil ich nicht genug Eierlikör hatte, bei Rührkuchen gerne Margarine statt Butter verwende (der Kuchen ist aber so locker, dass ich beim nächsten Mal den Versuch nur mit Butter starte) und Mehl am liebsten nicht mit der Küchenmaschine sondern per Kochlöffel unterziehe.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorkuchen mit Nutella und Eierlikör
Kategorien: Knaller, Rührkuchen, Gugelhupf
Menge: 1 Gugelhupfform, groß

Zutaten

125 Gramm   Butter
125 Gramm   Margarine
240 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
250 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
175 ml   Eierlikör
75 ml   Likör 43
100 Gramm   Nutella
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/
  marmorkuchen-eierlikoer-nutella/
  Erfasst *RK* 21.09.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eier frühzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur haben oder eine Weile in warmes Wasser legen.

Manzfred auf 170° C vorheizen. Gugelhupfform gründlich!! einfetten.

Butter und Margarine mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren. Eier einzeln unterrühren, bis eine schöne, gebundene Masse entstanden ist. Unter stetigem Rühren Eierlikör und Likör 43 dazugeben. Mehl mit Backpulver mischen, in zwei Portionen über die Masse sieben und mit einem Kochlöffel (mit Loch) zügig unterziehen.

Teig halbieren. Eine Hälfte des Teiges mit Nutella verrühren (ich rühre in einem separaten Gefäß den Teig ins Nutella).

Hellen Teig in die Form geben, dunklen Teig darauf verstreichen. Mit einer Gabel ein Marmormuster herstellen.

60 Minuten backen, unbedingt Stäbchenprobe machen. Kuchen 15 Minuten in der Form belassen, dann vorsichtig stürzen. Mit Puderzucker besieben, wenn er völlig abgekühlt ist.

Anmerkungen, Jutta: der Kuchen ist so locker, dass ich ihn beim nächsten Mal komplett mit Butter backen werde.

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Ach so, Schwäbisch Hall. Da waren mein lieber Mann und ich gestern und heute.

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Warum, das erfahrt ihr bald, denn ich werde hier im Blog andere Seiten aufziehen. Das Hauptaugenmerk liegt dann nicht mehr auf Rezepten, sondern auf allem. Ich koche und backe zu wenig Interessantes und erlebe zu viel, hier ist zu wenig los seit zu langer Zeit. Bleibt mir trotzdem gewogen, ich freue mich sehr, wenn ihr mich weiter begleitet und Schnuppschnüss besucht. Auch wenn Reisen, Garten, das Handarbeiten und anderer Kram vermehrt Einzug halten, geschmaust wird natürlich weiterhin. Entweder unterwegs oder am heimischen Herd. Vielen Dank, dass ihr nach 10 Jahren immer noch zu Besuch herein schaut, ihr treuen Gesellen! 

Eure Schnuppschnüss mit Manzfred 

Pimpimellas weltbester Marmorkuchen aka Grosis Marmorkuchen (M)

Manchmal ist es ja wirklich komisch. Schon seit Jahren will ich Grosis Marmorkuchen backen. Hab' ich nie geschafft. Irgendwie rutschte das Rezept immer weiter nach unten im to-do-Stapel und ward nie mehr gesehen. Dann musste ich heute Türen streichen und Rahmen streichen und hatte danach tierischen Bock auf Kuchen. 

Marmorkuchen auf Stiel

Was nicht weiter schlimm war, denn ich wußte, wie es geht und ich hatte ein Rezept und einen Plan und auch tierischen Bock, einen würdigen Ersatzmann für die schon lange vergessene Grosi zu backen. Was sage ich, würdig trifft es nicht, dieser Marmorkuchen ist nicht zu toppen. Melanie Pimpimella teilte ihre Begeisterung in Form eines Blogeintrages mit uns, titulierte ihn als weltbesten Marmorkuchen und das ist er auch. Garantiert. Galaktisch. Saftig. Köstlich.

Marmorkuchen auf Stiel

Das behaupteten auch die fleißigen Bäckerinnen von Grosis Marmorkuchen. Eva warf ihn auf den Markt, Heidi buk ihn, zorra buk ihn, Petra, Kathi, Barbara, EviRuby, Claudia…. alle buken ihn – nur ich nich'. Und alle waren ähnlich begeistert damals. 

Bei facebook habe ich dann heute die köstliche Backaktion gepostet und was habe ich dort erfahren? Grosis Marmorkuchen ist Pimpimellas weltbester Marmorkuchen. Nach mehr als vier Jahren ist er quasi als Reinkarnation der guten Grosi wieder auferstanden, um die Unwissenden und Schnarchnasen wie mich glücklich zu machen. Ach, wie ist das doch schön, ich konvertiere und werde Back-Buddhistin. 

Marmorkuchen auf Stiel

Da ich keine Freundin von kleinen Resten bin, habe ich die Sahnemenge generös erhöht. 150 g in den Gesamtteig, den Rest nach dem Trennen in den Schokoladenteig. Der Kuchen ist so genial, ihr müsst ihn probieren und man sollte unbedingt Melanies Rat beherzigen, ihn noch lauwarm zu kosten. Ein Hauch geschlagene Sahne als Topping kann ich mir auch gut vorstellen. 

Marmorkuchen auf Stiel

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pimpimellas Marmorkuchen, weltbester
Kategorien: Rührkuchen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

250 Gramm   Zucker
250 Gramm   Butter
5     Eier
200 Gramm   Schokolade
300 Gramm   Mehl
10 Gramm   Backpulver
      Salz
200 ml   Sahne
10 Gramm   Vanillearoma, flüssig

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Originales Original: Eva Deichrunner
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2008/08/
  grosis-marmor-g.html
  Original: Melanie Pimpimella
  http://pimpimella.blogspot.de/2013/01/
  marmorkuchenweltbester-der.html
  Erfasst *RK* 03.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in der Rührschüssel erwärmen (Backofen, 15 Minuten, 40° C). 100 g Schokolade zum Schmelzen mit reinstellen.

Zucker mit weicher Butter, Salz und den Eiern schaumig rühren.

In der Zwischenzeit 100 g Schokolade grob hacken. Manzfred auf 170° C vorheizen.

Mehl mit Backpulver vermengen. Zu der Ei-Zuckermasse geben und verrühren. 150 g Sahne zufügen.

Den Teig teilen, eine Hälfte mit beiden Schokoladen und dem Rest der Sahne vermengen. In den hellen Teig Vanillearoma geben. Beide Teige in eine Gugelhupfform füllen, ein bisschen mit einer Gabel vermischen und im Manzfred 45 – 60 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben. Wer es nicht abwarten will oder kann, folgt Pimpimellas Rat und schneidet den Kuchen UNBEDINGT warm an.

Anmerkungen, Jutta: Alle anderen machen das bitte auch so. Warm anschneiden.

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Schon wieder lecker – Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)

 

FRAGEN: 

Ich frage mich: "Wieso heißt ein Rodonkuchen "Puffer"?" 

Gabi fragt sich: "Kann ein Dulce de Leche Cheesecake auch Double Toffee Cheesecake heißen?"

Barbara (derzeit im Backwahn) fragt sich: "Um welchen Kokoskuchen handelt es sich eigentlich?"

ANTWORTEN: 

Meine Frage kann ich nicht beantworten.

Gabis Frage kann ich auch nicht beantworten, frage mich aber das gleiche. Falls ein Backwütiger das Heft nur kaufen möchte, weil er unbedingt den Double Toffee Cheesecake backen will, rate ich ihm, bei USA kulinarisch reinzuschauen, weil er sich das Geld für das Heft danach sparen kann.

Barbaras Frage hingegen kann ich beantworten. Frau Kampi kennt die Antwort übrigens auch. 

Büdddeschöööön: 

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Schon wieder ein Lecker-Rezept – ich kann mich nicht dagegen wehren. Diesmal aus der Special-Edition "Bakery", das einige nette Rezepte enthält, von denen mir zumindest eines extrem bekannt vorkommt. 

Den Marmor-Kokoskuchen habe ich bisher zweimal gebacken, in zwei kleinen Formen statt in einer großen. Der erste Versuch wollte so gar nicht nach Kokos schmecken. Beim zweiten Mal habe ich die Kokosraspeln geröstet und Kokossirup zugefügt. Schon besser, für mich könnte es aber ruhig noch ein wenig mehr Coconut-Feeling Tasting sein. 

Die Textur des Kuchens gefällt mir.

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Die Krume ist schon weich und saftig, was bestimmt an der fettigen Kokosmilch liegt. Ich habe schon überlegt, demnächst bei einem stinknormalen Rührkuchen die Milch durch Kokosmilch zu ersetzen und bin gespannt, ob das funktioniert. 

Alles in allem ist dieser "Puffer" ein empfehlenswerter Kuchen, der hübsch aussieht, schön schokoladig ist und sogar einen Versand in das Land der Gardofflbuffr und des Groidr-Gwoargs ohne Unfall übersteht. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)
Kategorien: Rodonkuchen, Marmorkuchen, Kokos, Kokosmilch
Menge: 2 Formen, 18-20 cm Durchmesser oder 1 Form, 26 cm Durchme

Zutaten

300 Gramm   Butter, weich
400 Gramm   Mehl
200 Gramm   Zartbitter-Kuvertüre
300 Gramm   Zucker
1/4 Teel.   Salz
5     Eier, Gr. L
1 Pack.   Weinstein-Backpulver
100 Gramm   Kokosmilch, ungesüßt
25 Gramm   Kokossirup
50 Gramm   Kokosraspeln
15 Gramm   Kakao
25 Gramm   Kokosfett 

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lecker Spezial 01/12
  Erfasst *RK* 20.03.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

2 kleine Springformen mit Rohrbodeneinsatz fetten und mit Mehl ausstäuben.

Kuvertüre hacken. Kokosraspeln in einer trockenen Pfanne anrösten.

Butter schmelzen, mit Zucker, Kokossirup und Salz in der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Kokosmilch unterziehen, Mehl und Backpulver mischen und schnell unterziehen.

Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kokosraspeln, unter die andere Hälfte Kakao und 50 g gehackte Kuvertüre rühren. Erst den hellen, dann den dunklen Teig je zur Hälfte in die Formen füllen. Beide Teige mit einer Gabel sprialförmig durchziehen und glatt streichen.

35-45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur 150 g Kuvertüre und Kokosfett schmelzen, etwas abkühlen lassen. Kuchen mit der Glasur überziehen, mit Kokosraspeln bestreuen und den Guss fest werden lassen.

Anmerkungen, Jutta:

2012 03 06 Nach Originalrezept hergestellt. Hat überhaupt nicht nach Kokos geschmeckt.

2012 03 11 Kokosrapseln geröstet, Kokossirup zugefügt. Jetzt schmeckt man den Kokos etwas, aber nicht sehr intensiv. Kuchen fluffig, schöne Konsistenz, wohl wegen der fettigen Kokosmilch.

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Nachgemacht: Qimiq-Marmorkuchen (M)

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Aus Österreich schwappt die Qimiq-Welle in unser Land. Es handelt sich hierbei um eine Art Sahnezubereitung, die mit Gelatine versetzt ist. Schaut man in den 250 ml Tetrapack, in dem sich das Produkt befindet, sieht man eine wabbelige, halbfeste Masse, die nach der Entnahme verrührt wird und so in einen geschmeidigen Zustand versetzt wird.

Qimiq enthält 1% Gelatine und 99% Sahne. Sonst nichts. Sagt der Hersteller. Die diversen Vorteile, die das Produkt haben soll, kann man auf der Qimiq-Website nachlesen. 

Für uns Deutsche ist es noch etwas schwierig, das Sahnezeugs zu kaufen. Ich habe es schon beim Hobbybäckerversand gesehen und bei bosfood.

Bestellt habe ich im  Qimiq-Onlineshop. Hier wird mit versandkostenfreier Lieferung geworben. Das stimmt auch. Wenn man mindestens 12 Päckchen bestellt, was ich zähneknirschend auch gemacht habe. Und weil mich die Vanilleversion auch interessierte, habe ich gleich noch 12 Päckchen dieses Produkts mitbestellt. Wenn man schon mal dabei ist…

Ich habe noch nicht viel mit dieser Sahnebasis gekocht und gebacken. Wahrscheinlich auch deshalb, weil mich das Produkt nicht komplett überzeugt. Irgendwie schmeckt die Gelatine vor, ich kann mir nicht helfen. Aber vielleicht handelt es sich auch nur um Anfangsschwierigkeiten oder um eine falsche Rezeptwahl.

Die Standfestigkeit von Sahne, mit Qimiq zusammen aufgeschlagen, ist wirklich phänomenal. Wenn dieser Gelatinegeschmack nicht wäre… 

Kürzlich bekam Qimiq wieder eine Chance. Heidi hatte einen Marmorkuchen gebacken, der ihr sehr gut gelungen war. Den habe ich nachgemacht.Und wieder bin ich nicht komplett zufrieden. Der helle Teig ist wunderbar geworden. Sehr locker und saftig. Der dunkle Teig tendiert zur Klitschigkeit mit zäher Konsistenz.

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Ob's an der neuen Backform lag? Heidis Kuchen sah einfach besser aus. 

Nun ja, ich werde weitere Rezepte ausprobieren und über die Fortschritte, Erfolge und Misserfolge an dieser Stelle natürlich berichten. Hier noch das Rezept:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Qimiq Marmorkuchen
Kategorien: Mehlspeisen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

100 Gramm   Butter
200 Gramm   Zucker
1 Pack.   Vanillezucker
3 groß.   Dotter
250 Gramm   Qimiq
20 Gramm   Kakao
3     Eiklar
1/2     Backpulver
210 Gramm   Mehl glatt

Quelle

  Kronenzeitung
  Erfasst *RK* 16.03.2009 von
  Heidi Fleischer

Zubereitung

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dotter und das glatt gerührte Qimiq einrühren. Mehl mit Backpulver versieben und unter die Dottermasse heben. Die Hälfte des Teiges in eine befettete und ausgebröselte Kastenform füllen. Den restlichen Teig mit Kakao einfärben und unter den hellen Tig ziehen. Im vorgeheizten Rohr ca. 50 Minuten bei 160° backen.

Anmerkungen, Jutta: Heller Teig in Ordnung, dunkler Teig klitschig und zäh. 1 Prise Salz zugefügt.

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