Nutella-Eierlikör-Marmorkuchen

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Bevor wir uns auf einen kleinen Ausflug nach Schwäbisch Hall machen, müssen wir uns erst einmal kräftig stärken. Zunächst die Nerven. Denn ich habe es schon wieder getan und einen Kuchen in der Nordic Ware Backform gebacken, aus der niemals nie nicht der Kuchen klebungslos heraus flutscht. Ich weiß es immer schon vorher und trotzdem gebe ich nicht auf. Wie blöd muss man eigentlich sein? Aber Ich bin ja vollkommen ruhig. Ausgeglichen. Schicksalsergeben. Könnt ihr meinen Mann fragen. Oder besser nicht. 

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Egal, was diese Form mir auch immer angetan haben mag, es war nichts, was man nicht durch eine ordentliche Portion Puderzucker aus der Welt hätte schaffen können und das Darunter war einfach schlicht und ergreifend köstlich. Sehr locker und geschmacklich eine Wucht.

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Gefunden habe ich das Rezept über Pinterest bei springlane, es geistern aber sehr viele Varianten durchs Netz. Ein paar Anpassungen habe ich vorgenommen, weil ich nicht genug Eierlikör hatte, bei Rührkuchen gerne Margarine statt Butter verwende (der Kuchen ist aber so locker, dass ich beim nächsten Mal den Versuch nur mit Butter starte) und Mehl am liebsten nicht mit der Küchenmaschine sondern per Kochlöffel unterziehe.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorkuchen mit Nutella und Eierlikör
Kategorien: Knaller, Rührkuchen, Gugelhupf
Menge: 1 Gugelhupfform, groß

Zutaten

125 Gramm   Butter
125 Gramm   Margarine
240 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillezucker
5     Eier
250 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
175 ml   Eierlikör
75 ml   Likör 43
100 Gramm   Nutella
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/
  marmorkuchen-eierlikoer-nutella/
  Erfasst *RK* 21.09.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eier frühzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur haben oder eine Weile in warmes Wasser legen.

Manzfred auf 170° C vorheizen. Gugelhupfform gründlich!! einfetten.

Butter und Margarine mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren. Eier einzeln unterrühren, bis eine schöne, gebundene Masse entstanden ist. Unter stetigem Rühren Eierlikör und Likör 43 dazugeben. Mehl mit Backpulver mischen, in zwei Portionen über die Masse sieben und mit einem Kochlöffel (mit Loch) zügig unterziehen.

Teig halbieren. Eine Hälfte des Teiges mit Nutella verrühren (ich rühre in einem separaten Gefäß den Teig ins Nutella).

Hellen Teig in die Form geben, dunklen Teig darauf verstreichen. Mit einer Gabel ein Marmormuster herstellen.

60 Minuten backen, unbedingt Stäbchenprobe machen. Kuchen 15 Minuten in der Form belassen, dann vorsichtig stürzen. Mit Puderzucker besieben, wenn er völlig abgekühlt ist.

Anmerkungen, Jutta: der Kuchen ist so locker, dass ich ihn beim nächsten Mal komplett mit Butter backen werde.

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Ach so, Schwäbisch Hall. Da waren mein lieber Mann und ich gestern und heute.

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Warum, das erfahrt ihr bald, denn ich werde hier im Blog andere Seiten aufziehen. Das Hauptaugenmerk liegt dann nicht mehr auf Rezepten, sondern auf allem. Ich koche und backe zu wenig Interessantes und erlebe zu viel, hier ist zu wenig los seit zu langer Zeit. Bleibt mir trotzdem gewogen, ich freue mich sehr, wenn ihr mich weiter begleitet und Schnuppschnüss besucht. Auch wenn Reisen, Garten, das Handarbeiten und anderer Kram vermehrt Einzug halten, geschmaust wird natürlich weiterhin. Entweder unterwegs oder am heimischen Herd. Vielen Dank, dass ihr nach 10 Jahren immer noch zu Besuch herein schaut, ihr treuen Gesellen! 

Eure Schnuppschnüss mit Manzfred 

Schokoladengugelhupf mit Cheesecakefüllung (TM)

O!!! M!!! G!!!  

  Komplett

 

Er ist fluffig. Er ist saftig. Er schmeckt klasse.

Aber: Er ist süß! Er ist fettig. Er ist mächtig. Er ist Gift für meine Hüften und für alle anderen speckaffinen Regionen meines Körpers ebenso. 

 

Anschnitt

 

Und: Ich liebe ihn. Obwohl man bei jedem Bissen das Gefühl hat, dass die Arterien einen Millimeter enger werden und die Schwarte vernehmlich kracht. 

Mein Mann, in Essensdingen gesegnet mit einem gestählten Naturell, hat nur ein Stück dieses riesigen gefüllten Brownies geschafft. Aber wir arbeiten dran. 

 

Anschnitt

Ein tolles Schmankerl haben die Mädels von "Rezepte mit Herz" mal wieder rausgehauen und in der Facebookgruppe "Claudia's Thermomix Gruppe mit Herz" ist ein wahres Nachbackfieber ausgebrochen, dem ich mich offensichtlich nicht entziehen konnte. Zum Glück. 

Die Krönung: Runtergelaufenen Guss wieder in den Mixtopf geben, Milch dazu, einen ordentlichen Schuss Eierlikör und dann bei Stufe 3 auf 90° erhitzen. Pfff… ich bin feddisch! Abendessen fällt aus.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schoko-Gugelhupf mit Cheesecakefüllung (TM / Rezepte mit Herz)
Kategorien: TM, Rührkuchen, Käsekuchen, Schokokuchen
Menge: 1 Guglhupfform ø 24 cm

Zutaten

H RÜHRTEIG
100 Gramm   Zartbitterschokolade
100 Gramm   Herrenschokolade
250 Gramm   Margarine (oder Butter)
250 Gramm   Milch
80 Gramm   Brauner Zucker
170 Gramm   Demerarazucker
1 Prise   Salz
1 Teel.   Vanillezucker
2     Eier
280 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
30 Gramm   Backkakao
H CHEESECAKEFÜLLUNG
300 Gramm   Doppelrahm-Frischkäse
100 Gramm   Crème Fraîche
120 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
2     Eigelbe
1     Vanilleschote; das Mark
20 Gramm   Speisestärke
H SCHOKOLADENGUSS
100 Gramm   Sahne
140 Gramm   Zartbitterschokolade (120 reichen)
1 Essl.   Honig
20 Gramm   Zucker

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  http://rezeptemitherz.blogspot.de/2015/02/schoko-
  gugelhupf-mit-cheesecake-fullung.html
  Erfasst *RK* 11.02.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gugelhupfform fetten. Wer mag, kann noch Kakao hinein streuen. Manzfred auf 150° C vorheizen.

Schokolade in den Mixtopf geben und 10 Sek. / Stufe 6 zerkleinern.

Margarine und Milch hinzufügen, 5 Min. / 50° / Stufe 2 erwärmen und schmelzen.

Zucker, Salz, Vanillezucker und Eier dazugeben und 20 Sek. / Stufe 4 mischen.

Mehl, Backpulver und Kakao hinzufügen, 30 Sek. / Teigstufe cremig rühren.

Die Hälfte des Schokoladenteigs in die Gugelhupfform füllen, dabei einen Rand hochziehen.

Umfüllen. Topf spülen.

Alle Zutaten für die Cheesecakefüllung in den Mixtopf geben und 20 Sek. / Stufe 4 vermischen.

Füllung mittig auf dem Teig verteilen.

Restlichen Schokoladenteig daraufgeben und glatt streichen.

Kuchen 60 Minuten backen, dann bei 160° weitere 20 Minuten.

Stäbchenprobe duchführen! Der Kuchen soll innen noch leicht feucht sein.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Für den Schokoladenguss die Sahne, Zucker und Honig in den Mixtopf geben, 5 Min. / 90° / Stufe 1 erwärmen.

Schokolade in Stücken dazugeben, kurz auf Stufe 3 durchrühren, 5 Min. ruhen lassen, dann 20 Sek. / Stufe 3 verrühren.

Schokoladenguss großzügig auf dem Kuchen verteilen.

Anmerkungen, Jutta: Abgetropfte Reste vom Guss in den Mixtopf zurück geben, mit ca. 200 ml Milch und einem guten Schuss Eierlikör auffüllen. 5 Min. / 90° erhitzen. Schmeckt toll, ist aber sehr süß. Wer es nicht so süß mag, nimmt mehr Milch.

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Das Rezept habe ich mehrfach verändert, weil ich Reste verwerten wollte. Schaut euch am besten mal das Original an, vielleicht gefällt euch das besser. 

Schokoladenkuchen ohne Ei

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Für einen netten Herrn aus Pakistan backe ich einmal im Monat Kuchen ohne Ei. Da ich nicht immer Mürbe- oder Hefeteig anbieten wollte, ging ich auf die Suche nach Alternativen und traute meinen Augen nicht, dass es sogar Rührkuchen ohne Ei gibt. Getraut habe ich dem Braten nicht, als ich das Rezept ausprobierte. Umso erstaunter war ich über das Ergebnis. Sehr locker, sehr schokoladig, sehr gut. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokoladenkuchen ohne Ei
Kategorien: Eifrei, Schokolade
Menge: 1 Gugelhupfform

Zutaten

250 Gramm   Haselnüsse, geröstet, gemahlen (Kokosraspeln 
      oder Mandeln)
250 Gramm   Mehl
250 Gramm   Rohrzucker
1 Pack.   Backpulver
1 Pack.   Vanillezucker
      Zimt nach Geschmack
1 Prise   Salz
3 Essl.   Kakaopulver
50 Gramm   Margarine, flüssig (mal mit Öl versuchen)
150 ml   (Soja-)Milch
3 Teel.   Espresso, gehäuft, löslich
150 ml   Wasser
1     Karotte, geraspelt

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://www.chefkoch.de/rezepte/961841201767787/
  Veganer-Schoko-Nuss-Kokos-Kuchen.html
  Erfasst *RK* 10.10.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Karotte auf der Microplane sehr fein raspeln. Aus Pulver und Wasser Espresso herstellen. Margarine schmelzen.

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann langsam Margarine, Espresso und Milch zugeben, alles gründlich verrühren, es sollte keine Klumpen geben. Karotte unterziehen.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform geben. 45-60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Anmerkungen, Originalrezept: Der Kaffee oder die Sojamilch können, je nach Geschmack, durch andere Flüssigkeiten ersetzt werden, z. B. Saft oder Tee usw. natürlich können auch noch gehackte Zartbitterschokolade ohne Milch, gehackte Nüsse, Kirschen o.ä. zugegeben werden… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ich habe ihn auch mit Rooibos-Karamell-Tee und Kaffee gebacken.

Anmerkungen, Jutta: Kleiner Kuchen. Schmeckt erstaunlich gut, wird sehr bald wiederholt. Schön locker und schokoladig. Mit Schokoguss überzogen und halben Belegkirschen verziert.

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Ape, das hier ist für dich – mei, hab ich mich beeilt, gell? 

Aprikosenkuchen mit Zitronenthymianstreuseln

Zitronenthymianstreusel? Auf Kuchen? Komisch. Sehr komisch! Muss ich ausprobieren.

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Ich hatte also einen Plan. Dann die Ernüchterung. Ich meine, was soll man von einem Rezept halten, das 25 Gramm Mehl benötigt, um die Streusel herzustellen? Begleitet von Unmengen Zucker (15 g) und Butter (10 g)? Irgendwie wurde mir das Rezept unsympathisch. Aber ich hatte mich nun einmal entschlossen, den Kuchen zu backen und da gab es kein Vertun, das wurde durchgezogen. Fertig, aus, keine Diskussion! 

Zum Glück. Aprikosenkuchen mit Zitronenthymianstreuseln hört sich nicht nur hipp an, er schmeckt auch prima. Obwohl man vom Zitronenthymian rein nix schmeckt. Schade eigentlich.

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Aber der Rest ist schon klasse. Saftig, nicht sehr süß, fruchtig. Mache ich bald mal wieder. Und erstaunlicherweise haben sogar die Streusel gereicht. Das war gar nicht so wenig, wie es zunächst den Anschein hatte.  Ist das ein Happy End? Das ist ein Happy End! 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosenkuchen mit Zitronenthymianstreuseln
Kategorien: Saisonal, Obst, Rührkuchen, Aprikosen
Menge: 1 Kastenkuchen, 30cm

Zutaten

H FÜR DIE STREUSEL
25 Gramm   Mehl
15 Gramm   Zucker
10 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
1 Essl.   Zitronenthymian (eher mehr als weniger)
H FÜR DEN KUCHENTEIG
500 Gramm   Zuckeraprikosen, vorbereitet gewogen
400 Gramm   Mehl
1 Essl.   Mehl
115 Gramm   Butter
100 Gramm   Margarine (kann durch Butter ersetzt werden)
200 Gramm   Zucker
6     Eier
1 Teel.   Backpulver
1 Prise   Salz
150 Gramm   Buttermilch
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lust auf Genuss 9/2016
  Erfasst *RK* 31.07.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Kastenform fetten, ein Stück Backpapier so in die Form legen, dass man es an den Seiten fassen kann, um den Kuchen später heraus zu heben. Manzfred auf 150° C vorheizen.

Zitronenthymianblättchen hacken und zusammen mit den anderen Zutaten Streusel herstellen.

Aprikosen entsteinen, in Streifen schneiden und mit 1 EL Mehl bestäuben.

Butter, Margarine und Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterziehen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd mit der Buttermilch unter die Buttermasse ziehen. Aprikosen unter den Teig heben.

Teig in die Form füllen. In Längsrichtung eine Rille ziehen, Streusel darauf verteilen. 70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Kurz in der Form abkühlen lassen, heraus heben und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

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2016 08 07: Mayday, Mayday, Mayday – das zunächst gepostete Rezept enthielt nur 1 EL Mehl für den Teig, das ist falsch, ich habe es vergessen… nun stimmt es aber.

Schmeckte letztes Jahr, schmeckt dieses Jahr: Pflaumen-Quark-Streusel

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Kurzentschlossen kaufte ich am Morgen die ersten Pflaumen. Schön saftig waren sie und wunderbar süß, perfekt, um sie auf einem Bettchen aus Teig zu parken und mit Streuseln zu bedecken. Eine Stunde backen, abkühlen lassen, Puderzucker drauf, Sahne nicht vergessen. Fertig. 

Warum mache ich diesen Kuchen eigentlich nicht öfter? Genug Obst, um zu variieren, gibt es ja. Und im letzten Jahr hat er uns ähnlich gut geschmeckt wie in diesem. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen
Kategorien: Rührteig, Quark, Pflaumen, Streusel
Menge: 1 Schnittenbackform

Zutaten

H STREUSEL
60 Gramm   Butter, weich
60 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
120 Gramm   Mehl
  Etwas   Zimt
H TEIG
85 Gramm   Butter, weich
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1     Ei
20 Gramm   Speiseöl
20 Gramm   Milch
85 Gramm   Quark
110 Gramm   Mehl
20 Gramm   Weizenstärke/Speisestärke
5 Gramm   Backpulver
500 Gramm   Pflaumen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: von Marlene, die es von Bäcker Süpke
  modifiziert hat
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2012/10/30/ddr-
  quarkstreuselkuchen/
  Erfasst *RK* 31.08.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Für den Teig Butter, Zucker und Salz in der Küchenmaschine zu einer hellen Massen rühren. Das dauert eine Weile.

In der Zwischenzeit Schnittenbackform fetten, Pflaumen entsteinen und halbieren und die Streusel herstellen. Dazu die Zutaten in eine Schüssel geben und flott mit den Händen zu Streuseln krümeln.

Das Ei zum Kuchenteig geben, wieder sehr gut unterziehen. Öl, Milch und Quark zufügen, zu einer glatten Masse rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf einmal in die Rührschüssel geben und zügig unterziehen. Keinesfalls zu lange rühren.

Teig in die Form geben und glattstreichen, dicht mit halbierten Pflaumen belegen und die Streusel gleichmäßig auf dem Obst verteilen.

Backen: 60 Minuten, nach 30 und 50 Minuten Ofentür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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 Pflaumen-Quark-Streusel, Stück

Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)

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Die Sonne lacht, der Frühling ist da und der Geocacher in mir scharrt mit den Hufen. Bald soll es wieder hinaus gehen in die große weite Welt, um einen Schatz zu finden. Oder zwei. Oder drei. Oder…

Damit unterwegs die Auszehrung auf minimalstem Niveau bleibt, ist es immer schön, ein wenig Wegzehrung bei sich zu tragen. Und damit die Marschverpflegung abwechslungsreich bleibt, habe ich gleich den Chocolate-Coconut Pound Cake ausprobiert, der mich in der neuen Ausgabe der bon appétit anlachte. 

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Oh je, gleich nach dem Backen wurde schon die Hälfte des, zugegeben kleinen, Kuchens vertilgt. Der ist so fluffig, so schokoladig und so wenig süß – was vielleicht daran liegt, dass ich nur 2/3 der angegebenen Zuckermenge verwendet habe – dass ich mich kaum halten konnte. Norbert fehlt das gewisse Etwas.

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Ich gehe davon aus, dass es am mangelnden Kokosnussöl liegen könnte. Ich konnte es heute nicht auftreiben, beim nächsten Backen wird es auf jeden Fall Verwendung finden. Vielleicht schmeckt der Kuchen aber auch runder, wenn er eine Nacht durchziehen durfte. In der Zeitschrift steht, dass man ihn bis zu fünf Tage vor dem Verzehr backen kann. Keine Ahnung, wie er das so lange überleben sollte, aber es soll ja Menschen geben, die einen Willen aus Stahl haben. 

Ganz toll gefallen mir die gebackenen Kokosflakes auf der Oberfläche des Kuchens. Man muss zwar aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden, aber zusammen mit dem Zucker schmecken sie erstaunlich ungewöhnlich. Der weiche Kuchen, der knirschige Zucker und dann diese knusprigen Flocken – wunderbar! 

Spessartbogen – wir kommen! 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)
Kategorien: Rührteig, Kokosnussöl, Buttermilch
Menge: 1 Form von 20×10 cm

Zutaten

200 Gramm   Mehl
50 Gramm   Kakao, ungesüßt, dunkel
1/2 Teel.   Salz
1 Teel.   Backpulver, gestrichen voll
50 Gramm   Butter
50 Gramm   Kokosnussöl (hatte keins, Sonnenblumenöl
      — verwendet)
200 Gramm   Zucker (im Original 300 g – ohne mich!)
3     Eier, groß
1 Teel.   Vanilleextrakt, flüssig
160 Gramm   Buttermilch
15 Gramm   Kokosnuss-Flakes, ungesüßt
1 Teel.   Zucker; bis doppelte Menge

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  bon appétit, March 2014
  "Chocolate-Coconut Pound Cake"
  Erfasst *RK* 07.03.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Backform fetten und so mit Backpapier auslegen, dass es an den Längsseiten überlappt.

Mehl, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Beiseite stellen.

In der Küchenmaschine Butter, Kokosnussöl und Zucker sehr hell und schaumig aufschlagen. Vanille zufügen, die Eier einzeln sehr sorgfältig unterziehen. Buttermilch und die trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben, mit einem großen Löffel oder einem Teigschaber grob unterziehen. Dann sehr kurz mit der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Teig in die Form füllen, in Längsrichtung einen Graben ziehen und die Kokosflocken hinein streuen. Mit dem Zucker bestreuen und ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen und darauf achten, dass die Kokosflocken nicht verbrennen.

Anmerkungen, Jutta: Ich habe nach 10 Minuten für 20 Minuten Alufolie aufgelegt. Diese dann wieder entfernt und nochmals für 15 Minuten am Ende die Folie aufgelegt.

Der Kuchen sollte mindestens einen Tag durchziehen. Sehr fluffig, nicht sehr süß, schokoladig. Lecker!

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Saftig und locker – Mandelkuchen (M-TM)

 

 

Gestern, am Abend, habe ich endlich geschafft, die Maiausgabe der essen & trinken durchzublättern. Sofort sprang mich der Mandelkuchen an, der dort mit Rhabarberkompott, Erdbeeren und Basilikum serviert wurde. 

Mandelkuchen - ein Viertel für den Gärtner

Da hier die ersten beiden Komponenten der Beilage noch nicht in ordentlicher Qualität zu bekommen sind, buk ich also für einen Soloauftritt am Vormittag den Mandelkuchen, der in der Zeitschrift so angepriesen wurde: 

"Er ist schnell gemacht, sieht ein wenig unscheinbar aus und übertrifft doch alle Erwartungen."

Ja, ja, und nochmals ja kann ich dazu nur sagen, es stimmt genau so, wie die Redaktion es beschreibt. Schnell gemacht, sieht nach nix aus, aber wenn man die erste Gabel im Mund hat, ist man baff. Locker, saftig, zitronig-mandelig und morgen bestimmt noch besser, wenn er eine Nacht zum Ausruhen hatte. 

Mandelkuchen - ein Viertel für den Gärtner
Da ich ein Viertel dem guten, fleissigen Gärtner mitgab, der uns heute drei Lastwagenladungen Mutterboden in den Vorgarten schippte, werde ich wohl nicht darüber berichten können, wie der Kuchen einen Tag später schmeckt. Es ist nur noch ein Viertel da und der Tag ist noch lang. Vielleicht schafft ihr es ja, drüber zu berichten? An mir soll es nicht liegen, hier ist das Rezept: 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mandelkuchen (M-TM)
Kategorien: Mandeln, Zitronen, Rührkuchen, Knaller
Menge: 1 Form, 26 Zentimeter Durchmesser

Zutaten

1     Zitrone
200 Gramm   Butter
170 Gramm   Zucker
      Salz
4     Eier
200 Gramm   Mandeln, geschält und gemahlen
60 Gramm   Mehl
2 Teel.   Backpulver
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift essen & trinken, Mai 2013
  Erfasst *RK* 20.04.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Mandeln häuten und trocknen. Im TM zerkleinern.

Manzfred auf 160° C vorheizen. 50 g Zucker für das Eiweiß von der Gesamtmenge abzweigen.

Form fetten und mit 2 EL der gemahlenen Mandeln auskleiden.

Zitronenschale in die Rührschüssel reiben. Butter (geschmolzen), 120 g Zucker und 1 Prise Salz zufügen, mit der Küchenmaschine weißschaumig aufschlagen.

Zitrone auspressen. Die Eier trennen, Eigelbe nach und nach zur Buttermischung geben. Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen, dabei den aufgehobenen Zucker einrieseln lassen.

Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Mit dem Zitronensaft zur Eimasse geben und zügig unterziehen.

Eiweiß unterziehen, in die Form geben und 35-40 Minuten backen. Aus dem Backofen holen, 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Anmerkungen, Jutta: In der Zeitschrift wird dazu ein Rhabarber- Kompott mit Erdbeeren und Basilikum serviert. Kann ich mir gut vorstellen. Kuchen sehr saftig und sehr locker. Auch als Dessert eine gute Wahl. Schmeckt morgen bestimmt noch besser.

Gebacken: 20.04.2013

Gebloggt: 20.04.2013

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Rotweinkuchen (M)

Nachdem ich kürzlich einen äußerst langweilig schmeckenden Käseblechkuchen gebacken habe, der zudem noch unter extrem fester Konsistenz litt, was eventuell daran gelegen haben könnte, dass ich am Tag nach dem Backen den für den Teig benötigten Eischnee aus vier Eiern im Kühlschrank fand, habe ich gestern einen überaus köstlichen Rotweinkuchen aus dem selben Anleitungsbuch gebacken, der leider deutlich zu flach war, was ganz bestimmt daran gelegen hat, dass ich eine Backform verwendete, die zu groß war (30 cm lang statt der im Rezept angegebenen 25 cm), ein Umstand, der sich jedoch nicht negativ auf den Geschmack des Backwerks auswirkte; schade, ich hoffte, wie Thomas Mann bei den Buddenbrooks einen Bandwurmsatz schreiben zu können, was mir jedoch, trotz aller Bemühungen, nicht zu gelingen scheint, wobei ich mir sicher bin, dass ihr mir nicht gram seid deswegen und ich nunmehr zur Veröffentlichung des Rezeptes sowie des Fotos komme – soll noch einer sagen, ich könne mich nicht auf wenige Sätze bei meinen Einträgen beschränken.

 

Rotweinkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rotweinkuchen (M)
Kategorien: Rührkuchen, Wein, Schokolade, Mandeln, Kastenform
Menge: 1 Form von 25 cm Länge

Zutaten

200 Gramm   Butter
100 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
3     Eier
200 Gramm   Weizenmehl
2 Teel.   Kakaopulver
1 Teel.   Zimt
5 Gramm   Backpulver
100 Gramm   Schokolade (J: 50 g Schokolade, 50 g Nougat)
50 Gramm   Mandeln, gehackt
100 ml   Rotwein
1 Schuss   Rum

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Dr. Oetker, "Backen macht Freude"
  ISBN 9783767006645
  Erfasst *RK* 22.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Kastenform fetten und bemehlen.

Butter im Manzfred während der Vorheizphase so lange in der Rührschüssel (KitchenAid) erwärmen, bis sie weich ist. Geschmeidig rühren, dann Zucker, Salz, Vanillezucker zufügen und so lange schlagen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die zimmerwarmen Eier einzeln zufügen und sehr gut unterarbeiten.

Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt vermischen. Mit Schokolade, Mandeln, Rotwein und Rum zur Ei-Butter-Masse geben und kurz zu einem glatten Teig verarbeiten. In die Backform geben und 15 Minuten backen. Mit einem Messer einen Längsschnitt ausführen. Weitere 30-40 Minuten backen.

Stäbchenprobe machen. Kuchen 10 Minuten in der Backform belassen, dann aus der Form lösen und auf einem Rost erkalten lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt am nächsten Tag noch besser.

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Pimpimellas weltbester Marmorkuchen aka Grosis Marmorkuchen (M)

Manchmal ist es ja wirklich komisch. Schon seit Jahren will ich Grosis Marmorkuchen backen. Hab' ich nie geschafft. Irgendwie rutschte das Rezept immer weiter nach unten im to-do-Stapel und ward nie mehr gesehen. Dann musste ich heute Türen streichen und Rahmen streichen und hatte danach tierischen Bock auf Kuchen. 

Marmorkuchen auf Stiel

Was nicht weiter schlimm war, denn ich wußte, wie es geht und ich hatte ein Rezept und einen Plan und auch tierischen Bock, einen würdigen Ersatzmann für die schon lange vergessene Grosi zu backen. Was sage ich, würdig trifft es nicht, dieser Marmorkuchen ist nicht zu toppen. Melanie Pimpimella teilte ihre Begeisterung in Form eines Blogeintrages mit uns, titulierte ihn als weltbesten Marmorkuchen und das ist er auch. Garantiert. Galaktisch. Saftig. Köstlich.

Marmorkuchen auf Stiel

Das behaupteten auch die fleißigen Bäckerinnen von Grosis Marmorkuchen. Eva warf ihn auf den Markt, Heidi buk ihn, zorra buk ihn, Petra, Kathi, Barbara, EviRuby, Claudia…. alle buken ihn – nur ich nich'. Und alle waren ähnlich begeistert damals. 

Bei facebook habe ich dann heute die köstliche Backaktion gepostet und was habe ich dort erfahren? Grosis Marmorkuchen ist Pimpimellas weltbester Marmorkuchen. Nach mehr als vier Jahren ist er quasi als Reinkarnation der guten Grosi wieder auferstanden, um die Unwissenden und Schnarchnasen wie mich glücklich zu machen. Ach, wie ist das doch schön, ich konvertiere und werde Back-Buddhistin. 

Marmorkuchen auf Stiel

Da ich keine Freundin von kleinen Resten bin, habe ich die Sahnemenge generös erhöht. 150 g in den Gesamtteig, den Rest nach dem Trennen in den Schokoladenteig. Der Kuchen ist so genial, ihr müsst ihn probieren und man sollte unbedingt Melanies Rat beherzigen, ihn noch lauwarm zu kosten. Ein Hauch geschlagene Sahne als Topping kann ich mir auch gut vorstellen. 

Marmorkuchen auf Stiel

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pimpimellas Marmorkuchen, weltbester
Kategorien: Rührkuchen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

250 Gramm   Zucker
250 Gramm   Butter
5     Eier
200 Gramm   Schokolade
300 Gramm   Mehl
10 Gramm   Backpulver
      Salz
200 ml   Sahne
10 Gramm   Vanillearoma, flüssig

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Originales Original: Eva Deichrunner
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2008/08/
  grosis-marmor-g.html
  Original: Melanie Pimpimella
  http://pimpimella.blogspot.de/2013/01/
  marmorkuchenweltbester-der.html
  Erfasst *RK* 03.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in der Rührschüssel erwärmen (Backofen, 15 Minuten, 40° C). 100 g Schokolade zum Schmelzen mit reinstellen.

Zucker mit weicher Butter, Salz und den Eiern schaumig rühren.

In der Zwischenzeit 100 g Schokolade grob hacken. Manzfred auf 170° C vorheizen.

Mehl mit Backpulver vermengen. Zu der Ei-Zuckermasse geben und verrühren. 150 g Sahne zufügen.

Den Teig teilen, eine Hälfte mit beiden Schokoladen und dem Rest der Sahne vermengen. In den hellen Teig Vanillearoma geben. Beide Teige in eine Gugelhupfform füllen, ein bisschen mit einer Gabel vermischen und im Manzfred 45 – 60 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben. Wer es nicht abwarten will oder kann, folgt Pimpimellas Rat und schneidet den Kuchen UNBEDINGT warm an.

Anmerkungen, Jutta: Alle anderen machen das bitte auch so. Warm anschneiden.

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Just married 2 – Nougat-Quark-Nuss-Kuchen (M-TM)

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So, ungefähr im November letzten Jahres war also klar: "Das Kind heiratet!"

Dajana hatte ich mittlerweile auch kennengelernt und ich war sehr, sehr einverstanden. Was ja eigentlich auch egal ist, aber so ist schöner.

Weihnachten wurde bei meinen Eltern gefeiert und da beratschlagten wir, wie die Torte denn aussehen soll.

Den beiden Turteltauben schwebten Torten vor, die auf Säulen ruhen. Mir schwebten mindestens vier Etagen vor. Gestapelt. Warum? Weil man Torten, die gestapelt sind, nicht so aufwändig dekorieren muss. Man hat halt kaum Oberfläche und nur den Rand, auf dem man sich austoben kann.

Den Kindern schwebte eine Blütenkaskade vor, die sich elegant von oben nach unten entlang des Kuchens ergießt, malerisch hinab fließend in mäandernden Bögen. Mir schwebten grauenvoll missratene Gebilde vor, die einer großen Gästeschar zum Amusement dienten und die als Protagonisten eines spontan ins Leben gerufenen Ratespieles fungierten mit dem lustigen Titel: "Interpretation des Grauens oder Was will die Künstlerin uns damit sagen?" Nach deren Veröffentlichung in einem meiner Lieblingsforen "Cake Wrecks" wurde diese Website wegen Gefährdung der mentalen Gesundheit für immer geschlossen.

Tortenbücher wurden gewälzt, Tortenfotos wurden hin und her geschickt, Anleitungen wurden gelesen, mir wurde immer mulmiger. Wie sollte ich die Blüten machen, wie sollten die Blüten über die "Leerstellen" geleitet werden, würden die Säulen die einzelnen Kuchen tragen? Mir wurde noch mulmiger.

Mittlerweile war Februar oder März, ich kam nicht in die Pötte.

Hinzufügen muss ich, dass wir seit Januar auch noch intensiv auf Haussuche waren bzw. sind. Jaaa, ich weiß, manch einer von euch wird sagen "Wie? Ich denke die ziehen nach Bayern…!!??!!". Wir ziehen nicht nach Bayern. Diese Geschichte wird auch noch zu erzählen sein. Aber nur kurz und nicht jetzt.

Also, wir waren auf Haussuche und ich hatte irgendwie für alles keine Zeit. Keine Zeit zum Üben, keine Zeit zum Ausprobieren, keine Zeit mal alles so richtig akribisch zu planen. Deshalb schwamm in meinem Kopf der Hochzeitstrubel wie wild hin und her, ich war zu keinem klaren Gedanken fähig. Bis auf dieses diffuse Gefühl der Panik.

Klar war zu diesem Zeitpunkt nur, dass ich keinen Kuchen mache mit Säulen. Und dass der Kuchen fünfstöckig werden soll. Er soll mit Fondant überzogen werden und er soll weiß sein. Und Blumen haben. Selbst gemachte Blumen.

Ich hatte auch eine entfernte Ahnung, welche Torten ich backen wollte. Nur die untere Etage, die große, auf der quasi der ganze Aufbau ruhen sollte, dazu fiel mir nicht so viel ein. Es sollte ein saftiger Kuchen sein, ein Kuchen, den man gut vorbereiten und aufbewahren kann. Zudem musste er eine gewisse Stabilität haben, weil ja noch vier Kuchen… Oh je..

Hilfe kam mal wieder aus dem Forum torten-talk in Form eines Nougat-Quark-Nuss-Kuchens, den ich der Userin Winterkirsche stibitzte. Netterweise war sie auch sofort damit einverstanden, dass ich das Rezept hier veröffentliche. Viel später habe ich herausgefunden, dass eine euch wohlbekannte Bloggerin ebenfalls diesen leckeren, saftigen Kuchen gebacken hatte. Petra von Chili und Ciabatta hat ihn zumindest in der Rezeptgruppe RezKonv gepostet. Aber einen Blogeintrag dazu habe ich nicht gefunden.

Ich startete also ein Probebacken und diese Torte war soooo gut, ihr müsst sie einfach mal versuchen.

Nougat-Quark-Nuss-Kuchen
Ohne vorgreifen zu wollen, mein Lieblingsneffe Tim hat sich sogar ein zweites Stück am Tag der Hochzeit geholt, was ich als großes Kompliment empfand. Das war also auch geklärt. Wir halten fest:

  • Oben: Zebratorte – 15 cm Durchmesser
  • Zweite von oben: Schichttorte – 20 cm Durchmesser
  • Mitte: Oma-Buchholtz-Torte – 25 cm Durchmesser
  • Zweite von unten: irgendwasgehtimmerschiefmitdiesermiesenPunschtorte – 30 cm Durchmesser
  • Unten: Nougat-Nuss-Quark-Torte – 35 cm Durchmesser

Jetzt gibt es erst mal das Rezept für die Nusstorte, damit wir uns dann ab morgen oder so irgendwie schön der Reihe nach den Geschehnissen der letzten Tage widmen können.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nougat-Quark-Nuss-Kuchen (M/TM)
Kategorien: Motivtorte, Hochzeitstorte
Menge: 1 Aluform von 24 cm Durchmesser

Zutaten

150 Gramm   Margarine
250 Gramm   Zucker
1/4 Teel.   Salz
5     Eier
250 Gramm   Magerquark
200 Gramm   Nougatmasse
300 Gramm   Haselnüsse
200 Gramm   Mehl
1 Pack.   Weinstein-Backpulver
      Haselnuss-Glasur

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  www.torten-talk.de, Userin Winterkirsche
  Erfasst *RK* 15.04.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Aluform fetten und bemehlen. Manzfred auf 160° C vorheizen. Nougat im Wasserbad schmelzen.

Haselnüsse in einer Pfanne fettfrei rösten, in ein Sieb schütten und soviel wie möglich von den Schalen entfernen. Abkühlen lassen und im TM fein zerkleinern.

Die Margarine mit Zucker und Salz cremig schlagen, die Eier nacheinander zufügen. Quark, Nougat und die Haselnüsse zur Eicreme geben und verrühren. Mehl mit Backpulver unterrühren.

Kuchen eine Stunde backen, 15 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Gut auskühlen lassen (am besten über Nacht) und mit Haselnuss-Glasur überziehen.

Anmerkungen, Jutta:

Gebacken: 15.04.2012 / einen Tag später probiert – köstlich! Fester Kuchen, der aber saftig schmeckt. Das Nougat unterstreicht den Geschmack der Haselnüsse. Sehr gut.

BEIM NÄCHSTEN MAL: Kuchen bei 150° C backen. Damit umgeht man eventuell das Abdecken.

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Zwischendurch übte ich immer wieder Orchideen oder Blumen, deren Namen ich vergessen habe und die auch genau so aussahen. Ich habe trotz der Befürchtungen, dass meine Kamera das nicht überlebt, ein Foto gemacht. Aber das gibt es erst später. Wenn ich von frischen Blumen, Sandra und Cami berichte. Aber das dauert noch.. laaaange…

 

Von Anfang an:

Just married 1 – Prolog

 

Wer eine interessante Abhandlung über die "Hochzeit auf dem Lande" lesen möchte, wende sich bitte vertrauensvoll an Petra Foede, die den Leser in ihrem Blog auf kulinarische Zeitreisen entführt.