Ottolenghi: Pappardelle mit Harissa, schwarzen Oliven und Kapern

Dieser Beitrag könnte Werbung sein, obwohl ich das Buch mit meinem eigenen Geld gezahlt habe. Und auch sonst verdiene ich nichts mit meinen Zeilen. Oh schnöder Mammon, tapfer werde ich heute und für alle Zeiten deinen Versuchungen widerstehen!  Und nun, folgt meinen Worten, ihr treuen Gesellen…

Seit einiger Zeit geistern immer wieder Rezepte durch das weltweite Netz, die dem Buch „Simple“ von Yotam Ottolenghi, Tara Wigley und Esme Howarth entstammen, gepostet von vertrauenswürdigen Nachkocherinnen und Nachkochern.

Und alle sahen so gut aus. Also, die Fotos der Rezepte. Na guuuut, auch die Nachkocher und -innen. Liegt vielleicht am köstlichen Essen. Jedenfalls war mein Jagdinstinkt geweckt, ich musste dieses Kochbuch einfach haben.

Auf 320 Seiten tummeln sich hier die tollsten Speisen, viele vegetarisch, manche vegan, einige auch mit Fisch und Fleisch und ich möchte sie, bis auf ein paar wenige Ausnahmen (Avocado, Queller, Tintenfisch und Garnele – bitte nicht!), alle nachkochen.

Die Kategorien „Brunch“, „Rohes Gemüse“, „Gegartes Gemüse“, „Reis, Getreide und Hülsenfrüchte“, „Nudeln“, „Fleisch“, „Fisch“ und „Dessert“ enthalten Kochanleitungen, die über eine meist übersichtliche Zutatenliste verfügen und mit übersichtlich meine ich die Anzahl der zum Einsatz kommenden Komponenten. Manche Rezepte verlangen nicht mehr als 10 Zutaten und es ist auch kein Hexenwerk, sich Fehlendes zu beschaffen. Aber ich bin sicher, das, was an Gewürzen und so weiter benötigt wird, ist sowieso im Haus, ansonsten wird halt etwas experimentiert.

Rezeptfotos sind reichlich vorhanden, ab und an muss man die Phantasie bemühen, weil ein Bildchen fehlt, aber das ist für mich kein Hindernis. Ich kaufe auch Kochbücher, in denen gar keine Abbilder vorhanden sind und es stört mich überhaupt nicht.

Drei Gerichte habe ich schon ausprobiert, alle waren wunderbar. Heute stelle ich euch die Pasta mit Kapern, Oliven und Harissa vor,

ein schnell zubereitetes Essen, eher ein Sommergericht, das bestimmt gewinnt, wenn man die Tomaten frisch vom Strauch erntet und sonnengereift und noch warm verarbeitet. Jetzt, im Winter, hätten es noch ein paar Tomaten mehr sein dürfen, vielleicht kann man auch auf gute Dosenware zurück greifen, damit der Tomatengeschmack konzentrierter hervor tritt. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau – uns hat die Pasta sehr sehr gut geschmeckt. Den Joghurt sollte man auf keinen Fall weg lassen, das war das Tüpfelchen auf der Sauce! Ein kleiner Teelöffel voll Harissa war für uns Schärfe genug, aber wir sind auch Weicheier in der Beziehung, probiert einfach aus, wie es euch behagt.

==========REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pappardelle mit Harissa, schwarzen Oliven und Kapern
Kategorien: Knaller, Simple, Ottolenghi, Pasta, Sommer
Menge: 2 Portionen Sauce, 4 Portionen Nudeln

Zutaten

2Essl. Olivenöl
1  Gemüsezwiebel
1Teel. Harissa, klein
400Gramm Kirschtomaten
60Gramm Kalamataoliven, entsteint
20Gramm Kapern, Nonpareilles
200ml Wasser
15Gramm Petersilie
500Gramm Pappardelle
120Gramm Joghurt, griechisch
   Salz

Quelle

 Rezept modifiziert. Original:
 Yotam Ottolenghi, "Simple"
 Erfasst *RK* 16.01.2019 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Zwiebel in dünne, halbe Ringe schneiden; Kirschtomaten vierteln, Oliven halbieren, Petersilie grob hacken.

Zwiebelringe in Öl braten, bis Sie hellbraun und weich sind. Harissa, Oliven, Kapern, Tomaten und 1/2 TL Salz (J: eher mehr!) zufügen und garen, bis die Tomaten beginnen, zu zerfallen. Wasser zufügen und 10 Minuten köcheln lassen. Deckel abnehmen und Sauce bis zur gewünschten Konsistenz reduzieren. Zwei Drittel der Petersilie unterziehen. Abschmecken.

Zwischendurch Nudelwasser zum Kochen bringen, Pappardelle darin garen.

Pasta mit Sauce vermischen (J: das habe ich nicht gemacht – erschien mir zu wenig Sauce bei der Menge Nudeln), mit Joghurt und Petersilie garniert servieren.

Anmerkungen, Jutta: eher ein Sommergericht, das bestimmt gewinnt, wenn man die Tomatensaison nutzt. Aber auch mit Wintertomaten köstlich und empfehlenswert. Vielleicht auf Dosenware zurück greifen.

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Watermelon Limeade (TM)

 

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In der "bon appétit" vom Juni habe ich mal wieder ein nettes Rezept entdeckt: Wassermelonen-Limetten-Getränk – einen wunderbar erfrischenden Sommerschluck. Er ist ganz leicht süß, er ist sauer und er hilft, Melonen schneller zu verbrauchen, als das hier normalerweise üblich ist. Ich bin die einzige, die Melone isst, aber nicht die einzige, die sie trinkt. Prima! 

Im Helferlein Thermomix ist das Melonengetränk sehr schnell hergestellt. Natürlich geht es auch mit jedem anderen Blender.

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In der Originalversion soll das Endprodukt in einen Krug, der mit Eiswürfeln gefüllt ist, abgefüllt werden. Das macht für mich nur Sinn, wenn man die komplette Menge zügig ausschenkt (oder das Eis in einem separaten Zylinder steckt), ansonsten verwässert die Trinkflüssigkeit zu sehr. Mit ein paar Eiswürfeln im Glas und gut gekühlt hat uns die Limeade jedenfalls wunderbar geschmeckt.

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Eine Variante mit Holunderblütensirup statt des Sirups aus Agave ist ebenfalls sehr empfehlenswert. 

Wer den Wetterbericht für das Wochenende gelesen hat, sollte vielleicht eine Melone kaufen. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Watermelon Limeade (TM)
Kategorien: Melone, Zitrus, Sommer, Getränk, Erfrischung
Menge: 8 Portionen

Zutaten

900 Gramm   Wassermelonenwürfel
4     Limetten
3 Essl.   Agavensirup (light) oder Honig
125 ml   Wasser
      Eiswürfel

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  bon appétit, Juni 2013
  Erfasst *RK* 23.07.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

900 g Melonenfruchtfleisch in den Thermomix geben. Limetten auspressen. Saft, Wasser und 2 EL Agavensirup zur Melone geben. 15 Sek/Stufe 8 zerkleinern. Eventuell noch einen Esslöffel Agavensirup zufügen. Durch ein Sieb in eine Karaffe abschütten.

Im Glas auf Eiswürfeln servieren.

Anmerkungen, Jutta: sehr erfrischend. Eine Variante mit Holunderblütensirup hat uns auch prima geschmeckt.

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PS: Die Wassermelone bitte vor dem Schreddern von den Kernen befreien.