Apfeltarte (M/TM)

Im Oktober-Heft der "essen & trinken für jeden Tag" stellte Tim Mälzer eine Apfeltarte vor. Der Teig interessierte mich, den Rest fand ich ein wenig schlicht. Dem konnte jedoch abgeholfen werden und das Ergebnis war eine Apfeltarte, die wir, es ist wirklich wahr, eben komplett aufgegessen haben. Der Boden war schlicht und ergreifend eine Offenbarung. Knusprig, sandig, köstlich.

Apfeltarte, Detail

Das Eiweiß, das bei der Herstellung des Teiges übrig blieb, habe ich mit Marzipan, Amaretto, Zucker und Salz vermischt und als Unterlage für die Äpfel verwendet. So konnte der Boden nicht durchweichen und die Äpfel bekamen ein schönes, süßes Bettchen.

Apfeltarte, Anschnitt

Für den wohlverdienten Glanz sorgte das Gelee, das mir besser schmeckt als die normalerweise verwendete Aprikosenglasur. Parole: Nachmachen!

Oh je – jetzt ist mir T. M. tatsächlich ein wenig sympathisch geworden. Dieser Boden…. oh je…..

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfeltarte (M/TM)
Kategorien: Tarte, Äpfel, Minikuchen
Menge: 1 Tarteform, länglich

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
160 Gramm   Mehl
50 Gramm   Zucker
100 Gramm   Butter, kalt
1 Prise   Salz
1     Eigelb, Größe M
H FÜR DEN BELAG
1     Eiweiß
80 Gramm   Marzipan-Rohmasse
25 Gramm   Amaretto
20 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
2     Boskoop-Äpfel
1 Essl.   Zucker, braun
H TOPPING
      Orangengelee mit Grand Marnier

Quelle

  Eigenes Rezept.
  Zutaten für den Tarte-Boden stammen aus
  "essen & trinken für jeden Tag" – 10/2009
  Erfasst *RK* 24.09.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für den Teig Zucker in den TM (Thermomix!) geben und 10 Sek./Stufe 10 zu Puderzucker verarbeiten. Restliche Teigzutaten zufügen und 6 Sek./ Stufe 6 zu Krümeln verarbeiten. Umfüllen, mit den Händen schnell zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie einpacken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für den Belag alle Zutaten bis auf Äpfel und braunen Zucker in den gespülten Mixtopf geben. 10 Sek./Stufe 8. Umfüllen.

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. In Spalten schneiden und in mit Zitronensaft versetztem Wasser aufbewahren.

Manzfred auf 180° C vorheizen. Äpfel auf ein Sieb schütten, damit sie abtropfen können.

Längliche Tarteform mit mobilem Boden fetten. Teig aus dem Kühlschrank holen, auf 3 mm Dicke ausrollen und in die Form legen. Das sollte zügig geschehen, damit der Teig bearbeitbar bleibt. Einmal mit dem Rollholz darüberrollen, damit der überschüssige Teig abfällt.

Marzipan-Eiweiss-Masse auf dem Teig verteilen. Apfelspalten dicht an dicht aufsetzen, mit braunem Zucker bestreuen. In den Manzfred schieben und 30 Minuten backen. 5 Minuten vor Ende der Backzeit Gelee ebenfalls in den Manzfred stellen, damit es heiß wird.

Den fertigen Kuchen mit dem Orangengelee bestreichen. Nach 10 Minuten Umrandung der Form entfernen und Tarte lauwarm oder kalt verzehren.

Anmerkungen, Jutta: ab sofort mag ich Tim Mälzer. Der Boden für die Tarte ist der beste, den ich je gegessen habe.

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Sensation: Süpkes Schwarzwälder kann sehen!

Ich habe Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste vor ein paar Tagen nachgebacken. Das Brot war zwar nicht dunkel, aber ansonsten herrlich und ich war vollauf zufrieden.

Bäcker Süpkes Schwarzwälder, Riss

Bis Christel von der kochundbackoase in den letzten Tagen ohne Rücksicht auf Leib und Leben eine dreifache Versuchsreihe startete, um das Optimum aus des Meisters Rezept zur Schwarzwälder Kruste herauszuholen.

Versuch Nummero Eins und Versuch Nummero Due wurden im normalen Ofen gestartet und waren, mit den wissenden Augen der Oasen-Bäckerin gesehen, wenn ich es richtig interpretiere,  so na ja. Der letzte und überaus erfolgreiche Versuch fand in der Oasenwaschküche statt (hat schon mal Jemand eine Oase mit Waschküche gesehen?). Ort des Backvorgangs: der "Leberkäsofen". Was auch immer das sein mag, dieses Gerät bescherte Christel ein tränennasses Erlebnis voller Glück. Ein braunes, knackiges, krustiges, köstliches, wohlaufgerissenes, unwiderstehlich herrliches, über alle Maßen (nu is gut) – ein tolles Brot.

In meinem Kommentar habe ich flapsig geschrieben: "Das Foto zeige ich meinem Brotteig, damit er weiß, was aus ihm werden soll. Perfekt!"

Irgendwie stach mich heute der Hafer. Nachdem ich gestern das Schwarzwälder wieder gebacken hatte – zur Abwechslung mal komplett ohne Salz, was nett aussah, aber mies schmeckte -

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musste ich deshalb heute wieder ran.  Da dachte ich mir so während der Vorbereitungen, dass ich das doch tatsächlich mal machen könnte.

Ich habe also den ungebackenen Broten ein Foto von Christels Schwarzwälder gezeigt. Dabei hatte ich den Eindruck, dass der Teig ein wenig in sich zusammen sackte. Beim Einschießen in den Ofen wurde die Therapie wiederholt. Die Brote wurden flach wie Flundern. Ich warf die Tür des Ofens zu, stellte das aufgekappte Laptop mit dem Schwarzwälder-Foto vor die Tür des Manzfreds, guckte einmal böse in die Röhre und ging.

Ergebnis nach 45 Minuten:

Bäcker Süpkes Schwarzwälder, dunkel

Es ist ein verdammtes Wunder, Leute. Süpkes Schwarzwälder kann sehen!

Aus dem Crockpot: Kürbiscremesuppe

Wir haben einen kleinen Garten gleich am Haus.

Hanau - Schloss Philippsruhe-1

Huch, das ist ja unser Ferienhaus…. wir haben noch einen Garten. So eine Art Bauerngarten.

Gartenimpressionen

Leicht verwildert, mit vielen Blumen, Sonnenblumen, einem Rosenbogen,

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einem Zaun mit Kletterpflanzen, ein paar Beeten, einem Kirschbaum, einem Quittenbaum (über dessen sensationelle Erträge in diesem Jahr noch berichtet wird), ein paar Zucchinipflanzen, vielen Kräutern, Erdbeeren, Mangold und einer Hokkaidokürbispflanze. Sie hat sich ein schönes Stück des Gartens angeeignet und neben jeder Menge Blätter auch drei erstaunlich große Kürbisse hervorgebracht – Kompost sei Dank! 

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Einen dieser Kameraden habe ich zubereitet und im Crockpot zu einer schönen, sämigen Kürbissuppe transformiert. Wer gerne dicke Suppen und herzhaft-süße Gerichte mag, kommt hier auf seine Kosten. Uns hat es prima geschmeckt, allerdings würde ich beim nächsten Mal etwas Zitronensaft zufügen und die Suppe probehalber einen Hauch flüssiger machen. 

Kürbissuppe an Suppenkürbis

Ein wenig Brot dazu, vielleicht noch einen Dipp oder Salat und fertig ist ein schönes Mahl. Probiert es ruhig aus! 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbissuppe (CP-TM)
Kategorien: Hokkaido, 6, 5 Liter Crocky, Suppe
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

1,2 kg   Hokkaido, vorbereitet gewogen
600 ml   Gemüsefond (besser 800 ml)
10 Gramm   Ingwer, frisch
15 Gramm   Asia-Grundstock*
1     Paprika, rot
1     Paprika, gelb
1/2 Bund   Frühlingszwiebeln
2     Birnen, reif
400 ml   Kokosmilch
      Salz
      Chiliflocken

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 19.09.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gemüsefond in den großen Crockpot schütten und auf HIGH stellen.

Hokkaido schälen, grob würfeln und zum Fond geben.

Ingwer im Thermomix 5 Sek/Stufe 6 zerkleinern. Birnen schälen und entkernen. Paprikaschoten entkernen. Frühlingszwiebeln putzen. Alle Zutaten grob zerkleinern und mit dem Ingwer zu Kürbis und Fond geben. Alles gut verrühren. Crockpot auf Stufe LOW schalten und 6 Stunden garen. Zwischendurch eventuell einmal umrühren.

Nach dieser Zeit den Inhalt des Crockpots mit dem Zauberstab passieren. Kokosmilch zugießen und alles herzhaft-scharf mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Noch 30 Minuten auf LOW erhitzen.

Anmerkungen, Jutta: Suppe ist ziemlich dick. Uns schmeckt das so, aber wenn sie ein wenig dünner wäre, wäre es auch nicht zu verachten. Beim nächsten Mal etwas Zitronensaft zufügen. Das gibt wahrscheinlich bei der recht süßen Suppe einen kleinen Pfiff. Ansonsten sehr gut und wiederholenswert. Geröstete Brotsticks dazu gegessen.

*Rezept hier:

http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2009/06/nachgemacht-knoblauchgrundstock-tm-neugemacht-asiagrundstock-tm.html

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Spätlese und Auflösung – Foodbloggertreffen in Hamburg

HH - Modell

Ulrike war mal wieder die Schnellste mit der Nachlese zum Foodbloggertreffen in Hamburg am letzten Wochenende.

HH Flagge

Das Wetter war viiiiel besser, als es hier den Anschein hat

Sie hat unser Stelldichein, initiiert durch Steph, so ausführlich und treffend in zweifacher Ausführung beschrieben und auch Unappetitliches

HH - Frosta ist für alle da

nicht verschwiegen, dass ich nur noch ein paar Fotos einstellen möchte. Mit ein bissi Text dazu. Schließlich wollen wir die Blogosphäre abwechslungsreich gestalten und Wiederholungen vermeiden. Ja, das ist neu, habe ich mir gerade ausgedacht.   

HH - Treffpunkt

Ich fand das Treffen einfach toll und ehrlich gesagt, habe ich auch nichts anderes erwartet. Foodblogger sind einfach sympathische Menschen, die den guten Dingen des Lebens zugetan sind.

Essen

HH Küchenjunge

Trinken

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 Genießen

HH - Crêpe flambiert

kulturelle Märsche durch schöne Innenstädte  

HH - MellinPassage, Tee

unter fachkundiger Führung – das verbindet. Nochmals ganz herzlichen Dank für die Organisation, die Marschverpflegung und überhaupt 🙂

HH Rathaus Bäcker

Let the sunshine, let the sunshine in….

HH Blick aufs Rathaus

 Und für alle LeserInnen, die sich fragten, was das wohl für ein superschickes Gefährt ist:

Hackenporsche mit ganz viel Lecker drin

Das ist der Hackenporsche von Steph und er wohnt im kleinen Kuriositätenladen. Wo sonst? Er war gefüllt mir allen möglichen Leckereien. fritz-Kola und -Limo / Mäusespeck bzw. Hamburger Speck / selbstgebackenen Hanseaten / Franzbrötchen. Anikó hat sich liebevoll um ihn gekümmert und ihm ein paar schöne Ecken Hamburgs gezeigt. Die Hanseaten haben übrigens beim Geschmackstest gewonnen, dicht gefolgt vom Speck.

Jau min Jong und jau min Deern, so wor datt an de Waterkant!

Ohnsorg

Schnuppschnüss kommt bald wieder, bald wieder…….

Aus dem Crockpot: Möhreneintopf (CP)

Möhreneintopf (CP)

Immer wieder samstags*, lalalalalala schubbidubbidubdub… (zermartert euch nicht das Hirn, ich habe auch keine Ahnung, wo da der Bezug zu Möhren ist)…

…ist Crockpotzeit. Diesmal ein schöner Eintopf aus Möhren, Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und ziemlich wenig Fett. Ein paar Petersilienblättchen dazu (habe ich vergessen, ich weiß aber, dass es schmeckt) und fertig ist nach vielen Stunden, in denen man sich nicht die Bohne um das Kochen kümmern muss, ein schönes Gericht, das nicht nur im Winter schmeckt.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Möhreneintopf (CP)
Kategorien: Eintopf, Möhren
Menge: 6 bis 8 Portionen

Zutaten

100 Gramm   Speck, geräuchert, durchwachsen
2     Zwiebeln
20 Gramm   Butterschmalz
750 Gramm   Möhren
750 Gramm   Kartoffeln
750 ml   Gemüsebrühe
      Petersilie

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 09.09.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Speck und Zwiebeln würfeln, in Butterschmalz andünsten und leicht bräunen.

In den Crockpot geben. Kartoffeln und Möhren würfeln, ebenfalls in den Crockpot geben. Heiße Brühe zugießen, Deckel schließen und 8 Stunden auf LOW garen.

Mit einem Schaumlöffel die festen Teile aus der Brühe schöpfen und grob stampfen. Soviel Brühe zufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Restliche Brühe einfrieren für spätere Suppen und Saucen.

Möhreneintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie grob hacken und unterziehen.

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Ich habe übrigens einen Teil der Brühe dazu benutzt, den Bratensatz loszukochen, der beim Anbraten des Specks entstand.

*na gut, sonntags – schubbidubbidubdub

Nachgemacht: Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste (M)

Bevor ich hier die ultimative Lobhudelei starte, zunächst einmal für Meister Süpke ein Dankeschön mit Sonnenblume:

Bäcker Süpkes Schwarzwälder - mit Sonnenblume

Diese Schwarzwälder Kruste, die ich heute nachgebacken habe, ist schlicht und einfach genial. Die üblichen Verdächtigen Chaosqueen (gleich zweimal), Deichrunner, ketex und Küchenlatein hatten schon Tests durchgeführt und sich durchweg lobend geäußert. Als ich dann noch las, dass das Brot aufreißen muss – juhu – da gab es für mich kein Halten mehr.

Bäcker Süpkes Schwarzwälder, Riss

Hach, was soll ich sagen. Schon die Teigbeschaffenheit ließ mich in Andacht versinken. Geschmeidig, formbar, gut zu bearbeiten, von sanfter Textur. Wunderbar.

Einen kleinen Schock bekam ich nach dem Einschiessen. Die Brote waren flach wie Flundern und ich schwer enttäuscht. Dieser Zustand schlug jedoch in Euphorie um, als ich nach 10 Minuten noch einmal einen Blick in den guten Manzfred warf. Die beiden Kandidaten hatten einen unglaublichen Ofentrieb entwickelt und Risse waren auch zu sehen. Ich musste vor Freude laut quietschen und einen Ährentanz aufführen, was die Nachbarn mit schrägen Blicken quittierten, als ich kurz danach, laut dem Meister huldigend, auf die Straße trat.

Nach 45 Minuten war die duftende, knusprige Köstlichkeit bereit, den Ofen zu verlassen und ich konnte mich kaum beherrschen, lange genug mit dem Anschnitt zu warten. Habe ich auch nicht, was nicht die schlechteste Entscheidung war.

Bäcker Süpkes Schwarzwälder, mit Butter

Das Brot ist einfach nur toll. Na ja, für mich könnte die Krume noch einen Hauch feiner sein. Aber wenn nicht, dann ist auch gut. Sehr gut sogar.

Nächste Woche geht unsere Briefzustellerin in Rente. Ihr werde ich so ein Brot backen. Sie wird mich sicher in guter Erinnerung behalten.

Danke, Meister!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bäcker Süpkes Schwarzwälder Kruste (M)
Kategorien: Backen, Brot, Sauerteig
Menge: 2 Brote à 850 g Teigeinlage

Zutaten

H SAUERTEIG
116 Gramm   Roggenmehl 997 (entspricht Adler-Mühle 1150)
116 ml   Wasser
10 Gramm   Anstellgut
H VORTEIG
388 Gramm   Weizenmehl 812
0,4 Gramm   Trockenbackhefe
1 Gramm   Salz
270 ml   Wasser
H TEIG
      Sauer und Vorteig
388 Gramm   Weizenmehl 812
78 Gramm   Roggenmehl 997
10 Gramm   Schweineschmalz
21 Gramm   Salz
3,3 Gramm   Trockenbackhefe
300 ml   Wasser

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Bäcker Süpke
  http://baeckersuepke.wordpress.com/2009/08/22/
  schwarzwalder-kruste/
  Erfasst *RK* 03.09.2009 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

VORTAG:

Sauerteig 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Vorteig 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Dann im Kühlschrank bis zu zwei Tage aufbewahren.

BACKTAG:

Den Teig schön auskneten: Kenwood 8 Min. Stufe 1, 3 Min. Stufe 3.

Teigtemperatur beachten! 24°C (nach 12 Min. 24,7°) empfehle ich.

Manzfred auf 250° C vorheizen.

Den Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Einmal mit wenig Mehl falten und nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Teig teilen. Rund wirken und mit dem Schluss nach unten in mit Roggenmehl bemehlte Gärkörbchen legen.

Nach 45 Minuten Brot auf einen gut bemehlten Schieber stürzen und gleich auf die Backplatte in den Ofen einschiessen. Temperatur sofort auf 210° C reduzieren.

Das Brot soll stark reißen und eine kräftige Kruste bekommen. Nach fünf Minuten Ofentür öffen, um Schwaden abziehen zu lassen. Nach 25 Minuten Gesamtbackzeit Ofentür öffnen und angelehnt lassen. Nach 45 Minuten Gesamtbackzeit Brot aus dem Ofen holen.

Der Meister sagt: Schweineschmalz ist nicht nur gut für die Frischhaltung, sondern auch ein hervorragendes natürliches Backmittel: Emulgator

Anmerkungen, Jutta: ein phantastisches Brot mit hohem Suchtfaktor. Die Kruste ist fein-knusprig und der Geschmack hervorragend.

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Plätzchenparade, 2.Teil: Ahornsirup-Walnuss-Plätzchen (M) / Mohnstrudel-Plätzchen (M) / Spritzgebäck (M)

Einerseits habe ich mich in diesem Jahr, wie immer, auf das Plätzchenbacken gefreut. Andererseits hatte ich aber auch Manschetten, denn ich wußte nicht, wie sich Manzfred so anstellt beim Plätzchenbacken. Was soll ich euch sagen, er war absolut pflegeleicht, hat alle anfallenden Arbeiten bravourös erledigt und Plätzchen abgeliefert, die an Knusprigkeit nicht zu überbieten sind. Haut rein!

Mohnstrudel_spritz_ahornsiru

Hier die Manzfred-Rezepte:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ahornsirup-Walnuss-Plätzchen (M)
Kategorien: Plätzchen, Ahornsirup, Walnüsse
Menge: 100 Stück

Zutaten

300 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
50 Gramm Walnüsse, feingehackt
1/2 Teel. Zimt
150 Gramm Puderzucker
1 Prise Salz
100 Gramm Ahornsirup
200 Gramm Butter
Walnüsse zum Garnieren
Haselnussglasur zum Garnieren

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Chefkoch-User „Zimtstern“
Ahorn-Walnussplätzchen
Erfasst *RK* 01.10.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten.

Diesen zu Rollen formen und in Folie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag Scheiben von 0,5 cm Dicke von den Rollen schneiden.

Plätzchen auf mit Backfolie ausgelegte Alubleche setzen. Im auf 160° C vorgeheizten Manzfred ca. 15 Min. backen.

Einen Klecks Glasur auf den Keks geben und darauf eine Walnusshälfte setzen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohnstrudel-Plätzchen (M)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mohn
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
550 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz
275 Gramm Butter, weich
150 Gramm Puderzucker
H FÜR DIE FÜLLUNG
35 Gramm Orangeat
100 Gramm Walnusskerne
250 Gramm Mohnback
35 Gramm Rum, braun
H FÜR DIE GARNITUR
1 Eigelb
50 Gramm Mandelblättchen
50 Gramm Puderzucker

Quelle

„essen & trinken“
Heft 11/95
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Butter schaumig schlagen, Ei, Salz und Puderzucker langsam zugeben und ca. 5 Minuten weiter schlagen. Mehl und Backpulver einarbeiten.

Walnusskerne grob hacken, Orangeat sehr fein hacken, mit Rum und Mohnback vermischen.

1/2 Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 35 x 15 cm), 1/2 Mohnmischung aufstreichen, Rand lassen. Von den Längsseiten her zur Mitte rollen. Teig 2 Stunden kühlen.

Mit Eigelb bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen. In 1,5 cm breite Scheiben schneiden (am besten mit dem Elektromesser) und auf mit Backfolie bestückte Alubleche legen.

Im vorgeheizten Manzfred bei 160° C ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spritzgebäck (M+O)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 100 Stück

Zutaten

250 Gramm Butter, weich
200 Gramm Zucker
3 Pack. Vanillezucker
1 Prise Salz
25 Gramm Milch oder Sahne
500 Gramm Mehl
1/2 Teel. Weinstein-Backpulver
3 Eigelb

Quelle

Familienrezept
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Aus den Zutaten einen Knetteig herstellen und durch den Plätzchenaufsatz der Küchenmaschine jagen. Der Teig sollte ziemlich weich sein.

Auf 180° C  8-10 Minuten backen, bis sie hellbraun sind.

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Und hier die Original-Rezepte:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ahorn-Walnussplätzchen (O)
Kategorien: Plätzchen, Ahornsirup, Walnüsse
Menge: 110 bis 130 Stück

Zutaten

300 Gramm Mehl
1 Prise Backpulver
50 Gramm Walnüsse, feingehackt
1/2 Teel. Zimt
150 Gramm Puderzucker
100 Gramm Sirup (Ahornsirup)
200 Gramm Butter / Margarine
200 Gramm Walnüsse, halbiert (zum Garnieren)

Quelle

Chefkoch-User „Zimtstern“
Erfasst *RK* 01.10.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten.

In Folie verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf leicht bemehlter Unterlage 0,5 cm dick ausrollen, kleine Herzen, Rosetten oder was auch immer ausstechen.

Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. Jeweils mit einer Walnusshälfte garnieren. Eventuell kurz kühl stellen. Im vorgeheizten Backofen 12 – 15 min. backen.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohnstrudel-Plätzchen (O)
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten, Mohn
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
550 Gramm Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
275 Gramm Butter, weich
150 Gramm Puderzucker
H FÜR DIE FÜLLUNG
35 Gramm Orangeat
100 Gramm Walnusskerne
250 Gramm Mohnback
5 Essl. Rum, braun
H FÜR DIE GARNITUR
1 Eigelb
50 Gramm Mandelblättchen
50 Gramm Puderzucker

Quelle

„essen & trinken“
Heft 11/95
Erfasst *RK* 01.12.2007 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in 5-8 Minuten schaumig schlagen, Ei, Salz und Puderzucker langsam zugeben und ca. 5 Minuten weiter schlagen. Mehl und Backpulver einarbeiten.

Teig halbieren, zu 2 flachen Rechtecken formen und 2 Stunden kühlen.

Walnusskerne grob hacken, Orangeat sehr fein hacken, mit Rum und Mohnback vermischen.

1/2 Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca. 35 x 15 cm), 1/2 Mohnmischung aufstreichen, Rand lassen. Von den Längsseiten her zur Mitte rollen. Mit Eigelb bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen. In 1 cm breite Scheiben schneiden.

Im vorgeheizten Ofen bei 160° C, mittlere Schiene, Heissluft, ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

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