Heiliger Bimbam – Was für eine Gurkentruppe!

In unserem Keller hat sich eine Gurkentruppe breit gemacht.

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Wie es dazu kam? Lest selber: 

Ich weiß in diesem Jahr nicht, wie mir geschieht und nein, es ist nichts unterwegs, es kam einfach so über mich. 

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Es fing an mit Anikós Salzgurken.

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Ich hatte irgendwann mal welche gegessen und für schlecht befunden (also, nicht die von Anikó, die von der Kirmes) aber da das halbe Ungarnmädel so davon schwärmte, traute ich mich. Dieses Sonnenbad draußen hat mich fasziniert. Ebenso das Brot als Auflage. Sehr spannend.

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Ich kann nur raten, diese Dingelchen nachzumachen. Mit Bratkartoffeln oder Wurstbrot ein absoluter Genuss.  

 

 

Ungarische Salzgurken

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Ungarische Salzgurken – Kovászos uborka
Kategorien: Einlegegurken, Länderküche, Salzgurken, Eichhörnchenrez
Menge: 1 Glas

Zutaten

500 Gramm   Einlegegurken, klein
1 Bund   Dill
1     Knoblauchzehe
1/2 Teel.   Senfkörner
1/2 Teel.   Pfefferkörner
1 Scheibe   Weißbrot
750 ml   Wasser
1 Essl.   Salz

Quelle

  Anikós Blog "Paprika meets Kardamom"
  https://paprikameetskardamom.wordpress.com/2014/07/25/
  ich-lass-den-ungar-in-mir-raus-kovaszos-uborka/
  Erfasst *RK* 28.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Das Glas gründlich auswaschen und richtig heiß ausspülen. Auf einem sauberen Geschirrtuch umgedreht abtropfen lassen.

Die Einlegegurken in kaltem Wasser gründlich abschrubben. Die Enden und beschädigte Stellen wegschneiden. Dann drei oder vier Mal längs ein, aber nicht durchschneiden. Nur so, dass sie angeritzt sind, aber noch zusammen halten. So kann die Salzlake besser eindringen.

Den Dill waschen und die Hälfte zu unterst in das Glas legen. Darauf die Gurken schichten. Sie dürfen schön eng stehen. Die gehäutete Knoblauchzehe mit reinlegen. Die Senf- und Pfefferkörner drüber streuen. Die zweite Hälfte vom Dill obenauf legen, dann zum Schluss die Scheibe Weißbrot.

Das Wasser aufkochen und das Salz einrühren bis es sich aufgelöst hat. Kurz abkühlen lassen und das warme Wasser über die Gurken in das Glas gießen.

Das Brot wird nach oben schwimmen, weil das Glas nicht komplett gefüllt ist. Mit Hilfe diverser Kleinteile (Plastiktöpfchen, Verschlüsse von Glaskaraffen) versuchen das Brot unter dem Salzwasser zu drücken (Jutta: ich habe Deckel von Weckgläsern verwendet). Nach draußen in die Sonne stellen und so lange gären lassen bis die Gurken fertig sind. Bei Temperaturen um die 30°C dauert das so 4-7 Tage. Dann ist ihre Farbe etwas fahler (eher Richtung militärgrün) geworden und sie sind weicher. Wenn man reinbeisst, hat man das Gefühl, es hat sich ein wenig Kohlensäure in der Gurke angesammelt.

Dann die Gurken rausnehmen und in eine Aufbewahrungsbox geben. Die Flüssigkeit durch ein Sieb über die Gurken gießen und im Kühlschrank aufbewahren.

Sie passen hervorragend zu Gulasch, Schnitzel, ach in Ungarn gefühlt zu fast allem. (Jutta: Bratkartoffeln und Wurstbrot – mmmmhhhhh!!!)

PS: Text bei Anikó geklaut – ich wollte ihn nicht nochmal neu schreiben, er ist einfach perfekt 🙂 Anikó, verzeih' mir!!!!

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Danach war ich im Wahn. Erstens haben wir selber Gurken im Garten, zweitens kann ich auf dem Wochenmarkt für kleines Geld Gurken, Gurken, Gurken kaufen.

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Also wurde die Gurkentruppe um Stevan Pauls und Katharina Seisers Lieblinge aus dem Buch "Deutschland vegetarisch" erweitert.  

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Von denen schwärmte Anikó auch, da musste ich die ja nachmachen. 

 

 

Hausgemachte Gewürzgurken

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hausgemachte Gewürzgurken (DGC)
Kategorien: Einlegegurken, Eichhörnchenrez
Menge: 3 Weck-Gläser à 580 ml

Zutaten

1 kg   Einlegegurken
150 Gramm   Zwiebeln, weiß
200 ml   Weissweinessig
100 ml   Weisswein
400 Gramm   Wasser
100 Gramm   Zucker
6     Wacholderbeeren
6     Pimentkörner
1 Teel.   Senfsaat
1 Essl.   Salz
3     Lorbeerblätter, klein
6 Zweige   Dill
3 Zweige   Bohnenkraut

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  Stevan Paul, Katharina Seiser
  "Deutschland vegetarisch"
  ISBN 978-3-85033-739-7
  Erfasst *RK* 28.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gläser vorbereiten.

Gurken unter fließendem Wasser abbürsten. Zwiebeln pellen, in feine Scheiben schneiden und mit Essig, Wein, Wasser, Zucker, Wacholderbeeren, Piment, Senf und Salz zugedeckt 5 Minuten lang kochen.

Gurken mit Lorbeer, Dill und Bohnenkraut auf die Gläser verteilen. Den heißen Sud auf die Gläser verteilen und die Gläser mit Deckel, Gummi und Klammern verschließen.

30 Minuten bei 90° C im Dampfgarer einkochen.

Dunkel lagern und mindestens drei Wochen ziehen lassen. Die Gurken sind kühl und dunkel gelagert mehrere Monate haltbar.

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Dann fiel mir das LandJournal von Weck (die mit den Gläsern) in die Hände und es gab kein Halten mehr. Hilfe, ein Rezept schöner als das andere. Glaube ich zumindest, bis auf die Salzgurken habe ich noch nichts probiert, die müssen alle noch ziehen.

 

Chiligurken  

Chiligurken

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Chiligurken (DGC)
Kategorien: Weck, Einlegegurken, Eichhörnchenrez
Menge: 2 Gläser à 580 ml

Zutaten

500 Gramm   Einlegegurken
150 Gramm   Schalotten (Silberzwiebeln, mittelgroß)
2     Chilischoten (1/2 kleiner Teelöffel Piment
      — d'Espelette)
100 ml   Weißweinessig
1 Essl.   Blütenhonig
1 Essl.   Sojasoße, hell (dunkle)
1 Teel.   Pimentkörner
1 Teel.   Salz
250 ml   Wasser

Quelle

  Weck Landjournal 4/2015
  S. 68
  Erfasst *RK* 27.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gurken waschen, trocken tupfen und in 2 cm breite Scheiben schneiden. Die Gurkenscheiben in die Einkochgläser füllen. Die Schalotten pellen und vierteln, die Chilischoten längs halbieren, Stielansatz, Samen und Trennwände entfernen.

Den Essig mit Honig, der Sojasoße, den Pimentkörnern, dem Salz, den Schalotten, den Chilistücken und dem Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Den Sud etwas abkühlen lassen, dann über die Gurken gießen und die Gläser auffüllen. Die Gläser mit Einkochring, Glasdeckel und Einweck-Klammern verschließen. 30 Minuten im 90° C heißen Wasserbad (Dampfgarer) einkochen.

Anmerkungen, Jutta: zu wenig Sud, etwas mehr machen beim nächsten Mal.

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Schlesische Gurkenhappen  

Schlesische Gurkenhappen

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schlesische Gurkenhappen (DGC)
Kategorien: Weck, Salatgurken, Eichhörnchenrez
Menge: 3 Gläser à 580 ml

Zutaten

1,4 kg   Kleine Salatgurken (große, geschält)
1 Bund   Dill (viel weniger)
200 Gramm   Schalotten (Silberzwiebeln, mittelgroß)
300 ml   Weinessig
300 ml   Wasser
240 Gramm   Zucker
1/2 Teel.   Senfkörner, gelb
10     Pfefferkörner, schwarz
1 Teel.   Meersalz
1 Teel.   Einlegegewürz für Gurken

Quelle

  Weck Landjournal 4/2015
  S. 70
  Erfasst *RK* 27.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gurken waschen, abtrocknen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Dill kalt abbrausen, trocken schütteln und von den Stielen zupfen. Die Schalotten pellen und in dünne Ringe hobeln.

Die Schalottenringe, Essig, Wasser, Zucker und Gewürze in einen Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Sud lauwarm abkühlen lassen.

Die Gurkenscheiben mit dem Dill in die Gläser schichten. Den Sud bis knapp unter den Rand darübergießen. Einkochgläser mit Gummiring, Deckel und Klammern verschließen.

30 Minuten bei 90° C einkochen.

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 Gewürz-Zwiebel-Gurken  

Gewürz-Zwiebel-Gurken

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gewürz-Zwiebel-Gurken (DGC)
Kategorien: Weck, Einlegegurken, Eichhörnchenrez
Menge: 2 Weckgläser in Tulpenform á 1062 ml

Zutaten

1 kg   Einlegegurken, möglichst gleich groß
20 Gramm   Salz
150 Gramm   Zwiebeln
1 Teel.   Pfefferkörner, schwarz
1 Teel.   Pimentkörner
1 Essl.   Senfkörner, gelb
350 ml   Weißweinessig
350 ml   Wasser
50 Gramm   Zucker

Quelle

  Weck Landjournal 4/2015
  S. 70
  Erfasst *RK* 27.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gurken unter fließendem Wasser abbürsten, mehrmals mit einer Nadel einstechen (Zahnstocher) und in eine Schüssel geben (Lock&Lock-Dose). Mit Salz bestreuen und soviel Wasser zugießen, dass die Gurken gerade bedeckt sind. Gekühlt 24 Stunden stehen lassen.

Salzwasser abgießen, Gurken kalt abbrausen, gut abtropfen lassen.

Zwiebeln pellen und in feine Ringe hobeln. Gurken in Einkochgläser schichten, Peffer-, Piment- und Senfkörner sowie die Zwiebelringe dazugeben.

Essig, Wasser und Zucker aufkochen, in die Gläser gießen. Gläser verschließen, 30 Minuten bei 90° C einkochen.

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Marinierte Einlegegurken 

Marinierte Einlegegurken

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Marinierte Einlegegurken (DGC)
Kategorien: Gurken, Eichhörnchen, Weck
Menge: 3 Gläser à 580 ml

Zutaten

1 kg   Einlegegurken
1 Essl.   Salz
150 Gramm   Zwiebeln
2     Knoblauchzehen
2 Essl.   Petersilie, fein geschnitten
H SUD
350 ml   Obstessig
350 ml   Wasser
1 1/2 Teel.   Salz
1 1/2 Teel.   Zucker
1 Teel.   Pfefferkörner
1 Teel.   Senfkörner
1 Teel.   Pimentkörner

Quelle

  Weck Landjournal
  4/2015
  Erfasst *RK* 17.07.2015 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Gurken waschen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden (ND). Mit Salz vermischen und 3 Stunden ziehen lassen. In ein Sieb geben, kalt abbrausen und gut abtropfen lassen.

Zwiebeln und Knoblauchzehen pellen und fein würfeln. Mit den Gurkenscheiben und der Petersilie mischen und in die Einkochgläser schichten.

Die Zutaten für den Sud in einem Topf aufkochen. Leicht abgekühlt über die Gurken gießen und die Gläser auffüllen. Mit Deckel, Ring und Klammern verschließen.

30 Minuten bei 90° C einkochen.

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Ich bin im absoluten Fieber und meine Gurkentruppe wächst und wächst. Demnächst kommen ja auch noch die Zucchini, dann ist wieder Curry-Zucchetti-Zeit. Ein Hoch auf den großen Keller. Neue Gläser habe ich letzte Woche schon bestellt, die stehen parat. Und dieses LandJournal. Ich glaube, ich brauche ein Abo. (Und dies ist, auch wenn es sich so liest, kein gesponserter Post.)

Bei allen Rezepten aus dem Weck-Journal hatte ich zu wenig Sud für die Gläser. Da sollte man vielleicht gleich die 1,5-fache Menge herstellen oder die Gurken sehr fest packen. 

Am Ende der Einmachaktion habe ich die Reste von Sud und Gurken einfach in ein großes Glas gefüllt und mit den anderen Gläsern eingekocht. Das sind die Stinos. 

Stinknormale Gurken aus Resten

Nun bin ich gespannt, wie die Gurken schmecken werden. Ich schreibe es in dieses Posting, sobald ich eine Sorte probiert habe. 

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Chiligurken probiert. Sie schmecken toll, aber überhaupt nicht scharf. Beim nächsten Mal 1 kleinen Teelöffel Piment d'Espelette verwenden. 

 

 

 

 

 

 

Meine Hand drauf: „Auf die Hand“ von Stevan Paul wird DER Knaller des Herbstes

Er hat es  wieder getan. Stevan Paul entzückt uns erneut mit einem Buch. Das war die gute Nachricht.

Die Schlechte: Das Buch erscheint erst im Oktober. Greift zu euren Taschentüchern, schaut euch den folgenden Film an und weint bittere Tränen. Wenn diese getrocknet sind, bestellt DAS BUCH!

Und dann heißt es warten, Freunde. Lange, lange warten.

Um es mit Rilke zu sagen:

"Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben." 

Aber dann…. dann kommt es… bestimmt! 

Deutschland vegetarisch: Laubfrösche mit Meerrettichsauce

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Endlich ist es da, das schon länger vorbestellte und vor ein
paar Tagen veröffentlichte Buch "Deutschland vegetarisch*" von Stevan Paul und
Katharina Seiser

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Vorgestern kam es per Post, abends wurde es durchgeblättert
und ich kam aus der Schnappatmung nicht mehr raus. Kurz vor der Ohnmacht konnte
mich nur das Schnuppern am nicht vorhandenen Riechfläschchen daran hindern, auf
den Boden zu sinken vor enthusiastischen Glücks.

Verpackt in einen hochwertigen Einband, finden wir auf 271
Seiten vegetarische, köstliche Verheißungen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands – bodenständig, herzhaft, ehrlich, saisonal
angeordnet und durch eine fünfte Jahreszeit erweitert, die mich
selbstverständlich sofort an Karneval denken ließ. Dass dem nicht so war,
vermochte mein bis dahin komplettes und umfassendes Entzücken nur kurzfristig
zu irritieren, denn Gerichte wie Kartoffelsalat oder Saure Linsen, die man
immer und saisonunabhängig essen kann, sind fast genau so schön wie Fastelovend.

Und dieser Leinenrücken! Und drei!!! Lesebändchen!! Und schöne
Fotos und dann auch noch  diese 150
Rezepte (von allem Guten etwas, herzhaft, süß, kalt, warm, flüssig, fest,
Vorrat…), eines schöner als das andere und ich schreibe es gleich: natürlich
hätte ich als erstes die Milchnudeln gemacht, wenn mir nicht die Laubfrösche
dazwischen gekommen wären. Milchnudeln! Die hatte ich total vergessen, dabei
sind sie doch so behaftet mit Erinnerungen. Milchnudeln! Dass ich das noch erleben
darf. Die mache ich als nächstes.

Gestern jedoch war erst mal in jeder Beziehung der Mangold
reif. 

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Im Garten stand er und mein Mann hatte mich schon mehrfach darauf
hingewiesen, dass er bald geerntet werden sollte. Deshalb kam mir das Rezept „Laubfrösche
mit Meerrettichsauce“ wie gerufen. Nachdem ich vormittags entdeckte, dass ich
kein Weißbrot im Vorrat hatte, musste ich erst mal welches backen. Als das
erledigt war, konnte ich mich an die Zubereitung der neuen Leib- und
Magenspeise machen. Ach so, Spinatsalat war auch nicht da, ich habe ihn durch
Mangold ersetzt. Davon hatten wir ja genug. Sahne hatte ich auch keine. In
die Füllung kam Schmand, in die Sauce nix. Schade eigentlich, so eine samtige
Sahnenote wäre bestimmt toll gewesen. Beim nächsten Mal.

Die Zubereitung fand ich schon ein wenig aufwändig. Einfach,
aber zeitintensiv.

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Währenddessen habe ich aber entdeckt, dass man viele Dinge
schon vorbereiten kann, damit man während des eigentlichen Kochens entspannter
und mit weniger Handwerkszeug arbeiten kann. Deshalb entspricht das Rezept, das
ich hier veröffentliche, vom Ablauf her nur noch rudimentär dem Original.

Mein
Tipp: kauft euch doch einfach das Buch, da findet ihr die Originale in
schönster und köstlichster Aufmachung, es lohnt sich, versprochen 😉

19 Laubfrösche aus nicht wirklich großen Mangoldblättern passten
in die Auflaufform, 

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die Füllung reichte haargenau und das Ergebnis war extrem köstlich.

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Wie vom Autor angekündigt,  hüpften die Laubfrösche unmengenweise in
unseren Mund. Waren die gut.

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Ich hing am Ende des Tages wie ein paralysierter Maikäfer
im Fernsehsessel, Norbert hatte sich schlauerweise gleich hingelegt.

Quintessenz: Doppelte Menge Sauce schadet nicht. Unbedingte Nachmachempfehlung. Unbedingte Kaufempfehlung.
Eine Bereicherung!  

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Laubfrösche mit Meerettichsauce (TM-DGC)
Kategorien: Regionales, Saisonales, Deutschland, Vegetarisches
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H FÜR DIE LAUBFRÖSCHE
1 groß.   Plastikschüssel Mangoldblätter
1     Zwiebel
1     Knoblauchzehe
70 Gramm   Butter; ca.
100 ml   Milch
50 ml   Sahne (war leider aus – Schmand anstatt)
      Salz
      Pfeffer, schwarz
200 Gramm   Weißbrot
100 Gramm   Vollkornbrot
8 Zweige   Majoran (1 TL getrocknet)
1 Bund   Petersilie
      Muskatnuss
2     Eier (M)
150 ml   Gemüsebrühe
80 Gramm   Panko
H FÜR DIE MEERRETTICHSAUCE
30 Gramm   Butter
200 ml   Milch
200 ml   Gemüsebrühe
150 ml   Sahne (war leider aus)
20 Gramm   Weizenmehl
2 Teel.   Meerrettich, frisch gerieben; bis doppelte Menge
      Salz
1 Schuss   Weißwein (siehe Getränk)
1 Essl.   Schnittlauchröllchen

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Stevan Paul, Katharina Seiser (Hg.)
  "Deutschland vegetarisch"
  ISBN 9783850337397
  Erfasst *RK* 19.09.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

FÜR DIE LAUBFRÖSCHE

Auflaufform dünn mit Butter fetten.

Panko mit 40 g Butter verreiben, mit Salz würzen.

Vollkornbrot im Thermomix zerkleinern. Es muss nicht wie Mehl aussehen, darf ruhig noch Biss haben. Umfüllen. Weißbrot ebenfalls zerkleinern. Zum Vollkornbrot geben.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Eine große Schüssel mit Eiswürfelwasser vorbereiten.

Von den sorgfältig gewaschenen, mittelgroßen Mangoldblättern die schönsten aussuchen und auf ein Dampfgarer-Lochblech legen. Ruhig übereinander. Falls die Stiele zu lang sind, kürzen und dazu legen. Die restlichen Blätter auf ein gesondertes Lochblech legen. Dampfgarer auf "Blanchieren" programmieren. Sobald nach dem Aufheizen der eigentliche Vorgang beginnt, beide Bleche mit Mangold schnell einschieben und blanchieren. Danach die Blätter in zwei Arbeitsgängen (die "guten" als erste) sofort vorsichtig in das Eiswasser gleiten lassen. Herausholen und abtropfen lassen. Mit den Blättern aus dem anderem Lochblech ebenso verfahren. Die Blätter (hier: 19 kleine bis mittlere Exemplare), die gefüllt werden sollen, auf der Arbeitsfläche auf Küchentüchern oder Backfolie ausbreiten. Stiele von den Blättern entfernen und beiseite legen.

10-12 Stiele von mittlerer Größe, geviertelte Zwiebel und Knoblauch in den TM geben und gut zerkleinern. Da die zu verarbeitende Menge nicht so groß ist, muss zwischendurch die Masse von den Mixtopfwänden entfernt werden. In einer nicht zu kleinen Pfanne mit 20 g aufgeschäumter Butter dünsten.

100 g der übrigen Mangold-Blätter hacken, zufügen. Mit Milch und Sahne auffüllen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine große Schüssel geben, Vollkorn- und Weißbrotkrümel zufügen, mit Majoran und der gehackten Petersilie vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat nochmals abschmecken.

1 Ei trennen. Eigelb mit dem anderen Ei unter die nur noch höchstens lauwarme Füllung rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, unter die Füllung heben.

Füllung mittig auf die Mangoldblätter verteilen, Seiten einschlagen, dann Blätter zusammen rollen und dicht an dicht in die Auflaufform setzen. 350 ml Gemüsebrühe herstellen. Die Laubfrösche mit 150 ml heißer Gemüsebrühe übergießen. Im Manzfred 8 Minuten garen. Pankobrösel über die Rouladen streuen. Weitere 12-15 Minuten im Ofen garen, bis die Brösel goldbraun sind. Nach fünf Minuten Manzfred ausschalten. Zwischendurch kontrollieren, ob die Brösel nicht zu dunkel werden.

FÜR DIE MEERRETTICHSAUCE

Aus den Zutaten ohne Meerrettich, Wein, Salz und Schnittlauch eine Mehlschwitze herstellen. 2 Minuten kochen lassen. Meerrettich reiben, einrühren und mit Salz würzen. Mit einem Schuss Wein abschmecken. Sauce mit Schnittlauchröllchen bestreut zu den Laubfröschen servieren.

TIPP

Die Brösel lassen sich mit etwas fein abgeriebener Schale von einer unbehandelten Zitrone und/ oder fein gehacktem Thymian aromatisieren.

GETRÄNK

Trockener Riesling.

Anmerkungen, Jutta: im Original wird für die Füllung neben den Mangoldstielen Spinatsalat verwendet. Da ich den nicht hatte, habe ich 100 Gramm Mangold verwendet. Sahne war auch keine da, was der Sauce sicher nicht geschadet hätte, wenn sie zum Einsatz gekommen wäre.

Das Weißbrot war selbst gebacken, das Vollkornbrot war "richtiges" Vollkornbrot, also eine Art rheinisches Schwarzbrot.

Das Gericht hat uns hervorragend geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich die doppelte Menge an Sauce herstellen, da die Füllung für 19 kleine bis mittlere Mangoldblätter reichte und wir so zwei Tage von dem Gericht essen konnten, am ersten Tag aber die ganze Sauce aßen.

Wenn Mangold übrig bleibt, einfrieren.

=====

PS: Absolute Fleischpflanzerl sollten sich vom „vegetarisch“ nicht abschrecken lassen. Wie schrieb
meine Nichte so schön: „Oh, ein Beilagenbuch!“ – so kann man es natürlich auch
nutzen.

PPS: Liest es sich verrückt, wenn ich überlege, den Garten im nächsten Jahr nach den Zutaten des Buchs zu bepflanzen? 

*Link zum Amazon-Partnerprogramm. Das Buch ist nicht teurer, ich werde durch den Verweis auf Amazon aber mit einem kleinen finanziellen Schmankerl belohnt, das ich wieder in den Kochbuchkaufkreislauf fließen lasse.

 

Beinahe Stevans Schneller Teller: „Bulgur-Curry mit Möhren, Nüssen und Chorizo“

Stevans Schneller Teller - Start

Schneller Teller? Und wie! Das Ding – und damit meine ich Stevan Pauls und Vijay Sapres nagelneues Kochbuch "Schneller Teller" – macht seinem Namen alle Ehre. Ich meine, hat es schon mal jemand von euch erlebt, dass ein Buch gerade mal 25 Stunden in meinem Besitz war und schon daraus gekocht wurde? Nee, jede Wette, das ist noch nie nie niemals vorgekommen.

Zudem ist das nicht nur ein Buch, das man sofort nutzen MUSS, es ist auch ein Buch, bei dem die Zeitangaben stimmen. Zumindest bei diesem Rezept, dem Bulgur-Curry mit Möhren, Nüssen und Merguez, das ich mit Chorizo zubereitet habe. Zudem wurde die Chilischote durch Piment 'Espelette ersetzt.

Stevans Schneller Teller - Start

Stevan Pauls Buch gefällt mir ausnehmend gut. Auf 224 Seiten findet man 100 Rezepte, die innerhalb von 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Das Layout ist schlicht, aber edel. Endlich mal kein Schnickschnack bei den Foodfotos, endlich mal Gerichte auf weißen Tellern, die man komplett betrachten kann und nicht nur einen wönzigen Teil des Essens zeigen, endlich mal Rezepte, die den Eindruck erwecken, als könne man sie tatsächlich innerhalb der angegebenen Zeit herstellen. Zudem passt das Buch farblich perfekt in mein neues Mädchenzimmer – ich überlege schon, ob ich mir nur noch weiße Kochbücher kaufen soll.

Kleine Regale, ziemlich voll
Bei der Zubereitung des schönen Essens werden keine abgedrehten Zutaten verwendet, keine riesigen Einkaufslisten müssen geschrieben werden, nichts ist überkandidelt – wunderbar.

Stevans Schneller Teller - Start

Wegen der Authentizität (mein Gott, da musste ich aber ganz langsam schreiben, was für ein Wort) habe ich mich diesmal bei der Zubereitung des Bulgurs an die Topfmethode gehalten. Beim nächsten Mal werde ich diesen Part dem Dampfgarer überlassen, der kann das bestimmt auch.

Ein nächstes Mal wird es ganz bestimmt geben. Das Curry war köstlich und die Zubereitung hat statt der angegebenen 25 Minuten nur fünf Minuten länger gedauert. Hätte ich nicht gedacht und ich freue mich schon darauf, demnächst noch ein paar flotte Köstlichkeiten präsentieren zu dürfen.

Anmerkung, 20.10.2011:

Lesern der Zeitschrift "Effilee" dürfte der Inhalt des Buches bekannt vorkommen, handelt es sich doch um eine Bündelung der Rezepte "Schneller Teller" der letzten drei Jahre. Darauf war ich beim Schreiben dieses Beitrages gar nicht gekommen, erst ein Kommentar von Claus, bei dem nur "Nur das gute Zeugs" auf den Teller kommt, brachte mich dazu, einmal nachzuforschen.

Nun könnte es ja sein, dass Abonnenten oder regelmäßige Leser des Magazins durch diesen Umstand von einem Kauf abgehalten werden. Aber nach einer Nacht des Nachdenkens kommt ich zu folgenden Schlussfolgerungen: 

Erstens kann man nie genug Kochbücher haben.

Zweitens hat man jetzt alle Rezepte schön beieinander.

Drittens siehe erstens.

Stevans Schneller Teller - Start

Und jetzt? Unbedingte Kaufempfehlung! Es lohnt sich.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bulgur-Curry mit Möhren, Nüssen und Chorizo
Kategorien: Stevan Paul, Bratwurst, Asien, Curry, Schnelles
Menge: 4 Portionen, klein

Zutaten

2 Essl.   Öl
4     Chorizo-Bratwürste
3 Essl.   Olivenöl
2     Zwiebeln, rot
4     Möhren
1     Knoblauchzehe
8     Backpflaumen
      Piment d'Espelette
15 Gramm   Currypaste, grün
2 Teel.   Gemüsebrühe, gekörnt
400 ml   Wasser
1     Orange, Saft
150 Gramm   7-Minuten-Bulgur
      Salz
2 Stängel   Petersilie, glatt
100 Gramm   Cashew-Nüsse, gesalzen, geröstet

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Stevan Paul, "Schneller Teller"
  ISBN: 9783941641563
  Erfasst *RK* 15.10.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Zubereitungsdauer: 30 Minuten

Grillpfanne aufheizen, auf Stufe 5 von 12 herunterregeln. 2 EL Öl hinzufügen, Würste in die Pfanne legen und langsam schmurgeln, während man den Möhren-Bulgur zubereitet. Immer mal wieder drehen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden, ins heiße Öl geben und dünsten. Möhren putzen und schräg in dünne Scheiben schneiden, zu den Zwiebeln geben und mitdünsten. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden, Backpflaumen hacken. Ebenfalls in den Topf geben und mit Piment d'Espelette, Currypaste, Brühe und Orangensaft vermischen.

Den Bulgur einrieseln lassen, nochmals alles aufkochen, vorsichtig salzen und zugedeckt 7 Minuten bei milder Hitze garen.

Petersilie und Nussmischung hacken, über den Möhren-Bulgur streuen. Mit der Chorizo servieren.

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Wer es noch nicht weiß: Stevan Paul ist auch Autor des herzerwärmenden Buches "Monsieur, der Hummer und ich: Erzählungen vom Kochen" , das ich in diesem Blog schon einmal kurz besprochen habe. Damals im Zuge einer Nominierung, die natürlich längst Geschichte ist. Das Buch jedoch ist immer noch toll und sein Autor immer noch so sympathisch wie eh und je.

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Zwei Tage später: Nun habe ich auch noch die Sauerkraut-Puffer mit einem Rest vom Quittensauerkraut nachgemacht. Bei uns wurde es köstlichstes Sauerkrautsouffle und wir haben – zu zweit – zwölf von diesen Biestern vernichtet. OMG!! Rezept folgt.

Wählt Paulsen sein Blog! NutriCulinary für Grimme Online Award nominiert!!!

So, nachdem ich jetzt schon wieder und eigentlich immer bei Stevan Paul auf dessen Blog "NutriCulinary" zu Besuch war und schon wieder gerührt war von dem, was der gute Mann so schreibt, ist es an der Zeit, Werbung zu machen. Vergesst die kleine Eule rechts unten, es muss einfach sein.

Stevan ist schlicht und ergreifend ein Multitalent, Meister seines Fachs und Fächer hat er viele. Er kann kochen, er kann schreiben, von seinen Qualitäten als Entertainer konnte er schon ein Menge Blogger bei Lesungen überzeugen (mea culpa), er ist für Zeitschriften tätig und was er sonst noch so alles macht, könnt ihr bei ihm nachlesen. Dabei ist er so bescheiden und menschlich in Allem, dass es immer eine Freude, ein Vergnügen und eine Lust ist, seine Beiträge zu lesen.

Jetzt ist er für den Grimme Online Award nominiert. Wurde auch Zeit.

Hier mein Rat (und mein flammender Appell):

1. Kauft Stevan Pauls Buch "Monsieur, der Hummer und ich". Ich habe es schon mehrfach gelesen und bin begeistert von den kleinen, feinen Geschichten, an denen Stevan den Leser teilhaben lässt. Wie im Blog "NutriCulinary" findet sich auch hier eine Melange aus Lachen, Weinen, Nachdenken, Mitfühlen und aus allem spricht diese herzliche Anteilnahme an Mensch und Tier. Ein ganz liebenswertes, vielschichtiges Buch ist Stevan Paul gelungen, das in Teilen sogar an den von mir sehr verehrten Franz Kafka erinnert. Wobei mir gerade auffällt, dass dieser Umstand den ein oder anderen Leser abschrecken könnte. Nein, so viele Teile sind es nun auch wieder nicht.

Stevan Paul - Monsieur, der Hummer und ich 

2. Lest die Artikel in Stevans Blog. Egal ob ein Schwein geschlachtet wird, er Urlaubserlebnisse mit uns teilt, wir uns beinahe selbst als dem Untergang Geweihte fühlen beim Lesen seines Waterloos, Kinder zu gesundem Essen zu bewegen (und das alles ohne Mittagsschlaf) oder ob er Gegessenes, Zubereitetes, Bücher, Zeitschriften, Aufgeschnapptes kommentiert, als roter Faden zieht sich immer das Interesse und die Neugier am Gegenüber durch seine Artikel, verbunden mit Respekt und Objektivität. Bei einem Besuch des Blogs betritt man einen kleinen, heimeligen Kosmos, der einen gefangen hält und manchmal  Stunden später noch nicht loslässt. Tage waren auch schon darunter.

3. Schaut einmal nach, wer alles gelistet ist für den Award. Und dann…

Wählt Stevan!

Er hat es absolut verdient. Wenn ihr Punkt 1 und 2 beherzigt habt, wisst ihr genau, was ich meine. Sich nur mit Punkt 2 zu beschäftigen, ist möglich, aber unklug, denn euch entgeht eine Menge. Ganz sicher!

So, und jetzt drücke ich mal ganz fest die Daumen. Abgestimmt habe ich natürlich schon längst.

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Hallo, kleine Eule, darfst wieder vorkommen….

Dem Herrn Paulsen sein Rezept: Rote-Bete-Risotto mit Birnen

Rote-Bete-Risotto, Totale

Ich mag Reis nicht so gern. Seit wir den Thermomix haben (der diesmal nicht zum Einsatz kam), esse ich aber häufig Risotto. Ab und an wird sogar ein wenig experimentiert. So mutig wie heute war ich jedoch noch nie beim Risottokochen.

Eigentlich wollte ich Milchreis. Mit Kokosmilch. Als mir aber bei der Suche nach Anleitung ein Rezept von Stevan Paul in die Hände fiel, habe ich meinen Plan umgeworfen und mich dem Wagnis Rote-Bete-Risotto gestellt.

Also los:

Eine Überprüfung der Vorräte ergab: Alle Zutaten waren im Hause, nur der trockene Weißwein nicht. Da habe ich dann kurzerhand ein Fläschchen vom Süßen geköpft.

Rote-Bete-Risotto-Wein

Rote Bete und Birnen sollten hinein – meinte Herr Paulsen (der auch Stevan Paul heißt) in der Zeitschrift Effilee. Und 150 g Zwiebeln. Diese Zwiebelmenge erschien mir zunächst zu groß. War sie nicht. Genau richtig war's.

Auch bei  Bete und Birne habe ich zunächst gezuckt. Aber nachdem ich das Risotto probiert hatte, war ich hin und weg. Es schmeckte wunderbar, ungewöhnlich, unbedingt nachmachenswert. Sehr, sehr fein – auch mit einem Scheibchen Schweinefilet als Beilage.

Eigentlich ist ja nicht viel bei der Zubereitung zu können. Das kann Jeder, der fähig ist, einen Kochlöffel zu halten (wer sich da nicht sicher ist, sollte unbedingt den Beitrag zum magischen Risotto bei "Nur das gute Zeugs" lesen). Die Zusammenstellung macht's und die ist schlicht, einfach, erdig, süß, überraschend, köstlich.

Herr Paulsen weiß es schon: Er bekam von mir Sterblichen, als mindestens Halbgott, wohnhaft Koch-Olymp,  den Küchenlorbeerkranz für wunderbares Essvergnügen auf sein kreatives Haupt gesetzt. Weniger wäre nicht angemessen.

Rote-Bete-Birnen-Risotto