Nektarinen-Käsekuchen mit Bröselboden (M-TM)

 

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Ich arbeite gerade die Klebezettelchen ab, die Norbert in der Zeitschrift "Lust auf Genuss" positioniert hat, aus der auch das Aprikosenkuchenrezept  (wer das Rezept gespeichert hat, bitte ändern, es fehlte das Mehl für den Teig, 400 Gramm sollten doch noch rein – au weia…) mit den Zitronenthymianstreuseln stammt. Diesmal sollte es ein Käsekuchen mit Nektarinenauflage sein. Das fand ich wieder seltsam, weil die Nektarinen AUF den Kuchen kommen und dann mitgebacken werden. Aber, Versuch macht kluch und auch dieser Kuchen hat mich angenehm überrascht. 

 

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Der ziemlich bröselige Bröselboden (vermutlich wird er fester, wenn er richtig durchgekühlt ist) ist Grundlage für eine sehr flaumige Käsemasse, die auch noch prima schmeckt, wenn man 50 g Zucker weniger verwendet..Und diese Nektarinen mit den Nüssen sind wirklich klasse – mal was anderes.  

Nachtrag, 10.08.2016: schmeckt am nächsten Tag noch besser; Boden und Käsekuchenmasse sind nach dem Kühlen fester. Schmeckt trotz der Zuckerreduzierung noch ziemlich süß, könnte eventuell noch weiter reduziert werden.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nektarinen-Käsekuchen mit Bröselboden (M/TM)
Kategorien: Obst, Quark, Ricotta, Kekse
Menge: 1 Torte, 26cm Durchmesser

Zutaten

H FÜR DEN BODEN
250 Gramm   Kekse (Hobbits)
125 Gramm   Butter
H FÜR DIE KÄSEKUCHENMASSE
500 Gramm   Ricotta
300 Gramm   Quark, 20%
200 Gramm   Schlagsahne
300 Gramm   Zucker (Original: 350 g)
1     Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
2 Essl.   Speisestärke
4     Eier
1 Prise   Salz
1     Vanilleschote, das Mark
H FÜR DEN BELAG
60 Gramm   Pecannüsse
3     Nektarinen, reif (aber nicht zu weich); bis 1/3
      — mehr
      Ahornsirup

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lust auf Genuss 9/2016
  Erfasst *RK* 07.08.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Boden einer Tortenform, 26 cm Durchmesser (Original: 24 cm, Menge für Boden angepasst), mit Backpapier belegen. Kekse im TM zu Krümeln schreddern. Umfüllen. Butter im TM schmelzen. Zu den Krümeln gießen und vermischen. In die Kuchenform füllen und festdrücken. Im Kühlschrank parken.

Manzfred auf 150° C vorheizen.

Die Zutaten für die Käsekuchenmasse in den TM geben und flott zu einer geschmeidigen, recht flüssigen Masse verrühren. Auf den Boden gießen und eine Stunde backen.

Nektarinen in Spalten schneiden, Pecannüsse hacken. Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen holen, Nektarinen kreisförmig auflegen, mit den Nüssen bestreuen, Manzfred auf 160° C einstellen und weitere 30 Minuten backen.

Kuchen in der Form auskühlen lassen, danach gut gekühlt aufbewahren und mit Ahornsirup besprenkelt genießen.

Anmerkungen, Jutta: Zuckermenge reduziert. 26er Form verwendet, die Zutaten für den Boden dementsprechend angepasst. Die Menge für die Käsekuchenmasse passte perfekt in die größere Form. Prima Kuchen!

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Panna Cotta mit ohne Kokos

Meine allerliebste Schwägerin war am Telefon. Man sprach über dies und das und Stunden später kristallisierte sich heraus: sie mag kein Kokos. 

Tja, was tut man nicht alles für seine Lieblinge, also wurde die für den Geburtstag geplante Kokos-Panna-Cotta um eine Variante mit ohne Kokos erweitert. 

Zufällig sah ich in der Mai-Ausgabe der essen & trinken ein interessantes Rezept mit Eiweiß. Wie toll, da konnte ich die Panna Cotta ausprobieren, von der ich mir, ehrlich gesagt, nicht allzu viel versprach (mit Eiweiß??? Komisch!!!) und hatte auch noch ein Versuchskaninchen, das freiwillig (hahaha) zum Testen abkömmlich war. Also, frisch ans Werk.

Die Zubereitung war kein Hexenwerk, das Ergebnis sah essbar aus und es ließ mir keine Ruhe, ich musste probieren. Ja Wahnsinn, das war aber gut.

Panna Cotta mit ohne Kokos

Leider ist die Vanille während des Garens auf den Boden der Förmchen gesunken, was nicht schön aussah. Aber geschmacklich wirklich erste Sahne. Mache ich sehr gerne wieder. Danke, liebes Versuchskaninchen. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Panna Cotta (e&t 2015/05)
Kategorien: Dessert, E&t, Vanille, Sahne, DGC
Menge: 4 Weckgläser à 160 ml

Zutaten

1     Vanilleschote
125 ml   Milch
300 ml   Schlagsahne
70 Gramm   Puderzucker
1 Prise   Salz
2     Eiweiß (Gr. M)

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift essen & trinken, 2015/05
  "Panna Cotta mit Erdbeerkompott und Wan Tans"
  Erfasst *RK* 28.04.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Vanillemark und Schote mit Milch, Sahne, Puderzucker und Salz aufkochen. 30 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Eiweiß verschlagen und in die warme Flüssigkeit geben. Sehr gut verrühren.

Flüssigkeit in Weckgläschen füllen, mit Deckel oder 2:1- Klarsichfolie versehen, auf ein Lochblech stellen und im Dampfgarer, Universalprogramm, 90° C, 1 Stunde garen. Wer keinen Dampfgarer hat, stellt die Förmchen ins Wasserbad (Förmchen sollten zu 2/3 in zuvor gekochtem Wasser stehen) und gart im vorgeheizten Ofen bei 130° C, Ober und Unterhitze, auf der 2. Schiene von unten 1 – 1:10 Stunden. Sehr gut auskühlen, am besten über Nacht im Kühlschrank.

Anmerkungen, Jutta: kann man sehr gut vorbereiten, schon zwei Tage im Voraus. Leider sinkt die Vanille beim Erkalten zu Boden. Sieht unschön aus, schmeckt aber sehr fein.

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Sauerkirsch-Mandel-Torte (M-TM)


Der liebe Mann durfte sich aus einem bislang noch nicht verwendeten Backbuch mit dem schönen Namen "Tortenglück" (Achtung – Link verweist auf ein ebook!) einen Kuchen aussuchen. Er entschied sich für die Sauerkirsch-Pistazien-Torte.

Aber Moooment! Schokolade im Boden, ungeschälte Mandeln im Boden und dann sollen 50 g Pistazien gehackt als erste in die Backform? Nö, das habe ich nicht eingesehen. Erstens würden die Pistazien verschwinden und nicht zu sehen sein, zweitens würde man vermutlich nichts von ihnen schmecken und drittens ließ ich sie weg. Da sind mir die schönen, iranischen Pistazien doch zu schade und zu teuer. 

Zunächst die kulinarische Einschätzung: der Kuchen war köstlich.

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Der Boden saftig (aber ein wenig hoch, weil ich eine 26er Form verwendet habe), die Mascarpone-Quark-Schicht wunderbar. Nicht zu süß, nicht zu fest, nicht zu fettig (aber ein wenig hoch, weil ich eine 26er Form verwendet habe). Die Kirschen und der Guss waren zu wenig (obwohl ich eine 26er Form verwendet habe). 

Das bedeutet, und hier sind wir beim praktischen Teil angelangt: beim nächsten Mal eine 28er Form verwenden und doppelt Guss und doppelt Käs.. ähm… Kirschen nehmen. Dann sollte das hinhauen. 

Ein sehr schöner Kuchen ist war das, der sogar glutenfrei ist, wenn man glutenfreies Backpulver verwendet und die Form nach dem Einfetten nicht bemehlt.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sauerkirsch-Mandel-Torte (M-TM)
Kategorien: Kirschen, Torte, Mandeln, Schokolade
Menge: 1 Torte, Durchmesser 28 cm

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
100 Gramm   Zartbitterschokolade, 70%
5     Eier, Größe M
80 Gramm   Margarine oder Butter
80 Gramm   Zucker
      Salz
200 Gramm   Mandeln, mit Haut
2 Teel.   Backpulver
H FÜR DEN BELAG
200 Gramm   Sahne
150 Gramm   Magerquark
250 Gramm   Mascarpone
30 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
1 Glas   Sauerkirschen (2 Gläser)
1 Pack.   Tortenguss, klar (2 Päckchen)
1 Essl.   Zucker (2 EL)
1/4 Ltr.   Kirschsaft (1/2 liter)

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Christina Richon, "Tortenglück", Sauerkirsch-
  Pistazien-Torte
  ISBN 978-3-8338-2012-0
  Erfasst *RK* 19.02.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Sauerkirschen auf ein Sieb schütten, dabei den Saft auffangen.

Für den Teig die Mandeln im TM fein zerkleinern. Umfüllen. Schokolade ebenfalls fein zerkleinern. Umfüllen. Den Boden der Form einfetten, dann mit Mehl dünn bestäuben. Wenn man das weglässt und glutenfreies Backpulver verwendet, ist der Kuchen glutenfrei. Manzfred auf 160° C vorheizen.

Die Eier trennen. Eiweiße steif schlagen. Margarine, Zucker, Eigelbe und 1 Prise Salz in der Küchenmaschine hellcremig rühren, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Schokolade, Mandeln und Backulver mischen und zügig unter die Masse rühren. Dann den Eischnee portionsweise unterheben. Teig in die Form füllen und 30 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Min. abkühlen lassen, vorsichtig auf ein Gitter stürzen.

Für den Belag die Sahne steif schlagen. Den Quark mit Mascarpone, Salz und Vanillezucker glatt rühren, dann die Sahne unterheben. Den Obstboden auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring bestücken, die Creme einfüllen. Die Torte ca. 30 Min. kalt stellen.

Die abgetropften Sauerkirschen auf der Quarkcreme verteilen. Aus dem Tortenguss nach Packungsangabe mit Zucker und Kirschsaft einen Guss zubereiten und diesen auf den Kirschen verteilen. Die Torte vor dem Servieren mindestens 2 Std. kalt stellen.

Anmerkungen, Jutta: Im Original werden 50 g Pistazien gehackt und in die Backform gestreut, bevor der Teig eingefüllt wird. Das Vorgehen ist für mich nicht nachvollziehbar. Der dunkle Boden schmeckt wegen der Schokolade und der Mandeln sehr kräftig, die Pistazien würden völlig untergehen. Ich habe sie weggelassen.

Die Kirschen waren zu dünn gesät, obwohl ich eine 26er Form statt der 28er verwendet habe. Beim nächsten Mal wird die 28er genommen, die Teigmenge und die Mascarpone-Sahne-Quark-Menge beibehalten, dafür Kirschmenge und Guss verdoppelt.

Das Wichtigste zum Schluss: Sehr gut! Gästegeeignet. Gehaltvoll.

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 PS: Petra hat den Kuchen unter dem Namen Kirsch-Torte mit Mascarpone-Creme mit fast identischen Zutaten schon 2005 gebacken. Aber dass GU den Amaretto unterschlagen hat, finde ich nicht nett! 

 

Pflaumen-Streusel-Tarte (M)

Jetzt gibt es noch einen Pflaumenkuchen. Diesmal mit
Weizenvollkornmehl, aus dem Streusel und ein Mürbeboden hergestellt werden.
Dazwischen befinden sich eine Quarkmasse und Pflaumen. Oder Zwetschgen. Wie ihr
möchtet.

Streusel-Pflaumen-Tarte (M)

Auch diese Tarte, diesmal aus der Zeitschrift Sweet Dreams,
hat uns vor allem wegen des Vollkornanteils und wegen der zurückhaltenden Süße
sehr gefallen. Er lässt sich gut aufbewahren und auch wenn man zu Anfang meint,
dass wegen der Saftigkeit der Teig matschig werden könnte – keine Bange, das
geschieht nicht. Zumindest hier nicht.

Da ich keine flüssige Sahne hatte, habe ich sie durch Buttermilch
ersetzt, was hervorragend funktionierte. Mit Sahne wird die Füllung vermutlich
cremiger, vermisst haben wir aber nichts. 


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pflaumen-Streusel-Tarte (M)
Kategorien: Obst, Pflaumen, Tarte, Vollkorn
Menge: 1 Tarte mit 26 cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
200 Gramm   Weizen-Vollkornmehl
50 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
100 Gramm   Butter, kalt
1     Ei
2 Essl.   Sahne; bis doppelte Menge
H BELAG
700 Gramm   Pflaumen
2     Eier
60 Gramm   Zucker
1 Essl.   Vanillezucker
100 Gramm   Sahne
300 Gramm   Quark
2 Essl.   Speisestärke
H STREUSEL
100 Gramm   Weizen-Vollkornmehl
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Prise   Zimt
100 Gramm   Butter

Quelle

  Sweet Dreams 3/2013 / Rezept modifiziert
  Erfasst *RK* 26.08.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten für den Boden im TM zu einem glatten Teig verarbeiten. Flach drücken, in Klarsichtfolie einpacken und 30 Minuten kühlen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Teig auf bemehlter Fläche etwas größer als die Form ausrollen, in die Form legen und einen Rand formen. Backpapier auflegen, Hülsenfrüchte einstreuen und 10 Minuten blind backen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen.

Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren. Eier, Zucker und Vannillezucker verrühren. Sahne, Quark und Stärke unterziehen. Masse auf dem Boden verteilen, Pflaumen fächerförmig auflegen und leicht eindrücken.

Butter schmelzen. Mit einer Gabel unter die gemischten restlichen Streusel-Zutaten ziehen und so Streusel herstellen. Auf den Pflaumen verteilen und 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Pimpimellas weltbester Marmorkuchen aka Grosis Marmorkuchen (M)

Manchmal ist es ja wirklich komisch. Schon seit Jahren will ich Grosis Marmorkuchen backen. Hab' ich nie geschafft. Irgendwie rutschte das Rezept immer weiter nach unten im to-do-Stapel und ward nie mehr gesehen. Dann musste ich heute Türen streichen und Rahmen streichen und hatte danach tierischen Bock auf Kuchen. 

Marmorkuchen auf Stiel

Was nicht weiter schlimm war, denn ich wußte, wie es geht und ich hatte ein Rezept und einen Plan und auch tierischen Bock, einen würdigen Ersatzmann für die schon lange vergessene Grosi zu backen. Was sage ich, würdig trifft es nicht, dieser Marmorkuchen ist nicht zu toppen. Melanie Pimpimella teilte ihre Begeisterung in Form eines Blogeintrages mit uns, titulierte ihn als weltbesten Marmorkuchen und das ist er auch. Garantiert. Galaktisch. Saftig. Köstlich.

Marmorkuchen auf Stiel

Das behaupteten auch die fleißigen Bäckerinnen von Grosis Marmorkuchen. Eva warf ihn auf den Markt, Heidi buk ihn, zorra buk ihn, Petra, Kathi, Barbara, EviRuby, Claudia…. alle buken ihn – nur ich nich'. Und alle waren ähnlich begeistert damals. 

Bei facebook habe ich dann heute die köstliche Backaktion gepostet und was habe ich dort erfahren? Grosis Marmorkuchen ist Pimpimellas weltbester Marmorkuchen. Nach mehr als vier Jahren ist er quasi als Reinkarnation der guten Grosi wieder auferstanden, um die Unwissenden und Schnarchnasen wie mich glücklich zu machen. Ach, wie ist das doch schön, ich konvertiere und werde Back-Buddhistin. 

Marmorkuchen auf Stiel

Da ich keine Freundin von kleinen Resten bin, habe ich die Sahnemenge generös erhöht. 150 g in den Gesamtteig, den Rest nach dem Trennen in den Schokoladenteig. Der Kuchen ist so genial, ihr müsst ihn probieren und man sollte unbedingt Melanies Rat beherzigen, ihn noch lauwarm zu kosten. Ein Hauch geschlagene Sahne als Topping kann ich mir auch gut vorstellen. 

Marmorkuchen auf Stiel

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pimpimellas Marmorkuchen, weltbester
Kategorien: Rührkuchen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

250 Gramm   Zucker
250 Gramm   Butter
5     Eier
200 Gramm   Schokolade
300 Gramm   Mehl
10 Gramm   Backpulver
      Salz
200 ml   Sahne
10 Gramm   Vanillearoma, flüssig

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Originales Original: Eva Deichrunner
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2008/08/
  grosis-marmor-g.html
  Original: Melanie Pimpimella
  http://pimpimella.blogspot.de/2013/01/
  marmorkuchenweltbester-der.html
  Erfasst *RK* 03.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in der Rührschüssel erwärmen (Backofen, 15 Minuten, 40° C). 100 g Schokolade zum Schmelzen mit reinstellen.

Zucker mit weicher Butter, Salz und den Eiern schaumig rühren.

In der Zwischenzeit 100 g Schokolade grob hacken. Manzfred auf 170° C vorheizen.

Mehl mit Backpulver vermengen. Zu der Ei-Zuckermasse geben und verrühren. 150 g Sahne zufügen.

Den Teig teilen, eine Hälfte mit beiden Schokoladen und dem Rest der Sahne vermengen. In den hellen Teig Vanillearoma geben. Beide Teige in eine Gugelhupfform füllen, ein bisschen mit einer Gabel vermischen und im Manzfred 45 – 60 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben. Wer es nicht abwarten will oder kann, folgt Pimpimellas Rat und schneidet den Kuchen UNBEDINGT warm an.

Anmerkungen, Jutta: Alle anderen machen das bitte auch so. Warm anschneiden.

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Nachgemacht: Semifreddo mit Kürbiskernkrokant

Francesco zeigte während der Feiertage entzückende und rührende Fotos von seiner Familie in Italia. Es wurde gekocht und geschmaust, dass das virtuelle Zuschauen eine wahre Freude war. Eine Komponente der vielfältigen Genüsse war ein Halbgefrorenes mit Kürbiskernöl und karamellisierten Kürbiskernen.

Semifreddo mit Kürbiskernkrokant

Urpsrünglich stammt das Rezept von Simone, deren Kochkünste wir schon in Würzburg beim Foodblogger-Treffen genießen durften. In ihrem Blog "pimalbutter" hat sie das Semifreddo vorgestellt und nun ist es also mit einem kleinen Umweg über Sizilien auch hier gelandet.

Eigentlich ist das aber ein Rezept von Nicole Stich, die es in ihrem Buch "delicious days" vorstellte; auf Küchengötter kann man das Rezept noch finden. Das Buch gibt es leider, zumindest bei amazon, nur noch antiquarisch. Schade.

Schade wäre auch gewesen, wenn ich das verpasst hätte, das Dessert ist einfach köstlich. Ich hätte schwören können, dass die Knusprigkeit des Krokants im Eis verloren geht. Ist aber nicht so, die Stückchen krachen bis zu ihrem bitteren Ende.

Ich habe die Eismasse in Silikonförmchen eingefroren. Die Menge passte genau für 8 Minikuchen und in gefrorenem Zustand lassen sich die Eisküchlein wunderbar durch Umstülpen aus den Formen lösen.

Sehr fein – auch in der Star-Wars-Version (Ich bin dein Vater*…): 

Semifreddo mit Kürbiskernkrokant

* Lichtschwert fehlt – wird gerade von Obi Wan Kenobi generalüberholt

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Semifreddo mit Kürbiskernkrokant
Kategorien: Dessert, Parfait, Eis, Kürbiskerne, Krokant
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H KROKANT
60 Gramm   Kürbiskerne geröstet
40 Gramm   Weißer Zucker
H SEMIFREDDO
3     Eigelb
25 Gramm   Zucker, braun
1 Essl.   Amaretto oder Cognac
1 Essl.   Kürbiskernöl
1 Prise   Salz
200 Gramm   Sahne

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://pi-mal-butter.de/semifreddo-mit-
  kurbiskernkrokant/
  Erfasst *RK* 30.12.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Kürbiskerne rösten.

Den weißen Zucker mit 50 ml Wasser in einem Topf auflösen und bei mittlerer Hitze ohne Rühren karamellisieren lassen. Sobald das Karamell goldbraun ist, vom Herd nehmen und die gerösteten Kürbiskerne mit einem Holzlöffel zügig ins Karamell rühren. Das Krokant zum Auskühlen auf die Silpat-Matte geben und flach drücken. Wenn das Krokant fest geworden ist, in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Fleischklopfer zu kleinen Bröseln zerschlagen. 1 EL Krokant für die Deko aufbewahren.

Eigelb, Zucker, Amaretto, Salz und Kürbiskernöl im Thermomix 15 Minuten bei 70° C / Stufe 2 aufschlagen (Schmetterling aufsetzen). Dann auf 37° herunterkühlen, zum vollständigen Abkühlen in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Sahne schlagen. Wenn die Eigelbmasse abgekühlt ist, den Krokant und die Sahne unterziehen.

Die Eismasse in Silikonförmchen füllen, mit Klarsichtfolie abdecken und ca. 4 Stunden im Gefrierfach fest werden lassen. Vor dem Servieren das Dessert auf Teller stürzen und ein paar Minuten antauen lassen. Mit dem restlichen Krokant bestreut servieren.

Zubereitet: 31.12.2012 Blog: 03.01.2013

Ein tolles Rezept, ganz köstlich. Gästetauglich.

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Sowas ähnliches wie das Semifreddo habe ich schon mal gemacht, ein Walnuss-Krokant-Parfait. Damals war ich nicht so zufrieden.

 

 

Bratapfelkuchen (M-TM)

 

  Bratapfelkuchenstilleben

Zunächst mal die Kritik:

Ich dachte, ich hätte mich verlesen, als ich im Rezept der Novemberausgabe der essen & trinken sah, was als Backform für den sehr nett anzusehenden Bratapfelkuchen benötigt wurde. Hatte ich nicht. Eine Tarteform mit 38 cm Durchmesser – hallo??? Ich bin ja gut ausgestattet, was Backformen angeht (ansonsten natürlich auch), aber bei 36 cm Durchmesser war Schicht. Alleine durch den Blick auf das Tortenfoto konnte man nicht erahnen, was für ein Oschi da gebacken werden sollte. Ich frage mich, wie viele Menschen, die keine Bäckerei betreiben, so eine riesige Tarteform besitzen. Im Anleitungstext empfahl man als Alternative ein tiefes Blech mit 30×40 cm Kantenlänge. Ich schließe mich dieser Empfehlung an. Hätte man ja gleich so machen können. Kapier ich nicht.

Genug gemosert, ich nehme eigentlich schon jetzt wieder alles zurück, weil, ich sage euch, der Kuchen ist der Hit in Tüten. Oder auf Blechen – wunderbar, köstlich, jeder Mühe wert. Der beste Kuchen, den ich in diesem Jahr gebacken habe.

Der Boden knusprig, die Äpfel wunderschön anzusehen, die Füllung köstlich, die Creme schmackhaft. Klasse, wirklich klasse.

Bratapfelkuchenstilleben

Das Originalrezept habe ich stark verändert, weil ich den Thermomix einen Gutteil der Arbeit habe tun lassen.

Bratapfelkuchenstilleben

Zudem hatte ich nicht die im Rezept vermerkten Milchprodukte im Haus, was dazu führte, dass ich alles, was ich an Resten in die Finger bekam, für die Creme verwendet habe. Ich habe sehr kleine Rubinette-Äpfel verarbeitet, die morgens auf dem Fuldaer Markt angepriesen wurden. Sie wogen um die 100 g und waren für den Zweck optimal geeignet.

Bratapfelkuchenstilleben

Die Äpfel sollten so geschält werden, dass die Schale spiralförmig erhalten bleibt. Ich hatte keine Ahnung, wie ich als Grobmotorikerin das anstellen sollte. Da fiel mir der Zestenreisser ein, ich könnte mir selbst einen Gruß bestellen ob dieser wundervollen Idee, das klappte nämlich hervorragend.

Bratapfelkuchenstilleben

Das Aprikotieren am Ende habe ich mir gespart, ich hatte Angst, dass die heißen, fragilen Äpfel Schaden leiden. Die gehackten Mandeln habe ich nicht angeröstet, der Aufwand war mir zu groß. Ob es was ausgemacht hat? Könnte sein, aber der Kuchen war…. s. o.!

Bratapfelkuchenstilleben

Am besten bereitet man den Kuchen am Vortag zu, er sollte vor dem Anschneiden komplett ausgekühlt sein, damit die Creme schön fest ist. Er macht Arbeit, aber es lohnt sich, versprochen.

Konventionell soll auf 190° C gebacken werden mit Ober- und Unterhitze auf der unteren Schiene. 1 Stunde, nach 40 Minuten abdecken.

Die Stücke sind, wenn man ein runde Form nutzt, recht groß – ich habe nur ein Stück geschafft. Auch in dieser Hinsicht ist die Verwendung eines rechteckigen Bleches angeraten.

Beim nächsten Mal würde ich Backpapierstreifen kreuzweise in die Form legen (falls ich doch eine runde Form nutze), damit man den Kuchen aus der Form heben kann nach dem Backen. 

Oft ist ein Kuchen köstlich, aber nicht so nett anzusehen. Manchmal ist ein Kuchen nett anzusehen, aber nicht so köstlich. Hier stimmt einfach alles. Er ist ein Hingucker, er schmeckt herrlich und die Herstellung ist keine Hexerei, auch wenn er nicht mal eben aus dem Handgelenk geschüttelt wird. Klasse. Highlight. Nachmachen!

Bratapfelkuchenstilleben

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bratapfelkuchen (M-TM)
Kategorien: Äpfel, Mürbeteig, Marzipan
Menge: 1 Alu-Form, Ø 36 cm

Zutaten

H TEIG
175 Gramm   Butter, kalt
140 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
      Salz
3     Eigelb (Gr. M)
375 Gramm   Mehl
3 Gramm   Backpulver
      Mehl zum Bearbeiten
H CREME
500 ml   Milch
1 Pack.   Puddingpulver, Vanille
1 Pack.   Puddingpulver, Mandel
150 Gramm   Zucker
400 Gramm   Magerquark
200 Gramm   Mascarpone
200 Gramm   Sahne
200 Gramm   Saure Sahne
      Salz
1 Teel.   Zitronenschale, abgerieben
3 Essl.   Mandellikör
H ÄPFEL
50 Gramm   Mandeln, gehackt
100 Gramm   Soft-Aprikosen, getrocknet
200 Gramm   Marzipan-Rohmasse
11     Äpfel, klein; hier Rubinette à ca. 100 g
1     Zitrone, der Saft
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original:
  essen & trinken, November 2012
  Erfasst *RK* 17.11.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Anmerkung, Jutta: Im Original werden für die Creme 250 g Magerquark und 750 g Schmand verwendet. Ich habe den Kühlschrank durchforstet und genommen, was zu finden war.

Im Rezept wird tatsächlich eine Tarte-Form mit 38 cm Ø verlangt, als Alternative ein tiefes Blech von 30×40 cm vorgeschlagen. Welcher normal ausgestattete Haushalt besitzt so eine riesige Tarte-Form? Meine größte Alu-Backform (leider ohne abnehmbaren Rand) hat einen Durchmesser von 36 cm, die habe ich auch verwendet. Beim nächsten Mal würde ich aber das Blech bevorzugen, weil der Kuchen dann besser zu portionieren ist.

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Manzfred auf 170° C vorheizen.

Für die Creme 50 g Zucker in einen kleinen Topf geben, 400 ml Milch zufügen und aufkochen. Puddingpulver mit 100 ml Milch glatt rühren und in die kochende Milch rühren. Die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen, bis eine sehr feste Creme entsteht (Jutta: das geht sehr schnell). Die Creme in eine Schüssel füllen, auf der Oberfläche mit Klarsichtfolie abdecken. Bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten in den Thermomix geben und 15 Sekunden, Stufe 5 zu einer sandigen Masse verarbeiten. In die Form schütten, festdrücken. Dabei einen kleinen Rand hochdrücken. Mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten beschweren und 15 Minuten blindbacken. Backpapier entfernen, Boden auskühlen lassen.

Im gespülten Mixtopf Aprikosen 5 Sek. / Stufe 3 hacken. Marzipan und Mandeln zufügen, 1 Minute / Teigstufe verkneten. Umfüllen und Mixtopf ausspülen.

Eine große Schüssel mit soviel Wasser füllen, dass die Äpfel darin schwimmen können. Den Saft einer Zitrone zufügen. Äpfel schälen, einige Streifen Schale stehen lassen (Jutta: ich habe einen Zestenreisser verwendet). Das Kerngehäuse großzügig ausstechen. Äpfel waagerecht halbieren, Marzipanmasse in die Mitte drücken.

Alle Zutaten für die Creme inclusive des lauwarmen Puddings in den Thermomix geben und sich langsam steigernd bis Stufe 6 zu einer homogenen Masse vermengen.

Creme auf den vorgebackenen Boden streichen. Apfelhälften hineinsetzen. 1 Stunde backen, nach 20 Minuten Tür kurz öffnen, um Dampf abzulassen. Nach insgesamt 40 Minuten Tür öffnen und angelehnt lassen. Bräunung kontrollieren, eventuell gegen Ende der Backzeit abdecken (war hier nicht notwenig).

Kuchen auf einem Gitter mindestens 3 Stunden abkühlen lassen.

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Wer Fragen zum Rezept hat, kann mich gerne anmailen.

Käse-Sahne-Torte

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Käse-Sahne-Torte gehört zu meinen Lieblingstorten. Ich mag Mandarinen, Biskuit und der frisch-säuerlich-sahnige Geschmack der Quarkmasse erinnert mich immer an Sommer, Sonne, Urlaub und Mama. Käse-Sahne ist übrigens auch die Lieblingstorte meiner Schwester Susanne, gell, Susanne? 

Durch ein Telefonat mit meiner Mutter wurde ich an die Torte erinnert, die ich vor Urzeiten zuletzt hergestellt hatte und ich nahm mir fest vor, schnellstmöglich eine Backaktion zu starten. So geschah es.

Käse-Sahne-Torte
Seltsam, dass manche Rezepte, die dringend ins Standardrepertoire gehören, ab und an in der Versenkung verschwinden. Ich werde versuchen, dies mit dieser schönen Torte  in Zukunft zu vermeiden. Sie ist wirklich köstlich und eine zitronig-erfrischende Sommertorte. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Käse-Sahne-Torte nach Mama
Kategorien: Quark, Sahne, Biskuit, Mandarinen, Torte
Menge: 1 Torte, 26 cm Durchmesser

Zutaten

2     Biskuitböden
750 Gramm   Quark, 20%
1 1/2     Zitronen
3     Eigelb
100 Gramm   Zucker
2 Pack.   Vanillezucker
3     Eiweiß
1 Prise   Salz (nicht zu wenig)
12 Blätter   Gelatine, weiß (oder 2 Päckchen)
3 Becher   Sahne (600 ml)
1 Pack.   Sahnesteif
2 Essl.   Zucker
2 Dosen   Mandarinen

Quelle

  Familienrezept von Mama
  Erfasst *RK* 25.04.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Am Vortag die Biskuitböden backen.

Am Backtag frühzeitig die Mandarinen auf einem Sieb abtropfen lassen. Den oberen Biskuitboden bis auf einen kleinen Bereich in der Mitte in Tortenstücke schneiden (also nicht ganz durchschneiden).

Quark, Saft aus den Zitronen, Eigelb, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Eiweiß steif schlagen, unter die Quarkmasse ziehen. Gelatine auflösen und unter die Quarkmasse ziehen. Sahne mit Sahnesteif und Zucker sehr steif schlagen, unter die Quark-Gelatine- Masse ziehen.

Um einen Biskuitboden einen Tortenring legen. Mit Sahnesteif bestreuen und mit den Mandarinen belegen. Quarkmasse auffüllen und den vorgeschnittenen Deckel auflegen. Schön andrücken und darauf achten, dass der Boden gerade aufliegt. Einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Das geht auch problemlos über Nacht.

Kurz vor dem Servieren Puderzucker aufstreuen. Am besten eignet sich jedoch Zauberschnee / Dekorschnee, der, anders als Puderzucker, lange sichtbar bleibt.

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Die Schnuppschnüss hat Geburtstag, fallerallalaah… und futtert Ovo Cream-Orangen-Gugelhupf (M)

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Seit vier Jahren, man glaubt es kaum, bin ich nun schon Teil eines Dreamteams, den lieben Lesern bekannt als dem Manzfred seine Schnuppschnüss. Seit vier Jahren steht der gute Manzfred brav in unserer Küche und heizt ein, dass es eine wahre Freude ist. Ohne den Ofen wäre mein Backwahn nur halb so schön und ich kann mir nicht vorstellen, ohne ihn zu sein – den Ofen… na ja, auch den Backwahn. Der Kauf war wirklich eine gute Entscheidung, die ich nicht bereut habe. Außer ganz am Anfang, als wir uns noch aneinander gewöhnen mussten und ich mir eine Brandblase nach der anderen eingefangen habe. Aber das war ja schnell vorüber, ich habe mich ganz dem Charme des Ofens ergeben und seitdem arbeiten wir geschmeidig zusammen, der Manzfred und ich.

Neben dem Kauf des Backofens hat sich natürlich auch auf Nebenschauplätzen viel entwickelt. Ich habe tolle Rezepte gefunden, Unmengen an Kochbüchern und -zeitschriften gekauft, viele neue Gerichte ausprobiert (und noch viele viele viele mehr auf die unendlich lange Nachmachliste gesetzt), aber vor allem habe ich eine Menge interessanter Menschen kennen gelernt. Virtuell zunächst, immer öfter aber auch real. Mag sein, dass ich zur Friede-Freude-Eierkuchen-Fraktion gehöre, aber ich freue mich, dass die Foodblogger so herzerfrischend sympathische, umgängliche Zeitgenossen sind, mit denen man sich auf Anhieb versteht. Wenn ich die Gespräche der Treffen Revue passieren lasse, fällt mir auf, dass wir uns gar nicht so sehr über das Essen und Trinken ausgetauscht haben, sondern facettenreich und breit gestreut über die Dinge des Lebens sinnierten.

Durch das Bloggen bzw. den Austausch mit Kommentatoren oder das Lesen in anderen Blogs haben wir es bis nach Frankreich geschafft, um dort einen tollen Urlaub zu verbringen. Da ist Norbert dann in die Bresche gesprungen und mitgefahren, weil Manzfred partout Daheim bleiben wollte. Komischer Vogel!

Wir sind Teilnehmer an Bloggertreffen gewesen, haben ein wunderbares Hobby, das Geocaching, durch eine Foodbloggerin lieben gelernt und das ein oder andere Küchengerät wollte auch unbedingt in unser Heim einziehen. Ich kann in der Beziehung ziemlich schlecht nein sagen, zum Glück haben wir einen großen Keller.

Inspiration, Motivation (durch Andere) und Transpiration (durch mich) waren und sind meine ständigen Begleiter – aber auch Grenzen werden mir immer wieder aufgezeigt. Manche Koryphäen des Koch-, Back- und Schreibhandwerks sind schlicht unerreichbar und lassen mich, auf einer bodennahen Stufe des Treppchens zum Bloggerhimmel stehend, mit offenem Mund staunend hochschauen.

Manche Blogger und Leser sind gute Bekannte, ab und an sogar Freunde und Vertraute geworden, mit denen ich nicht nur die goldenen Seiten des Lebens teile.

Summasummarum: Ich danke euch! Kuchen?

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Das tolle Rezept eines super-lockeren Rührkuchens mit Ovomaltine-Creme und Orangenabrieb stammt von Petra, der Bloggerin, deren Rezepte ich am häufigsten mopse. Die klappen immer, sind immer lecker und man fühlt sich immer so, als würde man bei Holzapfels am Tisch sitzen. Wenn das mal keine Gründe sind, mit dem Nachmachen zu beginnen…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ovo Cream-Orangen-Gugelhupf (M)
Kategorien: Rührkuchen, Rodonform, Ovomaltine, Orangenschale
Menge: 1 Bundform, groß

Zutaten

375 Gramm   Weizenmehl, Type 405
13 1/2 Gramm   Weinsteinbackpulver
5     Eiweiß
1 Prise   Salz
400 ml   Schlagsahne
30 Gramm   Vanillezucker; selbst gemacht
250 Gramm   Zucker
5     Eigelb
200 Gramm   Ovomaltine Crunchy Cream
2     Bio-Orangen: abgeriebene Schale
35 Gramm   Milch

Quelle

  Modifikation des von Petra modifizierten Originals von
  Anke Gröner bzw. esskultur.at
  Erfasst *RK* 16.12.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine große Bundform buttern und mit Mehl ausstreuen.

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Das Mehl mit dem Weinsteinbackpulver vermischen.

Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen.

Die Schlagsahne halbsteif schlagen, dann nach und nach den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Nun mit einem Schneebesen erst die Eigelbe, dann die Ovomaltinecreme und die Orangenschale unterrühren.

Jetzt mit dem Schneebesen im Wechsel behutsam Mehl, Eischnee und Milch unterheben.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann den Kuchen auf einen Rost stürzen und komplett auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Dazu passt prima eine mit Cointreau parfümierte, nur leicht gesüßte Schlagsahne (200 ml Schlagsahne, 1 Tl Puderzucker, 2 El Cointreau).

Anmerkungen, Jutta:

Gebacken 08.08.2011 / sehr gut – leichter Orangengeschmack, sehr locker.

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Übrigens habe ich das Rezept gleich nach Veröffentlichung gelesen und dann wieder partiell vergessen. Als ich in einem Laden Ovomaltine sah (die ich noch nie zuvor gekostet hatte), habe ich gleich zugegriffen. Zuhause habe ich dann bemerkt, dass ich kein Pulver, sondern Creme für das Rezept benötigte. Diese wiederum war nicht so leicht zu ergattern, aber mittlerweile habe ich eine Bezugsquelle entdeckt. Zum Glück, der Kuchen ist wirklich klasse. Sahne im Teig statt Butter oder Margarine macht wirklich was her.

Möhren-Kreuzkümmel-Terrine (DGC)

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Puh, das war aber aufregend.

1. Noch nie eine Terrine hergestellt.

2. Noch nie die nagelneue, aber mittlerweile schon ziemlich alte Terrinenform ausprobiert.

3. Noch nichts aus dem unbenutzten, sehr schönen, aber mittlerweile ebenfalls ziemlich angestaubten Buch "Terrinen & Pasteten" des Christian Verlages zubereitet. Gesehen auf der Buchmesse, gekauft im folgenden Dezember…2009.

Was für ein Glück, dass ich mich bereit erklärte, für eine Feier eine Terrine herzustellen.  So konnte ich endlich mal das unbekannte Dreierlei abhaken. Die Testversion wurde heute hergestellt und zunächst sah es gar nicht gut aus – hatte ich schon befürchtet.

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Aber nach dem Abkühlen und Stürzen war die Terrine ganz nett anzusehen,

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mit einem Hauch Deko gefiel sie mir prima.

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Geschmeckt hat sie auch. Im Original habe ich 1 Teelöffel Salz und 1 Teelöffel Kräutersalz verwendet. Da hätte ich noch ein wenig  kräftiger zuschlagen können. Deshalb habe ich die Salzmenge im Rezept angepasst, bin mir aber nicht ganz sicher, ob es vielleicht doch ein wenig zu viel sein könnte. Vorsicht ist angebracht.

Zum Dazuessen wurden zwei Dipps auf Joghurtbasis hergestellt. Einer mit Knoblauch, Salz und Pfeffer, der andern mit Curry, Salz und Pfeffer. Curry hat gewonnen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhren-Kreuzkümmel-Terrine (DGC)
Kategorien: Vorspeise, Sahne, Eier, Möhren, DGC
Menge: 8 bis 12 Portionen

Zutaten

1 kg   Möhren
5     Eier
400 ml   Sahne
5     Fäden Safran
1/2 Teel.   Currypulver
1/2 Teel.   Kreuzkümmelsamen (Cumin)
1 1/2 Teel.   Salz (eventuell etwas weniger)
1 1/2 Teel.   Kräutersalz (eventuell etwas weniger)
      Pfeffer, weiß
      Schnittlauch

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Terrinen und Pasteten", Stéphane Reynaud /
  Charlotte Lascève
  Christian Verlag
  Erfasst *RK* 01.08.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Terrinenform (1 Liter Volumen) fetten und mit einem Stück aufgeschnittenem Bratschlauch auslegen, dabei die Seiten überstehen lassen.

Safranfäden mit einem Schlückchen kochendem Wasser übergießen.

Die Möhren schälen und der Länge nach auf der Brotschneidemaschine in 3 mm dicke Streifen schneiden.

In einen gelochten Dampfgarereinsatz geben, im Automatikprogramm – Dampfgaren – Gemüse – Pariser Karotten – groß – bissfest garen.

Die Eier mit der Sahne, dem abgeseihten Safranwasser und dem Currypulver verquirlen, mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken.

Die Möhrenstreifen gleichmäßig in die Form schichten, dabei lagenweise sporadisch mit Kreuzkümmelsamen bestreuen. Mit der Sahne-Safran-Curry-Mischung übergießen. Mit der überstehenden Bratfolie verschließen, Deckel aufsetzen, dann 30 Minuten bei 180° C / 90% Feuchte und 10 Minuten 100° C / 100° Feuchte garen. Die Terrine abkühlen lassen, dann stürzen und mit sehr fein geschnittenen Schnittlauchröllchen bestreuen.

Dazu passt ein Dipp mit Curry.

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Gelernt habe ich mindestens zwei Dinge:

Erstens: eine Terrine herzustellen ist ganz einfach!

Zweitens: ein Kilo Möhren, zwei Becher Sahne und fünf Eier passen tatsächlich in eine Form mit 1 Liter Inhalt. Kann mir das mal Jemand erklären?

Wenn das kein Fall für DKduW ist, dann weiß ich es auch nicht.


PS: Wer das Rezept mit der Anleitung für konventionelle Herstellung haben möchte, darf sich gerne melden. Das gilt übrigens für alle Rezepte, die ich hier poste.