Traumstücke, die zum Alptraum wurden

 

Seit geraumer Zeit geistern köstliche Bilder von puderzuckrigen kleinen Häppchen durch das Netz und ich, wie so viele Naschkatzen vor mir, konnte ebenfalls nicht widerstehen, sie nachzubasteln. 

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Auslöser waren unter anderem Irene mit ihrem Widmatt-Blog, Werner von cucina e piu und Meister Schönleben, die sich ebenfalls an den Wahnsinnswürfeln versuchten. Ursprünglich stammt das Rezept aber von Karen, die permanent dem Backwahn verfällt, was ich sehr gut verstehen kann, da auch ich an diesem turnusmäßig auftretenden Symptom leide. 

Ich buk sie, ich probierte sie und ich konnte nicht mehr aufhören, sie mir einzuverleiben und ihr seht, es sind MASSEN!!!

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 Also versteckte ich sie im Keller, in der Hoffnung, dass ich bis zum nächsten Tag vergessen hätte, wo sie sich befinden. Dem war leider nicht so – den Rest könnt ihr euch denken. Und jetzt wisst ihr auch, wieso diese Würfel zum Alptraum wurden. Biester! 

Ich gehe davon aus, dass ihr konsequenter seid, als ich es je sein werde. Ihr könnt sie also ruhig nachbacken. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Traumstücke (M)
Kategorien: Kleingebäck, Mürbeteig, Plätzchen
Menge: 2 Bleche

Zutaten

250 Gramm   Butter
45 Gramm   Vanillezucker
150 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
5     Eigelb
500 Gramm   Mehl
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://karensbackwahn.blogspot.ch/2013/08/
  traumstucke.html
  Erfasst *RK* 09.09.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter, Zucker und Salz ausgiebig aufschlagen. Eier nach und nach unterziehen. Mehl unterkneten. Teig teilen, zu Würsten formen, in Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Nach 45 Minuten Manzfred auf 180° C vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Würste der Länge nach vierteln und in 1 cm breite Stücke schneiden. Die erste Fuhre auf ein Backblech legen und einfrieren. Zweites Blech vorbereiten. Sobald Manzfred die Backtemperatur erreicht hat, das Blech aus der Tiefkühltruhe in den Ofen schieben und das zweite Blech ebenfalls einfrieren. Ich mache das, um ein Breitlaufen des Teiges zu verhindern.

Traumstücke ungefähr 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In eine große Schüssel geben, dick mit Puderzucker bestäuben und vorsichtig umwälzen.

Probieren, genießen und dann sehr gut verstecken. Am besten verstecken lassen.

Anmerkungen, Jutta: Irene vom Widmatt-Blog hat eine Tonkabohne zum Parfümieren verwendet. Auch nicht schlecht.

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Nachtrag, 13.09.2013: Wie ich soeben aus gut unterrichteten Quellen in Erfahrung bringen konnte, stammt das von Karen in die Welt geworfene Rezept ursprünglich von samt&sahne, die es ihrerseits wiederum von… ach, ihr wisst schon, wie das so geht im www…

White Chocolate Chunk Almond Cookies (M-TM)

Maßeinheiten in der Küche

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Ami-Gedöns mit den Tassen hasse? Nein? Ich hasse dieses Ami-Gedöns mit den Tassen.

Natürlich besitze ich diese Tassendingsmetalldinger (und noch viele, viele Maßdinger mehr). 1 cup, 1/2 cup, 1/3 cup, 1/4 cup, teaspoon, tablespoon, smidgen, pinch…. aber dieses Gefummel. Nee. 

Maßeinheiten in der Küche
Ich will genaue Angaben. Ich will grammgenaue Angaben. Ich will hier ordentlich arbeiten können. Und das kann ich zum Beispiel mit dem Buch "great cookies" von Carol Walter nicht. "Lightly packed", "spooned in and leveled", "packed", "firmly packed" – oh nee.

Ich weiß ja, dass ich so ab"wiegen" muss, wenn ich amerikanische Bücher kaufe. Aber ich kann es nicht lassen und dann muss ich leiden. So schwer, so schrecklich leiden.

Und diese Schweinerei mit den Cupmaßen. Dann musste se zwischendurch spülen, dann fällt die Hälfte beim "leveln" daneben, dann ist es zuviel in der cup und irgendwie muss das Zeug dann wieder in die Packung zurück. Hach nee. Wie umständlich.

Haben die keine Waagen da unten in Obama Country? Und wenn doch, wieso benutzen sie die nicht? Die Pilgerväter sind doch längst gestorben, da muss man doch nicht in ewiger Erinnerung deren Methoden über die Jahrhunderte konservieren. Nee, nee, nee. Echt jetzt. Ich werd' noch jeck.

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Einziger Lichtblick: ich mache den Quark für jedes Rezept nur einmal. Dabei wiege ich die Zutaten halt ab, die per cup abgemessen wurden und übertrage die "richtigen" Werte in meine Rezeptverwaltung.

Am Ende kommen dann Cookies raus. Diese hier liefen auf dem Blech so sehr auseinander, dass man da die Zeitung durch lesen konnte. Das lag bestimmt an den cups. Ganz, ganz, ganz bestimmt. Also holte ich meine Silikon-Muffinformen aus dem Keller hoch und buk die Plätzkes einfach darin. Das klappte erstaunlich gut, werde ich jetzt öfter machen. So schön ordentlich! Und immer schön 15 g abwiegen. Exakt 15 g.

Leider habe ich nur ein Foto (das da oben) von den Cookies. Ich habe auch nur eins probiert, gleich nach dem Backen. Da waren sie noch nicht sooo toll.

Am nächsten Tag aber, gestern nämlich, da habe ich die Cookies mit nach Köln genommen und da haben wir, mein Cookiemonster und ich, die Plätzchen an die Familie verteilt (ich sollte öfter Mütze tragen)

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und da waren alle, besonders aber meine liebe Nichte Vanessa (auf dem Foto nicht vorhanden – shoppt gerade in der Innenstadt mit Nichte Nina und Großneffe Julian), so begeistert, dass ich gleich die ganze Kiste in ihre Hände gegeben habe. Und heute folgt das Rezept, damit sie nicht weinen muss, weil die Sucht sie heulen und mit den Zähnen klappern lässt. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: White Chocolate Chunk Almond Cookies
Kategorien: Cookies, Plätzchen, Mandeln, Kokos
Menge: 40 Stück

Zutaten

90 Gramm   Dark brown sugar
25 Gramm   Schmelzflocken
70 Gramm   Rohrzucker
210 Gramm   Mehl
1/2 Teel.   Baking soda
1/2 Teel.   Salz
250 Gramm   Butter
40 Gramm   Light corn syrup
1     Ei
2 Teel.   Vanilleextrakt, flüssig
200 Gramm   Kokosschokolade, Lindt
100 Gramm   Mandeln, gehackt

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  "White Chocolate Chunk Macadamia Cookies" aus dem Buch
  "great cookies", Carol Walter
  ISBN 9780609609696
  Erfasst *RK* 01.02.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Braunen Zucker, Schmelzflocken und Rohrzucker im TM 4 Sek / Stufe 6 schreddern.

Mehl, baking soda und Salz in einer Schüssel mischen.

Butter und corn syrup in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer ca. 1 Minute verrühren, bis die Masse weich und cremig ist. Die Schmelzflocken-Zucker-Mischung zufügen und weitere 2 Minuten vermischen. Ei und Vanille zufügen, nochmals 1 Minute rühren. Die trockenen Zutaten in zwei Portionen zufügen und so kurz wie möglich verkneten.

Die in Stückchen geschnittene Schokolade und die Mandeln zufügen, mit einem Spatel unterziehen.

Jeweils 15 Gramm Teig mit einem Teelöffel abstechen, in Silikon- Muffinformen geben und etwas flach drücken. Im Origina werden die Teighäufchen mit viel Abstand auf ein Backblech gesetzt. Dann zerlaufen die Cookies aber zu sehr dünnen Plätzchen, das hat mir nicht gefallen.

13 Minuten backen, 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann die Cookies entnehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Aufbewahrung: bis zu fünf Tagen in luftdichten Behältern, mit Lagen von Backpapier dazwischen. Die Cookies können auch eingefroren werden.

Anmerkungen, Jutta:

Mitgenommen zur Dombesteigung in Köln am 02.02.2013 mit der Familie.

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Gabi hat auf ihrer Seite Alternativen zu den US-Produkten aufgelistet:

US-Produkte ersetzen

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Und wenn am Ende des Gedönses so ein schöner Erfolg steht, dann nimmt man das doch gerne in Kauf. *fingerüberkreuz*

PS: Ich musste mir heute erst mal einen Marzipanhefekranz backen, damit ich, vor lauter Cupgedöns völlig ausgezehrt, wieder zu Kräften komme. Eine Tüte Mitleid bitte!

Originalrezept gibt es auch:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: White Chocolate Chunk Macadamia Cookies (O)
Kategorien: Cookies, Plätzchen, Macadamia
Menge: 40 Stück

Zutaten

3/4 Tasse   Lightly packed very fresh dark brown sugar
1/2 Tasse   Quick (1 minute) oatmeal
1/3 Tasse   Granulated sugar
1 3/4 Tassen   All-purpose flour, spooned in and leveled
1/2 Teel.   Baking soda
1/2 Teel.   Salt
1 Tasse   (2 sticks) unsalted butter, slightly firm
2 Essl.   Light corn syrup
1     Egg, large
2 Teel.   Pure vanilla extract
8 ounces   Fine-quality white chocolate, cut into 1/4 to
      — 1/2-inch pieces
1 1/2 Tassen   Coarsely chopped macadamia nuts

Quelle

  "great cookies", Carol Walter
  ISBN 9780609609696
  Erfasst *RK* 01.02.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Heat the oven to 375° F (190° C).

Place the brown sugar, oatmeal, and granulated sugar in the work bowl of a food processor fitted with the steel blade and process 2,5
– 3 minutes, stopping occasionally to pulse. The oatmeal must be very finely ground.

In a medium bowl, strain together the flour, baking soda, add salt. Set aside.

In the large bowl of an electric mixer fitted with a paddle attachment, mix the butter and corn syrup together on medium-low speed, mixing until smooth and creamy, about 1 minute. Add the oatmeal-sugar mixture in three additions and beat for 2 minutes. Add the egg and vanilla and beat for 1 minute longer. Scrape down the bowl as needed. Reduce the mixer speed to low, add the dry ingredients one-half at a time, and mix just until blended. Using a large rubber spatula, fold in the cocolate pieces and the macadamia nuts.

Drop 1,5-inch mounds of dough, about the size of a large walnut, from the tip of a tablespoon onto cookie sheets, abour 3 inches apart. Bake the cookies for 10 to 12 minutes, until the edges begin to turn a golden brown. Do not overbake.

Remove the cookies from the oven and let stand for 2 minutes. When firm enough to handle, transfer to a cooling rack.

STORAGE: Store in an airtight container, layered between strips of wax paper, for up to 5 days. These cookies may be frozen.

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Mandel-Krokant-Gebäck (M-TM)

Mandel-Krokant-Gebäck
Jedes Jahr vor Weihnachten frage ich mich, wann der beste Zeitpunkt ist, Plätzchen zu backen. Zu früh will ich nicht anfangen, weil ich dann häufig nochmals anfangen muss darf, da Jahr für Jahr ein mysteriöser Verdampfungsprozess zu einem nicht unerheblichen Schwund des vermeintlich umfangreichen Keksvorrats führt. Wobei ich das Wort "umfangreich" derzeit eher ungern verwende.

Backe ich zu spät, kann ich keine Plätzchen verschenken, was früher oder später (eher früher) bei der Backenden und deren Anhang zu mehr Umfangreichtum führt, also auch nicht förderlich ist. Zudem müssten wir auf gemütliche Plätzchenknabbernachmittage verzichten, ein Szenario, das zwar der Verhinderung des Ansatzes von zuviel Umfang zuträglich ist, bei näherer Betrachtung aber keine Option darstellt. 

So fange ich jedes Jahr zu früh an mit dem Backen und nach einer kurzen Ruhephase, in der nicht produziert wird, die aber gezeichnet ist vom Aufschmausen und Verschenken des bereits Hergestellten, sorge ich im Prinzip bis Heiligabend ständig für Nachschub.

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In diesem Jahr habe ich dreimal  Schoko-Nuss-Streifen und Stollenkonfekt gebacken, zweimal SpritzgebäckRotweinsterne und Schoko-Quitten-Taler sowie jeweils einmal Espresso-Shortbread, Matcha-Tannenbäume, Kardamom-Pantöffelchen, Ahornsirup-Walnuss-Plätzchen, Zimtwaffeln, Quark-Stollenkonfekt mit Cranberries, Gewürz-Kuchen (Rezept hab ich ja noch gar nicht gebloggt – sowas!) und Marzipan-Kokos-Stollen.

Die Neuentdeckung des Jahres war, neben dem Stollenkonfekt, das Mandel-Krokant-Gebäck aus der Fuldaer Zeitung. Hier in Fulda gibt es eine Art Bürger-TV, in dem eine Dame, Frau Ursula Hoff, eine Kochsendung betreibt. Und jeden Freitag erscheint in der Lokalzeitung ein Rezept aus ihrem Fundus. Ich habe weder das Programm je gesehen noch kenne ich Frau Hoff persönlich, aber ihre etwas augenzwinkernde Art, die Rezepte in der Zeitung zu präsentieren, macht sie mir sehr sympathisch.

Da das Mandel-Krokant-Gebäck wirklich sehr schnell herzustellen ist, habe ich es ausprobiert und es gleich in die Standard-Weihnachtsgebäck-Rubrik eingetragen. Mir schmecken die kleinen knusprigen Häppchen ausnehmend gut. Norbert findet sie zu trocken, beim nächsten Backen werde ich einen Esslöffel Wasser mehr verwenden, vielleicht ist der Verdampfungsbeschleuniger dann auch restlos begeistert.

Schön ist, dass die Stückchen recht lange knusprig bleiben. Ich hätte vermutet, dass sie schnell zäh werden, ist aber nicht so.Also, wer noch Nachschub benötigt, aber wenig Zeit hat, sollte sich an diese kleinen Leckerchen wagen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mandel-Krokant-Gebäck
Kategorien: Blechkuchen, Plätzchen, Schnell
Menge: 40 Stückchen

Zutaten

H BODEN
300 Gramm   Dinkelmehl
160 Gramm   Butter, weich
1 Prise   Meersalz
2 Essl.   Wasser (Jutta: 3 Esslöffel); bis 3-fache Menge
H BELAG
160 Gramm   Honig
4 Teel.   Butter
1 Teel.   Vanille, gemahlen (Jutta: 2 TL flüssiges
      Vanillearoma, eigene Herstellung)
1 Prise   Meersalz
200 Gramm   Mandelblättchen

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Fuldaer Zeitung
  Ursula Hoff
  Erfasst *RK* 15.12.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 200° C vorheizen.

Aus den Zutaten für den Boden einen geschmeidigen Teig zubereiten (ich hab den TM genommen). 15 Minuten kühlen. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Mehrfach mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Honig, Butter, Vanille und Salz so lange leicht erwärmen, bis die Masse flüssig ist. Die Mandelblättchen zufügen und erwärmen. Darauf achten, dass sie keine Farbe annehmen.

Bienenstichmasse auf dem Mürbeboden verteilen, glattstreichen und etwas andrücken. Nochmals 8-10 Minuten backen, bis die Mandeln schön braun geworden sind.

Gebäckplatte noch warm vierteln, später in Stückchen schneiden.

Anmerkungen, Jutta: Geht ratzfatz. Gebäck knusprig und gut. Hält sich erstaunlich lange in einer Blechdose, bleibt tatsächlich knusprig. Norbert fand die Plätzchen zu trocken, vielleicht 1 EL Wasser mehr nehmen beim nächsten Mal. Mir haben sie prima geschmeckt.

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Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein harmonisches, freudvolles und köstliches Weihnachtsfest.

Stollenkonfekt (M-TM)

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In letzter Zeit macht mich die Zeitschrift "essen & trinken" sehr glücklich. Der Wechsel in der Chefredaktion hat das Blatt für mich wieder lesbar gemacht, ich habe sogar vor, wieder zur Abonnentin zu werden.

Unter Stephan Schäfer sind die Rezeptbilder wieder klar und nicht ach so cool-verschwommen wie vor drei Jahren (was hab ich mich darüber aufgeregt, dass man das Gekochte kaum erkennen konnte), die meisten Rezepte erwecken in mir den Wunsch, sie nachzukochen und was das Backen angeht, bin ich extrem glücklich, denn ich habe den Eindruck, dass mehr und bessere Rezepte veröffentlich werden. Das Überkandidelte ist verschwunden, ohne in Hausmannskost abzudriften. Fazit: Homogener, köstlicher, sympathischer! 

Neben dem Highlight aus dem Novemberheft, dem Bratapfelkuchen, habe ich noch ein Gebäck ausprobiert. Es stammt aus der Feder der einigen von euch sicher bekannten und von mir sehr bewunderten Tortenkünstlerin Christine Bergmayer, "Die Zuckerbäckerin", die hier 10 Plätzchenrezepte offeriert, eines schöner als das andere.

Als Pilotprojekt habe ich mich für das Stollenkonfekt entschieden, das gleich sehr gut gelungen ist und nicht nur unseren, sondern auch den Geschmack meiner Eltern getroffen hat.

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Toll finde ich, dass das Konfekt gar nicht süß ist, sondern den Süßschnabel-Kick erst durch den Puderzucker bekommt, der aufgestreut wird. Wer viel Zeit hat, sollte die gehackten Mandeln aus ganzen Mandeln herstellen und auch Orangeat und Zitronat am Stück kaufen. Ich verwende immer unzerkleinerte Zitrusschalen, die natürlicher schmecken als die in Plastikdöschen verpackte, bereits in Würfelchen geschnittene Ware.

Orangeat und Zitronat

Wenn ihr die Möglichkeit habt, diese Schalen zu kaufen, dann schlagt zu, es lohnt sich. In Frankfurt bekommt man sie in der Nähe der Konstablerwache, im Gewürz- und Teehaus Alsbach.

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Ich freue mich schon darauf, auch die anderen Rezepte auszuprobieren und lasse euch wissen, ob auch die Nachfolger würdig sind, auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller zu landen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Stollenkonfekt (M-TM)
Kategorien: Hefe, Weihnachten, Plätzchen, Marzipan, Stollen
Menge: 55 Stück

Zutaten

H VORTEIG
150 Gramm   Mehl
20 Gramm   Hefe, frisch
100 ml   Milch
1 Essl.   Zucker
1     Eigelb (Gr. M)
1/2 Teel.   Salz
1 Teel.   Zimt, gemahlen, gestr. voll
H WEITERE ZUTATEN
200 Gramm   Sultaninen, in Rum eingelegt
50 Gramm   Orangeat
50 Gramm   Zitronat
50 Gramm   Mandeln, gehackt
100 Gramm   Mehl
100 Gramm   Butter (sehr weich)
100 Gramm   Marzipanrohmasse
H ZUM WÄLZEN
150 Gramm   Mandeln, gehackt
H ZUM TRÄNKEN
100 Gramm   Butter
H ZUM BESTREUEN
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: e&t, 11/2012
  Rezept von Christine Bergmayer, "Die Zuckerbäckerin",
  Hamburg
  Erfasst *RK* 27.10.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten für den Vorteig in der Küchenmaschine gut verkneten und abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Sultaninen auf ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Wer keine eingelegten Sultaninen im Vorrat hat, legt am Vorabend 120 g Sultaninen in 80 g Rum ein.

Orangeat und Zitronat im Thermomix oder in der Moulinette fein zerkleinern, mit 50 g gehackten Mandeln zu den Sultaninen geben.

100 g Butter und Marzipan im TM zu einer homogenen Masse verarbeiten, mit dem restlichen Mehl zum Vorteig geben und glatt kneten, zum Schluss die Sultaninenmischung unterkneten. Teig abgedeckt nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Manzfred oben auf 180° C vorheizen, unten auf 190° C.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem Teelöffel 20 g- Stücke vom Teig abstechen, in den restlichen gehackten Mandeln wälzen und mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Stollenkonfekt nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

20-25 Minuten backen (die im Rezept angegebene Backzeit war viel zu kurz), Konfekt sollte nicht zu hell sein, bitte beobachten.

Inzwischen die restliche Butter zerlassen und das noch heiße Gebäck damit bepinseln. Vollständig abkühlen lassen. Vor dem Servieren dick mit Puderzucker bestäuben.

Ohne Puderzucker in einer luftdichten Dose lässt es sich ca. drei Wochen aufbewahren.

=====

Chocolate Chip Cookies (M)

Das sind Nicky Stichs wunderbare Chocolate Chip Cookies aus ihrem Buch "Geschenkideen aus der Küche", das sie gemeinsam mit Coco Lang veröffentlichte.

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Zum Buch gibt es demnächst einen Eintrag, deshalb nur soviel: Die Cookies sind sehr gut. Das Rezept habe ich schon weiter gegeben, verschenkt wurden sie auch und in der Keksdose war den Armen kein wirklich langes Leben vergönnt. Na ja, in der Keksdose schon. Sobald sie ans Licht kamen, lösten sie sich seltsamerweise in Luft auf. Nachschub geht so:

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3

     Titel: Chocolate Chip Cookies (M)
Kategorien: Plätzchen, Cookies, Kekse, Kleingebäck
     Menge: 35 Stück

    150     Gramm  Butter
    150     Gramm  Zartbitterschokolade (60%)
    150     Gramm  Roh-Rohrzucker
     50     Gramm  Zucker, weiß
      1            Ei, Größe L
      1            Eigelb, Größe L
    225     Gramm  Mehl, Type 550
  2 1/2     Gramm  Natron
    1/2      Teel. (knapp) Meersalz, fein
                   Flockiges Meersalz (Jutta: nicht verwendet)

============================ QUELLE ============================
            Rezept modifiziert.
            Original: Nicole Stich & Coco Lang
            "Geschenkideen aus der Küche"
            — Erfasst *RK* 17.05.2011 von
            — Jutta Hanke

Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und
langsam bräunen. Mit einem Gummispatel immer wieder den Topfboden
abstreichen. Sobald die festen Bestandteile goldbraun sind, den Topf
vom Herd ziehen und die Butter umfüllen. Abkühlen lassen.

Schokolade grob hacken.

Zucker, Ei und Eigelb mit dem Flachrührer in der Kenwood so lange
schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Butter zufügen und 2
Minuten unterrühren. Mehl und Natron auf die Masse sieben, das feine
Meersalz zufügen und kurz unterrühren. Schokolade unterziehen.

Teig abdecken und eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag Manzfred auf 160° C vorheizen.

Vom Teig jeweils 20 g abstechen und Kugeln formen. Mit ordentlich
Abstand auf Backfolie setzen, etwas flachdrücken und 12-14 Minuten
backen.

Cookies aus dem Ofen nehmen, wenn sich die Mitte bei leichtem Druck
noch etwas weich anfühlt. 3 Minuten auf dem Rost abkühlen lassen,
dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Anmerkungen, Jutta: im Original wird vor dem Backen noch Salz auf
die Cookies gestreut. Das habe ich beim ersten Backen gemacht, dann
aber weggelassen. Schmeckt uns ohne Salz besser. Ansonsten kommen
die Plätzchen nicht nur bei uns gut an. Das Rezept habe ich schon
weiter gegeben.

=====

 

DKduW – More Favourite Cake Recipes: Date Slices – Dattelschnitten (M-TM)

More favourite cake recipes

Kürzlich bekam ich ein auf nostalgisch gemachtes Büchlein geschenkt mit dem Titel "Favourite Norfolk Recipes". Es enthält neben Rezepten ein paar Zeichnungen, die ich mit der "guten alten Zeit" in Verbindung bringe, obwohl sie gar nicht alt sind. Nur auf alt gemacht.

Dabei handelt es sich nicht um Abbildungen der zu Speise gewordenen Rezepte, sondern um Szenen aus dem bäuerlichen Landleben, vornehmlich kommen Gegenden, Tiere und Kleinkinder aufs Tapet.  Trotzdem haben sie mich gerührt, die putzigen Bildchen mit Titeln wie "Winding the Wool" oder "Feeding the Ducklings", und mich dazu bewogen, einmal nachzuschauen, ob es noch weitere Büchlein dieser Serie gibt. Gibt es. Und zwar eine Menge davon, zu einem unschlagbar günstigen Preis von drei Euro das Stück. Also habe ich mir "More Favourite Cake Recipes" bestellt und bekam 34 interessante Rezepte auf 49 Seiten.

Warum ich  "Favourite Cake Recipes" im Regal ließ und als erstes den Folgeband geordert habe, kann ich nicht sagen. Jedenfalls hat mich auch dieses Büchlein nicht enttäuscht, was die Vermutung nahe legt, dass sich in nächster Zeit noch einige Exemplare dieser Reihe in mein Heim verirren werden. Ein bissi kitschig sind sie schon, die Büchlein. Egal, wenn Dattelgebäck drin vorkommt, kann es so schlimm nicht sein. Beim Durchblättern wußte ich sofort, dass ich die Date Slices ausprobieren musste. Aus nostalgischen Gründen, versteht sich.

Date Slices2.1

Iranische Datteln, zuckersüß und frisch. Weiche Früchte, mit einer ganz dünnen Haut. In einem Kistchen, das an die schöne Zeit vor vier Jahren erinnert, als wir das Land bereisten.

Persepolis - Tor der Völker2
Die Datteln gehen uns nie aus und halten im Kühlschrank sehr lange. Eingepackt in ein Plastiktütchen, im Gemüsefach, werden die Früchte nicht schlecht. Meist aber auch nicht alt. Natürlich werden die Datteln mittlerweile in Deutschland gekauft.

Die Anleitung zur Herstellung des Gebäcks war unkompliziert und beinhaltete nur wenige Zutaten. Allerdings war mir nicht ganz klar, was "quick porridge oats" sind. Ich tippte auf Schmelzflocken, verwendet habe ich aber feine Haferflocken.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Date Slices – Dattelschnitten (M-TM)
Kategorien: Süße Versuchung, Datteln, Haferflocken
Menge: 20 X 24 cm Backform

Zutaten

228 Gramm   Datteln, frisch
114 Gramm   Self raising flour
5 Gramm   Speisenatron
114 Gramm   Butter, kühlschrankkalt und gewürfelt
114 Gramm   Haferflocken, zart
171 Gramm   Zucker, braun (evtl. reduzieren)
1 Prise   Salz
      Puderzucker oder Zuckerguss zur Dekoration

Quelle

  "More favourite cake recipes"
  ISBN 978-1-902842-53-0
  Erfasst *RK* 11.01.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Backform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Dabei an zwei Seiten einen Rand stehen lassen, mit dessen Hilfe man die Kuchenplatte nach dem Backen aus der Form heben kann. Datteln entkernen.

Manzfred auf 170° C vorheizen.

Alle Zutaten (ohne Datteln) in den Thermomix geben, 15 Sek / Stufe 4 zu einer sandigen Masse zerkleinern. Die Hälfte davon in die Backform schütten, gleichmäßig verteilen und mit den Händen festdrücken. Dattelhälften auflegen, mit dem Rest der Krümel bestreuen und wieder gut festdrücken.

25 Minuten backen, aus dem Ofen holen und mundgerechte Schnittchen markieren. In der Form abkühlen lassen. Wer mag, kann mit Puderzucker oder Zuckerguss dekorieren.

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Gleich nach dem Backen waren die Slices sehr süß. Dieser Eindruck verflüchtigte sich aber nach einem Tag. Die Dattelhappen sind dann zwar immer noch recht süß, aber ich würde jetzt die Zuckermenge nicht mehr oder nur wenig reduzieren, obwohl ich mir gleich nach dem Backen auf dem Rezept eine Anmerkung gemacht hatte.

Date Slices

Bei den Schnittchen handelt es sich um eine Mischung aus Kuchen und Plätzchen, eher eine Beilage zu einer Tasse Kaffee oder Tee oder als Element eines Plätzchentellers. Ein Gebäck, von dem man nicht viel essen kann. Ziemlich knusprig, lange haltbar und ungewöhnlich. Uns hat es prima geschmeckt.

Mit diesem Beitrag nehme ich am Dauerevent "Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen" teil.


 

 

 

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Plätzchenparade, 2.Teil: Ahornsirup-Walnuss-Plätzchen (M) / Mohnstrudel-Plätzchen (M) / Spritzgebäck (M)

Einerseits habe ich mich in diesem Jahr, wie immer, auf das Plätzchenbacken gefreut. Andererseits hatte ich aber auch Manschetten, denn ich wußte nicht, wie sich Manzfred so anstellt beim Plätzchenbacken. Was soll ich euch sagen, er war absolut pflegeleicht, hat alle anfallenden Arbeiten bravourös erledigt und Plätzchen abgeliefert, die an Knusprigkeit nicht zu überbieten sind. Haut rein!

Mohnstrudel_spritz_ahornsiru

Hier die Manzfred-Rezepte:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ahornsirup-Walnuss-Plätzchen (M)
Kategorien: Plätzchen, Ahornsirup, Walnüsse
Menge: 100 Stück

Zutaten

300 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
50 Gramm Walnüsse, feingehackt
1/2 Teel. Zimt
150 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
100 Gramm Ahornsirup
200 Gramm Butter
Walnüsse zum Garnieren
Haselnussglasur zum Garnieren

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Chefkoch-User „Zimtstern“
Ahorn-Walnussplätzchen
Erfasst *RK* 01.10.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten.

Diesen zu Rollen formen und in Folie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag Scheiben von 0,5 cm Dicke von den Rollen schneiden.

Plätzchen auf mit Backfolie ausgelegte Alubleche setzen. Im auf 160° C vorgeheizten Manzfred ca. 15 Min. backen.

Einen Klecks Glasur auf den Keks geben und darauf eine Walnusshälfte setzen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohnstrudel-Plätzchen (M)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mohn
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
550 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz
275 Gramm Butter, weich
150 Gramm Puderzucker
H FÜR DIE FÜLLUNG
35 Gramm Orangeat
100 Gramm Walnusskerne
250 Gramm Mohnback
35 Gramm Rum, braun
H FÜR DIE GARNITUR
1 Eigelb
50 Gramm Mandelblättchen
50 Gramm Puderzucker

Quelle

„essen & trinken“
Heft 11/95
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Butter schaumig schlagen, Ei, Salz und Puderzucker langsam zugeben und ca. 5 Minuten weiter schlagen. Mehl und Backpulver einarbeiten.

Walnusskerne grob hacken, Orangeat sehr fein hacken, mit Rum und Mohnback vermischen.

1/2 Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 35 x 15 cm), 1/2 Mohnmischung aufstreichen, Rand lassen. Von den Längsseiten her zur Mitte rollen. Teig 2 Stunden kühlen.

Mit Eigelb bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen. In 1,5 cm breite Scheiben schneiden (am besten mit dem Elektromesser) und auf mit Backfolie bestückte Alubleche legen.

Im vorgeheizten Manzfred bei 160° C ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spritzgebäck (M+O)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 100 Stück

Zutaten

250 Gramm Butter, weich
200 Gramm Zucker
3 Pack. Vanillezucker
1 Prise Salz
25 Gramm Milch oder Sahne
500 Gramm Mehl
1/2 Teel. Weinstein-Backpulver
3 Eigelb

Quelle

Familienrezept
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Aus den Zutaten einen Knetteig herstellen und durch den Plätzchenaufsatz der Küchenmaschine jagen. Der Teig sollte ziemlich weich sein.

Auf 180° C  8-10 Minuten backen, bis sie hellbraun sind.

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Und hier die Original-Rezepte:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ahorn-Walnussplätzchen (O)
Kategorien: Plätzchen, Ahornsirup, Walnüsse
Menge: 110 bis 130 Stück

Zutaten

300 Gramm Mehl
1 Prise Backpulver
50 Gramm Walnüsse, feingehackt
1/2 Teel. Zimt
150 Gramm Puderzucker
100 Gramm Sirup (Ahornsirup)
200 Gramm Butter / Margarine
200 Gramm Walnüsse, halbiert (zum Garnieren)

Quelle

Chefkoch-User „Zimtstern“
Erfasst *RK* 01.10.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten.

In Folie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf leicht bemehlter Unterlage 0,5 cm dick ausrollen, kleine Herzen, Rosetten oder was auch immer ausstechen.

Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. Jeweils mit einer Walnusshälfte garnieren. Eventuell kurz kühl stellen. Im vorgeheizten Backofen 12 – 15 min. backen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohnstrudel-Plätzchen (O)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mohn
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
550 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
275 Gramm Butter, weich
150 Gramm Puderzucker
H FÜR DIE FÜLLUNG
35 Gramm Orangeat
100 Gramm Walnusskerne
250 Gramm Mohnback
5 Essl. Rum, braun
H FÜR DIE GARNITUR
1 Eigelb
50 Gramm Mandelblättchen
50 Gramm Puderzucker

Quelle

„essen & trinken“
Heft 11/95
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in 5-8 Minuten schaumig schlagen, Ei, Salz und Puderzucker langsam zugeben und ca. 5 Minuten weiter schlagen. Mehl und Backpulver einarbeiten.

Teig halbieren, zu 2 flachen Rechtecken formen und 2 Stunden kühlen.

Walnusskerne grob hacken, Orangeat sehr fein hacken, mit Rum und Mohnback vermischen.

1/2 Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 35 x 15 cm), 1/2 Mohnmischung aufstreichen, Rand lassen. Von den Längsseiten her zur Mitte rollen. Mit Eigelb bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen. In 1 cm breite Scheiben schneiden.

Im vorgeheizten Ofen bei 160° C, mittlere Schiene, Heissluft, ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

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