Bärlauch-Kartoffel-Brötchen (M)

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 In Petras Blog Brot und Rosen habe ich noch Rezepte mit Bärlauch gesehen. Also schnell die nett anzusehenden Schnecken gebloggt – auch wieder aus der e & t von April:

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==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3

     Titel: Bärlauch-Kartoffel-Brötchen
Kategorien: Bärlauch, Kartoffeln, Hefe
     Menge: 12 Stück

========================= FÜR DEN TEIG =========================
    250     Gramm  Kartoffeln
    250     Gramm  Mehl
      1     Prise  Salz
    1/2      Teel. Zucker
      1      Pack. Trockenbackhefe
    100        ml  Buttermilch

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
     50     Gramm  Pinienkerne
    100     Gramm  Bärlauch
     80     Gramm  Butter, weich
                   Salz
      1            Ei, Größe M

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert.
            Original: e&t, April 2011
            — Erfasst *RK* 24.04.2011 von
            — Jutta Hanke

Für den Teig die Kartoffeln ungeschält auf ein Stück Alufolie legen
und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Gas 2, Umluft 150 Grad)
auf dem Rost auf der 2. Schiene von unten 1 Stunde garen. Kartoffeln
abziehen und durch die Kartoffelpresse drücken. Etwas abkühlen
lassen und mit den restlichen Teigzutaten in der Küchenmaschine zu
einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Wenn der Teig stark klebt,
esslöffelweise weiteres Mehl unterarbeiten. Den Teig abgedeckt
beiseite stellen.

Für die Füllung die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun
rösten und abkühlen lassen. Bärlauch waschen, trocknen und
die Stiele entfernen. Blätter in feine Streifen schneiden. Butter
und Salz mit einer Gabel glatt rühren. Pinienkerne und Bärlauch
unterziehen.

Ein Muffinblech mit 12 Mulden mit Papierförmchen auslegen (Jutta:
hier verwendet man besser Silikonmuffinformen, die ohne
Papierförmchen verwendet werden. Das Papier bleibt an manchen
Muffins kleben.). Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche
durchkneten und zu einer Fläche von ca. 30 x 40 cm ausrollen.
Bärlauch-Butter daraufstreichen, dabei rundum einen fingerbreiten
Rand frei lassen. Teig mithilfe des Backpapiers von einer langen
Seite eng aufrollen. Rolle halbieren und in je 6 Stücke schneiden.
Stücke in die Form setzen, locker mit Backpapier abdecken und 25
Minuten gehen lassen.

Ei verquirlen (ich hatte noch Eiwasch übrig) und die Brötchen damit
bepinseln. Im Manzfred bei 200° C 18-20 Minuten backen.

Backen konventionell: Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Gas 3.
Umluft 200 Grad) auf dem Rost auf der 2. Schiene von unten 15-18
Minuten backen Erst 10 Minuten in der Form, dann auf einem Gitter
abkühlen lassen.

Anmerkungen, Jutta: prima. Dazu einen Schafskäsedipp (Schafskäse,
Buttermilch, Pfeffer, Saft von der Bärlauchfüllung) und Salat.

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Ein Tipp: Wer im schwedischen Möbelhaus Muffinpapierförmchen kauft und sie für diese Schnecken benutzt, sollte keinesfalls die weißen Förmchen verwenden. Die kleben am Teig wie verrückt. Die Roten komischerweise nicht.Am besten ist aber, einfach eine Silikonform zu verwenden. Die muss man nicht fetten und kann die Brötchen ohne Umschweife und Abfall der Vernichtung zuführen.

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Mit einem herzhaften Schafskäsedipp und einem Salat schmecken sie warm am besten.

Allmähliche Annäherung: Schokoladenmuffins (Heinemann)

Schokoladenmuffinküchlein

Gestern habe ich ein Backbuch erstanden (Bericht hier), das vom Konditor Heinemann aus meiner Heimatstadt stammt. Ein erstes Durchblättern ließ mir ab und an den Atem stocken. Diese Schokoladenkreationen sind einfach, ich muss es jetzt mal so schreiben, geil.

LeserInnen meines Blogs sind neugierig auf das Rezept, welches das Cover des Buches ziert. Schokoladenrührkuchen muss aber warten, wir fangen jetzt mal langsam an und steigern uns allmählich. Also:

Muffins

Seltsamerweise habe ich vor ein paar Tagen mit Ursula vom Blog Kochfun über Muffins geplaudert und ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich kurze Zeit später welche backen würde. Cupcakes, Muffins, Icing, das ultimative Rezept und mein Spruch, dass mich Muffins nicht vom Hocker hauen, was daran liegen könnte, dass ich das ultimative Rezept noch nicht gefunden habe.

Das hat sich jetzt erledigt, ich habe es gefunden.

Schokoladenmuffinkuchenteller

Dabei habe ich dem Rezept nicht getraut. Stand doch in der Anleitung, dass man den fertigen Backpulverteig 2 Stunden kühl stellen soll. Das fand ich überaus komisch und wäre nicht erstaunt gewesen, wenn die Muffins wie Flundern aus dem Ofen gekommen wären.

Sind sie aber nicht. Sie sind schokoladig, obwohl sie nicht dunkel-schokoartig aussehen. Sie sind fluffig, nicht zu groß, nicht zu fett, aber recht süß. Hat uns nicht gestört, es machte sich beim Verzehr Begeisterung breit.

Schokoladenmuffin, Anbiss

Zum Buch möchte ich anmerken, dass nicht jedes Rezept mit einem Foto versehen ist. Das stört mich nicht, aber es gibt vielleicht Leser, die darauf Wert legen. Zudem stimmen manche Fotos nicht mit dem überein, was in der Anleitung steht. Runde Kuchen sind zu sehen, eine Kastenform wird zum Backen empfohlen. Auch das finde ich gar nicht so schlecht, zeigt es doch, wie kreativ man sein kann bei unserem schönen Hobby. Aber auch da ist es vielleicht nicht für Jeden angenehm, ein Rezept verändern zu müssen.

Ich habe einige Arbeitsschritte dem Thermomix überlassen. Rezepte ändern habe ich also schon hinter mir. Wer als Nicht-Thermomixer nicht zurecht kommt, darf mich gerne anmailen, damit ich Hilfestellung leisten kann.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokoladenmuffins (Heinemann)
Kategorien: Muffins, TM, Heinemann, Schokolade
Menge: 12 Stück und 1 kleine Margaritenform

Zutaten

125 Gramm   Dunkle Kuvertüre oder Edelbitter-
      Schokolade (70-78 %)
75 Gramm   Butter
2     Eier
125 ml   Milch
200 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
220 Gramm   Mehl
40 Gramm   Speisestärke
20 Gramm   Backpulver
1     Zitrone, abgeriebene Schale (nur 1/2 genommen)
40 Gramm   Haselnüsse, gehackt

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Heinz-Richard Heinemann
  "Schokoladenträume"
  ISBN: 978-3-517-08463-3
  Erfasst *RK* 02.06.2010 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Haselnüsse in den TM geben und bei Sichtkontakt, Stufe 6, ca. 5 Sekunden hacken. Umfüllen.

Schokolade in den TM geben, 10 Sekunden, Stufe 8 zerkleinern. Zu den Haselnüssen geben.

180 g Zucker 10 Sek/Stufe 10 zu Puderzucker verarbeiten.

Butter zufügen, 5 Min./50° C/Stufe 2 schmelzen.

Eier, Salz und Milch durch die Deckelöffnung zufügen und kurz auf Stufe 4 verrühren. Masse in eine Schüssel umfüllen.

Mehl, Stärke und Backpulver darauf sieben, Zitronenschale zufügen, alles vorsichtig mit einem Holzlöffel mischen. Der Teig muss nicht ganz glatt sein.

Kuvertüre, Nüsse und restlichen Zucker (20 Gramm) hinzugeben und kurz mit einem Holzlöffel unterrühren.

2 Stunden kühl stellen.

Nach 90 Minuten Manzfred auf 160° C vorheizen.

Das Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Diese jeweils zu zwei Drittel mit der Masse füllen (mittelgroßer Eisportionierer) und die Muffins 25 Minuten backen.

Tipp:

Man kann zusätzlich noch 40 g Schokostückchen unterziehen.

Anmerkungen, Jutta:

Übrig gebliebenen Teig kann man auch in einem gefetteten und bemehlten Sturzglas mitbacken. Danach sofort verschließen.

Erstaunlich, dass die Muffins so fluffig geworden sind. Das hätte ich nach der Ruhezeit nicht erwartet. Sehr schön, schmecken vorzüglich.

BACKEN KONVENTIONELL: 180° C, mittlere Schiene, 20-25 Minuten

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Wie man ganz oben sieht, kann man aus dem Teig auch nette Minikuchen backen.