Nachgemacht: Eva und die Äpfel – Bienenstich-Apfelkuchen

Eva verführte Adam mit einem Apfel und was folgte, war die Vertreibung der Sünder aus dem Paradies. Das ist schon etwas länger her und Schnee von gestern.

Wenn Eva heute mit Äpfeln verführt, dann sieht man bei Deichrunners Küche einen Kuchen und bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Umgehend bewegt sich der Gläubige in die Küche, backt den Bienenstich-Apfelkuchen, probiert und wähnt sich gleich im Paradies auf Erden, ach was sage ich, im Himmelreich. Von Sünde keine Spur.

Backt diesen Kuchen! Er ist so gut! Hallelujah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Bienenstich-Apfelkuchen
Kategorien: Mürbeteig, Äpfel, Bienenstich, Backen, Knaller
Menge: 26 Cm Durchmesser


Zutaten

H MÜRBETEIG
250 Gramm Mehl
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Essl. Wasser, kalt
125 Gramm Butter
H BIENENSTICHBELAG
75 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz
30 Gramm Honig
150 Gramm Mandelblättchen
25 Gramm Milch
H FÜLLUNG
1 kg Äpfel (Rubinette, klein)
300 ml Apfelsaft
1 Pack. Puddingpulver ‚Vanille-Geschmack‘ (zum Kochen)
80 Gramm Zucker
1 Prise Salz
Zimt, gemahlen, nach Geschmack

Quelle

Rezept modifiziert. Original aus der Zeitschrift
‚Rezepte pur‘:
https://deichrunnerskueche.de/2018/08/bienenstich-
apfelkuchen.html
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen.

Für den Teig aus den Zutaten im Thermomix, Teigstufe, eine dickkrümelige Masse herstellen. Auf das ungefettete Alublech schütten und mit den Händen festdrücken. Dabei einen Rand hochziehen. Teig 20 Minuten blind vorbacken.

Manzfred auf 150° C regulieren.

Für den Bienenstichbelag Zutaten außer Milch aufkochen und leicht bräunen. Vom Herd ziehen und Milch unterrühren. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden (die Äpfel waren klein, da ging das sehr gut, wenn die Äpfel größer sind, Scheibchen herstellen). Aus den restlichen Zutaten einen Pudding kochen. Äpfel unterheben.

Masse in die Form füllen, 30 Minuten backen. Bienenstichmasse aufbringen (ich habe das mit den Händen gemacht, mit einem Löffel war mir das zu filigran) und weitere 30 Minuten backen. Je nachdem, wie saftig die Äpfel sind, Backofentür angelehnt lassen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.

Anmerkung, Jutta: göttlich!

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Als Schmankerl noch ein paar Fotos vom „making of…“

Boden, blind vorgebacken

Apfelfüllung vorher

Mandelmasse

Apfelfüllung nachher

Mandeldecke vor dem Backen

Mandeldecke nach dem Backen

Wir haben heute, am Sonntag, das letzte Stück des Kuchens verzehrt, der am Donnerstag gebacken wurde. Er schmeckte immer noch hervorragend. Schön fett Sahne drauf muss aber sein. Auch schon donnerstags.

Sieben auf einen Streich – Das tapfere Nobbilein und die unverschämt köstlichen Quarkpuffer (WW)

Ach, was würden wir nur ohne unsere tapferen Männer machen,  die uns immer und immer wieder vor den Gefahren des Alltags beschützen? Meiner einer zum Beispiel nahm todesmutig den Kampf gegen 16 Quarkpuffer auf, damit ich nicht alle im Fressrausch verputze.

Sieben auf einen Streich

hat er mit Bravour geschafft und weitere drei noch gleich hinterher. Garniert mit Puderzucker und Apfelspalten – ein Hochgenuss.

Ich kann da mitreden, denn sechs von diesen Leckerchen habe ich mir ebenfalls einverleibt. Gottohgott, die waren wirklich gut, die Biester. Und Genuss ohne Reue war auch angesagt, schließlich ließ ich mich mal wieder von meinem Abnehmverein inspirieren.

Beim Nachmachen der Puffer habe ich zuerst versucht, auf Backpapier und mit Hilfe von Crumpetringen zu backen.

Das war aber nicht so toll. Mit etwas Öl zum Backen ging es dann viel besser.

Bitte nachmachen – hier ist das Rezept:

Ach ja – natürlich auch noch: „Danke, mein Held!“

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkpuffer mit Apfelspalten
Kategorien: Quark, Eier, WW, Äpfel, Dessert
Menge: 16 Stück – 24 SPs komplett


Zutaten

4 Äpfel; bis 1/2 mehr
Apfelsaft
500 Gramm Magerquark
4 Eier
2 Prisen Salz
4 Teel. Vanillezucker
2 Pack. Puddingpulver, Vanille
2 Teel. Sonnenblumenöl

Quelle

Rezept modifiziert. Original: WW-Online
„Quarkpuffer mit Quittenkompott“
Erfasst *RK* 01.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Äpfel geschält in Spalten schneiden und in wenig Apfelsaft langsam garen. Eventuell süßen und Punkte berechnen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Eigelb, Quark, Puddingpulver und Zucker glattrühren, Eischnee unterziehen.

Eine beschichtete Pfanne mit 1/2 TL Öl einpinseln und auf Stufe 4 erhitzen. Mit einem mittelgroßen Eisportionierer 4 Häufchen in die Pfanne setzen und schön langsam backen. Wenn die Unterseite appetitlich gebräunt ist, die Puffer drehen und fertig backen.

Mit Apfelspalten und vielleicht einem Hauch Puderzucker servieren. Möglichst sofort essen, dann entzücken sie in ihrer gesamten Fluffigkeit.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut! Muss ich unbedingt öfter machen. Norbert hat 10 Stück gegessen 😀

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Milchreis und Küchengerätealarm: Kochen mit dem Instant Pot (hier: First Austria Multikocher)

Zunächst mal die gute Nachricht: Schnuppschnüss ist jetzt sicher, hat hoffentlich alle Datenschutzverordnungen, die nötig sind, damit ich nicht im Bloggerknast lande

und ich freue mich wie verrückt, dass doch wieder gebloggt werden kann. Als ich noch bloggen konnte, hatte ich keine Lust und als es nicht mehr ging, wollte ich unbedingt wieder. Wie im Kindergarten, oder? Na ja, so hatte ich wenigstens Zeit, mir ein paar Sachen zu kaufen, zum Beispiel den…

Instant Pot!

 

Instant Pot? Watt is datt dann?

So jedenfalls sah die Sprechblase über meinem Kopf aus, als ich das erste Mal dieses Ding sah. Ich schaute mir die Kochshow „Das große Familienkochen“ auf Netflix an (falls ihr es anschauen wollt, unbedingt im Original – synchronisiert ist es schrecklich!) und dort wurde aus Gründen der Zeitersparnis ein Gerät verwendet, das die Funktion eines Schnellkochtopfes hatte, aber völlig anders aussah. Mit Stecker, komischem Deckel und ohne Zischen. Mein Jagdinstinkt war geweckt und irgendwann fand ich heraus, dass es sich beim  Instant Pot um einen elektrischen Schnellkochtopf handelt. In Großbritannien, den USA und Kanada ist er wohl bestens bekannt und so gesucht, dass man ihn hier gar nicht mehr kaufen kann. Aber es gibt ja Ersatz und mein Zwilling heißt halt „Elektrischer Multikocher“ und wird von der Firma First Austria vertrieben.

Ansonsten kann er viele Dinge auch, die das Original kann. Nur keinen Joghurt machen und Slowcooken, aber das kann ich verschmerzen – Joghurt macht mein Dampfgarer und im Keller stehen drei Slowcooker 😉 .

Eigentlich habe ich lange überlegt, ob ich so ein Ding überhaupt brauche. Aber nachdem ich bei den unermüdlichen Damen Gabi und Susanne von  „Langsam kocht besser“ und „Magentratzerl“ so interessante Abhandlungen über das Pöttchen gelesen hatte, musste ich ihn einfach haben. Am liebsten das Original, aber das ging ja nicht. Deshalb also die Kopie, die mir aber auch schon recht viel Freude gemacht hat.

Die Handhabung erschloss sich mir sofort, ich habe gar nicht groß nachschauen müssen, wie was funktioniert. Gestern habe ich mal nachgeschlagen, wie lange Kartoffeln brauchen, aber wenn man beispielsweise Eintopf kocht, gibt es ein Programm, das stellt man ein und wartet, bis es piepst. Dann dampft man ab (nein – nicht ihr!) oder auch nicht (bei Porridge zum Beispiel oder Milchreis) und dann ist das Essen fertig.

Vier Sachen stören mich:

  • Der Geruch des Topfs. Ich fand den Neugeruch extrem und sehr störend und habe versucht, ihn durch Auskochen mit Essigwasser zu minimieren, später mit Haushaltsnatronlösung, was eine leichte Besserung brachte.
  • Auch der Silikondichtungsring stinkt und nimmt den Geruch des Essens an. Aber die Speisen schmecken nicht danach, sonst hätte ich das Gerät zurück geschickt.
  • Das dritte Manko ist der beschichtete Topf, in dem man die Speisen zubereitet. Da muss man sehr vorsichtig sein, um die Schicht nicht zu zerstören und so eine Beschichtung widerstrebt mir. Ich mag das gar nicht und hatte auch ein anderes Gerät bestellt. Da gab es aber Probleme mit Lieferung und Kundendienst, deshalb musste ich umschwenken. Ich habe deshalb dieses günstige Gerät von Austria gekauft, um ohne großen Verlust zuschlagen zu können, falls der Instant Pot mal wieder in Deutschland auf dem Markt sein sollte.
  • Die Bedienungsanleitung ist ein Witz, alles, was man wissen möchte, sollte man sich im Internet suchen. Da gibt es vor allem auf der Instant Pot Seite, bei YouTube und Pinterest einen unerschöpflichen Fundus an Rezepten, Ideen und Tipps. Auch Unsägliches wie die polnischen Filmchen, ich komme über diese fettigen Fleischberge  immer noch nicht drüber.

Was ich alles gekocht habe, poste ich peu à peu. Heute fangen wir mal ganz klassisch mit Milchreis an, das zweite Gericht, das ich im Pott ausprobiert habe. Und er schmeckte wirklich nicht nach der Suppe, die ich zuvor darin kochte.

Ich liebe Milchreis und der hier war wirklich toll. Genau richtig von der Konsistenz, das war schon mal sehr gelungen.   

Kein Rühren, kein Gucken, kein Probieren. Milch rein, Reis rein, Gewürze rein, Deckel drauf, einstellen, warten, fertig. Gut, es geht jetzt nicht wirklich schneller als im normalen Topf. Bis der Pott aufgeheizt ist und der Reis gar, dauert es schon seine Zeit. Aber man muss sich nicht darum kümmern, das gefällt mir.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Milchreis / Rice Pudding
Kategorien: Instant Pot, Dessert, Reis, Milch
Menge: 6 Portionen


Zutaten

200 Gramm Milchreis
500 Gramm Milch
300 Gramm Wasser
70 Gramm Ahornsirup
1/8 Teel. Salz
120 Gramm Sahne oder Kokosnusscreme (J: Kokosmilch)
1 Vanilleschote, ausgekratzt oder 1 TL
— Vanilleextrakt

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
https://traditionalcookingschool.com/food-preparation/
instant-pot-rice-pudding/
Erfasst *RK* 18.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Reis in ein Sieb geben und gründlich waschen.

In den Instant Pot geben, Wasser, Milch, Ahornsirup und Salz zufügen. Gründlich umrühren und mit Deckel verschließen. Den „Porridge“- Knopf drücken. Die Garzeit beträgt 20 Minuten. Falls man einen herkömmlichen Schnellkochtopf besitzt: die Kochzeit beträgt 20 Minuten mit hohem Druck. Wenn der Timer piept, den Druck 10 Minuten langsam entweichen lassen. Danach komplett Dampf ablassen (ich verwende einen Kochlöffel, um Verbrühungen zu vermeiden) und Topf öffnen.

Kokosmilch oder Sahne und Vanille zufügen, so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Je nach gewünschter Konsistenz noch 10 Minuten im Warmhaltemodus ruhen lassen. Mit Beilagen nach Wunsch servieren.

Anmerkungen, Jutta: das zweite Gericht im Instant Pot – sehr gut geworden. Am Ende noch 10 Minuten auf warm ruhen lassen. Sehr cremig. Kokosmilch von 3/4 Tasse auf 1/2 Tasse reduziert (ist im Rezept schon geändert).

Es geht nicht wirklich schneller als im herkömmlichen Topf, aber man muss sich nicht mehr darum kümmern. Deshalb werde ich Milchreis in Zukunft nur noch so machen.

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Schokoladenkuchen ohne Ei

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Für einen netten Herrn aus Pakistan backe ich einmal im Monat Kuchen ohne Ei. Da ich nicht immer Mürbe- oder Hefeteig anbieten wollte, ging ich auf die Suche nach Alternativen und traute meinen Augen nicht, dass es sogar Rührkuchen ohne Ei gibt. Getraut habe ich dem Braten nicht, als ich das Rezept ausprobierte. Umso erstaunter war ich über das Ergebnis. Sehr locker, sehr schokoladig, sehr gut. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokoladenkuchen ohne Ei
Kategorien: Eifrei, Schokolade
Menge: 1 Gugelhupfform

Zutaten

250 Gramm   Haselnüsse, geröstet, gemahlen (Kokosraspeln 
      oder Mandeln)
250 Gramm   Mehl
250 Gramm   Rohrzucker
1 Pack.   Backpulver
1 Pack.   Vanillezucker
      Zimt nach Geschmack
1 Prise   Salz
3 Essl.   Kakaopulver
50 Gramm   Margarine, flüssig (mal mit Öl versuchen)
150 ml   (Soja-)Milch
3 Teel.   Espresso, gehäuft, löslich
150 ml   Wasser
1     Karotte, geraspelt

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: http://www.chefkoch.de/rezepte/961841201767787/
  Veganer-Schoko-Nuss-Kokos-Kuchen.html
  Erfasst *RK* 10.10.2016 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 160° C vorheizen. Karotte auf der Microplane sehr fein raspeln. Aus Pulver und Wasser Espresso herstellen. Margarine schmelzen.

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann langsam Margarine, Espresso und Milch zugeben, alles gründlich verrühren, es sollte keine Klumpen geben. Karotte unterziehen.

Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform geben. 45-60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen.

Anmerkungen, Originalrezept: Der Kaffee oder die Sojamilch können, je nach Geschmack, durch andere Flüssigkeiten ersetzt werden, z. B. Saft oder Tee usw. natürlich können auch noch gehackte Zartbitterschokolade ohne Milch, gehackte Nüsse, Kirschen o.ä. zugegeben werden… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ich habe ihn auch mit Rooibos-Karamell-Tee und Kaffee gebacken.

Anmerkungen, Jutta: Kleiner Kuchen. Schmeckt erstaunlich gut, wird sehr bald wiederholt. Schön locker und schokoladig. Mit Schokoguss überzogen und halben Belegkirschen verziert.

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Ape, das hier ist für dich – mei, hab ich mich beeilt, gell? 

Gartenglück und Mangold-Quiche

Trotz der kühlen Witterung ist unser Garten ein Quell des Glücks (klick aufs Bild macht's größer).

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 Das liegt zum einen daran, dass wir Gutes ernten können,

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zum anderen daran, dass der Gute erntet. 

Quiche mit Mangold und Tomaten - Stück

Immer wieder schön ist es, aus den Dingen, die ohne Pestizide, Kunstdünger aber mit Liebe gezogen wurden, schmackhafte Gerichte herzustellen, die die Augen des Gärtners glänzen lassen. Besonders geblitzt haben die Äuglein beim Verzehr dieser Quiche. 

Quiche mit Mangold und Tomaten - Stück

Hier zeigt sie sich noch vornehm blass,

Quiche mit Mangold und Tomaten - Stück

nach einem Aufenthalt im hauseigenen Solarium verließ sie eben dieses knackig braun und knusprig, einfach zum Anbeissen.

 Quiche mit Mangold und Tomaten - Stück

Und genau das haben wir getan. Mehrfach. Als ich das Originalrezept las,konnte ich mir nicht richtig vorstellen, dass das gut schmecken soll. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quiche mit Mangold und Tomaten
Kategorien: Auflauf, Mangold
Menge: 1 Quiche

Zutaten

H QUICHE
300 Gramm   Mangold; ca.
300 Gramm   Blätterteig; ca.
2     Zwiebeln
1     Knoblauchzehe
1 Essl.   Butter
250 Gramm   Tomaten
H GUSS
1 Bund   Petersilie
4     Eier
300 Gramm   Crème fraîche
125 Gramm   Würziger Bergkäse
      Pfeffer, Salz, etwas Muskat

Quelle

  gemüsekiste,at
  Erfasst *RK* 08.09.2011 von
  Heidi L.

Zubereitung

Eine etwas größere Auflauf- oder Kuchenform so mit dem Blätterteig auslegen, dass ein hoher Rand entsteht. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen und mindestens 10 Minuten kalt stellen. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein würfeln und im Butter glasig dünsten. Mangold waschen, abtropfen lassen. Danach grob hacken und unter die Zwiebeln heben, Pfanne nun vom Herd nehmen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Für den Guss die Petersilie fein hacken. Eier mit Crème fraîche verrühren und den frisch geriebenen Käse unterheben. Etwa 2/3 der Petersilie dazu geben, den Rest beiseite stellen. Nun den Mangold damit vermengen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Den Guss auf dem Teigboden verteilen. Tomaten je nach Größe halbieren od. vierteln und auf dem Guss anordnen. Im vorgeheizten Backrohr bei 200°C ca. 30-40 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu schnell bräunen, mit Backpapier abdecken. Vor dem Servieren mit der restl. Petersilie

=====

Deshalb habe ich auf die Verwendung des eigenen Blätterteigs verzichtet, der war mir einfach zu schade und habe lieber gekauften genommen. Das hat der Freude über das Essen keinen Abbruch getan, es war wirklich prima. 

So habe ich es gemacht:  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quiche mit Mangold und Tomaten (M-DGC)
Kategorien: Auflauf, Mangold, Tomaten, Blätterteig
Menge: 25 X20x6

Zutaten

H QUICHE
300 Gramm   Mangoldblätterstreifen; ca., vorbereitet gewogen
450 Gramm   Blätterteig; rechteckig (6 x 75 g)
2     Zwiebeln
1     Knoblauchzehe
      Olivenöl
5     Tomaten
H GUSS
      Petersilie, glatt, einige Stiele
3     Eier
200 Gramm   Crème fraîche
150 Gramm   Würziger Bergkäse (Comte, Jura, 12 Monate alt)
      Pfeffer, Salz, etwas Muskat

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: gemüsekiste,at
  Erfasst *RK* 08.09.2011 von
  Heidi L.

Zubereitung

Manzfred auf 190° C vorheizen.

Mangold waschen, Stiele entfernen. Blätter in Streifen schneiden, Stiele in Stücke. Jeweils auf ein Lochblech geben und im Dampfgarer, Automatikprogramm Mangold, garen.

Tomaten häuten und zerkleinern. Blätterteig auftauen lassen. Zwiebeln fein würfeln, in Olivenöl dünsten, bis sie leicht gebräunt sind. Knoblauch zufügen, Tomaten ebenfalls. Weiter dünsten und reduzieren, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Auflaufform mit dem Blätterteig auslegen. Aus dem Teig, der übrig bleibt (ca. 1,5 Scheiben), Streifen schneiden. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Käse reiben.

Für den Guss die Petersilie fein hacken. Eier mit Crème fraîche verrühren und den Käse unterheben. Etwa 2/3 der Petersilie dazu geben, den Rest beiseite stellen. Nun die Zwiebel-Tomaten-Masse und den Mangold (nur die Blätter) damit vermengen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Den Guss auf dem Teigboden verteilen, überstehenden Teig auf den Guss klappen, mit den Blätterteigstreifen verzieren.

30-40 Minuten backen. 15 Minuten vor Ende der Backzeit die Ofentür öffnen und nur noch angelehnt lassen, damit Dampf abziehen kann. Sollte die Oberfläche zu schnell bräunen, mit Backpapier abdecken. Vor dem Servieren mit der restl. Petersilie bestreuen.

Anmerkungen, Jutta: 23.08.2014 zubereitet. Die Mengenangaben sind nur circa-Angaben. Ich habe Mangold und Tomaten reichlich aus dem Garten gehabt, vorbereitet und nach gusto in den Guss gerührt, den Rest des Gemüses eingefroren.

Herr Kemmet von den Fuchhöfen gab uns ein Stück Ziegenkäse mit Thymian, das wir einmal auf der Quiche probieren sollten. Ich war skeptisch, weil wir keinen Ziegenkäse mögen. Dieser hier, auf einem kleinen Teil der Quiche ausprobiert, war wunderbar und schmeckt überhaupt nicht nach Ziege.

=====

Zum Abschluss noch ein Appell: Liebe Birne, es ist August und nicht März. Bitte blühe im kommenden Frühjahr, verzichte auf das Entwickeln von Birnenrost und setze Früchte an. Sonst bist DU reif. Aber sowas von. 

 Quiche mit Mangold und Tomaten - Stück

 

 

 

 

 

Deutschland vegetarisch: Laubfrösche mit Meerrettichsauce

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Endlich ist es da, das schon länger vorbestellte und vor ein
paar Tagen veröffentlichte Buch "Deutschland vegetarisch*" von Stevan Paul und
Katharina Seiser

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Vorgestern kam es per Post, abends wurde es durchgeblättert
und ich kam aus der Schnappatmung nicht mehr raus. Kurz vor der Ohnmacht konnte
mich nur das Schnuppern am nicht vorhandenen Riechfläschchen daran hindern, auf
den Boden zu sinken vor enthusiastischen Glücks.

Verpackt in einen hochwertigen Einband, finden wir auf 271
Seiten vegetarische, köstliche Verheißungen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands – bodenständig, herzhaft, ehrlich, saisonal
angeordnet und durch eine fünfte Jahreszeit erweitert, die mich
selbstverständlich sofort an Karneval denken ließ. Dass dem nicht so war,
vermochte mein bis dahin komplettes und umfassendes Entzücken nur kurzfristig
zu irritieren, denn Gerichte wie Kartoffelsalat oder Saure Linsen, die man
immer und saisonunabhängig essen kann, sind fast genau so schön wie Fastelovend.

Und dieser Leinenrücken! Und drei!!! Lesebändchen!! Und schöne
Fotos und dann auch noch  diese 150
Rezepte (von allem Guten etwas, herzhaft, süß, kalt, warm, flüssig, fest,
Vorrat…), eines schöner als das andere und ich schreibe es gleich: natürlich
hätte ich als erstes die Milchnudeln gemacht, wenn mir nicht die Laubfrösche
dazwischen gekommen wären. Milchnudeln! Die hatte ich total vergessen, dabei
sind sie doch so behaftet mit Erinnerungen. Milchnudeln! Dass ich das noch erleben
darf. Die mache ich als nächstes.

Gestern jedoch war erst mal in jeder Beziehung der Mangold
reif. 

Laubfrösche, dicht an dicht1

Im Garten stand er und mein Mann hatte mich schon mehrfach darauf
hingewiesen, dass er bald geerntet werden sollte. Deshalb kam mir das Rezept „Laubfrösche
mit Meerrettichsauce“ wie gerufen. Nachdem ich vormittags entdeckte, dass ich
kein Weißbrot im Vorrat hatte, musste ich erst mal welches backen. Als das
erledigt war, konnte ich mich an die Zubereitung der neuen Leib- und
Magenspeise machen. Ach so, Spinatsalat war auch nicht da, ich habe ihn durch
Mangold ersetzt. Davon hatten wir ja genug. Sahne hatte ich auch keine. In
die Füllung kam Schmand, in die Sauce nix. Schade eigentlich, so eine samtige
Sahnenote wäre bestimmt toll gewesen. Beim nächsten Mal.

Die Zubereitung fand ich schon ein wenig aufwändig. Einfach,
aber zeitintensiv.

Laubfrösche, dicht an dicht1

Währenddessen habe ich aber entdeckt, dass man viele Dinge
schon vorbereiten kann, damit man während des eigentlichen Kochens entspannter
und mit weniger Handwerkszeug arbeiten kann. Deshalb entspricht das Rezept, das
ich hier veröffentliche, vom Ablauf her nur noch rudimentär dem Original.

Mein
Tipp: kauft euch doch einfach das Buch, da findet ihr die Originale in
schönster und köstlichster Aufmachung, es lohnt sich, versprochen 😉

19 Laubfrösche aus nicht wirklich großen Mangoldblättern passten
in die Auflaufform, 

Laubfrösche, dicht an dicht1

die Füllung reichte haargenau und das Ergebnis war extrem köstlich.

Laubfrösche, dicht an dicht1

Wie vom Autor angekündigt,  hüpften die Laubfrösche unmengenweise in
unseren Mund. Waren die gut.

Laubfrösche, dicht an dicht1

Ich hing am Ende des Tages wie ein paralysierter Maikäfer
im Fernsehsessel, Norbert hatte sich schlauerweise gleich hingelegt.

Quintessenz: Doppelte Menge Sauce schadet nicht. Unbedingte Nachmachempfehlung. Unbedingte Kaufempfehlung.
Eine Bereicherung!  

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Laubfrösche mit Meerettichsauce (TM-DGC)
Kategorien: Regionales, Saisonales, Deutschland, Vegetarisches
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H FÜR DIE LAUBFRÖSCHE
1 groß.   Plastikschüssel Mangoldblätter
1     Zwiebel
1     Knoblauchzehe
70 Gramm   Butter; ca.
100 ml   Milch
50 ml   Sahne (war leider aus – Schmand anstatt)
      Salz
      Pfeffer, schwarz
200 Gramm   Weißbrot
100 Gramm   Vollkornbrot
8 Zweige   Majoran (1 TL getrocknet)
1 Bund   Petersilie
      Muskatnuss
2     Eier (M)
150 ml   Gemüsebrühe
80 Gramm   Panko
H FÜR DIE MEERRETTICHSAUCE
30 Gramm   Butter
200 ml   Milch
200 ml   Gemüsebrühe
150 ml   Sahne (war leider aus)
20 Gramm   Weizenmehl
2 Teel.   Meerrettich, frisch gerieben; bis doppelte Menge
      Salz
1 Schuss   Weißwein (siehe Getränk)
1 Essl.   Schnittlauchröllchen

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: Stevan Paul, Katharina Seiser (Hg.)
  "Deutschland vegetarisch"
  ISBN 9783850337397
  Erfasst *RK* 19.09.2013 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

FÜR DIE LAUBFRÖSCHE

Auflaufform dünn mit Butter fetten.

Panko mit 40 g Butter verreiben, mit Salz würzen.

Vollkornbrot im Thermomix zerkleinern. Es muss nicht wie Mehl aussehen, darf ruhig noch Biss haben. Umfüllen. Weißbrot ebenfalls zerkleinern. Zum Vollkornbrot geben.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Eine große Schüssel mit Eiswürfelwasser vorbereiten.

Von den sorgfältig gewaschenen, mittelgroßen Mangoldblättern die schönsten aussuchen und auf ein Dampfgarer-Lochblech legen. Ruhig übereinander. Falls die Stiele zu lang sind, kürzen und dazu legen. Die restlichen Blätter auf ein gesondertes Lochblech legen. Dampfgarer auf "Blanchieren" programmieren. Sobald nach dem Aufheizen der eigentliche Vorgang beginnt, beide Bleche mit Mangold schnell einschieben und blanchieren. Danach die Blätter in zwei Arbeitsgängen (die "guten" als erste) sofort vorsichtig in das Eiswasser gleiten lassen. Herausholen und abtropfen lassen. Mit den Blättern aus dem anderem Lochblech ebenso verfahren. Die Blätter (hier: 19 kleine bis mittlere Exemplare), die gefüllt werden sollen, auf der Arbeitsfläche auf Küchentüchern oder Backfolie ausbreiten. Stiele von den Blättern entfernen und beiseite legen.

10-12 Stiele von mittlerer Größe, geviertelte Zwiebel und Knoblauch in den TM geben und gut zerkleinern. Da die zu verarbeitende Menge nicht so groß ist, muss zwischendurch die Masse von den Mixtopfwänden entfernt werden. In einer nicht zu kleinen Pfanne mit 20 g aufgeschäumter Butter dünsten.

100 g der übrigen Mangold-Blätter hacken, zufügen. Mit Milch und Sahne auffüllen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine große Schüssel geben, Vollkorn- und Weißbrotkrümel zufügen, mit Majoran und der gehackten Petersilie vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat nochmals abschmecken.

1 Ei trennen. Eigelb mit dem anderen Ei unter die nur noch höchstens lauwarme Füllung rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, unter die Füllung heben.

Füllung mittig auf die Mangoldblätter verteilen, Seiten einschlagen, dann Blätter zusammen rollen und dicht an dicht in die Auflaufform setzen. 350 ml Gemüsebrühe herstellen. Die Laubfrösche mit 150 ml heißer Gemüsebrühe übergießen. Im Manzfred 8 Minuten garen. Pankobrösel über die Rouladen streuen. Weitere 12-15 Minuten im Ofen garen, bis die Brösel goldbraun sind. Nach fünf Minuten Manzfred ausschalten. Zwischendurch kontrollieren, ob die Brösel nicht zu dunkel werden.

FÜR DIE MEERRETTICHSAUCE

Aus den Zutaten ohne Meerrettich, Wein, Salz und Schnittlauch eine Mehlschwitze herstellen. 2 Minuten kochen lassen. Meerrettich reiben, einrühren und mit Salz würzen. Mit einem Schuss Wein abschmecken. Sauce mit Schnittlauchröllchen bestreut zu den Laubfröschen servieren.

TIPP

Die Brösel lassen sich mit etwas fein abgeriebener Schale von einer unbehandelten Zitrone und/ oder fein gehacktem Thymian aromatisieren.

GETRÄNK

Trockener Riesling.

Anmerkungen, Jutta: im Original wird für die Füllung neben den Mangoldstielen Spinatsalat verwendet. Da ich den nicht hatte, habe ich 100 Gramm Mangold verwendet. Sahne war auch keine da, was der Sauce sicher nicht geschadet hätte, wenn sie zum Einsatz gekommen wäre.

Das Weißbrot war selbst gebacken, das Vollkornbrot war "richtiges" Vollkornbrot, also eine Art rheinisches Schwarzbrot.

Das Gericht hat uns hervorragend geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich die doppelte Menge an Sauce herstellen, da die Füllung für 19 kleine bis mittlere Mangoldblätter reichte und wir so zwei Tage von dem Gericht essen konnten, am ersten Tag aber die ganze Sauce aßen.

Wenn Mangold übrig bleibt, einfrieren.

=====

PS: Absolute Fleischpflanzerl sollten sich vom „vegetarisch“ nicht abschrecken lassen. Wie schrieb
meine Nichte so schön: „Oh, ein Beilagenbuch!“ – so kann man es natürlich auch
nutzen.

PPS: Liest es sich verrückt, wenn ich überlege, den Garten im nächsten Jahr nach den Zutaten des Buchs zu bepflanzen? 

*Link zum Amazon-Partnerprogramm. Das Buch ist nicht teurer, ich werde durch den Verweis auf Amazon aber mit einem kleinen finanziellen Schmankerl belohnt, das ich wieder in den Kochbuchkaufkreislauf fließen lasse.

 

Rote-Bete-Tarte (M-TM-DGC)

Nicht nur die e&t von November, auch die von Dezember gefällt mir. Samstag auf dem Markt wurden die überschaubaren Zutaten erstanden, um eine Rote-Bete-Tarte zu backen.

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Die wollte ich unbedingt machen, weil sich das Rezept für mich so seltsam las. Derart seltsam, dass ich es so nicht machen konnte. Ich mag auch keinen Käsekuchen ohne Boden. Und diese Tarte sollte im Original keinen haben. Keinen Boden! Tarte ohne Boden!?! Ohne mich!

Ich habe also eine Form mit Mürbeteig gefüttert, die Füllung darauf geworfen und wie im Rezept angegeben gebacken. Herrlich! Köstlich! Und dieser Salat dazu, der perfekte Begleiter mit den rohen, dünnen Apfelscheibchen und den gerösteten Haselnüssen (die gab es übrigens in anderer Form auch HIER), klasse.

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Das zweite Stück vom Glück bekam einen Klecks saure Sahne als Häubchen, das war fast noch besser.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote-Bete-Tarte (M-TM-DGC)
Kategorien: Vegetarisch, Schafskäse, Rote Bete, Tarte
Menge: 1 Alublech mit 26 cm Ø

Zutaten

H FÜR DEN BODEN
250 Gramm   Mehl
125 Gramm   Butter
1     Ei
1 Prise   Salz
H FÜR DIE FÜLLUNG
1 kg   Rote Bete
200 Gramm   Feta
1 Bund   Frühlingszwiebeln
3 Stiele   Minze (J: Orangenminze)
2     Eier (M)
      Pfeffer
      Salz
H FÜR DEN SALAT
150 Gramm   Feldsalat
50 Gramm   Haselnüsse
4 Essl.   Balsamico Bianco
2 Essl.   Nussöl
4 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
1     Apfel

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: e&t, Dezember 2012
  Erfasst *RK* 26.11.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Rote Bete im Dampfgarer, Einstellung Automatik, Rote Bete, weich garen. Etwas abkühlen lassen und die Schale abziehen. In Stifte schneiden, mit dem zerkrümelten Feta mischen.

Manzfred auf 180° C vorheizen.

Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden, dabei die dunkelgrünen Teile nicht verwenden. Minzeblättchen hacken. Beide Zutaten mit den Eiern zur Roten Bete geben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Aus den Teigzutaten im Thermomix eine krümelige Masse herstellen. In die Form kippen und festdrücken. Die Rote-Bete-Masse aufbringen, glatt streichen und 25-30 Minuten backen. Dabei die Ofentür angelehnt lassen.

In der Zwischenzeit die Haselnusskerne grob hacken und ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten. Mit dem Essig in eine Salatschüssel geben. Die Öle zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Tarte fertig gebacken ist, Apfel ungeschält vierteln, entkernen und quer in dünne Scheiben hobeln. Sofort mit der Vinaigrette und dem Feldsalat mischen.

=====

Im Nachhinein bin ich soger geneigt, der Redaktion zu folgen, wenn ich die Tarte als Vorspeise serviere. Da braucht es tatsächlich keinen Boden und der Belag ist sogar schnittfest. Hätte ich auch nicht vermutet, dass er die Form hält.

Tja, ein Abend voller Überraschungen. Köstlicher Überraschungen. Machen wir wieder.

Überbackene Spitzkohl-Crespelle

 

Überbackene Spitzkohl-Crespelle

Ok, ich gebe zu, ordentlich sieht anders aus. Aber geschmeckt hat es hervorragend. 

Auch dieses Rezept stammt aus der Lecker-Zeitschrift vom März. Als ich das Foto im Heft sah, gab es kein Halten mehr, ich musste die gefüllten Pfannkuchen um-ge-hendst nachmachen. Allerdings hatte ich schon meine Bedenken, wie Spitzkohl mit Pfannkuchen schmecken würde. Ehrlich gesagt, war ich mehr als skeptisch.

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Aber das Ergebnis schmeckte erstaunlich gut, auch wenn ich statt des Ricottas, den das Originalrezept vorsieht, zur sauren Sahne greifen musste, weil nichts anderes vorrätig war.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Überbackene Spitzkohl-Crespelle
Kategorien: Kohl, Pfannkuchen, Vegetarisches, Überbackenes
Menge: 3 bis 4 Portionen

Zutaten

H FÜR DIE PFANNKUCHEN
100 Gramm   Mehl
1/8 Ltr.   Milch
2     Eier (Gr. M)
      Salz, Pfeffer
2 Essl.   Butterschmalz
H FÜR DIE FÜLLUNG
1 klein.   Spitzkohl
70 Gramm   Walnusskerne
3 Stiele   Thymian
1 Becher   Saure Sahne
H FÜR DEN GUSS
200 Gramm   Schlagsahne
3 Essl.   Ajvar (Paprikazubereitung; Glas); ca.

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "Überbackene Spitzkohl-Ricotta-Crespelle"
  Zeitschrift "LECKER"
  Ausgabe März 2012
  Erfasst *RK* 26.02.2012 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Für die Crespelle Mehl, Milch und Eier zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Teig ca. 20 Minuten quellen lassen.

Inzwischen vom Spitzkohl die inneren Blätter ablösen und waschen. Man benötigt 8 kleine Blätter oder 4 große. Im Dampfgarer blanchieren. Dicke Blattrippen flach schneiden.

Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen streifen. Saure Sahne, Thymian und Nüsse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Manzfred auf 175° C vorheizen.

Butterschmalz portionsweise in einer beschichteten Pfanne (ca. 26 cm Durchmesser) erhitzen. Aus dem Teig 4 möglichst dünne Pfannkuchen backen.

Pfannkuchen mit der Saure-Sahne-Füllung bestreichen. Jeweils mit 1-2 Spitzkohlblättern belegen und fest aufrollen. Rollen in Scheiben schneiden, die nicht höher als die Form sein sollten. In die Auflaufform setzen.

Sahne und Ajvar verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Crespelle gießen. 15-20 Minuten backen.

Anmerkungen, Jutta:

Schmeckte erstaunlich gut. Ein Salat dazu kann nicht schaden.

Zubereitet 17.02.2012

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Wir haben noch einen Salat dazu gegessen und es hat uns richtig gut geschmeckt. 

Die Reste konnten problemlos am nächsten Tag aufgewärmt werden. 

Gemüse-Bolognese und eine Liebeserklärung an „essen & trinken“

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Ich habe mir kürzlich einmal die Mühe gemacht, die in der "essen & trinken"-Zeitschrift vom April dieses Jahres veröffentlichten Rezepte zu zählen. Ich bin dabei auf 43 Stück gekommen. Der Umfang der Kochillustrierten belief sich auf 146 Seiten. Darüber habe ich mich geärgert. Fand ich nicht gut. Zuviel Werbung (auch für Fertigprodukte wie Tütensuppen!!! sowie eine doppelseitige und 15 ganzseitige Anzeigen für Zeitschriften) und zu viele Geschichtchen. Ich schrieb damals, dass ich mir überlege, ob ich weiterhin soviel Geld für Werbung ausgeben will. Und dass ich mehr Rezepte will. Und soll ich mal was sagen?

ICH NEHME DAS ALLES ZURÜCK – SCHWAMM DRÜBER

Warum? Noch nie, nie, nie in meiner Karriere als Koch- und Backwütige habe ich aus einer einzigen Zeitschrift sieben! Rezepte innerhalb von gut drei Wochen nachgekocht, von denen mir nur ein einziges nicht geschmeckt hat. Die anderen Gerichte waren prima bis genial, überaus empfehlenswert und partiell an einem Schlemmer-Ostern erster Güte beteiligt.

Ich habe also meine Meinung geändert. Wenn die Werbung und die Geschichtchen in der "essen & trinken" dazu führen, dass ich für vier Euro eine sehr schöne Auswahl an schmackhaften und nachkochbaren Rezepten bekomme, die in meiner Knaller-Rubrik landen, dann will ich nicht mehr meckern und freudig die nächsten Ausgaben der Zeitschrift kaufen.

Seit Anfang des Jahres ist bei e&t mit Stephan Schäfer ein Chefredakteur am Ruder, der das Erscheinungsbild des Magazins behutsam modernisiert hat und wohl auch dafür verantwortlich ist, dass die zuweilen recht aufwändigen Kreationen der Vergangenheit in den bisherigen Ausgaben nicht zu finden waren (ok, die März-Ausgabe habe ich verpasst). Ich habe kaum ein Rezept entdeckt, das ich als ambitionierte Amateurin nicht hätte nachkochen wollen und können (glaube ich).

Nachgekocht habe ich:

Die Hähnchenkeulen habe ich schon verbloggt, heute stelle ich euch die Gemüse-Bolognese vor:

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Faszinierend fand ich, dass wahrscheinlich kein Uneingeweihter bemerkt hätte, dass es sich um eine vegetarische Variante handelt. Ich hatte noch Auberginen im Vorrat, mit denen ich den Sellerie ersetzte, der nicht auf Lager war. Im fertigen Sugo sahen die Auberginen-Stückchen wie Hackfleisch aus und hatten auch einen ähnlichen Biss.

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Ich war wirklich erstaunt, wie gut diese Bolognese schmeckte, obwohl die Zutaten eigentlich nicht viel Neues versprachen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüse-Bolognese
Kategorien: Pasta, Vegetarisch, Gemüse, Knaller
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

250 Gramm   Möhren
2     Auberginen (Original: 250 g Knollensellerie)
300 Gramm   Zucchini
1     Paprikaschote, rot
150 Gramm   Schalotten
2     Knoblauchzehen
1     Chilischote, klein, getrocknet(Original: 2
      — Schoten)
2 Dosen   Tomaten, gehackt, klein (Original: 1 große Dose
      Tomaten, geschält)
10 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Zucker
1 Essl.   Tomatenmark
200 ml   Rotwein
      Pfeffer
3-4 Stiele   Petersilie, glatt
400 Gramm   Mafaldine (Original: Spaghetti)
1 Teel.   Butter, kalt
      Parmesan

Quelle

  Rezept modifiziert.
  Original: "essen & trinken", April 2011
  Erfasst *RK* 30.04.2011 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Möhren und Sellerie schälen, Paprika vierteln und entkernen. Zusammen mit Zucchini in 1/2 cm große Würfel schneiden. Chili zerbröseln. Schalotten und Knoblauch fein würfeln.

6 EL Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten, Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitez 2-3 Minuten glasig dünsten. Möhren und Auberginen zufügen und weitere 4-5 Minuten mitdünsten, mit Salz und 1 Prise Zucker würzen. Tomatenmark unterrühren und kurz mitdünsten. Mit Rotwein ablöschen und stark einkochen lassen. Tomaten dazugeben, aufkochen und alles offen bei mittlerer Hitze 30 Minuten köcheln lassen.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen, Paprika darin bei starker Hitze 2 Minuten braten. Zucchini zufügen und weitere 1-2 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Abgezupfte Petersilienblätter fein schneiden.

Nudeln bissfest garen, in ein Sieb schütten und 200-250 ml Nudelwasser auffangen (hab ich nicht gemacht). Nudeln und Nudelwasser mit dem Sugo und dem gebratenen Gemüse mischen. Butter und Petersilie zufügen und bis zur gewünschten Sämigkeit erhitzen. Mit Parmesan bestreut servieren.

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Nudelwasser habe ich am Ende des Garvorgangs nicht zugefügt, uns war die Konsistenz so, wie sie war, genau recht. Der Parmesan durfte aber nicht fehlen.

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Die Mai-Ausgabe hat uns gestern und heute auch wieder sehr glücklich gemacht. Da gab es eine Mangold-Tarte mit einer Rosinen-Vinaigrette, die nur einen Fehler hatte: sie war zu klein.

Nachgemacht: Pizza home-made (M/TM)

Eibauer will keinen Kuchen. Claus wollte keinen Kuchen. Jetzt aber doch, weil er wohl keine Auberginen mag. Oder Tajine. Oder warum auch immer. Und jetzt?

PIZZA!

 

Bei Heidi sah ich eine Pizza, die sie bei Johannes  (Eintrag vom 06.11.2010) gesehen hatte, welche mich sofort ans Nachmachen denken ließ. Dabei gehört diese Speise nicht unbedingt zu unseren Favoriten. Ab und an mal ganz nett, was bedeutet, so ein- bis zweimal im Jahr. Wenn's hochkommt. Aber diese Pizza hat den Vorteil, dass man den Teig schon am Vortag zubereiten kann und sie sah so verführerisch aus, dass ich Heidis Angebot nicht ablehnen konnte und umgehend den Teig herstellte. Dabei habe ich gelernt, dass es sehrwohl möglich ist, einen ordentlichen Hefeteig im Thermomix zu fabrizieren, was ich bis dahin stets verneint hatte. Bei der Pizza zumindest war ich nach dem Verzehr überzeugt. Geht doch!

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Am Backtag, während man die Auflagen schnippelt, den Käse reibt und den Ofen vorheizt, hat der Teig genug Zeit, sich ein wenig von seinem Kälteschlaf zu erholen. Dazu ist es allerdings notwendig, daran zu denken, ihn aus dem Kühlschrank zu holen. Danach: Ausrollen, entspannen lassen, belegen, kurz gehen lassen, backen, essen. Was für ein Vergnügen, der Teig ist knusprig und geschmackvoll, richtig gut.

  Pizza Home Made vegetarisch

Belegt wurden die Teigfladen mit dem, was bei Petra in die Rumfortsuppe kommt. Für mich vegetarisch (Zwiebeln und Paprika kurz im Dampfgarer angedünstet), für Norbert mit Thunfisch (ja, ich weiß, ich kann das erklären, das sind die Vorräte aus dem Keller, Altlasten, mussten weg…), Knoblauch und Olivenöl wurden erst nach dem Backen aufgeträufelt, auf den Boden hatte ich ein selbstgemachtes Tomatensugo gestrichen. Tja, zweimal Pizza gab es dieses Jahr bei uns. Innerhalb von drei Wochen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza home-made (M/TM)
Kategorien: Pizza, Thermomix, Manzfred
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H PIZZATEIG
300 Gramm   Wasser
7 1/2 Gramm   Hefe, frisch
500 Gramm   Pizzamehl
12 1/2 Gramm   Salz
25 Gramm   Olivenöl
H BELAG
      Tomatensugo
      Paprikaschoten
      Zwiebeln, rot
      Schinken / Wurst / Fisch
      Kapern
      Oliven
      Käse
H NACH DEM BACKEN
      Olivenöl
      Knoblauch

Quelle

  Rezept stark modifiziert.
  Gefunden bei Heidi von patchwork & kochen.
  Original: Johannes Guggenberger
  Erfasst *RK* 06.11.2010 von
  Heidi Fleischer

Zubereitung

Wasser und Hefe im Thermomix 4 Min. / 37° C / Stufe 1. Restliche Zutaten zufügen und 4 Min. / Teigstufe.

Erst bei Zimmertemperatur 2 Stunden gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag vor dem Verarbeiten ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Abschirmblech aus dem Manzfred entfernen und Ofen auf 270° C vorheizen.

Paprika und Zwiebeln im Dampfgarer dünsten: Universal / 3 Min. / 100°.

Teig auswellen, mit Sugo bestreichen und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Danach belegen und 9 Minuten backen.

Vor dem Servieren eine Mischung aus Knoblauch und Olivenöl über die Pizza träufeln.

Johannes sagt: Vorab ein paar wichtige Tipps damit es bei meiner Variante richtig gut wird: Den Pizzateig einen Tag vor der Zubereitung der Pizza herstellen , im Kühlschrank aufbewahren. Nur frische Hefe verwenden , dann klappt es mit dem Aufgehen des Teiges und die Pizza wird schön knusprig. Die Tomatenwürfel dünsten bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Das verhindert dass die Pizza nicht zu nass und zäh wird.

Anmerkung H.: Die absolut beste Pizza!

Anmerkungen, Jutta: s. H.

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