Rezepte für die Figur: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita, Kurkuma-Reis und Mango-Chutney (WW)

Seit ich (mal wieder) den Vorschlägen der Gewichtswächter folge, um ein paar Kilo zu verlieren, essen mein lieber Mann und ich köstliche Gerichte, die ich in den Kochbüchern oder auf der Website der Abnehm-Clique finde. Ganz selten ist mal ein Ausreisser dabei, der uns nicht schmeckt, das Gros der Gerichte ist lecker bis knallermäßig. 

Zu letzterer Kategorie zählt das Tandoori-Huhn, wir hätten fast die Teller abgeleckt, so gut hat es uns geschmeckt.

WW-Tandoori - so gut!

Leider haben wir die Minze im Garten radikal gekürzt, deshalb konnte ich auch keine verwenden. Geschadet hat es nicht, aber mit Minze wäre es sicher auch nicht schlecht gewesen. 

Da das Fleisch über Nacht mariniert wird, hat man am nächsten Tag kaum noch Arbeit, das Essen auf den Tisch zu bringen. Die Raita habe ich ebenfalls am Vorabend hergestellt, dann muss man am nächsten Tag nur noch den Reis kochen. Das Fleisch im Backofen macht sich quasi von alleine. 

Unbedingt Nachmachempfehlung. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita (WW)
Kategorien: Indien, WW, Geflügel, Reis
Menge: 2 Portionen / 11 PP pro Portion

Zutaten

H MARINADE (AM ABEND VORHER)
1 Stück   Zitrone, der Saft (J:1/2 Limette, 1/2 Zitrone)
240 Gramm   Hähnchenbrustfilet, roh
3 Gramm   Salz
65 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
55 Gramm   Tandoori Paste (1/2 Glas, Bamboo Garden)
H JOGHURT-RAITA
1/3 Stück   Salatgurke
1 Stück   Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebeln
2 Teel.   Minze, frisch
150 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
1 Essl.   Zitronensaft
1/2 Teel.   Ingwer, Pulver
1 Prise   Salz
1 Prise   Pfeffer
H BEILAGEN
1 Teel.   Kurkuma
120 Gramm   Reis, Basmati
50 Gramm   Mango-Chutney
5 Blätter   Minze zum Garnieren

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  WW-Website
  Erfasst *RK* 09.12.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Ab Vorabend Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade in einen Gefrierbeutel geben. Gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Für die Joghurt-Raita die Salatgurke längs halbieren, entkernen und raspeln. Frühlingszwiebel und Minze in feine Streifen schneiden. Zutaten mit Joghurt verrühren und mit Zitronensaft, Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Raita ca. 1 Stunde kühl stellen (J: hab ich auch schon abends gemacht).

Hähnchenbrust mit der Marinade in eine nicht zu große, flache Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C (Gas: Stufe 3, Umluft: 180° C) ca. 15 Minuten backen.

Salzwasser mit Kurkuma aufkochen und Reis darin nach Packungsanweisung garen. Hähnchenbrust mit Mango-Chutney auf dem Kurkuma-Reis anrichten, mit Minze garnieren und mit Joghurt-Raita servieren.

Anmerkungen, Jutta: köstlich! Leider keine Minze vorhanden, passt aber bestimmt prima dazu.

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Und was sehen meine entzündeten Augen, als ich justament durch die Blogosphäre segle? Zorra hat auch noch das passende Event dazu. Rezepte für die Figur:

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Na, da nehme ich doch glatt mal teil und bin sehr gespannt, was es am Ende an köstlichen Dingen zu entdecken gibt. 

 

Quarkstreusel-Pflaumenkuchen (M)

 

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Ich lese: Eva Deichrunner, Marlene Marla, Meister Süpke und neue Backform. Ich sehe: bei Eva die köstlichsten Fotos und das Rezept. Ich fühle: Kauf- und Backzwang.

Widerstand war zwecklos und ich habe es auch nicht wirklich versucht. Also wurde diese putzige Schnittenbackform bestellt (was es nicht alles gibt!) und ich habe mich gefreut, dass die Lieferzeit nicht Wochen, wie angedroht, sondern nur Tage betrug. 

Ach, was für eine gute Entscheidung, nicht allzu konsequent zu sein, denn nicht nur der Kuchen ist wunderbar. Und auch diese Schnittenform überzeugt mich. Norbert fragte, wieso man so eine Form braucht und meine Erklärversuche hörten sich nicht überzeugend an. Aber nach dem ersten und zweiten Backen finde ich schon, dass die Form eine Bereicherung im gut gefüllten Backformenuniversum (Keller) darstellt. Weder eine Kastenform noch ein Backrahmen können damit konkurrieren, das Ding ist einfach praktisch. Die Menge ist praktisch, die Handhabung ist praktisch, das Material ist praktisch – praktisch ist alles praktisch an dem Teil. 

Gestern habe ich den ersten Backversuch gestartet. Der Kuchen war gerade aus dem Rohr gesprungen, da bekamen wir von einer Nachbarin eine ganze Batterie an Gewürzen geschenkt.

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Wir hatten vormittags über diese Gewürze gesprochen, die ich nicht kannte und irgendwann stand eine Tüte mit den Schätzen vor der Tür. Unfassbar! Ich also den halben Kuchen gepackt, im Garten ein paar Gemüse gepflückt und schnell rüber, um mich ordentlich entzückt und irgendwie sprachlos zu bedanken. Das mit der Sprachlosigkeit währte nicht lange, das Entzücken hält jedoch an. 

Unser halber Kuchen war so toll, dass wir gespachtelt haben, ohne an die lieben Leser dieses Blogs zu denken. Kein Foto vom Kuchen.

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Großer Fehler! Geht gar nicht! Muss geändert werden! Deshalb habe ich heute nochmals gebacken, natürlich nur aus dem einen Grunde, euch, liebe Leser, nicht ohne den Genuss dieses Kuchens sterben zu lassen *fingerüberkreuz*. Was natürlich noch in weiter Ferne liegt. Das mit dem Sterben. Das mit dem Genuss habt ihr in der Hand.  

Hier also das Ergebnis der neuerlichen Backaktion.

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Das Rezept habe ich ein wenig angepasst. Beim zweiten Backen kam ein bissi mehr Zucker in den Teig und die Backzeit wurde um 10 Minuten verlängert. Jetzt ist der Kuchen für uns perfekt. 

Danke den beiden Damen, dem Meister und der Nachbarin (auch eine Dame). 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkstreuselkuchen mit Pflaumen
Kategorien: Rührteig, Quark, Pflaumen, Streusel
Menge: 1 Schnittenbackform

Zutaten

H STREUSEL
60 Gramm   Butter, weich
60 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
120 Gramm   Mehl
  Etwas   Zimt
H TEIG
85 Gramm   Butter, weich
100 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1     Ei
20 Gramm   Speiseöl
20 Gramm   Milch
85 Gramm   Quark
110 Gramm   Mehl
20 Gramm   Weizenstärke/Speisestärke
5 Gramm   Backpulver
500 Gramm   Pflaumen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: von Marlene, die es von Bäcker Süpke
  modifiziert hat
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2012/10/30/ddr-
  quarkstreuselkuchen/
  Erfasst *RK* 31.08.2013 von
  Eva Ohrem

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Für den Teig Butter, Zucker und Salz in der Küchenmaschine zu einer hellen Massen rühren. Das dauert eine Weile.

In der Zwischenzeit Schnittenbackform fetten, Pflaumen entsteinen und halbieren und die Streusel herstellen. Dazu die Zutaten in eine Schüssel geben und flott mit den Händen zu Streuseln krümeln.

Das Ei zum Kuchenteig geben, wieder sehr gut unterziehen. Öl, Milch und Quark zufügen, zu einer glatten Masse rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf einmal in die Rührschüssel geben und zügig unterziehen. Keinesfalls zu lange rühren.

Teig in die Form geben und glattstreichen, dicht mit halbierten Pflaumen belegen und die Streusel gleichmäßig auf dem Obst verteilen.

Backen: 60 Minuten, nach 30 und 50 Minuten Ofentür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Nachgemacht: Kirsch(li)-Kuchen (M)

  Kirschlikuchen (M)_0012
Früher konnte man mich ja mit Sauerkirschkuchen jagen. Und mit der Kombination aus Obst und Schokolade sowieso. Woher die erste Aversion rührt, weiß ich nicht. Die Zweite kann ich erklären:

Meine Omma passte mal, vor langer, langer, sehr langer Zeit, als die Schnuppschnüss noch ein Schnüsschen war, auf mich und meine drei jüngeren Schwestern auf (eine Tüte Mitleid, bitte – heute geht's aber…). Uns Vieren ist seitdem eine Erinnerung ins Gedächtnis gebrannt: Omma servierte eines Tages Schokoladenpudding  mit Erdbeeren als Dessert und wir sollten diese unsägliche Plörre essen. Danach gab es einen derartigen Zwergenaufstand, dass meine Eltern sofort ihre Reise abbrachen. Verschärfend kam hinzu, dass Peggy, der Hund des Hauses, acht Welpen während Ommas Aufenthalt gebar, ein Umstand, der nicht wirklich zur Entspannung der häuslichen Situation beitrug. Wie dem auch sei, fortan war mir Obst mit Schokolade ein Gräuel, der Verzehr undenkbar.

Mit steigendem Alter wird frau, wie ihr Alle wisst, wagemutig, abenteuerlustig und unerschrocken (oder vergesslich? Schwamm drüber!). Deshalb fand immer häufiger, zunächst in Form von Donauwellen, der verpönte Mischmasch mein Gefallen. Mittlerweile überfällt mich nur noch selten Zurückhaltung (Erdbeeren, in Schokolade gestippt – schüttel), manchmal kann ich mich im Gegenteil ü-ber-haupt nicht bändigen, wenn ich bestimmte Bilder auf meine Netzhaut projiziert bekomme.

Ulrike von Küchenlatein machte sowas mal wieder mit mir – sie ließ meine Stäbchen und Zapfen summen, als ich ihr  Rezept mit Foto vom Kirsch(li)-Kuchen sah. Der musste es sein und zwar schnellstens. Innerhalb von neun Tagen stand er bereits zwei Mal bei uns auf dem Tisch, vor allem, weil der Herr Schnuppschnüss ihn so genial findet. Ich aber auch. Beide 🙂

Beim ersten Mal habe ich ihn mit Butter gebacken, beim zweiten Mal mit Margarine. Ich wollte ja nie, nie, nie mehr Margarine essen, weil ich jetzt weiß, wie sie hergestellt wird. Aber da waren noch so viele Päckchen im Kühlschrank und die alle wegwerfen? Ich habe sie dann für den Kuchen verwendet und ich muss gestehen, der mit Margarine hat mir besser geschmeckt.

Kirsch(li)-Kuchen Nr.2 (M)_0037_bearbeitet-1
 Der Teig wird halt lockerer mit dem Zeug, ich kämpfe wirklich mit mir, ob ich nicht doch wieder, zumindest bei Rührkuchen, auf Margarine umschwenken soll. Ungehärtete natürlich.

Ach, diese Diskussion führen wir später. Jetzt erst mal das Rezept, so wie ich es gemacht habe. Das Original findet ihr bei Frau Küchelatein, falls es der Ostwestwind nicht weggeweht hat und falls ihr, so ihr es noch nicht oben gemacht habt, auf diesen Link klickt. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kirsch(li)-Kuchen (M) – Rührkuchen aus Kirschen und Schokoladenflocken
Kategorien: Backen, Rührteig, Kirschen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Springform 26 cm Ø

Zutaten

175 Gramm   Margarine
100 Gramm   Zucker
10 Gramm   Vanillezucker
1/2 Teel.   Salz
10 Gramm   Amaretto-Sirup
3     Eier, Größe M
200 Gramm   Weizenmehl, Type 550
8 Gramm   Backpulver
100 Gramm   Schokoladenblättchen
1 Glas   Sauerkirschen, 340 g Abtropfgewicht
H ZUM SERVIEREN
      Puderzucker
      Schlagsahne

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original stammt von Küchenlatein, nach einer Idee
  vom Doktor aus Bielefeld
  http://ostwestwind.twoday.net/stories/11886283/
  Erfasst *RK* 29.01.2011 von
  Ulrike Westphal

Zubereitung

Margarine und Eier auf Zimmertemperatur bringen. Manzfred auf 160° C vorheizen. Springform von 26 cm Ø fetten.

Margarine, Zucker, Vanillezucker, Salz, Sirup und Eier in der Küchenmaschine innerhalb von ungefähr fünf Minuten zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mehl, Backpulver und Schokoblättchen zufügen und sehr zügig unterarbeiten.

Teig in die Form geben und glatt streichen. Die Sauerkirschen darauf verteilen und dabei einen Rand von 1 cm frei lassen. Die Kirschen etwas in den Teig drücken.

50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Springformrand und Kuchen vom Boden lösen und den Kuchen auf dem Springformboden auf einem Gitterrost erkalten lassen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta:

Sehr gut! Sehr locker, sehr lecker, prima. Lässt sich gut aufbewahren. Mit Sahne unschlagbar.

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So, jetzt kann die liebe Mama, der ich vom Kuchen vorgeschwärmt habe, auch endlich mit dem Nachbacken beginnen. Viel Spaß!

 

Sandkuchen (M) – so ungefähr

Die Bezeichnung "Sandkuchen" ist ein wenig irreführend, denn beim Backen von Sandkuchen wird in Deutschland neben dem Mehl immer Speisestärke verwendet.  Das ist hier nicht der Fall. Ich kenne den Kuchen unter der Bezeichnung Eischwer-Kuchen oder Pfundkuchen.
 
Sandkuchen
"Pfund auf Pfund" – da kann sich Jeder vorstellen, was in so einen Kuchen hineinkommt. Von Allem ein Pfund halt. Ein Pfund Mehl, ein Pfund Zucker, ein Pfund Butter, ein Pfund Eier (mit Schale gewogen – ohne Schale verwendet), ein Pfund eine Prise Salz, 1 Päckchen Backpulver. Mehr ist nicht. Mir war dieser Kuchen immer suspekt. Ein Pfund Butter! Das sind zwei Päckchen!! Und dann die ganzen Eier. 500 Gramm Zucker! Oh nein – Fett- und Kohlenhydratealarm (!!!), dem musste ich entrinnen. In meinem ganzen Bäckerinnenleben habe ich diesen Kuchen noch nicht gebacken.

Dann trug es sich jedoch zu, dass ich mir ganz zufällig, wie es häufiger passiert, ein nettes Backbuch zulegte. Trish Deseines 'I love cake', dessen Veröffentlichung hier und da erwähnt wurde. Auf Valentinas Kochbuch konnte man davon lesen, bei den Buchgourmets ebenfalls. Ich musste einfach zuschlagen.

Zugeschlagen hätte ich das Buch tatsächlich beinahe, als ich das erste Rezept sah – Sandkuchen aka Pund-auf-Pfund, ich war fertig mit der Welt. Aber als ich dann nochmal genau hinschaute, da war mit gleich wohler. Soooo viele Fett- und Kohlenhydratalarme waren das ja gar nicht. Ich kann sogar ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass quasi nur noch die Hälfte der Bösewichte vorhanden waren.

Na gut, es war auch nur die halbe Menge Teig, aber trotzdem, irgendwie las sich das alles nicht so grauenvoll. Ich machte mich also ran. Die Eier wogen 236 Gramm mit Schale – sagen wir 250 g, dann gibt es keinen Butterrest und dieses Gewicht diente dann als Grundlage für die anderen Zutaten.

Das Backwerk ist wirklich problemlos in der Herstellung. Es handelt sich um einen einfachen, gehaltvollen Rührkuchen, einen Alltagskuchen für Menschen, die nicht allzu sehr auf ihre Linie achten müssen. Nichts, was einen vor Staunen erstarren lässt, solides Handwerk eben.

Sandkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sandkuchen (M)
Kategorien: Pfund-auf-Pfund, Einfach, Schnell, Trish Deseine
Menge: 1 Kastenform, mittelgroß

Zutaten

4     Eier (ca. 250 Gramm)
250 Gramm   Butter (das Gewicht der Eier)
250 Gramm   Zucker (das Gewicht der Eier)
1 Prise   Salz
250 Gramm   Mehl (das Gewicht der Eier)
1/2 Pack.   Backpulver

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "I love cake", Trish Deseine
  Erfasst *RK* 17.01.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, damit sie bei Verwendung Zimmertemperatur haben. Manzfred auf 170° C vorheizen. Eine mittelgroße Kastenform fetten und bemehlen.

Die Butter mit Zucker und Salz so lange schlagen, bis ein helle Masse entstanden ist. Nach und nach die Eier zufügen und sorgfältig unterziehen. Das dauert etwa fünf Minuten.

Das Mehl mit dem Backpulver auf die Grundmasse sieben und schnell unterziehen. Keinesfalls zu lange rühren, das schadet der Lockerheit des Kuchens.

Den Teig in die Form füllen und 50 Minuten backen. Nach erfogreicher Stäbchenprobe aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten in der Form belassen und dann vorsichtig stürzen. Komplett erkalten lassen.

Anmerkungen, Jutta: schlicht, einfach, gehaltvoll, schmeckt. Kann man gut mitnehmen. Sandkuchen kenne ich aber nur mit einer Mischung aus Mehl und Speisestärke.

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Geschmeckt hat er, auch zum Mitnehmen ist er prima geeignet. Aber andauernd backen würde ich ihn nicht.

Tipp: Rührkuchen immer aus zimmerwarmen Zutaten herstellen, so verbinden sich die Komponenten optimal.

 

 

 

 

 

 

Apfeltarte mit Marzipan (M-TM)

Obwohl immer noch Weihnachtsplätzchen vorhanden sind (ich habe übrigens schon Blogeinträge für den kommenden Advent geschrieben, ist das ein Brüller?), hatten wir Lust auf was Anderes. Kuchen nicht wirklich, auch nichts, an dem wieder lange gegessen wird. Blätterteigtarte? Ok!

Apfeltarte mit Marzipan, komplett1

Das Rezept war in der RezKonv schnell gefunden, wie immer wurde es abgewandelt. Besonders wichtig war, eine kleinere Form als im Rezept angegeben zu verwenden, dafür aber die Füllung zu verdoppeln. Keine schlechte Entscheidung!

Beim Backen ging der Teigboden mit der Marzipan-Nuss-Masse zwar unheimlich auf, sackte aber wieder komplett in sich zusammen, als die Tarte aus dem Ofen genommen wurde. Das ergab eine interessante Blätterteig-Architektur, die man willentlich wohl so nicht hinbekommen hätte. 

Apfeltarte mit Marzipan, Detail
Uns hat die Tarte so gut geschmeckt, dass wir keinen Krümel übrig ließen und die Order erging, das Rezept öfter hervorzuholen. Wird gemacht!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: APFELTARTE MIT MARZIPAN (M/TM)
Kategorien: Kleingebäck, Dessert, Marzipan, Blätterteig
Menge: 4 Stücke, Form 34×10 cm

Zutaten

3 Scheiben   Blätterteig, tiefgekühlt (ca. 225 g)
30 Gramm   Pinienkerne
30 Gramm   Walnüsse
100 Gramm   Marzipanrohmasse
1 Prise   Salz
3 Essl.   Rum
20 Gramm   Puderzucker
3     Äpfel, klein
  Etwas   Butter
1 Essl.   Johannisbeergelee

Quelle

  Rezept stark modifiziert.
  Original: Cornelia Poletto
  Für Sie 4/2008
  Erfasst *RK* 02.12.2008 von
  K.B.

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Blätterteigscheiben nach Packungsanweisung antauen lassen.

In der Zwischenzeit Pinien- und Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Im Thermomix kurz auf Stufe 6 zerkleinern, Marzipanrohmasse, Salz, Rum und 15 g Puderzucker zufügen. Auf Stufe 4 ca. 20 Sekunden zu einer glatten, geschmeidigen Masse verarbeiten.

Blätterteigplatten überlappend aufeinander legen und auf etwas größere Backformmaße auf einer Silikonmatte ausrollen. In die Form bugsieren. Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Füllung aufbringen und mit einem angefeuchteten Löffel oder Spatel gleichmäßig verteilen.

Äpfel schälen, entkernen, in dünne Spalten schneiden und auf dem Boden drapieren. Die über den Formrand hängenden Teigstreifen dekorativ anordnen.

Butter verflüssigen (einfach kurz in einem feuerfesten Gefäß in den Manzfred setzen) und die Tarte damit bepinseln. Mit restlichem Puderzucker bestäuben.

25 Minuten backen.

10 Minuten vor Ende der Backzeit das Johannisbeergelee in einer feuerfesten Form in den Ofen setzen und so erhitzen. Tarte nach dem Backen sofort mit dem flüssigen Gelee bestreichen und noch warm mit Schlagsahne servieren.

Anmerkungen, Jutta:

09.01.2011: schnell gemacht, schmeckt prima. Norbert war ganz begeistert. Unbedingt Sahne dazu servieren.

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Ofenpfannkuchen mit Äpfeln – Frittata al forno con le mele

Ofenpfannkuchen mit Äpfeln 

 

Es kann schon mal vorkommen, dass mich eine kurzfristige Koch- und Backhemmung befällt. Da muss es dann schnell gehen, wenn etwas Essbares auf dem Teller sein soll.

Eine wunderbare Quelle der Inspiration war diesmal die neue Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift "La Cucina Italiana". Die habe ich abonniert, lese sie begeistert, koche aber so gut wie nie daraus. Einmal schon, das war ein Reinfall. Könnte ich vielleicht morgen mal der geschätzten Leserschaft vorstellen.

Heute aber seht ihr einen rasant zubereiteten Apfelpfannkuchen in fluffig-köstlicher Ausprägung. Ein Gedicht, wie es in der Kochzeitschrift steht.

Die Zutaten werden vorbereitet, in eine Auflaufform gefüllt,

Ofenpfannkuchen, vorher

dann gebacken, mit Puderzucker bestäubt und feddisch. Ich habe den Auflauf im Miele Combi bei 200° C und 85% Feuchte 15 Minuten gebacken. Perfekt!

Ofenpfannkuchen, gebacken

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: FRITTATA AL FORNO CON LE MELE – Ofenpfannkuchen mit Äpfeln
Kategorien: Dessert, Italien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

250 ml   Milch
80 Gramm   Butter (Jutta: nur etwas zum Anbraten verwendet)
60 Gramm   Zucker
40 Gramm   Mehl
4     Äpfel
4     Eier
      Puderzucker
      Salz

Quelle

  La Cucina Italiana 2/2010
  Erfasst *RK* 01.02.2010 von
  J. K.

Zubereitung

Die Äpfel schälen und achteln. Die Apfelspalten in 50 g Butter und der Hälfte des Zuckers eine Minute in der Pfanne anbraten, und dann zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen. Die Apfelspalten eng nebeneinander in eine Auflaufform legen, die restliche Butter in Flöckchen darüber geben. Aus den Eiern, Milch, Mehl, dem restlichen Zucker und einer Prise Salz einen flüssigen Teig rühren. Den Teig über die Äpfel gießen und die Form bei 200°C 12-15 Minuten in den Backofen stellen. Den fertigen Ofenpfannkuchen mit Puderzucker bestäuben und heiß servieren.

Anmerkungen, Jutta: Miele DGC, Combi, 200° C, 85% Feuchte, 15 Minuten Sehr fluffig, tolles Rezept. Ich habe viel weniger Butter verwendet.

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Asia-Bratreis mit Roastbeef

Es kommt äußerst selten vor, dass ich mittags eine Kochzeitschrift kaufe, am späten Nachmittag darin blättere und eine Stunde später das erste Gericht aus dem Heft auf dem Tisch steht. Aber es kommt vor:

Asia-Bratreis mit Roastbeef

Das Lecker-Foto sprang mich förmlich an und da ich noch keine wirklich konkrete Vorstellung hatte, was ich zum Abendessen servieren würde, kontrollierte ich sofort die Vorräte.Siehe da, fast alles vorhanden. Außer Teriyakisauce – what shall's?

Die Zutaten waren in Windeseile zusammengerührt, geschmeckt hat es wunderbar. Sogar der Wok, das Stiefkind unserer Küche, fast immer im Keller beheimatet, durfte noch mal ran.

Asia-Bratreis mit ohne Roastbeef

Wunschlos glücklich waren wir. Norbert, der Wok und ich.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Asia-Bratreis mit Roastbeef
Kategorien: International, Asien, Reis, Gemüse, Fleisch
Menge: 4 Personen

Zutaten

250 Gramm   Preboiled-Reis
3     Möhren, dick
200 Gramm   Zuckerschoten
2-3     Lauchzwiebeln
2 Essl.   Sesamöl
3 Stiele   Koriander
4 Essl.   Sweet-Chili-Sauce
4 Essl.   Soja-Sauce, süß
200 Gramm   Roastbeef

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Zeitschrift "Lecker"
  Juli/August 2009
  Erfasst *RK* 18.06.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Reis in Salzwasser garen. Möhren mit dem Sparschäler längs in dünne Scheiben, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Zuckerschoten putzen.

Wok erhitzen, Öl hineingeben. Reis im heißen Öl 2-3 Minuten rösten. Gemüse zugeben und alles unter Rühren 3-4 Minuten braten. Koriander waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Koriander, Chili-und Sojasauce unterühren.

Roastbeef in mundgerechte Stücke zupfen und mit dem Bratreis anrichten.

Anmerkungen, Jutta:

In Windeseile zubereitet. Sehr gut.

Dazu passt hervorragend das von Valentina vorgestellte marinierte Roastbeef von Kylie Wong:

http://www.valentinas-kochbuch.de/rezept-von-kylie-kwongmariniertesroastbeef-und-shiitake-pilze-mit-tomaten/

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Und hier das Originalrezept:

„Asia-Bratreis mit Roastbeef“ weiterlesen

Aprikosen-Rosenkuchen (M)

Aprikosen-Rosenkuchen, komplett2

Aus der Abteilung: "schnell, lecker, sieht toll aus" hier noch ein Exemplar aus dem schon bekannten Sonderheft von kochen & genießen. Ein Quark-Öl-Teig (wieso muss ich bei der Zubereitung immer ans Schulkochen denken?) wird zur Platte gerollt, mit Füllung bestückt, aufgerollt, in Scheiben geschnitten und in eine Form gesetzt.

Aprikosen-Rosenkuchen, ungebacken

Nach dem Backen noch schnell aprikotiert und mit ein paar Mandelblättchen beworfen, hat man in Windeseile einen schönen Kuchen fabriziert, der am besten frisch schmeckt.

Aprikosen-Rosenkuchen, Stück

Aber essbar ist er auch noch am nächsten Tag. Wir haben den Kuchen mit Eierlikörsahne aufgepeppt, was nicht die schlechteste Idee war.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Rosenkuchen (M)
Kategorien: Quark-Öl-Teig, Obst, Schnell
Menge: 1 Kuchen mit 26 Zentimetern Durchmesser

Zutaten

H BELAG
1 Dose   Aprikosen (850 ml Einwaage)
125 Gramm   Aprikosen-Konfitüre
H TEIG
150 Gramm   Magerquark
50 Gramm   Milch
60 Gramm   Öl
75 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
1 Pack.   Vanillin-Zucker
300 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
H DEKO
3 Essl.   Aprikosen-Konfitüre
20 Gramm   Mandelblättchen
      Puderzucker

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Sonderheft kochen&genießen
  "Torten-Hits No. 9"
  März 2009
  Erfasst *RK* 22.03.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten und mit Mehl bestäuben. Aprikosen abtropfen lassen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Mit 125 g Konfitüre mischen.

Manzfred auf 180 °C vorheizen.

Die Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und flott verarbeiten. Man sollte Quark-Öl-Teig nicht zu lange kneten, er wird dann klebrig.

Auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen (Jutta: im Rezept steht 35 x 45 cm – dann wäre mein Teig papierdünn gewesen). Aprikosen darauf verteilen, dabei rundum 2 cm freilassen. Von der langen Seite her aufrollen, in 14 Scheiben schneiden und diese in die Form setzen.

Im Manzfred 45 Minuten backen.

Backen konventionell: E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 C/Gas: Stufe 3)ca. 30 Minuten.

In der Zwischenzeit Mandeln ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.

Kuchen nach dem Backen ca. 10 Minuten abkühlen lassen (Jutta: habe ich nicht gemacht).

3 EL Konfitüre glatt rühren. Den warmen Kuchen damit bestreichen. Rand mit Mandeln bestreuen. Auskühlen lassen. Kuchen mit Puderzucker bestreuen (Jutta: vergessen).

Anmerkungen, Jutta: mit Eierlikörsahne servieren.

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