Nachgemacht: Sie kamen, ich sah, sie siegten – Digestive Biscuits

Kennt ihr die McVitie’s Digestive Biscuits? Oder die Hobnots? Vor allem letztere „Verdauungskekse“ liebe ich und der Genuss dieser Dinger erinnert mich jedes Mal an alte Zeiten. Und ich will die immer essen. Deshalb kam ich mir vor wie der Pawlow’sche Hund, als ich die Kekse sah und fing beinahe an zu sabbern.

Auch ich habe mal eine Weile im Vereinigten Königreich, in Schottland, zugebracht und die Haferkekse dort kennen und lieben gelernt. Wie Nata, auf deren Blog „Pastasciutta“ ich diese herrlichen Verführer fand, sofort die Butter rauslegte und die Biester am nächsten Tag buk. Am Butterrauslegetag kamen mir 27 Gläser Quittengelee dazwischen, da musste ich schieben.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und das Warten hat sich aber so was von gelohnt.

Und wenn man es schafft, nach dem Backen und Verzieren noch eine Nacht drüber zu schlafen, dann haben die Kekse ihre Hochform erreicht und sie schmecken wirklich fast genau so wie das Original. Also besser. Versteht sich, gell? 

Wie datt Kölsche Mädschen hatte auch ich das Gefühl, dass die Kekse aus dem Laden nicht mehr so schmecken wie früher. Ich hatte den Eindruck, dass sie  immer süßer wurden, was mir gar nicht gefiel. Deshalb bin ich umso glücklicher,  jetzt dieses Rezept in Händen zu halten.

Wie was wo und warum? Lest alles über die Krümelmonster im Natablog nach, dort steht auch der Link zum Original von Missboulette.

Norbert und ich träumen schon von unseren zukünftigen Wanderungen, mit diesen Plätzchen im Gepäck, dann aber ohne Schokoladenverzierung und voller Hoffnung, dass die Plätzchen nur das Durchhaltevermögen fördern mögen und nicht den ihnen vormals zugeschriebenen Zweck erfüllen. Wär schon blöd, so in der Pampa.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Digestive Biscuits
Kategorien: Knaller, Sünde, Plätzchen
Menge: 45 Stück


Zutaten

200 Gramm Haferflocken, fein
200 Gramm Weizenvollkornmehl
100 Gramm Vollrohrzucker (J: Demerara)
4 Gramm Natron
2 Gramm Salz
200 Gramm Butter, weich, in Stücken
30 Gramm Milch
H DEKO
150 Gramm Vollmilchkuvertüre

Quelle

Rezept modifiziert.
Original:
https://pastasciuttablog.blogspot.com/2018/11/keks-
therapie-zum-nachmittagstee.html
Original des Originals:
https://missboulette.wordpress.
com/2016/09/02/digestive-biscuits-nach-gary-
rhodes/
Erfasst *RK* 09.11.2018 von

Zubereitung

Manzfred auf 170 °C vorheizen.

Die Hälfte der Haferflocken im Thermomix 10 sec/ Stufe 8 zu Mehl verarbeiten. Alle weiteren Teigzutaten zufügen und auf Teigstufe 2 Minuten verkneten.

Zwischen Folie 5 mm dick ausrollen und mit einem Durchmesser von 5,5 cm runde Plätzchen ausstechen. Mit wenig Abstand auf Backfolie platzieren, 15 Minuten backen.

Die Vollmilchkuvertüre bei 35-40° C im Dampfgarer, Heißluft, langsam schmelzen. Auf 26° C abkühlen lassen, dann wieder auf 30° C erhitzen. Die abgekühlten Kekse auf einer Seite per Löffelchen mit der Schokolade bestücken. Sobald die Kuvertüre fest geworden ist, die Digestives in luftdichte Behälter packen.

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Schokoladenkuchen ohne Ei

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Für einen netten Herrn aus Pakistan backe ich einmal im Monat Kuchen ohne Ei. Da ich nicht immer Mürbe- oder Hefeteig anbieten wollte, ging ich auf die Suche nach Alternativen und traute meinen Augen nicht, dass es sogar Rührkuchen ohne Ei gibt. Getraut habe ich dem Braten nicht, als ich das Rezept ausprobierte. Umso erstaunter war ich über das Ergebnis. Sehr locker, sehr schokoladig, sehr gut. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokoladenkuchen ohne Ei
Kategorien: Eifrei, Schokolade
Menge: 1 Gugelhupfform

Zutaten

250 Gramm   Haselnüsse, geröstet, gemahlen (Kokosraspeln 
      oder Mandeln)
250 Gramm   Mehl
250 Gramm   Rohrzucker
1 Pack.   Backpulver
1 Pack.   Vanillezucker
      Zimt nach Geschmack
1 Prise   Salz
3 Essl.   Kakaopulver
50 Gramm   Margarine, flüssig (mal mit Öl versuchen)
150 ml   (Soja-)Milch
3 Teel.   Espresso, gehäuft, löslich
150 ml   Wasser
1     Karotte, geraspelt

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://www.chefkoch.de/rezepte/961841201767787/
  Veganer-Schoko-Nuss-Kokos-Kuchen.html
  Erfasst *RK* 10.10.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Karotte auf der Microplane sehr fein raspeln. Aus Pulver und Wasser Espresso herstellen. Margarine schmelzen.

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann langsam Margarine, Espresso und Milch zugeben, alles gründlich verrühren, es sollte keine Klumpen geben. Karotte unterziehen.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform geben. 45-60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Anmerkungen, Originalrezept: Der Kaffee oder die Sojamilch können, je nach Geschmack, durch andere Flüssigkeiten ersetzt werden, z. B. Saft oder Tee usw. natürlich können auch noch gehackte Zartbitterschokolade ohne Milch, gehackte Nüsse, Kirschen o.ä. zugegeben werden… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ich habe ihn auch mit Rooibos-Karamell-Tee und Kaffee gebacken.

Anmerkungen, Jutta: Kleiner Kuchen. Schmeckt erstaunlich gut, wird sehr bald wiederholt. Schön locker und schokoladig. Mit Schokoguss überzogen und halben Belegkirschen verziert.

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Ape, das hier ist für dich – mei, hab ich mich beeilt, gell? 

Vom Peter und seiner Frau: Allerfeinste Nussecken

Ach, es gibt doch immer wieder Überraschungen. Zum Beispiel Peters Nussecken, welche alljährlich von seiner lieben Frau zubereitet werden.

Die besten Nussecken des Universums
Zunächst hatten sie mir ein wenig Angst gemacht, werden sie doch mit Fructose statt mit Zucker hergestellt. Nun hatte ich schon einiges über diesen Ersatzstoff bei Diabetikerprodukten gelesen, was mich nicht amüsierte. Dann rechnete ich aus, wie viel Gramm Fructose in einer Nussecke stecken und als ich dann die Zahl "4kommasowieso" las, war ich beruhigt und machte mich froh und gespannt ans Werk. 

Das Backen ging erstaunlich zügig von der Hand, die Ausbeute des Blechkuchens war mit etwas mehr als 60 Nusseckchen ordentlich und ansonsten möchte ich mich kurz fassen: Diese Nussecken sind wunderbar. Saftig auch noch nach Tagen. Weich. Anders. Besser. Unwiderstehlich. 

 Die besten Nussecken des Universums

Ich habe die Ecken mit dem Thermomix hergestellt und stelle deshalb das Original und die Fälschung zur gefälligen Ansicht ein. Auf die Zutat Alkohol habe ich verzichtet und durch Haselnusssirup ersetzt. Den Mürbeteig habe ich ungekühlt verarbeitet, er wurde auf wenig Mehl ausgerollt und in eine gefettete Fettpfanne bugsiert. 

Original: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Peters Nussecken (O)
Kategorien: Weihnachten, Haselnüsse, Mürbeteig, Kleingebäck
Menge: 1 Blech

Zutaten

H ZUTATEN FÜR DEN MÜRBTEIG
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Zucker
1     Ei
100 Gramm   Butter
H ZUTATEN DER NUSSMASSE
200 Gramm   Marzipanrohmasse
2 Essl.   Weinbrand oder Cognac
2 Tütchen   Vanillezucker
800 Gramm   Haselnüsse, gemahlen
250 Gramm   Diabetiker-Zucker
200 Gramm   Crème fraîche
250 Gramm   Butter
H FÜR DIE GLASUR
1     Kuvertüre

Quelle

  Peter G. Spandels Blog "Aus meinem Kochtopf" http://
  ausmeinemkochtopf.de/koestliches-nussecken-rezept/
  Erfasst *RK* 16.11.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Die Butter für den Mürbteig sollte weich sein. Alle Zutaten in eine Rühschüssel geben und mit dem Knethaken mehrere Minuten zu einem festen Teig kneten. Eventuell mit den Händen nochmals gut durchkneten. Den Teig danach für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Das Marzipan zerdrücken, mit dem Weinbrand/Cognac mischen, dazu die Haselnüsse geben. Butter, Crème fraîche, Zucker und 2 Tütchen Vanillezucker in einen Topf geben und schmelzen lassen. Alles über die Marzipan-Nußmischung gießen und gut mischen.

Einen Bogen Backpapier in Blechgröße vorbereiten. Den Mürbteig ausrollen und auf das Backpapier ziehen. Die fertige Nussmasse darauf glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen das fertige Gebäck mit einem sehr scharfen Messer zunächst in Quadrate, dann in Dreiecke schneiden. Die Kuvertüre im Wasserbad bei milder Temperatur schmelzen, die Ecken des kleinen Dreiecke eintauchen und auf einem Backofengitter abtropfen lassen. Fertig ist die Leckerei.

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Fälschung: 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Peters Nussecken (M-TM)
Kategorien: Weihnachten, Haselnüsse, Mürbeteig, Kleingebäck
Menge: 1 Fettpfanne

Zutaten

H ZUTATEN FÜR DEN MÜRBTEIG
250 Gramm   Mehl
1 Teel.   Backpulver
100 Gramm   Zucker
1     Ei
100 Gramm   Butter
1 Prise   Salz
H ZUTATEN DER NUSSMASSE
200 Gramm   Marzipanrohmasse
2 Essl.   Weinbrand oder Cognac (J: Haselnuss-Sirup)
2 Tütchen   Vanillezucker
800 Gramm   Haselnüsse, gemahlen
250 Gramm   Fructose
200 Gramm   Crème fraîche
250 Gramm   Butter
1/4 Teel.   Salz
H FÜR DIE GLASUR
1     Kuvertüre

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Peter G. Spandels Blog "Aus meinem Kochtopf" http://
  ausmeinemkochtopf.de/koestliches-nussecken-rezept/
  Erfasst *RK* 16.11.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. Fettpfanne fetten.

Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomix geben und ungefähr 10 Minuten, Teigstufe, verarbeiten. Mit den Händen kurz durchkneten.

In der Zwischenzeit Butter, Crème fraîche, Zucker, Salz und 2 Tütchen Vanillezucker in einen Topf geben und schmelzen lassen.

Sobald der Mürbeteig fertig ist, umfüllen, Marzipan in den Mixtopf geben, kurz schreddern, danach auf Teigstufe mit einer Tüte Haselnüsse und dem Sirup vermischen. Mit den restlichen Haselnüssen in einer großen Schüssel vermengen, Flüssigkeit zugießen und zu einer gleichmäßigen Nussmasse verrühren.

Den Mürbteig ausrollen und in die Fettpfanne bugsieren. Mehrfach einstechen, die fertige Nussmasse darauf glatt streichen.

Ungefähr 30 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen das fertige Gebäck mit einem sehr scharfen Messer zunächst in Quadrate, dann in Dreiecke schneiden. Die Kuvertüre schmelzen, zwei Ecken der kleinen Dreiecke eintauchen und auf einem Backofengitter oder einer Silikonmatte (ich mag Füßchen) abtropfen lassen.

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Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)

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Die Sonne lacht, der Frühling ist da und der Geocacher in mir scharrt mit den Hufen. Bald soll es wieder hinaus gehen in die große weite Welt, um einen Schatz zu finden. Oder zwei. Oder drei. Oder…

Damit unterwegs die Auszehrung auf minimalstem Niveau bleibt, ist es immer schön, ein wenig Wegzehrung bei sich zu tragen. Und damit die Marschverpflegung abwechslungsreich bleibt, habe ich gleich den Chocolate-Coconut Pound Cake ausprobiert, der mich in der neuen Ausgabe der bon appétit anlachte. 

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Oh je, gleich nach dem Backen wurde schon die Hälfte des, zugegeben kleinen, Kuchens vertilgt. Der ist so fluffig, so schokoladig und so wenig süß – was vielleicht daran liegt, dass ich nur 2/3 der angegebenen Zuckermenge verwendet habe – dass ich mich kaum halten konnte. Norbert fehlt das gewisse Etwas.

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Ich gehe davon aus, dass es am mangelnden Kokosnussöl liegen könnte. Ich konnte es heute nicht auftreiben, beim nächsten Backen wird es auf jeden Fall Verwendung finden. Vielleicht schmeckt der Kuchen aber auch runder, wenn er eine Nacht durchziehen durfte. In der Zeitschrift steht, dass man ihn bis zu fünf Tage vor dem Verzehr backen kann. Keine Ahnung, wie er das so lange überleben sollte, aber es soll ja Menschen geben, die einen Willen aus Stahl haben. 

Ganz toll gefallen mir die gebackenen Kokosflakes auf der Oberfläche des Kuchens. Man muss zwar aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden, aber zusammen mit dem Zucker schmecken sie erstaunlich ungewöhnlich. Der weiche Kuchen, der knirschige Zucker und dann diese knusprigen Flocken – wunderbar! 

Spessartbogen – wir kommen! 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokolade-Kokosnuss-Kuchen (M)
Kategorien: Rührteig, Kokosnussöl, Buttermilch
Menge: 1 Form von 20×10 cm

Zutaten

200 Gramm   Mehl
50 Gramm   Kakao, ungesüßt, dunkel
1/2 Teel.   Salz
1 Teel.   Backpulver, gestrichen voll
50 Gramm   Butter
50 Gramm   Kokosnussöl (hatte keins, Sonnenblumenöl
      — verwendet)
200 Gramm   Zucker (im Original 300 g – ohne mich!)
3     Eier, groß
1 Teel.   Vanilleextrakt, flüssig
160 Gramm   Buttermilch
15 Gramm   Kokosnuss-Flakes, ungesüßt
1 Teel.   Zucker; bis doppelte Menge

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  bon appétit, March 2014
  "Chocolate-Coconut Pound Cake"
  Erfasst *RK* 07.03.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Backform fetten und so mit Backpapier auslegen, dass es an den Längsseiten überlappt.

Mehl, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Beiseite stellen.

In der Küchenmaschine Butter, Kokosnussöl und Zucker sehr hell und schaumig aufschlagen. Vanille zufügen, die Eier einzeln sehr sorgfältig unterziehen. Buttermilch und die trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben, mit einem großen Löffel oder einem Teigschaber grob unterziehen. Dann sehr kurz mit der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Teig in die Form füllen, in Längsrichtung einen Graben ziehen und die Kokosflocken hinein streuen. Mit dem Zucker bestreuen und ca. 70 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen und darauf achten, dass die Kokosflocken nicht verbrennen.

Anmerkungen, Jutta: Ich habe nach 10 Minuten für 20 Minuten Alufolie aufgelegt. Diese dann wieder entfernt und nochmals für 15 Minuten am Ende die Folie aufgelegt.

Der Kuchen sollte mindestens einen Tag durchziehen. Sehr fluffig, nicht sehr süß, schokoladig. Lecker!

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Sauerkirsch-Mandel-Torte (M-TM)


Der liebe Mann durfte sich aus einem bislang noch nicht verwendeten Backbuch mit dem schönen Namen "Tortenglück" (Achtung – Link verweist auf ein ebook!) einen Kuchen aussuchen. Er entschied sich für die Sauerkirsch-Pistazien-Torte.

Aber Moooment! Schokolade im Boden, ungeschälte Mandeln im Boden und dann sollen 50 g Pistazien gehackt als erste in die Backform? Nö, das habe ich nicht eingesehen. Erstens würden die Pistazien verschwinden und nicht zu sehen sein, zweitens würde man vermutlich nichts von ihnen schmecken und drittens ließ ich sie weg. Da sind mir die schönen, iranischen Pistazien doch zu schade und zu teuer. 

Zunächst die kulinarische Einschätzung: der Kuchen war köstlich.

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Der Boden saftig (aber ein wenig hoch, weil ich eine 26er Form verwendet habe), die Mascarpone-Quark-Schicht wunderbar. Nicht zu süß, nicht zu fest, nicht zu fettig (aber ein wenig hoch, weil ich eine 26er Form verwendet habe). Die Kirschen und der Guss waren zu wenig (obwohl ich eine 26er Form verwendet habe). 

Das bedeutet, und hier sind wir beim praktischen Teil angelangt: beim nächsten Mal eine 28er Form verwenden und doppelt Guss und doppelt Käs.. ähm… Kirschen nehmen. Dann sollte das hinhauen. 

Ein sehr schöner Kuchen ist war das, der sogar glutenfrei ist, wenn man glutenfreies Backpulver verwendet und die Form nach dem Einfetten nicht bemehlt.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Sauerkirsch-Mandel-Torte (M-TM)
Kategorien: Kirschen, Torte, Mandeln, Schokolade
Menge: 1 Torte, Durchmesser 28 cm

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
100 Gramm   Zartbitterschokolade, 70%
5     Eier, Größe M
80 Gramm   Margarine oder Butter
80 Gramm   Zucker
      Salz
200 Gramm   Mandeln, mit Haut
2 Teel.   Backpulver
H FÜR DEN BELAG
200 Gramm   Sahne
150 Gramm   Magerquark
250 Gramm   Mascarpone
30 Gramm   Vanillezucker
1 Prise   Salz
1 Glas   Sauerkirschen (2 Gläser)
1 Pack.   Tortenguss, klar (2 Päckchen)
1 Essl.   Zucker (2 EL)
1/4 Ltr.   Kirschsaft (1/2 liter)

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Christina Richon, "Tortenglück", Sauerkirsch-
  Pistazien-Torte
  ISBN 978-3-8338-2012-0
  Erfasst *RK* 19.02.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Sauerkirschen auf ein Sieb schütten, dabei den Saft auffangen.

Für den Teig die Mandeln im TM fein zerkleinern. Umfüllen. Schokolade ebenfalls fein zerkleinern. Umfüllen. Den Boden der Form einfetten, dann mit Mehl dünn bestäuben. Wenn man das weglässt und glutenfreies Backpulver verwendet, ist der Kuchen glutenfrei. Manzfred auf 160° C vorheizen.

Die Eier trennen. Eiweiße steif schlagen. Margarine, Zucker, Eigelbe und 1 Prise Salz in der Küchenmaschine hellcremig rühren, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Schokolade, Mandeln und Backulver mischen und zügig unter die Masse rühren. Dann den Eischnee portionsweise unterheben. Teig in die Form füllen und 30 Minuten backen. Herausnehmen, 5 Min. abkühlen lassen, vorsichtig auf ein Gitter stürzen.

Für den Belag die Sahne steif schlagen. Den Quark mit Mascarpone, Salz und Vanillezucker glatt rühren, dann die Sahne unterheben. Den Obstboden auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring bestücken, die Creme einfüllen. Die Torte ca. 30 Min. kalt stellen.

Die abgetropften Sauerkirschen auf der Quarkcreme verteilen. Aus dem Tortenguss nach Packungsangabe mit Zucker und Kirschsaft einen Guss zubereiten und diesen auf den Kirschen verteilen. Die Torte vor dem Servieren mindestens 2 Std. kalt stellen.

Anmerkungen, Jutta: Im Original werden 50 g Pistazien gehackt und in die Backform gestreut, bevor der Teig eingefüllt wird. Das Vorgehen ist für mich nicht nachvollziehbar. Der dunkle Boden schmeckt wegen der Schokolade und der Mandeln sehr kräftig, die Pistazien würden völlig untergehen. Ich habe sie weggelassen.

Die Kirschen waren zu dünn gesät, obwohl ich eine 26er Form statt der 28er verwendet habe. Beim nächsten Mal wird die 28er genommen, die Teigmenge und die Mascarpone-Sahne-Quark-Menge beibehalten, dafür Kirschmenge und Guss verdoppelt.

Das Wichtigste zum Schluss: Sehr gut! Gästegeeignet. Gehaltvoll.

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 PS: Petra hat den Kuchen unter dem Namen Kirsch-Torte mit Mascarpone-Creme mit fast identischen Zutaten schon 2005 gebacken. Aber dass GU den Amaretto unterschlagen hat, finde ich nicht nett! 

 

Kleine Sünden: Double Chocolate Snickers Bars (M-TM)

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Nein, nein und nochmals nein – ich werde nicht so unverantwortlich sein und diese kleine Serie gleich mit einem unwiderstehlichen Rezept beginnen. Deshalb werde ich keinesfalls schon heute die furchtbar köstlichen Mini-Hörnchen mit Nougatfüllung posten. Wer sich traut, kann gerne bei Petra nachschauen. Dort sind die Verführer in all ihrer Pracht zu bewundern. Hier nicht mehr, dafür waren sie zu schnell weg. Morgen fange ich mit dem Nachschub an.

Dann also gebackene Snickers (Vanessa, watt sachste nu?).

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Da ich keine Schokoladenkekse fand, habe ich einfach Vollkornkekse verwendet und einen Esslöffel dunklen, holländischen Kakao zugefügt. Wegen einer wahren "Ich muss die Snickers unbedingt probieren – vielleicht ist ja eins schlecht?"-Orgie hatte ich leider nur noch 320 Gramm statt der verlangten 450 Gramm übrig. Die fehlende Menge habe ich durch Schokolade ersetzt.

Snickers - der Rest

Das Ergebnis: Sehr süß. Sehr erdnussig. Sehr karamellig. Und sehr ergiebig! Ein Blech reicht für viele kleine Sünden, die sich in dieser teuflischen Gestalt materialisieren:

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Ich glaube, in einem früheren Leben waren diese fiesen Dinger mal Mini-Nusshörnchen mit Noutgatfüllung.

Und immer schön dran denken: Für Sekunden auf den Lippen, für immer auf den Rippen. Rezept gibt es trotzdem…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Double Chocolate Snickers Bars (M-TM)
Kategorien: Kleine Sünden, Snickers, Mini, Schokolade
Menge: 1 Form 25×22 cm

Zutaten

320 Gramm   Snickers
300 Gramm   Mc Vitties Digestives Kekse
12 Gramm   Kakao, dunkel
75 Gramm   Butter
1 Dose   Kondensmilch, gezuckert (400 g)
100 Gramm   Schokotröpfchen
60 Gramm   Vollmilch-Schokolade

Quelle

  Rezept stark modifiziert. Original:
  Lecker Spezial 01/13
  Erfasst *RK* 03.03.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Backform so mit Backpapier auslegen, dass es an den Rändern etwas hochsteht (dann kann man das Gebäck nach dem Backen besser aus der Form entfernen). Snickers in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden.

Kekse und Kakao in den Thermomix (TM) geben und innerhalb von 5 Sek./ Stufe 6 zu Krümeln verarbeiten. Butter zufügen und per Sichtkontakt zu einer sandigen Masse schreddern. In die Form geben und schön festdrücken.

Die gezuckerte Kondensmilch auf den Boden geben, Snickers, die gehackte Vollmilch-Schokolade und die Schokotröpfen darauf verteilen.

25 Minuten backen, aus dem Ofen holen und die Schokoladen-Erdnuss- Masse etwas vermengen und glatt streichen. In der Form auskühlen lassen. In kleine Würfel schneiden.

Anmerkungen, Jutta: Im Original werden 8 Snickers à 57 g verwendet und nur 50 g Schokotröpfchen. Ebenso 300 g Schokocookies statt der McVitties und des Kakaos.

Sehr süß und gehaltvoll, deshalb nur kleine Würfel anbieten. Die Snickers-Bars erinnern an Handes Decadence-Würfel.

http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/2009/06/ nachgemachtdekadenz-in-w%C3%BCrfeln.html

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Rotweinkuchen (M)

Nachdem ich kürzlich einen äußerst langweilig schmeckenden Käseblechkuchen gebacken habe, der zudem noch unter extrem fester Konsistenz litt, was eventuell daran gelegen haben könnte, dass ich am Tag nach dem Backen den für den Teig benötigten Eischnee aus vier Eiern im Kühlschrank fand, habe ich gestern einen überaus köstlichen Rotweinkuchen aus dem selben Anleitungsbuch gebacken, der leider deutlich zu flach war, was ganz bestimmt daran gelegen hat, dass ich eine Backform verwendete, die zu groß war (30 cm lang statt der im Rezept angegebenen 25 cm), ein Umstand, der sich jedoch nicht negativ auf den Geschmack des Backwerks auswirkte; schade, ich hoffte, wie Thomas Mann bei den Buddenbrooks einen Bandwurmsatz schreiben zu können, was mir jedoch, trotz aller Bemühungen, nicht zu gelingen scheint, wobei ich mir sicher bin, dass ihr mir nicht gram seid deswegen und ich nunmehr zur Veröffentlichung des Rezeptes sowie des Fotos komme – soll noch einer sagen, ich könne mich nicht auf wenige Sätze bei meinen Einträgen beschränken.

 

Rotweinkuchen

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rotweinkuchen (M)
Kategorien: Rührkuchen, Wein, Schokolade, Mandeln, Kastenform
Menge: 1 Form von 25 cm Länge

Zutaten

200 Gramm   Butter
100 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
3     Eier
200 Gramm   Weizenmehl
2 Teel.   Kakaopulver
1 Teel.   Zimt
5 Gramm   Backpulver
100 Gramm   Schokolade (J: 50 g Schokolade, 50 g Nougat)
50 Gramm   Mandeln, gehackt
100 ml   Rotwein
1 Schuss   Rum

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Dr. Oetker, "Backen macht Freude"
  ISBN 9783767006645
  Erfasst *RK* 22.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Kastenform fetten und bemehlen.

Butter im Manzfred während der Vorheizphase so lange in der Rührschüssel (KitchenAid) erwärmen, bis sie weich ist. Geschmeidig rühren, dann Zucker, Salz, Vanillezucker zufügen und so lange schlagen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die zimmerwarmen Eier einzeln zufügen und sehr gut unterarbeiten.

Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt vermischen. Mit Schokolade, Mandeln, Rotwein und Rum zur Ei-Butter-Masse geben und kurz zu einem glatten Teig verarbeiten. In die Backform geben und 15 Minuten backen. Mit einem Messer einen Längsschnitt ausführen. Weitere 30-40 Minuten backen.

Stäbchenprobe machen. Kuchen 10 Minuten in der Backform belassen, dann aus der Form lösen und auf einem Rost erkalten lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt am nächsten Tag noch besser.

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Pimpimellas weltbester Marmorkuchen aka Grosis Marmorkuchen (M)

Manchmal ist es ja wirklich komisch. Schon seit Jahren will ich Grosis Marmorkuchen backen. Hab' ich nie geschafft. Irgendwie rutschte das Rezept immer weiter nach unten im to-do-Stapel und ward nie mehr gesehen. Dann musste ich heute Türen streichen und Rahmen streichen und hatte danach tierischen Bock auf Kuchen. 

Marmorkuchen auf Stiel

Was nicht weiter schlimm war, denn ich wußte, wie es geht und ich hatte ein Rezept und einen Plan und auch tierischen Bock, einen würdigen Ersatzmann für die schon lange vergessene Grosi zu backen. Was sage ich, würdig trifft es nicht, dieser Marmorkuchen ist nicht zu toppen. Melanie Pimpimella teilte ihre Begeisterung in Form eines Blogeintrages mit uns, titulierte ihn als weltbesten Marmorkuchen und das ist er auch. Garantiert. Galaktisch. Saftig. Köstlich.

Marmorkuchen auf Stiel

Das behaupteten auch die fleißigen Bäckerinnen von Grosis Marmorkuchen. Eva warf ihn auf den Markt, Heidi buk ihn, zorra buk ihn, Petra, Kathi, Barbara, EviRuby, Claudia…. alle buken ihn – nur ich nich'. Und alle waren ähnlich begeistert damals. 

Bei facebook habe ich dann heute die köstliche Backaktion gepostet und was habe ich dort erfahren? Grosis Marmorkuchen ist Pimpimellas weltbester Marmorkuchen. Nach mehr als vier Jahren ist er quasi als Reinkarnation der guten Grosi wieder auferstanden, um die Unwissenden und Schnarchnasen wie mich glücklich zu machen. Ach, wie ist das doch schön, ich konvertiere und werde Back-Buddhistin. 

Marmorkuchen auf Stiel

Da ich keine Freundin von kleinen Resten bin, habe ich die Sahnemenge generös erhöht. 150 g in den Gesamtteig, den Rest nach dem Trennen in den Schokoladenteig. Der Kuchen ist so genial, ihr müsst ihn probieren und man sollte unbedingt Melanies Rat beherzigen, ihn noch lauwarm zu kosten. Ein Hauch geschlagene Sahne als Topping kann ich mir auch gut vorstellen. 

Marmorkuchen auf Stiel

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pimpimellas Marmorkuchen, weltbester
Kategorien: Rührkuchen, Schokolade, Knaller
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

250 Gramm   Zucker
250 Gramm   Butter
5     Eier
200 Gramm   Schokolade
300 Gramm   Mehl
10 Gramm   Backpulver
      Salz
200 ml   Sahne
10 Gramm   Vanillearoma, flüssig

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Originales Original: Eva Deichrunner
  http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2008/08/
  grosis-marmor-g.html
  Original: Melanie Pimpimella
  http://pimpimella.blogspot.de/2013/01/
  marmorkuchenweltbester-der.html
  Erfasst *RK* 03.01.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Butter in der Rührschüssel erwärmen (Backofen, 15 Minuten, 40° C). 100 g Schokolade zum Schmelzen mit reinstellen.

Zucker mit weicher Butter, Salz und den Eiern schaumig rühren.

In der Zwischenzeit 100 g Schokolade grob hacken. Manzfred auf 170° C vorheizen.

Mehl mit Backpulver vermengen. Zu der Ei-Zuckermasse geben und verrühren. 150 g Sahne zufügen.

Den Teig teilen, eine Hälfte mit beiden Schokoladen und dem Rest der Sahne vermengen. In den hellen Teig Vanillearoma geben. Beide Teige in eine Gugelhupfform füllen, ein bisschen mit einer Gabel vermischen und im Manzfred 45 – 60 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben. Wer es nicht abwarten will oder kann, folgt Pimpimellas Rat und schneidet den Kuchen UNBEDINGT warm an.

Anmerkungen, Jutta: Alle anderen machen das bitte auch so. Warm anschneiden.

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Schon wieder lecker – Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)

 

FRAGEN: 

Ich frage mich: "Wieso heißt ein Rodonkuchen "Puffer"?" 

Gabi fragt sich: "Kann ein Dulce de Leche Cheesecake auch Double Toffee Cheesecake heißen?"

Barbara (derzeit im Backwahn) fragt sich: "Um welchen Kokoskuchen handelt es sich eigentlich?"

ANTWORTEN: 

Meine Frage kann ich nicht beantworten.

Gabis Frage kann ich auch nicht beantworten, frage mich aber das gleiche. Falls ein Backwütiger das Heft nur kaufen möchte, weil er unbedingt den Double Toffee Cheesecake backen will, rate ich ihm, bei USA kulinarisch reinzuschauen, weil er sich das Geld für das Heft danach sparen kann.

Barbaras Frage hingegen kann ich beantworten. Frau Kampi kennt die Antwort übrigens auch. 

Büdddeschöööön: 

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Schon wieder ein Lecker-Rezept – ich kann mich nicht dagegen wehren. Diesmal aus der Special-Edition "Bakery", das einige nette Rezepte enthält, von denen mir zumindest eines extrem bekannt vorkommt. 

Den Marmor-Kokoskuchen habe ich bisher zweimal gebacken, in zwei kleinen Formen statt in einer großen. Der erste Versuch wollte so gar nicht nach Kokos schmecken. Beim zweiten Mal habe ich die Kokosraspeln geröstet und Kokossirup zugefügt. Schon besser, für mich könnte es aber ruhig noch ein wenig mehr Coconut-Feeling Tasting sein. 

Die Textur des Kuchens gefällt mir.

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Die Krume ist schon weich und saftig, was bestimmt an der fettigen Kokosmilch liegt. Ich habe schon überlegt, demnächst bei einem stinknormalen Rührkuchen die Milch durch Kokosmilch zu ersetzen und bin gespannt, ob das funktioniert. 

Alles in allem ist dieser "Puffer" ein empfehlenswerter Kuchen, der hübsch aussieht, schön schokoladig ist und sogar einen Versand in das Land der Gardofflbuffr und des Groidr-Gwoargs ohne Unfall übersteht. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marmorpuffer mit doppelt Kokos (M)
Kategorien: Rodonkuchen, Marmorkuchen, Kokos, Kokosmilch
Menge: 2 Formen, 18-20 cm Durchmesser oder 1 Form, 26 cm Durchme

Zutaten

300 Gramm   Butter, weich
400 Gramm   Mehl
200 Gramm   Zartbitter-Kuvertüre
300 Gramm   Zucker
1/4 Teel.   Salz
5     Eier, Gr. L
1 Pack.   Weinstein-Backpulver
100 Gramm   Kokosmilch, ungesüßt
25 Gramm   Kokossirup
50 Gramm   Kokosraspeln
15 Gramm   Kakao
25 Gramm   Kokosfett 

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Lecker Spezial 01/12
  Erfasst *RK* 20.03.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

2 kleine Springformen mit Rohrbodeneinsatz fetten und mit Mehl ausstäuben.

Kuvertüre hacken. Kokosraspeln in einer trockenen Pfanne anrösten.

Butter schmelzen, mit Zucker, Kokossirup und Salz in der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Kokosmilch unterziehen, Mehl und Backpulver mischen und schnell unterziehen.

Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kokosraspeln, unter die andere Hälfte Kakao und 50 g gehackte Kuvertüre rühren. Erst den hellen, dann den dunklen Teig je zur Hälfte in die Formen füllen. Beide Teige mit einer Gabel sprialförmig durchziehen und glatt streichen.

35-45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. 10 Minuten auskühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur 150 g Kuvertüre und Kokosfett schmelzen, etwas abkühlen lassen. Kuchen mit der Glasur überziehen, mit Kokosraspeln bestreuen und den Guss fest werden lassen.

Anmerkungen, Jutta:

2012 03 06 Nach Originalrezept hergestellt. Hat überhaupt nicht nach Kokos geschmeckt.

2012 03 11 Kokosrapseln geröstet, Kokossirup zugefügt. Jetzt schmeckt man den Kokos etwas, aber nicht sehr intensiv. Kuchen fluffig, schöne Konsistenz, wohl wegen der fettigen Kokosmilch.

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Ameisenkuchen (M)

 

Ameisenkuchen (M)

Eines könnt ihr sofort vergessen, wenn ihr den Kuchen backen wollt. Die Ameisen. Ich habe überall gesucht, die Biester sind im Winter unauffindbar. Den halben Garten habe ich sorgfältig ausgehoben, um an die Krabbelviecher ranzukommen. Nix.

Ameisensuche

Der Kuchen ist flott gemacht (wenn man auf die Ameisen verzichtet), er schmeckt fein und sieht gut aus. Sahne dazu kann nicht schaden.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ameisenkuchen (M)
Kategorien: Rührteig
Menge: 1 Rodonform

Zutaten

250 Gramm   Butter
180 Gramm   Zucker
2 Teel.   Vanillezucker
1 Prise   Salz
4     Eier
250 Gramm   Mehl
1 Pack.   Backpulver
250 Gramm   Eierlikör
160 Gramm   Schokoblättchen, zartbitter
      Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Anneliese Hillebrand, "Erprobte Backrezepte"
  ISBN978-3-87716-730-4
  Erfasst *RK* 17.01.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 180° C vorheizen. Rodonform fetten und mit Mehl bestäuben.

Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Eier einzeln unterühren. Mehl mit Backpulver mischen, unterrühren. Eierlikör zufügen und unterziehen. Schokostreusel unterheben.

Den Teig in die Form füllen und 55-60 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkungen, Jutta: schnell und gut. Kuchen war nach 45 Minuten noch nicht gar. Weitere 10 Minuten gebacken.

Gebacken: 16.01.2012

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