Nachgemacht: Sie kamen, ich sah, sie siegten – Digestive Biscuits

Kennt ihr die McVitie’s Digestive Biscuits? Oder die Hobnots? Vor allem letztere „Verdauungskekse“ liebe ich und der Genuss dieser Dinger erinnert mich jedes Mal an alte Zeiten. Und ich will die immer essen. Deshalb kam ich mir vor wie der Pawlow’sche Hund, als ich die Kekse sah und fing beinahe an zu sabbern.

Auch ich habe mal eine Weile im Vereinigten Königreich, in Schottland, zugebracht und die Haferkekse dort kennen und lieben gelernt. Wie Nata, auf deren Blog „Pastasciutta“ ich diese herrlichen Verführer fand, sofort die Butter rauslegte und die Biester am nächsten Tag buk. Am Butterrauslegetag kamen mir 27 Gläser Quittengelee dazwischen, da musste ich schieben.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und das Warten hat sich aber so was von gelohnt.

Und wenn man es schafft, nach dem Backen und Verzieren noch eine Nacht drüber zu schlafen, dann haben die Kekse ihre Hochform erreicht und sie schmecken wirklich fast genau so wie das Original. Also besser. Versteht sich, gell? 

Wie datt Kölsche Mädschen hatte auch ich das Gefühl, dass die Kekse aus dem Laden nicht mehr so schmecken wie früher. Ich hatte den Eindruck, dass sie  immer süßer wurden, was mir gar nicht gefiel. Deshalb bin ich umso glücklicher,  jetzt dieses Rezept in Händen zu halten.

Wie was wo und warum? Lest alles über die Krümelmonster im Natablog nach, dort steht auch der Link zum Original von Missboulette.

Norbert und ich träumen schon von unseren zukünftigen Wanderungen, mit diesen Plätzchen im Gepäck, dann aber ohne Schokoladenverzierung und voller Hoffnung, dass die Plätzchen nur das Durchhaltevermögen fördern mögen und nicht den ihnen vormals zugeschriebenen Zweck erfüllen. Wär schon blöd, so in der Pampa.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Digestive Biscuits
Kategorien: Knaller, Sünde, Plätzchen
Menge: 45 Stück


Zutaten

200 Gramm Haferflocken, fein
200 Gramm Weizenvollkornmehl
100 Gramm Vollrohrzucker (J: Demerara)
4 Gramm Natron
2 Gramm Salz
200 Gramm Butter, weich, in Stücken
30 Gramm Milch
H DEKO
150 Gramm Vollmilchkuvertüre

Quelle

Rezept modifiziert.
Original:
https://pastasciuttablog.blogspot.com/2018/11/keks-
therapie-zum-nachmittagstee.html
Original des Originals:
https://missboulette.wordpress.
com/2016/09/02/digestive-biscuits-nach-gary-
rhodes/
Erfasst *RK* 09.11.2018 von

Zubereitung

Manzfred auf 170 °C vorheizen.

Die Hälfte der Haferflocken im Thermomix 10 sec/ Stufe 8 zu Mehl verarbeiten. Alle weiteren Teigzutaten zufügen und auf Teigstufe 2 Minuten verkneten.

Zwischen Folie 5 mm dick ausrollen und mit einem Durchmesser von 5,5 cm runde Plätzchen ausstechen. Mit wenig Abstand auf Backfolie platzieren, 15 Minuten backen.

Die Vollmilchkuvertüre bei 35-40° C im Dampfgarer, Heißluft, langsam schmelzen. Auf 26° C abkühlen lassen, dann wieder auf 30° C erhitzen. Die abgekühlten Kekse auf einer Seite per Löffelchen mit der Schokolade bestücken. Sobald die Kuvertüre fest geworden ist, die Digestives in luftdichte Behälter packen.

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Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln (WW)

Die heutige Geschichte ist schnell erzählt.

Ich habe geputzt wie blöde (letzte Woche hatten wir den Maler im Haus, der die Fenster gestrichen hat), ich habe aus nicht mehr wirklich eingefrorenen Kirschen Konfitüre gekocht (TK-Tür war offen),  ich habe mit meiner Mutter telefoniert (über eine Stunde), ich habe Möbel gerückt, ich habe gewaschen, gebügelt, zwei unfassbar große Spinnen erledigt und dann hatte ich keinen Bock mehr. Aber ich hatte Hunger und den herrlichen Möhren-Nuss-Kuchen von gestern (jaaaahahaaa, das Rezept kommt noch) wollte ich nicht essen.

Also schnell im Internet nach einem Rezept beim Abnehmclub gesucht, gefunden und recht kräftig modifiziert nachgemacht.

Das Kochen ging schnell, das nicht mehr wirklich gefrorene Hühnchen konnte weg,  ein paar Zucchini mussten auch wieder dran glauben und das Essen war prima. Aber die Nudelmenge habe ich nach oben angepasst, das war mir zu wenig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln
Kategorien: Geflügel, Gartengemüse, WW
Menge: 2 Portionen


Zutaten

80 Gramm Nudeln
1 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel
280 Gramm Hähnchenbrust, gefroren oder Geflügelhackfleisch
1 Zucchino, grün, mittelgroß
1 Zucchino, gelb, mittelgroß
300 Gramm Champignons, frisch (oder eine kleine Dose)
2 Essl. Tomatenmark
Kräutersalz
Worcestersauce
Chiliflocken
6 Cashewkerne
4 Stiele Basilikum
Frischkäse mit Kräutern, fettreduziert

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
WW-Online, „Hack-Zucchini-Pfanne mit Nudeln“
Erfasst *RK* 17.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser garen.

Geflügel in gefrorenem Zustand würfeln und im Thermomix auf Stufe 10 zu Gehacktem verarbeiten.

Zucchini waschen, halbieren, das wattige Innenleben heraus kratzen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Cashewnüssen rösten und grob hacken. Basilikum waschen, Blättchen von den Stielen zupfen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin langsam schmoren. Wenn sie leichte Bräune haben, Hackfleisch zufügen und ebenfalls anbraten. Mit Kräutersalz, Worcestersauce und Chiliflocken würzen. Tomatenmark zufügen und unter Rühren anschwitzen. Zucchini- und Champignonscheiben hinzugeben, mitbraten. Frischkäse unterrühren, eventuell etwas Nudelwasser zufügen, damit die Masse sämig wird.

Basilikum in Streifen schneiden und mit den Nudeln zur Hack-Gemüse- Masse geben. Nochmals abschmecken. Mit Cashewnüssen bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: Schmeckte sehr gut!

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Mie-Nudeln mit Lachs und Mangold (WW)

Wenn der Mangold mal wieder die Weltherrschaft übernehmen will, dann wird ihm durch Gerichte wie das folgende doch recht zügig der Garaus gemacht.

Erstens sind Blattmassen nach dem Aufenthalt im Dampfgarer nur noch ein Schatten ihrer selbst, zweitens wird im Rezept doch eine gute Menge verwendet und drittens hat man am nächsten Tag noch was davon und kann dann Mie-Nudeln mit Roastbeef und Mangold essen. Was auch nicht schlecht war.

Im Original gab es Tagliatelle und Spinat – hatte ich nicht, also mussten Alternativen her, die ich im Küchenschrank respektive Garten fand. So richtig schön sieht es ja nicht aus, aber denkt es euch einfach lecker.

Es hat wirklich sehr fein geschmeckt und ist wieder mal ein Rezept vom Abnehmclub, das uns so gut gefallen hat. Die haben’s wirklich druff, die Gewichtswächter. Besser die, als ich 😀

Bei den Portionen handelt es sich um Mengen für Menschen, die Gewicht verlieren müssen wollen. Bei gutem Hunger und Genuss ohne Reue Menge anpassen.

Leser, die zum Stamme der Adleraugen gehören, entdecken womöglich einen Hauch Zucchini – das ist richtig und ging in Ordnung. Watt fott mott, mott fott.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mie-Nudeln mit Lachs und Mangold
Kategorien: WW, Lachs, Nudeln, Mangold, Gartengemüse
Menge: 2 Portionen


Zutaten

Mangold – Menge nach Geschmack (oder 500 g
Blattspinat)
125 Gramm Mie-Nudeln
1 Teel. Olivenöl
250 Gramm Lachs
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 Essl. Schmand oder Crème Légère
Pfeffer, Salz, Muskat
1/2 Zitrone, den Saft

Quelle

Rezept modifiziert. Original: „Tagliatelle mit Lachs und
Spinat“, Weight Watchers Treffen,
Wochen-Broschüre Nr. 34
Erfasst *RK* 09.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Mangold waschen, Stiele entfernen und in Streifen schneiden. Im Dampfgarer „Automatikprogramm Mangold“ garen. Das sind 5 Minuten bei 90° C, wenn ich recht informiert bin.

Nudeln in Salzwasser kochen. Lachs in Öl anbraten, zur Seite stellen. Gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch im Fett schmoren, Mangold zufügen und mitbraten. Fisch zerpflücken, unterziehen. Crème Légère oder Schmand unterziehen. Mit Zitrone und den anderen Gewürzen pikant abschmecken.

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Dinkel-Körner-Brötchen (TM)

Da ich weiß, wie ihr, liebe Leser und -innen die Thermomix-Rezepte liebt, werde ich euch heute wieder einmal zu Diensten sein, um ein flottes Brötchen und seine 10 Geschwister zu präsentieren. 

Beim nächsten Mal erzähle ich euch etwas über meinen Garten. Und dann über Zucchini. Viele Zucchini. Große Zucchini. Zucchinimonster. Aber heute die Brötchen. 

So sehen sie aus, wenn sie noch nicht gebacken sind: 

 
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Und so sehen sie aus, wenn sie gebacken sind: 

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Und sieht es aus, wenn es aufgeschnitten ist: 

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Und hier ist das Rezept:  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Dinkel-Körner-Brötchen (TM)
Kategorien: Thermomix, Brötchen, Dinkel
Menge: 11 Brötchen

Zutaten

150 Gramm   Dinkel
800 ml   Wasser
20 Gramm   Hefe
20 Gramm   Honig
300 Gramm   Weizenmehl, Type 550
10 Gramm   Backmalz
200 Gramm   Weizengrieß (im Original Vollkorn-Grieß)
30 Gramm   Sonnenblumenöl
10 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  cookidoo – Thermomix online
  https://cookidoo.de/vorwerkWebapp/app#/recipe/
  8835605250678
  Erfasst *RK* 20.08.2017 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Dinkel und 500 g Wasser in den Thermomix geben und 16-20 Min./90°C/ Linkslauf/Stufe 1 garen. Auf einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen.

300 g Wasser, Hefe, Honig in den TM geben, 2 Min./37°C/Stufe 2.

Mehl, Grieß, Backmalz und Salz zufügen, 2 Min./Teigstufe kneten.

Dinkel zufügen, 20 Sek./Teigstufe kneten und umfüllen.

Manzfred auf 220° C vorheizen.

Nach 30 Minuten Teig kneten (ziemlich klebrig), 11-12 Brötchen à ca. 90 Gramm formen. Nochmals gehen lassen, bis sie gut sichtbar aufgegangen sind.

20-25 Minuten backen, bis die Brötchen schön gebräunt sind. Man kann sie vor dem Backen auch mit Wasser benetzen und mit Sonnenblumenkernen oder Haferflocken bestreuen.

Anmerkungen, Jutta: geht schnell und die Brötchen schmecken prima.

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Viel Freude beim Nachbacken, ihr goldischen Menschen und trinkt mal ein Gläschen bei Gelegenheit. Manzfred und Schnuppschnüss gibt es mittlerweile schon seit 10 Jahren – es ist unglaublich. Während der Zahn der Zeit an mir nagte, erstrahlt mein starker edelgestählter Freund in einem Glanze, als wäre er eben erst eingezogen. Und ich liebe ihn wie am ersten Tag. Eigentlich noch mehr, weil er mir keine verbrannten Unterarme mehr beschert. Hach… 

River Café Easy Kochbuch: Kürbis mit Röstbrot

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Wenn ich eine Mahlzeit noch nicht verdaut habe und schon dabei bin, das Rezept zu bloggen, muss es sich um ein besonderes Schmankerl handeln. Dabei liest sich der Titel aus dem River Café Easy Kochbuch so profan. Und das Gericht ist auch noch schnell zubereitet (falls man das Brot rechtzeitig backt).

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Und es schmeeeeckt. Kurze Rede, langer Sinn: nachmachen bitte. Aber doppelte Menge, mindestens. Das Rezept reicht gerade mal für den nicht wirklich großen Hunger von zwei guten Essern, wenn man das Brot nicht ganz so dick schneidet, wie im Rezept angegeben. Und ordentlich Knoblauch drauf reiben! 

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbis und Röstbrot
Kategorien: Knaller, Eintopf, Gemüse, Fenchel, Toast
Menge: 2 Portionen (unbedingt doppelte Menge machen

Zutaten

500 Gramm   Hokkaido
100 Gramm   Pancetta (oder Bauchspeck – hier: 90 g Lardo)
2     Knoblauchzehen
2     Zwiebeln, rot
3 Essl.   Petersilienblätter
1     Fenchelknolle
1     Chili, getrocknet (hier: 0,5 Teelöffel eigene
      — Chili, gemahlen)
1 Essl.   Fenchelsamen
      Olivenöl
200 Gramm   Tomaten, Dose (hier: 400 g eigene, TK)
      Sauerteigbrot

Quelle

  Rose Gray / Ruth Rogers; "River Café Easy Kochbuch"
  ISBN 9783831005826
  Erfasst *RK* 13.01.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Kürbis geschält würfeln. Speck in Stifte schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen. 1 Knoblauchzehe, Zwiebeln und Petersilie fein hacken. Fenchel in scheiben schneiden und Hacken. Chili zerkrümeln, Fenchelsamen im Mörser fein zerstoßen oder mahlen (habe ich nicht gemacht).

In einem Topf 3 EL Olivenöl erhitzen und den Speck darin sanft anbraten. Fenchel, Knoblauch, Chili und Fenchelsamen zufügen und fünf Minuten dünsten. Kürbis untermischen, Tomaten einrühren und dabei zerteilen. Salzen, pfeffern, köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Darauf achten, dass nicht zu viel Flüssigkeit vedampft, eventuell auffüllen. Petersilie zugeben.

Brot in 1 cm dicke Scheiben schneiden (hier 0,8 cm), rösten, mit Knoblauchzehe einreiben. In Suppenteller legen, Suppe darüber schöpfen und mit Olivenöl beträufeln.

Anmerkungen, Jutta: Kürbis, Fenchel, Knoblauch und Zwiebeln im TM geschreddert. Umgefüllt. Tomaten ebenfalls suppig geschreddert und dann wie angegeben verwendet.

So gut! Unbedingt doppelte Menge machen!

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Nachgemacht: Pimpimellas Baguette magique in rustikal

Pimpimella hat gebacken und das Baguette sah so lecker aus, dass ich es schnellstmöglich nachbacken musste. Also heute. 

Baguette mit Anschnitt

Eigentlich wollte ich um das Baguette ein atemberaubendes Menü kreieren. Sowas wie Gyros mit Zaziki, aber das war mir dann zu aufwändig. Fruchtige Kürbiscremesuppe aus der Tiefkühtruhe tat es auch, da hatte man wenigstens keine Ablenkung, was den Brotgeschmack angeht. Nicht, dass die Suppe nicht schmeckt, ganz im Gegenteil, aber dieses Brot… herrlich. 

Baguette mit Anschnitt

Der Teig war der zweitweichste Kandidat meiner Backkarriere – kaum zu händeln, ich habe ihn mithilfe eines Teigspachtels von der Silikonmatte in die Baguetteform bugsiert. Aber es hat sich gelohnt. Dicke fette knusprige Kruste, eine Krume, die gerade noch tolerierbar große Löcher hat und diese Herzhaftigkeit durch die Verwendung von nicht ganz weißem Mehl haben uns sehr gut gefallen. 

Baguette mit Anschnitt

Das wird es bestimmt noch öfter geben. Melanie, du goldisches Allgäumadel, i mog di.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Baguette rustique magique (M)
Kategorien: Nachgemacht, Hefe, Weizenmehl
Menge: 2 Baguettes

Zutaten

100 Gramm   5-Korn-Mehl
280 Gramm   Weizenmehl, Type 1050
300 Gramm   Wasser
3,3 Gramm   Trockenbackhefe
8 Gramm   Salz

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://pimpimella.blogspot.de/2015/01/wenn-ein-
  brot-sich-schon-magique-nennt.html
  Erfasst *RK* 10.01.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Alle Zutaten 10 Minuten kneten. 1,5 Stunden gehen lassen. Nach einer Stunde Manzfred auf 240° vorheizen.

Der Teig ist sehr sehr weich, nach der Gehzeit nicht mehr kneten, mit viel Mehl zu zwei Baguettes formen und irgendwie auf ein Baguetteblech bugsieren.

20-25 Minuten backen, 5 Minuten vor Ende der Backzeit Tür öffnen, um Schwaden abzulassen. Beobachten, damit die Brote nicht zu dunkel werden.

Anmerkungen, Jutta: Brot mit kräftiger Kruste, schmeckt prima rustikal-kräftig.

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Rezepte für die Figur: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita, Kurkuma-Reis und Mango-Chutney (WW)

Seit ich (mal wieder) den Vorschlägen der Gewichtswächter folge, um ein paar Kilo zu verlieren, essen mein lieber Mann und ich köstliche Gerichte, die ich in den Kochbüchern oder auf der Website der Abnehm-Clique finde. Ganz selten ist mal ein Ausreisser dabei, der uns nicht schmeckt, das Gros der Gerichte ist lecker bis knallermäßig. 

Zu letzterer Kategorie zählt das Tandoori-Huhn, wir hätten fast die Teller abgeleckt, so gut hat es uns geschmeckt.

WW-Tandoori - so gut!

Leider haben wir die Minze im Garten radikal gekürzt, deshalb konnte ich auch keine verwenden. Geschadet hat es nicht, aber mit Minze wäre es sicher auch nicht schlecht gewesen. 

Da das Fleisch über Nacht mariniert wird, hat man am nächsten Tag kaum noch Arbeit, das Essen auf den Tisch zu bringen. Die Raita habe ich ebenfalls am Vorabend hergestellt, dann muss man am nächsten Tag nur noch den Reis kochen. Das Fleisch im Backofen macht sich quasi von alleine. 

Unbedingt Nachmachempfehlung. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita (WW)
Kategorien: Indien, WW, Geflügel, Reis
Menge: 2 Portionen / 11 PP pro Portion

Zutaten

H MARINADE (AM ABEND VORHER)
1 Stück   Zitrone, der Saft (J:1/2 Limette, 1/2 Zitrone)
240 Gramm   Hähnchenbrustfilet, roh
3 Gramm   Salz
65 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
55 Gramm   Tandoori Paste (1/2 Glas, Bamboo Garden)
H JOGHURT-RAITA
1/3 Stück   Salatgurke
1 Stück   Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebeln
2 Teel.   Minze, frisch
150 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
1 Essl.   Zitronensaft
1/2 Teel.   Ingwer, Pulver
1 Prise   Salz
1 Prise   Pfeffer
H BEILAGEN
1 Teel.   Kurkuma
120 Gramm   Reis, Basmati
50 Gramm   Mango-Chutney
5 Blätter   Minze zum Garnieren

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  WW-Website
  Erfasst *RK* 09.12.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Ab Vorabend Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade in einen Gefrierbeutel geben. Gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Für die Joghurt-Raita die Salatgurke längs halbieren, entkernen und raspeln. Frühlingszwiebel und Minze in feine Streifen schneiden. Zutaten mit Joghurt verrühren und mit Zitronensaft, Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Raita ca. 1 Stunde kühl stellen (J: hab ich auch schon abends gemacht).

Hähnchenbrust mit der Marinade in eine nicht zu große, flache Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C (Gas: Stufe 3, Umluft: 180° C) ca. 15 Minuten backen.

Salzwasser mit Kurkuma aufkochen und Reis darin nach Packungsanweisung garen. Hähnchenbrust mit Mango-Chutney auf dem Kurkuma-Reis anrichten, mit Minze garnieren und mit Joghurt-Raita servieren.

Anmerkungen, Jutta: köstlich! Leider keine Minze vorhanden, passt aber bestimmt prima dazu.

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Und was sehen meine entzündeten Augen, als ich justament durch die Blogosphäre segle? Zorra hat auch noch das passende Event dazu. Rezepte für die Figur:

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Na, da nehme ich doch glatt mal teil und bin sehr gespannt, was es am Ende an köstlichen Dingen zu entdecken gibt. 

 

Quarkstreusel-Pflaumenkuchen (M)

 

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Ich lese: Eva Deichrunner, Marlene Marla, Meister Süpke und neue Backform. Ich sehe: bei Eva die köstlichsten Fotos und das Rezept. Ich fühle: Kauf- und Backzwang.

Widerstand war zwecklos und ich habe es auch nicht wirklich versucht. Also wurde diese putzige Schnittenbackform bestellt (was es nicht alles gibt!) und ich habe mich gefreut, dass die Lieferzeit nicht Wochen, wie angedroht, sondern nur Tage betrug. 

Ach, was für eine gute Entscheidung, nicht allzu konsequent zu sein, denn nicht nur der Kuchen ist wunderbar. Und auch diese Schnittenform überzeugt mich. Norbert fragte, wieso man so eine Form braucht und meine Erklärversuche hörten sich nicht überzeugend an. Aber nach dem ersten und zweiten Backen finde ich schon, dass die Form eine Bereicherung im gut gefüllten Backformenuniversum (Keller) darstellt. Weder eine Kastenform noch ein Backrahmen können damit konkurrieren, das Ding ist einfach praktisch. Die Menge ist praktisch, die Handhabung ist praktisch, das Material ist praktisch – praktisch ist alles praktisch an dem Teil. 

Gestern habe ich den ersten Backversuch gestartet. Der Kuchen war gerade aus dem Rohr gesprungen, da bekamen wir von einer Nachbarin eine ganze Batterie an Gewürzen geschenkt.

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Wir hatten vormittags über diese Gewürze gesprochen, die ich nicht kannte und irgendwann stand eine Tüte mit den Schätzen vor der Tür. Unfassbar! Ich also den halben Kuchen gepackt, im Garten ein paar Gemüse gepflückt und schnell rüber, um mich ordentlich entzückt und irgendwie sprachlos zu bedanken. Das mit der Sprachlosigkeit währte nicht lange, das Entzücken hält jedoch an. 

Unser halber Kuchen war so toll, dass wir gespachtelt haben, ohne an die lieben Leser dieses Blogs zu denken. Kein Foto vom Kuchen.

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Großer Fehler! Geht gar nicht! Muss geändert werden! Deshalb habe ich heute nochmals gebacken, natürlich nur aus dem einen Grunde, euch, liebe Leser, nicht ohne den Genuss dieses Kuchens sterben zu lassen *fingerüberkreuz*. Was natürlich noch in weiter Ferne liegt. Das mit dem Sterben. Das mit dem Genuss habt ihr in der Hand.  

Hier also das Ergebnis der neuerlichen Backaktion.

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Das Rezept habe ich ein wenig angepasst. Beim zweiten Backen kam ein bissi mehr Zucker in den Teig und die Backzeit wurde um 10 Minuten verlängert. Jetzt ist der Kuchen für uns perfekt. 

Danke den beiden Damen, dem Meister und der Nachbarin (auch eine Dame). 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen
Kategorien: Rührteig, Quark, Pflaumen, Streusel
Menge: 1 Schnittenbackform

Zutaten

H STREUSEL
60 Gramm   Butter, weich
60 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
120 Gramm   Mehl
  Etwas   Zimt
H TEIG
85 Gramm   Butter, weich
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1     Ei
20 Gramm   Speiseöl
20 Gramm   Milch
85 Gramm   Quark
110 Gramm   Mehl
20 Gramm   Weizenstärke/Speisestärke
5 Gramm   Backpulver
500 Gramm   Pflaumen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: von Marlene, die es von Bäcker Süpke
  modifiziert hat
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2012/10/30/ddr-
  quarkstreuselkuchen/
  Erfasst *RK* 31.08.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Für den Teig Butter, Zucker und Salz in der Küchenmaschine zu einer hellen Massen rühren. Das dauert eine Weile.

In der Zwischenzeit Schnittenbackform fetten, Pflaumen entsteinen und halbieren und die Streusel herstellen. Dazu die Zutaten in eine Schüssel geben und flott mit den Händen zu Streuseln krümeln.

Das Ei zum Kuchenteig geben, wieder sehr gut unterziehen. Öl, Milch und Quark zufügen, zu einer glatten Masse rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf einmal in die Rührschüssel geben und zügig unterziehen. Keinesfalls zu lange rühren.

Teig in die Form geben und glattstreichen, dicht mit halbierten Pflaumen belegen und die Streusel gleichmäßig auf dem Obst verteilen.

Backen: 60 Minuten, nach 30 und 50 Minuten Ofentür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Nachgemacht: Kirsch(li)-Kuchen (M)

  Kirschlikuchen (M)_0012
Früher konnte man mich ja mit Sauerkirschkuchen jagen. Und mit der Kombination aus Obst und Schokolade sowieso. Woher die erste Aversion rührt, weiß ich nicht. Die Zweite kann ich erklären:

Meine Omma passte mal, vor langer, langer, sehr langer Zeit, als die Schnuppschnüss noch ein Schnüsschen war, auf mich und meine drei jüngeren Schwestern auf (eine Tüte Mitleid, bitte – heute geht's aber…). Uns Vieren ist seitdem eine Erinnerung ins Gedächtnis gebrannt: Omma servierte eines Tages Schokoladenpudding  mit Erdbeeren als Dessert und wir sollten diese unsägliche Plörre essen. Danach gab es einen derartigen Zwergenaufstand, dass meine Eltern sofort ihre Reise abbrachen. Verschärfend kam hinzu, dass Peggy, der Hund des Hauses, acht Welpen während Ommas Aufenthalt gebar, ein Umstand, der nicht wirklich zur Entspannung der häuslichen Situation beitrug. Wie dem auch sei, fortan war mir Obst mit Schokolade ein Gräuel, der Verzehr undenkbar.

Mit steigendem Alter wird frau, wie ihr Alle wisst, wagemutig, abenteuerlustig und unerschrocken (oder vergesslich? Schwamm drüber!). Deshalb fand immer häufiger, zunächst in Form von Donauwellen, der verpönte Mischmasch mein Gefallen. Mittlerweile überfällt mich nur noch selten Zurückhaltung (Erdbeeren, in Schokolade gestippt – schüttel), manchmal kann ich mich im Gegenteil ü-ber-haupt nicht bändigen, wenn ich bestimmte Bilder auf meine Netzhaut projiziert bekomme.

Ulrike von Küchenlatein machte sowas mal wieder mit mir – sie ließ meine Stäbchen und Zapfen summen, als ich ihr  Rezept mit Foto vom Kirsch(li)-Kuchen sah. Der musste es sein und zwar schnellstens. Innerhalb von neun Tagen stand er bereits zwei Mal bei uns auf dem Tisch, vor allem, weil der Herr Schnuppschnüss ihn so genial findet. Ich aber auch. Beide 🙂

Beim ersten Mal habe ich ihn mit Butter gebacken, beim zweiten Mal mit Margarine. Ich wollte ja nie, nie, nie mehr Margarine essen, weil ich jetzt weiß, wie sie hergestellt wird. Aber da waren noch so viele Päckchen im Kühlschrank und die alle wegwerfen? Ich habe sie dann für den Kuchen verwendet und ich muss gestehen, der mit Margarine hat mir besser geschmeckt.

Kirsch(li)-Kuchen Nr.2 (M)_0037_bearbeitet-1
 Der Teig wird halt lockerer mit dem Zeug, ich kämpfe wirklich mit mir, ob ich nicht doch wieder, zumindest bei Rührkuchen, auf Margarine umschwenken soll. Ungehärtete natürlich.

Ach, diese Diskussion führen wir später. Jetzt erst mal das Rezept, so wie ich es gemacht habe. Das Original findet ihr bei Frau Küchelatein, falls es der Ostwestwind nicht weggeweht hat und falls ihr, so ihr es noch nicht oben gemacht habt, auf diesen Link klickt. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kirsch(li)-Kuchen (M) – Rührkuchen aus Kirschen und Schokoladenflocken
Kategorien: Backen, Rührteig, Kirschen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Springform 26 cm Ø

Zutaten

175 Gramm   Margarine
100 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
1/2 Teel.   Salz
10 Gramm   Amaretto-Sirup
3     Eier, Größe M
200 Gramm   Weizenmehl, Type 550
8 Gramm   Backpulver
100 Gramm   Schokoladenblättchen
1 Glas   Sauerkirschen, 340 g Abtropfgewicht
H ZUM SERVIEREN
      Puderzucker
      Schlagsahne

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original stammt von Küchenlatein, nach einer Idee
  vom Doktor aus Bielefeld
  http://ostwestwind.twoday.net/stories/11886283/
  Erfasst *RK* 29.01.2011 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Margarine und Eier auf Zimmertemperatur bringen. Manzfred auf 160° C vorheizen. Springform von 26 cm Ø fetten.

Margarine, Zucker, Vanillezucker, Salz, Sirup und Eier in der Küchenmaschine innerhalb von ungefähr fünf Minuten zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mehl, Backpulver und Schokoblättchen zufügen und sehr zügig unterarbeiten.

Teig in die Form geben und glatt streichen. Die Sauerkirschen darauf verteilen und dabei einen Rand von 1 cm frei lassen. Die Kirschen etwas in den Teig drücken.

50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Springformrand und Kuchen vom Boden lösen und den Kuchen auf dem Springformboden auf einem Gitterrost erkalten lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta:

Sehr gut! Sehr locker, sehr lecker, prima. Lässt sich gut aufbewahren. Mit Sahne unschlagbar.

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So, jetzt kann die liebe Mama, der ich vom Kuchen vorgeschwärmt habe, auch endlich mit dem Nachbacken beginnen. Viel Spaß!

 

Sandkuchen (M) – so ungefähr

Die Bezeichnung "Sandkuchen" ist ein wenig irreführend, denn beim Backen von Sandkuchen wird in Deutschland neben dem Mehl immer Speisestärke verwendet.  Das ist hier nicht der Fall. Ich kenne den Kuchen unter der Bezeichnung Eischwer-Kuchen oder Pfundkuchen.
 
Sandkuchen
"Pfund auf Pfund" – da kann sich Jeder vorstellen, was in so einen Kuchen hineinkommt. Von Allem ein Pfund halt. Ein Pfund Mehl, ein Pfund Zucker, ein Pfund Butter, ein Pfund Eier (mit Schale gewogen – ohne Schale verwendet), ein Pfund eine Prise Salz, 1 Päckchen Backpulver. Mehr ist nicht. Mir war dieser Kuchen immer suspekt. Ein Pfund Butter! Das sind zwei Päckchen!! Und dann die ganzen Eier. 500 Gramm Zucker! Oh nein – Fett- und Kohlenhydratealarm (!!!), dem musste ich entrinnen. In meinem ganzen Bäckerinnenleben habe ich diesen Kuchen noch nicht gebacken.

Dann trug es sich jedoch zu, dass ich mir ganz zufällig, wie es häufiger passiert, ein nettes Backbuch zulegte. Trish Deseines 'I love cake', dessen Veröffentlichung hier und da erwähnt wurde. Auf Valentinas Kochbuch konnte man davon lesen, bei den Buchgourmets ebenfalls. Ich musste einfach zuschlagen.

Zugeschlagen hätte ich das Buch tatsächlich beinahe, als ich das erste Rezept sah – Sandkuchen aka Pund-auf-Pfund, ich war fertig mit der Welt. Aber als ich dann nochmal genau hinschaute, da war mit gleich wohler. Soooo viele Fett- und Kohlenhydratalarme waren das ja gar nicht. Ich kann sogar ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass quasi nur noch die Hälfte der Bösewichte vorhanden waren.

Na gut, es war auch nur die halbe Menge Teig, aber trotzdem, irgendwie las sich das alles nicht so grauenvoll. Ich machte mich also ran. Die Eier wogen 236 Gramm mit Schale – sagen wir 250 g, dann gibt es keinen Butterrest und dieses Gewicht diente dann als Grundlage für die anderen Zutaten.

Das Backwerk ist wirklich problemlos in der Herstellung. Es handelt sich um einen einfachen, gehaltvollen Rührkuchen, einen Alltagskuchen für Menschen, die nicht allzu sehr auf ihre Linie achten müssen. Nichts, was einen vor Staunen erstarren lässt, solides Handwerk eben.

Sandkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sandkuchen (M)
Kategorien: Pfund-auf-Pfund, Einfach, Schnell, Trish Deseine
Menge: 1 Kastenform, mittelgroß

Zutaten

4     Eier (ca. 250 Gramm)
250 Gramm   Butter (das Gewicht der Eier)
250 Gramm   Zucker (das Gewicht der Eier)
1 Prise   Salz
250 Gramm   Mehl (das Gewicht der Eier)
1/2 Pack.   Backpulver

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "I love cake", Trish Deseine
  Erfasst *RK* 17.01.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie bei Verwendung Zimmertemperatur haben. Manzfred auf 170° C vorheizen. Eine mittelgroße Kastenform fetten und bemehlen.

Die Butter mit Zucker und Salz so lange schlagen, bis ein helle Masse entstanden ist. Nach und nach die Eier zufügen und sorgfältig unterziehen. Das dauert etwa fünf Minuten.

Das Mehl mit dem Backpulver auf die Grundmasse sieben und schnell unterziehen. Keinesfalls zu lange rühren, das schadet der Lockerheit des Kuchens.

Den Teig in die Form füllen und 50 Minuten backen. Nach erfogreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Form belassen und dann vorsichtig stürzen. Komplett erkalten lassen.

Anmerkungen, Jutta: schlicht, einfach, gehaltvoll, schmeckt. Kann man gut mitnehmen. Sandkuchen kenne ich aber nur mit einer Mischung aus Mehl und Speisestärke.

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Geschmeckt hat er, auch zum Mitnehmen ist er prima geeignet. Aber andauernd backen würde ich ihn nicht.

Tipp: Rührkuchen immer aus zimmerwarmen Zutaten herstellen, so verbinden sich die Komponenten optimal.