WW: Gelber Paprika-Pilaw mit Honighähnchen und Gurkensalat

900 Gramm Zunahme hatten mir die herrlichen Schlemmer- und Wandertage auf Mallorca beschert. Samstags kamen wir von der Reise zurück, sonntags war ich gleich wieder auf Linie und startete mit dem Programm durch.

Heute, nach 10 Tagen, habe ich mein Traumgewicht von 60,0 Kilo auf der WW-Waage sogar etwas unterschritten und bin mehr als glücklich. Vor allem auch deshalb, weil es so tolle Sachen zu essen gibt. Die WW-App ist für mich, die unkreative Köchin, ein ständiger Quell der Inspiration und bislang hat uns alles immer geschmeckt.

Bestes Beispiel das Gericht von vorgestern. Reis mit Huhn und Salat hört sich natürlich schnöder an, als „Gelber Paprika-Pilaw mit Honighähnchen und Gurkensalat“ und die WW-Version sieht auch eindeutig besser aus. Schaut mal:

Ich habe, wie fast immer, das Original verändert, mehr Reis gekocht, noch ne rote Paprika reingehauen und auch bei der Würzerei etwas variiert, aber im Grunde war das, was am Ende auf dem Teller lag, dem aus dem Internet schon recht ähnlich.

Uns hat es wirklich sehr gut geschmeckt, das war genau unser Ding. 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gelber Paprika-Pilaw mit Honighähnchen und Gurkensalat (WW)
Kategorien: Geflügel, Gemüse, Reis, Köstlich, Knaller
Menge: 2 bis 3 Portionen


Zutaten

H HÄHNCHEN
300 Gramm Hähnchenbrustfilet, roh
Salz
Pfeffer
2 Teel. Honig
1 Teel. Olivenöl
H SALAT
1 Salatgurke
Salz
Pfeffer
1 Essl. Sojasauce
2 Teel. Honig
2 Teel. Limettensaft
Chiliflocken (oder frischen Chili)
H PILAW
1 Teel. Olivenöl
1 Zwiebel, mittelgroß
1 Paprika, gelb
1 Paprika, rot
200 Gramm Basmatireis, trocken
2 Teel. Curry
400 ml Brühe (vermutlich etwas mehr)
2 Teel. Limettensaft
Dill, frisch (oder getrocknet)

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: WW-Online-App „Gelber Paprika-Pilaw mit
Honighähnchen und Gurkensalat“
Erfasst *RK* 07.11.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Achtung!

Ich habe die Reismenge erhöht (Original: 110 Gramm), deshalb ist die Flüssigkeitsangabe beim Pilaw über den Daumen gepeilt, da ich bei Bedarf immer wieder Brühe zugefügt habe. 8 g Honig (wie im Original angegeben) waren mir zu wenig, ich habe insgesamt ungefähr 4 TL verwendet. Vom Reis habe ich ca. 1/3 gegessen, von Hähnchen und Salat die Hälfte und war sehr gut satt.

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Los geht’s:

Hähnchenbrust salzen und pfeffern, mit Honig bestreichen, zur Seite stellen. Gurke oben und unten gerade schneiden, ungeschält mit einem Sparschäler oder Spiralschneider zu Streifen verarbeiten, mit etwas Salz vermischen und ruhen lassen.

Zwiebel fein würfeln. Paprika würfeln. Dill fein hacken. Limette auspressen.

In einem Topf 1 TL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln anschwitzen. Hitze auf Mittelhitze reduzieren, Paprika, Reis und Curry zufügen, eine Weile mitbraten. Mit ca. 300 ml Brühe ablöschen und zugedeckt auf niedriger Stufe ca. 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren, Gargrad kontrollieren, bei Bedarf mehr Brühe zufügen.

In einer Pfanne 1 TL Öl erhitzen und das Hähnchen goldbraun anbraten. Hitze reduzieren, zugedeckt unter gelegentlichem Wenden fertig garen.

Gurkenstreifen ausdrücken, die Flüssigkeit auffangen und bei Bedarf dem Reis zufügen. Aus Sojasauce, Honig, Chili und Limettensaft eine Sauce herstellen, Gurkenstreifen zufügen, mit Salz, Pfeffer und weiterem Limettensaft abschmecken.

Pilaw mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, Dill dazu geben, mit Hähnchen und Gurkensalat anrichten. Ich habe noch einen kleinen Rest eines gemischten Salats zugefügt.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt hervorragend und sieht gut aus.

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Apropoppo: Ich sehe in letzter Zeit immer wieder in den Blogs, dass darauf hingewiesen wird, dass es sich bei den Beiträgen, die irgendwas mit anderen Unternehmen oder Waren oder was weiß ich zu tun haben, um bezahlte oder unbezahlte Werbung handelt. Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, ob man das jetzt muss oder, oder, oder…. es wird ein Ableger der DSGVO sein und falls ich fürchten muss, dass ich eine Millionenklage an den Hals bekomme, weil ich diesen einen Satz nicht schreibe, schließe ich mich sicherheitshalber den Kollegen an:

Ihr da draußen an den Bildschirmen, sollte das, was hier steht, Werbung sein, dann seid versichert, dass ich weder Geld noch Waren dafür bekommen habe. Ich schreibe aus Überzeugung und vor allem aus Spaß, nicht des Mammons wegen und sollte doch mal Kohle ohne Ende wegen der Bloggerei auf meinem Konto landen, dann lasse ich es euch umgehend wissen. Heilige Schwörung!

Ich habe fertig! 5 Monate, 10 Kilo und WW-Wowowowowowowowwwwwwwwwww!!!!!

Ja hallo zusammen!

Mein Name ist Jutta, ich bin 58 Jahre alt und nicht mehr übergewichtig.

Wie es dazu kam – also zum Übergewicht und zum Verlust desselben, könnt ihr hier lesen. Es wird unfassbar grauenhafte Fotos geben, zerrüttende Bekenntnisse und ich warne ausdrücklich vor Nervenkrisen und Abscheu. Wem Abnehmvereine wie Weight Watchers oder Gequatsche über Diäten auf den Geist gehen, der klappe jetzt bitte den Laptop zu. Oder gehe backen. Oder shoppen. Die anderen kochen bitte Kaffee/Tee, lehnen sich bequem zurück und ergeben sich dem Elend meines Lebens.

Vorhang auf!

Wonneproppen.

Es geht die Kunde, dass Wonneproppen bereits mit drei Monaten Frikadellen aß. Jetzt mal ehrlich, Leute, was sollte aus mir schon werden?

Eine Feier in unserer Familie – Codename „Familie Fress“ – ist keine Feier, wenn sich die Tische nicht unter der Last des Essens biegen. War datt Essen nix, war datt Fest nix. Oder der Urlaub. Oder die Einladung. Bevor erörtert wird, wer eingeladen wird, wird erst mal besprochen, was gekocht wird. So simmer nun mal.

Als ich endlich laufen konnte,  war ich immer bestrebt, das Haus der Eltern und meiner drei nervigen Schwestern (die heute die allerbesten sind!!!) zu verlassen, um bei Oma zu wohnen. Die war fußläufig 10 Minuten entfernt und dort hatte ich das Paradies auf Erden. Ich war allein (Oma und Opa hatten im Erdgeschoss ein Bekleidungsgeschäft, in dem sie von morgens bis abends arbeiteten). Ich musste mich nicht bewegen und konnte lesen, lesen, lesen. Ich hatte einen Schrank voller Knabberzeug in Reichweite und am Sonntag wurden Ausflüge gemacht.

Freitags begann ich schon, mich auf das Wochenende vorzubereiten: Weißbrot (= süßer Stuten) bei Bäcker Helpenstein kaufen. Oma vorheulen, dass ich samstags Daktari gucken will und Opa deshalb nicht die Sportschau gucken darf. Oma vorheulen, dass mir von Bockwurst schlecht wird, wenn es Sonntag zum Ausflug mit „Einkehren“ geht. Vom Weißbrot eine dicke Scheibe abschneiden und fett mit Butter und Marmelade bestreichen. Und noch eine. Huch, das halbe Brot ist ja schon weg. Das war ich nicht. Das war Opa.

Das Wochenende: neues Weißbrot kaufen, reicht nicht mehr bis Sonntag. Daktari gucken. Sonntag eine Runde um den Weiher von Schloss Rheydt drehen. Ab zum Hardter Wald, ins HQ, in die „Oase“, einkehren. Oma isst Bockwurst, ich esse Zigeunerschnitzel. Opa ist sauer. Verstehe ich nicht.

Bei Onki und Kiki trinke ich Underberg aus den kleinen roten Deckelchen. Samstags frühstücken wir dort Brötchen mit Butter und gekochtem Schinken, von meiner Schwester Ina eingekauft. Kiki backt „Pottweck“, Stuten aus dem Topf und mit Butter bestrichen, die schmilzt, weil der Weck noch warm ist. Das sind Feiertage, wenn Kiki Pottweck kredenzt. Heute muss ich sagen, dass er eigentlich total misslungen war, ganz großporig und viel zu wenig aufgegangen. Aber damals… Himmel!!!

Bei Oma klaue ich Sherry oder Eierlikör aus der Schrankbar.

Das dicke Kind hat in der Grundschule eine einzige Freundin, Karin, die Metzgerstochter. Wir kaufen von unserem Taschengeld eine Tüte mit 10 Teilchen bei Bäcker Hering, das Stück für 60 Pfennige und essen alle auf. Das machen wir oft. Mittags gibt es dort schon mal „Filetköpfe“ – so was hat die Welt noch nicht gesehen, das schmeckt! Ich bin gerne bei Karin, obwohl sie immer ein wenig nach Geräuchertem riecht. Manchmal darf ich die Därme für die Bratwürste auf die Fülltülle ziehen, das macht Spaß.

Das fette Kind kommt in die Realschule und wird gehänselt. Bei C&A kauft die Mutter Kleidung in „extraweit“. Es kann nicht schnell laufen und springen, die Sportstunden sind eine Tortur. Kasten und Bock – die Wörter des Grauens. Es hat nur Freunde, die auch gehänselt werden. Zum Beispiel Monika, des Schaustellers Töchterlein. Immerhin mit Softeiswagen. Sie bleibt nicht lange in der Schule und mit ihr entschwinden meine Räuber Hotzenplotz Bücher. Ich bin Stier, ich behalte so was.

Die Pausenbrote bestehen aus Oberländer Brot von Aldi und gekochter Mettwurst aus dem Glas. Die schmiere ich mir selber, also fingerdick drauf mit dem Belag. Mindestens. Nach der Schule setze ich mein Taschengeld in „Drei Berliner für eine Mark fuffzich“ oder „Die weiße Crunch“-Schokolade um. Luftschokolade finde ich auch super. Die Berliner esse ich gleich an der Bushaltestelle. Drei. Hintereinander. Danach gibt es Mittagessen.

Irgendwann fangen die „Diäten“ an. Ich will doch so gerne nicht mehr dick sein.

„10 Tage – 10 Pfund“, „Eierdiät“, „Ananasdiät“, „Mayodiät“, „Brigittediät“, „1000 Kalorien-Diät“, „800 Kalorien-Diät“, „Kohlsuppendiät“… es gibt keine Diät, die ich nicht ausprobiere. Ich nehme ab, ich nehme zu, ich nehme ab, ich nehme zu. Ich bin noch ein Kind. Eigentlich.

21. Februar 1976 – ich bin 15 Jahre alt  und werde von einem Auto angefahren. Ein älterer Herr dachte, ich wäre ein „Ast“. Ungefähr so weit fliege ich auch.  Ich sehe mich noch auf dem Weg, kurz vor der Ampel. Stiefel, graues Wollkleid ohne Ärmel, rotes Shirt mit langen Ärmeln. Sehr schick. Die Sachen hat Oma gekauft, durfte ich mir im Geschäft aussuchen. Im Krankenhaus schneiden sie mir die Klamotten vom Leib. Zu dem Zeitpunkt bin ich nicht übergewichtig, kann mich aber nicht erinnern, welche Diät dafür verantwortlich war. Nach sechs Wochen Krankenhaus werde ich gertenschlank entlassen, muss noch lange an Krücken gehen, mein Knie ist steif, irgendwann kann ich wieder laufen, werde noch mal operiert, ich bin dünn und ich bleibe es tatsächlich eine Weile. Vom Schmerzensgeld kaufe ich mir einen Plattenspieler.

Ich gehe aufs Gymnasium. Wilde Zeiten. Kein Abschluss.

Danach eine Weile Schottland.

Ich mache eine Ausbildung, werde Altenpflegerin. Oma bezahlt die Schulgebühren. 150 Mark im Monat.  Es ist anstrengend. Morgens und jedes zweite Wochenende in der Pflege arbeiten, nachmittags Schule. 15 Stunden aus dem Haus von montags bis freitags. Ich bin immer noch schlank.

Ich heirate.

1985 werde ich schwanger. Mein Gewicht im Mutterpass: 60,0 Kilo. Diese Zahl werde ich für die nächsten 33 Jahre nicht mehr auf der Waage sehen. Von nun an geht’s bergauf. Mit dem Gewicht.

Irgendwann geht meine Ehe den Bach runter, ich nehme wieder ab. Ich lerne Norbert kennen – bei uns geht die Liebe durch den Magen. Ich nehme zu. Ich höre auf zu rauchen. Ich bin so fett wie nie.

Ich sehe Fotos aus dem Urlaub

und Fotos von der Couch

und ich weiß, dass es so nicht weiter geht. Ich bin 1,60 m groß und ich wiege mehr als 80 Kilo. Meine Gelenke machen Probleme. Alles macht Probleme. Ich mache eine Umschulung zur Industriekauffrau. Und einen erfolglosen Abnehmkurs bei der AOK.

Ich gehe zu Weight Watchers und nehme 18 Kilo ab – mein Gott, bin ich glücklich. Ich fühle mich wie neu geboren und kann es nicht fassen, dass ich es geschafft habe, sogar Dauermitglied zu werden. 64 Kilo. Ein Traum!

2004 erfülle ich mir einen anderen großen Traum und lege meine Abiturprüfung ab. Mit knapp 44 Jahren, am Abendgymnasium in Bonn. Ach, was für ein erhebendes Gefühl!

So fett wie damals werde ich nie mehr, aber bis an die 75 Kilo werden es dann doch wieder und ich frage mich, warum??? Warum habe ich es wieder so weit kommen lassen? Es geht wieder los mit den Diäten. Mit intermittierendem Fasten nehme ich 2015 toll ab, aber an fünf Tagen in der Woche belohne ich mich für zwei Tage in der Woche, an denen ich „durchgehalten“ habe. Das kann es doch nicht sein.

Das Gewicht steigt wieder, das Rad dreht sich weiter. Ich melde mich wieder bei Weight Watchers an. Online. Ins Treffen gehe ich nicht, brauche ich nicht, kann ich allein. Nicht!

Ich schaffe es einfach nicht, dauerhaft auf ein Gewicht zu kommen, das mir gut tut. Meine Kniegelenke krachen, ich komme kaum die Treppen rauf und runter. Mein Blutdruck ist zu hoch. Mein Cholesterin im Blut ist viel zu hoch. Ich mag mich nicht im Spiegel anschauen. Ich will auch mal schöne Klamotten tragen, ohne den Bauch einzuziehen. Ich will wieder 60 Kilo wiegen. Wie damals, vor 33 Jahren.

Ich will mir ein Sommerkleidchen nähen und das Burda-Schnittmuster sagt: Größe 48. Ich will eine Schneiderpuppe kaufen und ich brauche eine in Größe M – die fängt bei 42 an. Wir buchen einen Urlaub. Wandern auf Mallorca mit einer Gruppe und Führer. Alpinschule Innsbruck. Mallorca. Ich. Mit meinen Knien.

Ich muss was tun und es macht

KLICK!!!

Mittwoch, 16.05.2018: Ich melde mich im Weight Watchers Treffen in Fulda an. Ich habe ein Ziel:

Bis zum Urlaub will ich auf der Weight Watchers Waage 60,0 Kilo wiegen. Und ich will eine Schneiderpuppe in Größe S. Die geht nur BIS 42. Basta!

Die wunderbare Fuldaer Gruppenleiterin Petra Baier motiviert mich von Woche zu Woche. Ich esse gesund, ich esse viel, ich esse abwechslungsreich und mit Genuss. Ich nehme ab. Trotz der Feierei zur Diamantenen Hochzeit meiner Eltern, diverser Einladungen und der ein oder anderen Kuchenschlacht verliere ich im Schnitt 500 Gramm an Gewicht pro Woche.

Am 8.8.2018, mit 64 Kilo, werde ich Goldmitglied, ohne Erhaltungsphase, weil ich schon Dauermitglied bin. Ich bin so überrascht und überwältigt in dem Moment, schöner als Weihnachten und Ostern zusammen ist das.

Damit habe ich nicht gerechnet, ich hatte keine Ahnung. Und ich muss nicht mehr bezahlen.

Heute, Mittwoch, 10.10.2018 habe ich mein persönliches Ziel erreicht, obwohl der Urlaub noch gar nicht ansteht. Ich habe 10,3 Kilo abgenommen, wiege 59,4 Kilo auf der Weight Watchers Waage, habe insgesamt 40 cm Umfang an diversen Stellen verloren, dafür ziemlich viele Falten bekommen und bin unfassbar glücklich. Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann.

Glücklich nicht nur wegen all der Mörder-Klamotten, die ich jetzt tragen kann (s.u.),

sondern vor allem wegen des körperlichen Wohlbefindens, das sich einstellte. Ich bin sehr viel zu Fuß unterwegs und es ist halt ein riesiger Unterschied, ob man 60 oder 70 Kilo rumträgt. Die Knie spüre ich gar nicht mehr und ich muss mich manchmal kneifen, weil ich es nicht glauben kann.

Die Wanderung eben (jetzt ist schon Donnerstag) über 17 km in der Rhön hat jedenfalls hervorragend funktioniert.

Offenbar zeigt sich auch beim Abnehmen der rote Faden, der sich durch mein Leben zieht. Ohne Druck geht gar nix. Und brav sein will ich auch. Abliefern. Jeden Mittwoch auf der Waage. Als wäre ich acht Jahre alt und nicht 58.

Nun ja, hier jedenfalls war es nur zu meinem Besten. Und weil mein Coach Petra so total kompetent und nett und motivierend und mitreißend und verständnisvoll ist, wollte ich auch immer so ein bissi zurück geben. Um gleichzeitig wieder etwas für mich zu tun. Irgendwie gut, oder? WinWin!

Nun hoffe ich, dass ich am Ball bleibe, mich vernünftig ernähre, mir auch schon mal erlaube, über die Stränge zu schlagen, trotzdem aber wieder zurück zu rudern, wenn der Schweinehund die Macht übernehmen will. Und ich werde weiter in die Treffen gehen. Vielleicht nicht mehr jede Woche, aber regelmäßig.

Essen und Trinken sind meine Seelentröster und gleichzeitig mein größter Fluch. Nichts wandert unbeschwert in meinen Mund, alles wird gescannt, bewertet, eingeteilt. Gut, böse, fett, gesund, brauche ich, brauche ich nicht, esse ich trotzdem. Mir etwas „gönnen“ – das geht am besten mit Essen. Kuchen. Brot. Kohlenhydrate. Fett. Und Alkohol. Nicht viel, aber doch schon mal. Ein schöner Wein macht kurzfristig froh – bis das Hirn anfängt zu rattern. Ich kenne Menschen, die behaupten, nicht darüber nachzudenken, was sie sich in den Mund stopfen. Gibt es das?

Die Balance zu finden, ist schwer. Ich schaffe das oft nicht. Muss mich immer disziplinieren. Habe keine Lust dazu. Jetzt gibt es Alternativen. Die WW-Rezepte aus dem Internet sind meine Rettung. Norbert und ich probieren viel aus und sind immer wieder überrascht. Diese kleinen Twists, die das Tüpfelchen auf dem I sind, gefallen uns.

Viele Wege führen nach Rom, WW ist für mich die einzige Ernährungsumstellung, die bislang immer funktioniert hat. Solange ich die Treffen besuche. Es wird viele Menschen geben, die diese Form des leicht sektenhaften Gemeinschaftserlebnisses ablehnen. Das ist so ein bisschen wie Thermomix für Dicke. Entweder man schwört drauf oder man hasst es. Jeder muss seinen Weg selber finden, jeder setzt seine Messlatte der Zufriedenheit mit sich selbst anders. Ich bin im Moment euphorisch und hoffe, das noch eine Weile zu bleiben.

Mein Gott, gut,  dass ich keine anderen Probleme habe, was für ein Luxus. Ich bin aber trotzdem „over the moon“ und überglücklich, dass ich heute so wenig wiege wie irgendwann vor 1985. Hammer, oder? Her mit der Schokolade! Quiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeetsch!!!!

 

 

 

Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln (WW)

Die heutige Geschichte ist schnell erzählt.

Ich habe geputzt wie blöde (letzte Woche hatten wir den Maler im Haus, der die Fenster gestrichen hat), ich habe aus nicht mehr wirklich eingefrorenen Kirschen Konfitüre gekocht (TK-Tür war offen),  ich habe mit meiner Mutter telefoniert (über eine Stunde), ich habe Möbel gerückt, ich habe gewaschen, gebügelt, zwei unfassbar große Spinnen erledigt und dann hatte ich keinen Bock mehr. Aber ich hatte Hunger und den herrlichen Möhren-Nuss-Kuchen von gestern (jaaaahahaaa, das Rezept kommt noch) wollte ich nicht essen.

Also schnell im Internet nach einem Rezept beim Abnehmclub gesucht, gefunden und recht kräftig modifiziert nachgemacht.

Das Kochen ging schnell, das nicht mehr wirklich gefrorene Hühnchen konnte weg,  ein paar Zucchini mussten auch wieder dran glauben und das Essen war prima. Aber die Nudelmenge habe ich nach oben angepasst, das war mir zu wenig.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Geflügelhack mit Zucchini, Pilzen und Nudeln
Kategorien: Geflügel, Gartengemüse, WW
Menge: 2 Portionen


Zutaten

80 Gramm Nudeln
1 Essl. Olivenöl
1 Zwiebel
280 Gramm Hähnchenbrust, gefroren oder Geflügelhackfleisch
1 Zucchino, grün, mittelgroß
1 Zucchino, gelb, mittelgroß
300 Gramm Champignons, frisch (oder eine kleine Dose)
2 Essl. Tomatenmark
Kräutersalz
Worcestersauce
Chiliflocken
6 Cashewkerne
4 Stiele Basilikum
Frischkäse mit Kräutern, fettreduziert

Quelle

Rezept modifiziert. Original:
WW-Online, „Hack-Zucchini-Pfanne mit Nudeln“
Erfasst *RK* 17.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser garen.

Geflügel in gefrorenem Zustand würfeln und im Thermomix auf Stufe 10 zu Gehacktem verarbeiten.

Zucchini waschen, halbieren, das wattige Innenleben heraus kratzen und in feine Streifen schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Cashewnüssen rösten und grob hacken. Basilikum waschen, Blättchen von den Stielen zupfen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin langsam schmoren. Wenn sie leichte Bräune haben, Hackfleisch zufügen und ebenfalls anbraten. Mit Kräutersalz, Worcestersauce und Chiliflocken würzen. Tomatenmark zufügen und unter Rühren anschwitzen. Zucchini- und Champignonscheiben hinzugeben, mitbraten. Frischkäse unterrühren, eventuell etwas Nudelwasser zufügen, damit die Masse sämig wird.

Basilikum in Streifen schneiden und mit den Nudeln zur Hack-Gemüse- Masse geben. Nochmals abschmecken. Mit Cashewnüssen bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: Schmeckte sehr gut!

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Mie-Nudeln mit Lachs und Mangold (WW)

Wenn der Mangold mal wieder die Weltherrschaft übernehmen will, dann wird ihm durch Gerichte wie das folgende doch recht zügig der Garaus gemacht.

Erstens sind Blattmassen nach dem Aufenthalt im Dampfgarer nur noch ein Schatten ihrer selbst, zweitens wird im Rezept doch eine gute Menge verwendet und drittens hat man am nächsten Tag noch was davon und kann dann Mie-Nudeln mit Roastbeef und Mangold essen. Was auch nicht schlecht war.

Im Original gab es Tagliatelle und Spinat – hatte ich nicht, also mussten Alternativen her, die ich im Küchenschrank respektive Garten fand. So richtig schön sieht es ja nicht aus, aber denkt es euch einfach lecker.

Es hat wirklich sehr fein geschmeckt und ist wieder mal ein Rezept vom Abnehmclub, das uns so gut gefallen hat. Die haben’s wirklich druff, die Gewichtswächter. Besser die, als ich 😀

Bei den Portionen handelt es sich um Mengen für Menschen, die Gewicht verlieren müssen wollen. Bei gutem Hunger und Genuss ohne Reue Menge anpassen.

Leser, die zum Stamme der Adleraugen gehören, entdecken womöglich einen Hauch Zucchini – das ist richtig und ging in Ordnung. Watt fott mott, mott fott.  

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mie-Nudeln mit Lachs und Mangold
Kategorien: WW, Lachs, Nudeln, Mangold, Gartengemüse
Menge: 2 Portionen


Zutaten

Mangold – Menge nach Geschmack (oder 500 g
Blattspinat)
125 Gramm Mie-Nudeln
1 Teel. Olivenöl
250 Gramm Lachs
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 Essl. Schmand oder Crème Légère
Pfeffer, Salz, Muskat
1/2 Zitrone, den Saft

Quelle

Rezept modifiziert. Original: „Tagliatelle mit Lachs und
Spinat“, Weight Watchers Treffen,
Wochen-Broschüre Nr. 34
Erfasst *RK* 09.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Mangold waschen, Stiele entfernen und in Streifen schneiden. Im Dampfgarer „Automatikprogramm Mangold“ garen. Das sind 5 Minuten bei 90° C, wenn ich recht informiert bin.

Nudeln in Salzwasser kochen. Lachs in Öl anbraten, zur Seite stellen. Gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch im Fett schmoren, Mangold zufügen und mitbraten. Fisch zerpflücken, unterziehen. Crème Légère oder Schmand unterziehen. Mit Zitrone und den anderen Gewürzen pikant abschmecken.

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Jippyjippyyeah – Westernblech (wer, um Gottes Willen, erfindet solche Namen?) mit Hähnchenbrust (WW)

Das Westernblech

Wenn es genau so schmecken würde wie es heißt – es handelt sich hier um etwas Essbares, echt wahr – dann wäre dieser Blogeintrag niemals geschrieben worden.

Aber wenn man es zum Beispiel „Buntes Gemüse mit Kartoffelspalten und Huhn“ nennt und noch einen Joghurt mit Knoblauch dazu anrührt, dann wird eine runde Sache daraus. Wir hingegen werden nicht rund, denn kalorientechnisch ist das Essen des Blechs keine Sünde.

Alles, was sich so im Kühlschrank im Gemüsefach tummelt, kann man für das Blechgericht verwenden. Gerade jetzt, wo im Garten so viel geerntet werden kann, ist dieses Essen eine gute Wahl.

Und jetzt putze ich meinen Colt, striegele mein Pony und zünde das Lagerfeuer an.  Jippyjippyyeah!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Westernblech (was für ein bescheuerter Name) mit Knoblauchskyr
Kategorien: Manzfred, Geflügel, Gemüse, Kartoffeln, Zaziki
Menge: 4 Portionen – 24 SPs komplett


Zutaten

H BLECHBELAG, VEGETARISCH
800 Gramm Kartoffeln
4 Karotten
1 Dose Mais (Original: 800 g Paprika, bunt, in Streifen,
— TK-Ware)
1 Dose Bohnen, rot (s. oben)
1 Zwiebel, dick
3 Frühlingszwiebeln
2 Monoknoblauchknollen
Kräutersalz
Chiliflocken
15 Gramm Öl
Worcestersauce
Thymian
H FLEISCHTOPPING
2 Hähnchenbrustfilets, dick
1 Teel. Öl
Paprikapulver
Chiliflocken
Kräutersalz
H KNOBLAUCHJOGHURT
Skyr
Kräutersalz
Knoblauch, gepresst

Quelle

Rezept modifiziert.
Original: Weight Watchers Online
„Westernblech mit Hähnchenbrust“
Erfasst *RK* 04.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Manzfred auf 200° C vorheizen.

Kartoffeln schälen und in nicht zu dicke Spalten schneiden. Karotten schälen und in schräge Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und schräg in Stücke schneiden. Zwiebel schälen und grob würfeln. Monoknoblauch in feine Stifte schneiden. Öl und Gewürze in einer großen Schüssel vermengen, mit Bohnen, Mais und den zuvor zerkleinerten Zutaten mischen.

Hähnchenfleisch in Streifen schneiden, mit Öl, Paprikapulver, Salz und Chiliflocken würzen.

Kartoffelmischung auf ein mit Backfolie belegtes Blech geben, Hühnerfleisch darauf drapieren, eine weitere Backfolie auflegen und 20 Minuten backen.

Währenddessen den Joghurt bereiten.

Nach 20 Minuten obere Folie vom Blech entfernen, Temperatur auf 180° C einstellen und weitere 10 Minuten backen. Wenn die Kartoffeln gar sind und eine appetitliche Farbe haben, ist das Essen fertig.

Jutta: im Original werden Kartoffeln aus dem Glas verwendet (Schock!) und gefrorene Paprikaschoten statt Mais und Bohnen. Ich hatte keine Paprika vorrätig, deshalb die Alternativen. Die Karotten hatte ich noch, deshalb kamen sie auch mit aufs Blech. Schön, dass man so gut variieren kann, alles muss raus!!!

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Sieben auf einen Streich – Das tapfere Nobbilein und die unverschämt köstlichen Quarkpuffer (WW)

Ach, was würden wir nur ohne unsere tapferen Männer machen,  die uns immer und immer wieder vor den Gefahren des Alltags beschützen? Meiner einer zum Beispiel nahm todesmutig den Kampf gegen 16 Quarkpuffer auf, damit ich nicht alle im Fressrausch verputze.

Sieben auf einen Streich

hat er mit Bravour geschafft und weitere drei noch gleich hinterher. Garniert mit Puderzucker und Apfelspalten – ein Hochgenuss.

Ich kann da mitreden, denn sechs von diesen Leckerchen habe ich mir ebenfalls einverleibt. Gottohgott, die waren wirklich gut, die Biester. Und Genuss ohne Reue war auch angesagt, schließlich ließ ich mich mal wieder von meinem Abnehmverein inspirieren.

Beim Nachmachen der Puffer habe ich zuerst versucht, auf Backpapier und mit Hilfe von Crumpetringen zu backen.

Das war aber nicht so toll. Mit etwas Öl zum Backen ging es dann viel besser.

Bitte nachmachen – hier ist das Rezept:

Ach ja – natürlich auch noch: „Danke, mein Held!“

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkpuffer mit Apfelspalten
Kategorien: Quark, Eier, WW, Äpfel, Dessert
Menge: 16 Stück – 24 SPs komplett


Zutaten

4 Äpfel; bis 1/2 mehr
Apfelsaft
500 Gramm Magerquark
4 Eier
2 Prisen Salz
4 Teel. Vanillezucker
2 Pack. Puddingpulver, Vanille
2 Teel. Sonnenblumenöl

Quelle

Rezept modifiziert. Original: WW-Online
„Quarkpuffer mit Quittenkompott“
Erfasst *RK* 01.09.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Äpfel geschält in Spalten schneiden und in wenig Apfelsaft langsam garen. Eventuell süßen und Punkte berechnen.

Eier trennen, Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Eigelb, Quark, Puddingpulver und Zucker glattrühren, Eischnee unterziehen.

Eine beschichtete Pfanne mit 1/2 TL Öl einpinseln und auf Stufe 4 erhitzen. Mit einem mittelgroßen Eisportionierer 4 Häufchen in die Pfanne setzen und schön langsam backen. Wenn die Unterseite appetitlich gebräunt ist, die Puffer drehen und fertig backen.

Mit Apfelspalten und vielleicht einem Hauch Puderzucker servieren. Möglichst sofort essen, dann entzücken sie in ihrer gesamten Fluffigkeit.

Anmerkungen, Jutta: sehr gut! Muss ich unbedingt öfter machen. Norbert hat 10 Stück gegessen 😀

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„Pizza“ Carbonara (WW)

Mayday, Mayday, Suchtgefahr!

Ich hab die Dinger quasi inhaliert und kann seitdem an nichts anderes mehr denken als an diese komischen kleinen Hefefladen mit Ei, Schinkenspeck und Soße.

Das Rezept stammt von der Web-App  von meinem Abnehmclub und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Unter Pizza stelle ich mir zwar was anderes vor, aber als Flammkuchen geht die Pizza schon durch. Am Wochenende mache ich die wieder, freue ich mich schon drauf.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza Carbonara
Kategorien: WW, Manzfred, Ei, Hefe, Thermomix
Menge: 4 Stück / 40 SPs komplett


Zutaten

H TEIG
10 Gramm Hefe
1 Prise Zucker
5 Gramm Salz
5 Gramm Olivenöl
150 Gramm Wasser
250 Gramm Weizenmehl, Type 550
H BELAG
60 Gramm Schmand, fettfreduziert
30 Gramm Parmesan, gerieben
Chiliflocken
1/2 Teel. Salz
100 Gramm Schinken, mager
4 Eier
40 Gramm Käse, gerieben, fettreduziert
Petersilie, gehackt

Quelle

Rezept modifiziert. Orignial:
WW-App und Wochenbroschüre Nr. 33 / August 2018
Erfasst *RK* 16.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für den Teig im Thermomix 4 Minuten Teigstufe. Gehen lassen. Wenn der Teig genug gegangen ist, Manzfred auf 180° C vorheizen. In der Zwischenzeit Teig auf gemehlter Fläche kneten, vierteln und auf Backfolie rund ausziehen. Schmand mit Parmesan, Salz und Chiliflocken verrühren und auf den Fladen verteilen. Mit fein gewürfeltem Schinken bestreuen. In die Mitte eine Mulde auskratzen, ein Ei hineingleiten lassen. Mit geriebenem Käse bestreuen und 20 Minuten backen. Mit Petersilie bestreut servieren.

Anmerkungen, Jutta: schmeckt spitze! Salat dazu ist nicht verkehrt.

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Quer durch den Garten

Neeneenee, nicht was ihr denkt, Eintopf gibt es nicht. Heute im Angebot: ein mediterranes Ofengemüse mit allem, was Haus- und Saisongarten zu bieten hatten.

Zucchini, Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln, Chiliflocken, italienische Kräuter.

Dazu noch zwei gekaufte Paprikaschoten und ein Knoblauch-Gurken-Quark – ach, es hat so gut geschmeckt.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Mediterranes Ofengemüse
Kategorien: WW, Gartengemüse, Gemüseschwemme, Ofengericht
Menge: 1 Manzblech – 8 SPs komplett


Zutaten

H MARINADE
15 Gramm Olivenöl
Chiliflocken
1 Knoblauchzehe, gepresst
Kräutersalz, mediterran
Italienische Kräuter
4 Tropfen Worcestersauce
H GEMÜSE
Gemüse aus dem Garten nach Geschmack
= Zucchini (grün und gelb), Karotten, Zwiebeln,
Tomaten, Paprika
Kartoffeln, gekocht (war ein Rest)

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.08.2018 von
Jutta Hanke

Zubereitung

Zutaten für die Marinade verrühren. Hohes Manzblech mit einer Backfolie bestücken. Tomaten häuten und in Scheiben auf dem Blech auslegen. Gemüse und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Marinade vermengen. Auf den Tomaten verteilen, eine zweite Backfolie auflegen und in den Manzfred schieben.

Ofen auf 180° C einstellen und so lange backen, bis die Temperatur erreicht ist. Dann das Gemüse wenden, ohne Backfolie weiter backen, bis eine schöne Farbe erreicht und fast die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Mit Zaziki servieren.

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WW – Gemüselasagne mit Pinienkernen

Ach, was soll ich sagen? Es war mal wieder so gut!

Als Feindin roher Tomaten war das schon sehr spannend, Scheiben dieses Gewächses auf die schöne Lasagen zu legen, aber der Manzfred machte jedem Anflug von "schmeckt wie roh" den Garaus. 

WW-Gemüselasagne mit Pinienkernen

Beim Würzen war ich auch mutig, das Rezept sah nur Pfeffer und Salz vor. Aber nicht mit mir! Da musste schon ein wenig mehr Wupptich dran. Gute Entscheidung! 

WW-Gemüselasagne mit Pinienkernen

Pinienkerne nicht vergessen! Und wer am nächsten Tag noch zwei Portionen übrig haben möchte, sollte einen Salat oder eine Suppe dazu reichen. Wir haben nicht geschafft, nur die Hälfte zu essen. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gemüselasagne mit Pinienkernen (WW)
Kategorien: WW, Pasta, Tomaten, Käse, Köstlich
Menge: 4 Portionen / 8 PP pro Portion

Zutaten

2     Schalotte/n
2     Tomatenpaprika, eingelegt (Original: 1 Paprika,
      — rot)
2     Zucchini, bevorzugt gelb (J: grün)
2 Teel.   Olivenöl
200 Gramm   Erbsen, (TK)
1 Essl.   Italienische Kräuter
      Salz
      Pfeffer
      Knoblauch
      Pimentón de la Vera
      Paprika, Rosen-, scharf
2 Dosen   Tomaten, gehackt (Original: 800 g passiert)
9     Lasagneblätter
1     Fleischtomate
50 Gramm   Parmesan
2 Essl.   Pinienkerne

Quelle

  Rezept modifiziert. Original: WW-Website
  Erfasst *RK* 11.12.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Parmesan im TM schreddern. Umfüllen. Zucchini im TM nicht zu fein schreddern. Umfüllen. Tomaten im TM schreddern.

Manzfred auf 180° C vorheizen. (Normaler Ofen: 180° C Heißluft, 2. Schiene)

Schalotten schälen. Paprika und Schalotten würfeln. Fleischtomate schälen oder häuten, in dünne Scheiben schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Erbsen, Zucchini, Schalotten- und Paprikawürfel darin ca. 10 Minuten braten. Mit Tomatenpampe ablöschen und ca. 5 Minuten garen. Kräuter unterrühren und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.

Ein Viertel der Gemüsemischung in eine Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) geben und 3 Lasagneplatten darüber verteilen. Vorgang zweimal wiederholen und mit Gemüsemischung abschließen. Fleischtomate auf der Lasagne verteilen. Mit Parmesan bestreuen und ca. 25 Minuten backen. Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne rösten, Lasagne damit bestreuen und servieren.

Anmerkungen, Jutta: zum Reinlegen. Beim nächsten Mal noch einen Salat dazu machen.

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Rezepte für die Figur: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita, Kurkuma-Reis und Mango-Chutney (WW)

Seit ich (mal wieder) den Vorschlägen der Gewichtswächter folge, um ein paar Kilo zu verlieren, essen mein lieber Mann und ich köstliche Gerichte, die ich in den Kochbüchern oder auf der Website der Abnehm-Clique finde. Ganz selten ist mal ein Ausreisser dabei, der uns nicht schmeckt, das Gros der Gerichte ist lecker bis knallermäßig. 

Zu letzterer Kategorie zählt das Tandoori-Huhn, wir hätten fast die Teller abgeleckt, so gut hat es uns geschmeckt.

WW-Tandoori - so gut!

Leider haben wir die Minze im Garten radikal gekürzt, deshalb konnte ich auch keine verwenden. Geschadet hat es nicht, aber mit Minze wäre es sicher auch nicht schlecht gewesen. 

Da das Fleisch über Nacht mariniert wird, hat man am nächsten Tag kaum noch Arbeit, das Essen auf den Tisch zu bringen. Die Raita habe ich ebenfalls am Vorabend hergestellt, dann muss man am nächsten Tag nur noch den Reis kochen. Das Fleisch im Backofen macht sich quasi von alleine. 

Unbedingt Nachmachempfehlung. 

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tandoori-Huhn mit Joghurt-Raita (WW)
Kategorien: Indien, WW, Geflügel, Reis
Menge: 2 Portionen / 11 PP pro Portion

Zutaten

H MARINADE (AM ABEND VORHER)
1 Stück   Zitrone, der Saft (J:1/2 Limette, 1/2 Zitrone)
240 Gramm   Hähnchenbrustfilet, roh
3 Gramm   Salz
65 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
55 Gramm   Tandoori Paste (1/2 Glas, Bamboo Garden)
H JOGHURT-RAITA
1/3 Stück   Salatgurke
1 Stück   Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebeln
2 Teel.   Minze, frisch
150 Gramm   Joghurt, bis 1,8 % Fett
1 Essl.   Zitronensaft
1/2 Teel.   Ingwer, Pulver
1 Prise   Salz
1 Prise   Pfeffer
H BEILAGEN
1 Teel.   Kurkuma
120 Gramm   Reis, Basmati
50 Gramm   Mango-Chutney
5 Blätter   Minze zum Garnieren

Quelle

  Rezept modifiziert. Original:
  WW-Website
  Erfasst *RK* 09.12.2014 von
  Jutta Hanke

Zubereitung

Ab Vorabend Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade in einen Gefrierbeutel geben. Gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Für die Joghurt-Raita die Salatgurke längs halbieren, entkernen und raspeln. Frühlingszwiebel und Minze in feine Streifen schneiden. Zutaten mit Joghurt verrühren und mit Zitronensaft, Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Raita ca. 1 Stunde kühl stellen (J: hab ich auch schon abends gemacht).

Hähnchenbrust mit der Marinade in eine nicht zu große, flache Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C (Gas: Stufe 3, Umluft: 180° C) ca. 15 Minuten backen.

Salzwasser mit Kurkuma aufkochen und Reis darin nach Packungsanweisung garen. Hähnchenbrust mit Mango-Chutney auf dem Kurkuma-Reis anrichten, mit Minze garnieren und mit Joghurt-Raita servieren.

Anmerkungen, Jutta: köstlich! Leider keine Minze vorhanden, passt aber bestimmt prima dazu.

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Und was sehen meine entzündeten Augen, als ich justament durch die Blogosphäre segle? Zorra hat auch noch das passende Event dazu. Rezepte für die Figur:

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Na, da nehme ich doch glatt mal teil und bin sehr gespannt, was es am Ende an köstlichen Dingen zu entdecken gibt.